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Neulich gespielt (2017)

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 5. Februar 2017, 15:46

Galaxy Defeners (solo, 4-5 Agenten)
Anleitung trotz 40 Seiten sehr gut lesbar, verständlich und gut aufgebaut.
Das Spiel ist in doppeltem Sinne schwer: es erfordert stratgisches Vorgehen und viel Würfelglück.
Die Figuren und das Material sind toll. Geschichte entwicklet sich bisher nur langsam, bin aber auch erst in Mission zwei.
Prognose: das Spiel wird mich einige Stunden beschäftigen. :)

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 5. Februar 2017, 18:58

Heute alles zu zweit:

Cacao[b]nur das Grundspiel, aber eigentlich total ausreichend. Irgendwie haben wir uns mit den ganzen Erweiterungen noch nicht anfreunden können. Muss auch nicht unbedingt sein oder wer liebt das Katapult von Carcassonne :D

[b]Japuir
wir haben erst die dritte Partie gespielt, aber tendieren dazu, dass Spiel zu lieben. Selten ein Spiel gefunden, bei dem so kurze Spielregel reichen um eine doch tiefe Spielweise zu finden. Welche Strategie führt zum Sieg ?

Quadropolisimmer wieder schön zu sehen, wie verdammt schnell dieses Spiel aufgebaut ist und die Spielregel selbst nach Monaten schwups wieder sitzen. Daumen hoch! Souverän mit 54:40 gewinnen. Naja, wenigstens dieses :dodgy:

Fazit: Cacao war heute der Burner als 2-Personenspiel

ElPeludo
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ElPeludo » 6. Februar 2017, 23:24

Spieleabend zu dritt, zunächst nach langer Zeit mal wieder pandemie gespielt. Wir konnten 3 Heilmittel entdecken, letztenendes lief uns aber die Zeit davon und die letzte Epidemie brachte zu viele schwarze Seuchenwürfel so dass wir keine mehr hatten. Schade. Danach Hyperborea, tolles Spiel, gefällt mir immer besser! Auch hier hatte ich keinen Erfolg und konnte meine Würfel zu oft nur schlecht einsetzen. Weiter gings mit Kanagawa (danke an Arnold!). Tolles Spiel, fast schon meditativ. Wer Legespiele mit dem gewissen Etwas sucht ist hier genau richtig! Zudem schaut es einfach toll aus! Habe die Jahreszeiten kläglich vernachlässigt und konnte auch hier nicht gewinnen. Zum Schluss eine runde King of Tokyo : wenns nicht läuft, läufts halt nicht, habe leider als erster das zeitliche gesegnet. Alles in allem: Erfolglos wie selten, alles verloren, aber trotzdem ein super Abend!

Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 8. Februar 2017, 01:39

Heute war wieder Spiele-Abend in der Gaststätte.

Im Namen Odins zu fünft - Ich konnte mit 31 Punkten gewinnen. Das Feld dahinter reichte von 25 bis 15.
Ich konnte mir früh einen Helden sichern, der mir das Bauen sehr erleichterte. Nach dem zweiten Gebäude musste ich keine Bau-Marker mehr abgeben. Somit war mein Tableau voll und ich machte damit 1/3 (11) meiner Punkte.
Ganz schönes Spiel. Recht simpel gehalten und durch die eindeutige Symbolsprache findet man auch gut rein. Eigentlich steht überall dran, was es kostet und die Aktionskarten sind sehr leicht zu verstehen.
Schönes Spiel, welches ich mitspielen, aber nicht kaufen würde.

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ErichZann
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ErichZann » 8. Februar 2017, 22:22

Clank! zu zweit...im Grunde ist es Ascension/Thunderstone/Dominion...alles schon bekannt, alles schonmal da gewesen...ABER der Spielplan und das push your luck Element machen den Unterschied und der führt dazu, dass Clank! die oben genannten Spiele locker links liegen lässt.

Quests of Valeria, quasi Lords of Waterdeep das Kartenspiel, man bezahlt ala RftG mit Karten andere Karten um Quests zu erfüllen...kleines, einfaches Kartenspiel, Villages of Valeria bietet da schon deutlich mehr, ist aber gut zum mitnehmen, das Artwork ist super und es hat Spass gemacht. Kein Top Spiel aber ein schönes, kleines Kartenspiel.
Nazi Punks Fuck Off!!

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LiannaMaelie
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon LiannaMaelie » 10. Februar 2017, 03:52

Neulich Mansions of Madness, eine der neuen Kampagnen für das Addon (Beyond the Threshold).
Man sollte einen Mörder finden. Leider hatten wir am Ende den Falschen des Mordes bezichtigt. ;)

Nur die Zeitangaben stimmen mal wieder nicht. Vielleicht ohne Texte lesen? Aber welchen Sinn macht das Spiel, wenn man die Texte nicht liest? ;)

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 10. Februar 2017, 17:47

twentyone zu sechst: Das Würfelspiel erinnert schon stark an Qwixx, Qwinto oder Noch Mal. Reihum würfelt jeder Spieler einmal. Aus dem Ergebnis dürfen alle Spieler auf ihrem Zettel so viele Kästchen wie gewünscht abstreichen, mindestens aber eines. Falls das nicht möglich, weil die Würfelwerte zu groß sind und nach Regel nicht eingetragen werden, wird der größte Kästchenwert durchgestrichen. Weiterer Clou: Man darf eine neue Reihe erst anfangen, die vorherige voll ist. Eine Strategie ist es, langsam abzustreichen und so möglichst viele Punkte zu machen. Die andere Strategie ist es, möglich schnell durchzurennen und so die anderen unter Druck zu setzen.

Mir hat das Spiel ganz gut gefallen. Es geht schnell, bietet ein bisschen Taktik ("Trage in die letzten zwei Kästchen der Reihe lieber einen kleinen Würfelwert ein, damit ich nächste Runde in der zweiten Reihe mehr Optionen habe oder riskiere ich ein mögliches Kreuz?“). Wir haben es zweimal direkt nacheinander gespielt. Dadurch dass alle gleichzeitig abstreichen, gibt es keine Downtime und es geht sehr flott rum.

Noch Mal zu sechst: Weil wir grad beim Würfeln waren. Immer noch sehr nett, aber es dauert mir etwas zu lang. Jeder streicht eben vor sich hin, Interaktion ist fast 0. Einzig beim Aussuchen der Würfel als aktiver Spieler hat man etwas Einfluss auf die anderen. Daher blieb es auch bei einer Runde.

Word Slam zu sechst in zwei Teams: Vier Kartenstapel geben Substantive, Verben, Adjektive und Sonstige Wörter vor. Die beiden Erklärer der Mannschaften wählen/erwürfeln einen Begriff und müssen diese dann mit den erwähnten Karten aus den Stapeln legen. Beispielsweise würde man "Bogenschießen" mit "Sport", "Schießen" und vielleicht "schnell" umschreiben. Das Team, dass den Begriff zuerst errät, bekommt den Punkt.

Anfangs war ich noch skeptisch, weil die Suche in einem Stapel mit 50 Karten nicht so schnell voran geht. Effektiv kann man mit den vorgegebenen Begriffen aber sehr gut die gesuchten umschreiben. Einige Lacher gibt es auch, wenn der Erklärer den Begriff für ziemlich offensichtlich hält, die anderen aber nicht drauf kommen oder gar irgendwelchen Unsinn raten. Das Spiel reiht sich damit recht gut in andere solcher Ratespiele wie Concept oder Imagine ein.

Cranium zu sechst in zwei Teams: Ein Activity-Klon mit Kneten, Malen, Pantomine, Summen oder Erklären. Oft gibt es noch kleine Kniffe bei den Aufgaben. Der Schwierigkeitsgrad wechselt aber enorm. Bei einer Frage musste man die Unterseite zweier abgedruckter W6 addieren, bei einer anderen Feldherren in Deutschland bestimmen und bei der dritten das Lied "Wir sind Helden - Reklamation" summen (was keiner mehr kannte). Insgesamt ein netter Zeitvertreib, aber etwas mehr Gerechtigkeit bei den Aufgaben wäre schön gewesen.

NMBR9 zu viert: Ein sehr interessantes Legespiel. Ein Kartenstapel mit zweimal den Zahlen 0 bis 9 wird gemischt und nacheinander aufgedeckt. Jeder Spieler bekommt die Zahl als ausgestanztes Plättchen und muss es in seine Auslage legen. Nach gewissen Regeln darf man übereinander bauen, was auch Ziel des Spiels ist, denn je höher in der Ebene eine Zahl liegt, desto mehr Punkte gibt es.

NMBR9 ist eine schöne Mischung aus Denkspiel und Tetris. Wie ordnet man geschickt die Plättchen an, sodass keine Lücken entstehen und ich möglichst gut darauf bauen kann, sodass vor allem die hohen Zahlwerte ganz oben liegen. Hat mir gut gefallen als Zwischendurchspiel!

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 11. Februar 2017, 02:26

Heute war Spiele-Abend bei meiner Freundin.

3x Pandemic Schreckensherrschaft des Cthulhu zu viert - Im dritten Versuch hat es endlich geklappt und wir hatten alle Tore versiegelt.
Wir hatten eine Menge Glück, bei den Würfelwürfen und unseren Artefakten.
Gefiel allen sehr gut, sonst hätten wir es nicht 3 mal hintereinander gespielt. Aber wir sind uns einig, dass durch besiegen des Spiels die Luft nun etwas raus ist. Natürlich gibt es viele Zufallselemente. Trotzdem würde ein anderes Szenario, wie bei Robinson Crusoe mehr Wiederspielreiz bieten.

Carcassonne Amazonas zu dritt - Ich wurde Zweiter.
Meine Freundin gewann, indem sie eine riesen Stadt mit knapp 30 Punkten (mit dem aller letzten Plättchen) fertig gekriegt hat. Ich hatte mehr versucht viele kleinere Wertungen zu haben und fuhr damit auch nicht schlecht. Ich war vielleicht 10 Punkte hinter ihr.
Das Spiel gefällt uns echt gut. Schnell erklärt und gespielt. Dabei finde ich ist es optisch die schönste Variante von Carcassonne. Abgesehen davon, mag ich es, dass es ohne Erweiterung und in sich geschlossen ist. Das normale Carcassonne wirkt dagegen mittlerweile etwas aufgebläht.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Vikingblood80 » 11. Februar 2017, 17:36

Spieleabend zu fünft letzten Samstag 4.2. :, ein Pärchen und ein Freund kamen zu uns.

Zum Aufwärmen brachte eine unsere Gäste Qwixx mit. Ich hatte es noch nicht gespielt und wollte es gern einmal probieren. Fand es taktisch interessant genug. Wurde glaube ich nur 3.er oder 4.er mit 68 Punkten, musste leider als Einziger 2 Fehlwürfe eintragen. Meiner Frau und dem Freund der Spielemitbringerin war es aber etwas zu banal.

Dann eine Runde Colt Express mit De'Lorean Promo. Es war turbulent genug und witzig. Besonders als mein Kollege seiner Freundin genau 2 mal in die "Faust" gelaufen ist, gab's großes Gelächter am Tisch. Ich spielte mit Cheyenne und leider ziemlich planlos. War zu Beginn viel in Schießereien verwickelt und mein Deck wurde schön mit Patronen zugestopft. Ich schaffte wenigestens auch Revolverheld, aber sonst ging nix und ich wurde abgeschlagen Vorletzter. Trotzdem spaßig, aber auch nicht clever genug gespielt.

Danach kam Der Widerstand: Avalon auf den Tisch. Meine Frau und ich freuten uns schon seit Weihnachten darauf. Endlich hatten wir mal genügend Leute da. Wir spielten insgesamt 6 Partien. Erst war es etwas holprig und es wurde wenig gesprochen, gegen Ende aber besser. Wir experimentierten mit den besonderen Rollen, nahmen mehr hinzu.Zum Schluss war nur noch ein Charakter auf Seiten der Guten ohne Fähigkeit. Als Reiz überlegten wir uns beim nächsten Mal komplett auf Rollen zu verzichten, so wie es in der Grundvariante von "Der Widerstand" gespielt wird. Werden wir mal testen, gänzlich ohne Vorab-Infos zu spielen.

Meine Frau und mein Kollege konnten sich gut verstellen und gewannen die meisten Partien. Ich gewann dann wenigstens die letzten 2 Partien auf Seiten der Guten. Leider sprach die Freundin meines Kollegen fast gar nicht und unsere Abstimmungen gingen auch zu schnell durch. Ich glaube hier ist unser Verhalten noch ausbaufähig. Die Runde war ja erst mal zum Kennenlernen gedacht, dafür war es gut. Mein zweiter Kollege, der allein kam, konnte sich leider nicht so gut verstellen und wurde meist schnell enttarnt. Meine Frau und ich waren immer in gegnerischen Teams. ^^ Hätte gern mal mit ihr zusammen gespielt.

Zwischendurch noch gut gelabert über Filme, Gott und die Welt...leckere Getränke und etwas Knabbereien - gelungener Abend. :)

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 12. Februar 2017, 15:00

Gestern langer Spieletag bei mir:

Yak zu fünft: Ein kleines Bluff-Kartenspiel von Zoch. Die Spieler legen reihum verdeckt Karten in die Mitte und behaupten, wie viele Tiere einer Art in dem Stapel zu finden sind. Dadurch man nie sieht, was reingelegt wird, muss man überlegen, ob man den Mitspielern traut. Und wer an einer Ansage zweifelt, darf es überprüfen. Wenn die Behauptung falsch war, bekommt der Ansager den Stapel, ansonsten der Anzweifler. Zusatzkarten machen das Ganze interessanter und werten die Tiere auf/ab oder um. Yak ist damit ein sehr nettes, kleines Einstiegsspielchen. Ich gebe aber zu, dass ich andere Einstiegsspiele habe, die ich lieber spiele.

Escape the Room: Das geheime Refugium des Dr. Gravely von HCM Kinzel zu fünft: Dr. Gravely lädt uns in seine Psychiatrie ein, die er erst kürzlich übernommen hat. Kaum angekommen, fällt die Tür hinter uns zu und wir merken, dass irgendetwas nicht stimmt. Nun haben wir zwei Stunden zum entkommen …

Inzwischen habe ich (bis auf das neue Unlock) alle Exit/Escape-Spiele gespielt. Auch das erste HCM-Kinzel-Spiel kam in unserer Spielegruppe zum Einsatz und bereitet uns (leider?) keine großen Probleme. Und genauso war es auch bei diesem Spiel. Die Geschichte ist sehr stimmig und großartig erzählt. Aber 2 Stunden? Bis zum Finale haben wir gerade einmal 35 Minuten gebraucht. Danach hat man je nach Entscheidung noch einmal 30 Minuten. Nach weiteren 5 Minuten waren auch da die letzten Rätsel gelöst. Wie zuvor passiert es auch, dass während eine Person den aktuellen Raumtext oder Briefe vorliest, die anderen bereits das Rätsel gelöst haben, bevor dieser fertig ist. Die Rätsel sind dabei nicht schlecht und ganz im Gegenteil sogar sehr stimmig zur Geschichte, aber leider auch nicht sehr schwer. Die Escape-Spiele von HCM-Kinzel richten sich damit eher an Familien und jüngere Spieler – was ich aber gar nicht schlecht finde. Die Exit-Games von Noris wären da beispielsweise viel zu schwer. Insofern hat das Rätseln Spaß gemacht, gefordert waren wir aber nicht so stark.

Arctic Scavengers zu fünft: Ein Deckbuilder, bei dem es ums reine Überleben geht. Wir versuchen in der Wildnis neue Teammitglieder aufzusammeln, Gegenstände und Waffen zu finden, mit denen wir dann in der Skirmish-Phase im Kampf gegen die anderen Spieler antreten. Der große Unterschied zu anderen Deckbuildern ist, dass man die Karten für unterschiedliche Aktionen einsetzen kann (Jagen/Einkaufen, Graben/Gegenstände suchen, Karten ziehen etc.) und nur einmal die Möglichkeit hat. Das heißt, man kann nicht Karten nachziehen, dann mit den nachgezogenen Karten wieder welche nachziehen etc. Daneben ist die Besonderheit, dass man eine Runde spielt, und dann gegeneinander um eine besondere Karte kämpft/bietet, die aber nur der Startspieler ansehen durfte.

Insgesamt ist Arctic Scavengers ein schöner Deckbuilder, der ein kleines bisschen auf Konfrontation geht. Natürlich gibt es inzwischen andere Deckbuilder wie Nightfall oder Kanzume Goddess, bei denen es noch mehr gegeneinander geht. Dennoch hat das Spiel einige Besonderheiten, die es gegenüber den anderen etwas abgrenzt. Besonders aufgefallen ist mir, dass ausdünnen weniger sinnvoll ist als bei anderen Deckbuildern. Zusätzlich hat jeder Spieler einen Anführer mit einer Spezialfähigkeit, wo sich zeigte, dass dieser leider sehr unterschiedlich stark sind. Einige setzen ihre Fähigkeit so gut wie nie ein, weil es einfach wenig Sinn ergab. In der Summe hat es Spaß gemacht, ich würde trotz der vorhandenen Downtime wieder mitspielen.

Space Cadets zu fünft (Trainingsmission): Space Cadets ist ein kooperatives Spiel, bei der die Spieler ein Raumschiff steuern. Jeder Spieler hat ein oder zwei Stationen zum Kontrollieren und muss in 30 Sekunden Echtzeit Entscheidungen treffen. Maschinenraum: Wer bekommt nächste Runde wie viel Energie zugeteilt? Steuerung: Wo fliegt das Raumschiff entlang? Schilde: Welche Seite soll geschützt werden? Waffen: Wie viele Torpedos werden scharf gemacht? Und so weiter. Jeder Spieler muss dafür kleine Puzzle, Rätsel oder Denkaufgaben erledigen. Da die Zeit recht knapp bemessen ist, geht dies auch entsprechend konfus zu – und das macht den Spaß aus. :)

Space Cadets ist ein Spiel, welches man nicht in wechselnden Gruppen spielen sollte, da die Erklärung aller Stationen sehr lange dauert. Dummerweise muss aber jeder Spieler wissen, was er auf seiner Station zu tun hat, da während der 30 Sekunden wenig Zeit für Fragen ist. Das gute ist, dass eine Spielrunde aus neun Phasen besteht, bei denen nur ein Teil in Echtzeit abläuft. So ist das ganze nicht so stressig wie bei Captain Sonar, Zombie 15 oder Escape. Die Kommunikation ist sehr wichtig, Schnelligkeit aber auch. So kann es passieren, dass der Steuermann der Schildstation ausgiebig mitteilt, wo er am Ende der Phase stehen wird und wie die Schilde am besten aufzuladen sind, während der Captain mitteilt, dass die Zeit vorbei ist und der Steuermann alle Steuerkarten noch in der Hand hält und nicht aufs Brett gelegt hat. Somit werden die Karten zufällig aufgefüllt und das Schiff steht irgendwo, die Schilde passen gar nicht, der Feind sitzt einem plötzlich in Rücken und alle am Tisch lachen … :D

Mir hat Space Cadets sehr gut gefallen. Es ist ein lustiges, sehr kommunikative, nicht zu hektisches Koop-Echtzeitspiel. Ich habe die Hoffnung, dass wir die etwas schwierigeren Missionen noch spielen werden, weil die Trainingsmission etwas zu einfach war.

Tribun zu fünft: Ein Set-Sammel- und Worker-Placement-Spiel im alten Rom. Wir bieten auf Karten auf dem Spielbrett, die wir danach ausspielen können. Wer die Mehrheit einer Fraktion hat, bekommt dessen Vorteile. Wer auf die Art die meisten Siegbedingungen erfüllt gewinnt. Tribun ist nett und man kann es spielen, aber ich denke nicht, dass ich es mir noch einmal auf Tisch wünschen würde.

7 Wonders zu fünft: Zu dem Klassiker muss man wenig sagen. Außer, dass man einer Person vielleicht nicht alle grünen Wissenschaftskarten überlassen sollte, weil die dann gnadenlos hoch gewinnt. ;)

Kobayakawa zu fünft: Wieder ein kleines, nettes Minimalistenspiel, das ich aber wohl nie verstehen werde. Es macht aber Spaß zu bieten und da nach 10 Minuten alles vorbei, bin ich da immer wieder dabei.

Snowblind zu viert: Eines meiner Highlights von der Spielemesse Essen 2016. Im Rennen zum Nordpol versuchen Deutschland, Japan, England und Norwegen diesen zuerst zu erreichen. Das Rennen wird dadurch schwieriger, dass man für jede Aktion einen W6 oder W8 nehmen muss und alle (!) bisher gesammelten Würfel nach jeder Aktion werfen muss. Pro Würfelwert, der über 4, 5 oder 6 liegt, muss man Nahrung aufnehmen, je nachdem, ob man alleine, zu zweit oder in einem Zelt auf dem Feld steht.

Bei Snowblind muss man sehr gut abwägen zwischen dem Rennen zum Nordpol mit seinem Anführer und der Versorgung mit Nachschub. Wer zu schnell voran rennt, kommt ggf. in einen Schneesturm und kann seine Forscher nicht mehr ernähren. Durch die Würfel ist natürlich ein Glückselement im Spiel, aber im Schnitt ist die Strategie, wie man zum Pol und vor allem zurückkommt noch wichtiger. Ich habe ein halbes Jahr zum Wiederspielen gebraucht und versuche das sehr gute Spiel öfters auf den Tisch zu bringen.

Suburbia zu zweit (mit Grenzen): Nach langer Zeit wieder einmal gespielt. Diesmal wieder mit Grenzen, weil wir die so selten nutzen. Und es hat wieder Spaß gemacht. Mein Start war super mit diversen Geschäftsgebäude, der Wechsel von Einkommen zu Ruf klappte auch super. Gescheitert ist es dann an einem Siegpunkt, weil ich mein Siegpunktplättchen falsch gelesen hatte und ein Bürogebäude zu wenig hatte. War aber nur kurz ärgerlich, schließlich lief das ganze Spiel gut und der Sieg scheiterte nur an meiner eigenen Dummheit. :)

Marco Polo zu zweit: Endlich, endlich, mal wieder. Es ist echt schade, dass ich dieses großartige Spiel nicht öfters auf den Tischen bringen kann. Mit meinem Startplättchen konnte ich Häuser im Vorbeigehen fallen lassen. Meine einzige Strategie war einfach nur möglichst schnell übers Brett zu rennen und meine Reiseaufträge zu erfüllen. Aufträge habe ich nur wenige erfüllt, wenn ich das Ergebnis zum Reisen irgendwie brauchte. Im Endeffekt hat sich die Strategie trotz bescheidener Würfelergebnisse (in den fünf Runden lag ich viermal unter 15 Augen) ausgezahlt und ich konnte gut gewinnen.

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Fang
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Fang » 12. Februar 2017, 19:17

Letztens gab es bei mir Through the Ages: Eine neue Geschichte der Zivilisation zu dritt.

Das Spiel begann recht gut für mich. Im ersten Zeitalter erhielt ich meinen Lieblingsanführer Kolumbus und konnte so ein "riesiges Gebiet" kolonisieren. Damit waren Ernährung und Bevölkerungswachstum erst einmal kein Problem mehr. Außerdem habe ich die "Universitas Carolina" gebaut. Bei den Gebäuden habe ich mich auf Bibliotheken konzentriert. Militärisch blieb ich knapp hinter dem führenden.
Das zweite Zeitalter lief recht unspektakulär. Issac Newton wurde mein Anführer und ich baute den Eiffelturm. Ich wurde zwar zweimal überfallen, konnte aber alles abwehren. Der dritte Spieler hat sein Militär allerdings vernachlässigt und bekam das auch zu spüren.
Im dritten Zeitalter holte ich Gandhi auf meine Seite. Hauptsächlich wegen der Kultur und um Ruhe zu haben. Im nachhinein war das aber ein Fehler, da ich kurz darauf die "Macht der Stärke" auf der Hand hatte. Ich habe daraufhin die moderne Infanterie erforscht und konnte mich militärisch problemlos an die Spitze setzen. Weitere "Macht" -Karten die ich für das Spielende vorbereite waren "Kolonien" (hatte 3) und "Landwirtschaft" (war führend). Zusammen mit dem Wechsel in die Demokratie und da ich eh schon führte dachte ich zu dem Zeitpunkt das Spiel ziemlich sicher zu gewinnen...
Aber es sollte anders kommen. Der Zweitplatzierte baute völlig überraschend 2 5er Farmen sodass mir die Landwirtschafts-Karte am Ende schadete statt half. Außerdem kolonisierte er ein zweites Gebiet, was ich nicht verhindern konnte da ich nur moderne Infanterie hatte und die nicht opfern wollte (Ein blöder Fehler keine entbehrliche Einheit zurück zu behalten). Außerdem baute er die Schnellimbissketten, was ihm einen Haufen Punkte brachte; mehr jedenfalls als mir mit Hollywood.
Die Machtkarten am Ende waren auch nicht wirklich hilfreich sodass ich ihm am Ende um 9 Punkte unterlag: 179:188.

Wieder ein tolles Spiel. Allerdings war der dritte Spieler weniger begeistert da er oft angegriffen wurde und nicht um den Sieg mitspielen konnte. Wir haben nicht zum ersten Mal gespielt und ich habe immer auf das Militär hingewiesen. Da er mich das letzte Mal bei Eclipse gnadenlos niedermachte hielt sich mein Mitleid in Grenzen. Trotzdem wollen wir nächstes Mal die friedliche Variante probieren. Allerdings mit der "Globalen-Konflikte" - Regel. Wer dann sein Militär vernachlässigt muss halt damit leben dass er den anderen ordentlich Punkte schenkt.

Als Absacker gab es dann noch Bohnanza. Habe ich zum ersten Mal gespielt. Ach, es geht trotz blauer Bohnen gar nicht um den wilden Westen? Bin letzter geworden trotzdem hat mir das Spiel sehr gut gefallen.
Zuletzt geändert von Fang am 12. Februar 2017, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Harry2017
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 12. Februar 2017, 19:23

Toller Bericht, danke! Habs noch ungespielt hier (und 3x versucht mir mit Alex Video zu erklären, aber nie Zeit gehabt konzentriert zuende zu schauen) Macht Lust aufs antesten...

Fang
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Fang » 12. Februar 2017, 19:44

Gerne :).
Wenn du es spielst weise alle nachdrücklich daraufhin wie wichtig es ist im Militär nicht zu weit zurück zu fallen. Es kann einen wirklich das ganze Spiel verderben wenn der Schwächste ständig angegriffen wird und es nur noch darum geht wer daraus den größten Vorteil zieht.

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 13. Februar 2017, 11:20

von Freitag bis Samstag ( Sonntag war Besuch in Köln angesagt ) zu zweit gespielt:

Kingdom Builder: zwei Quadrante aus dem Grundspiel (Hafen & Orakel) und zwei aus Nomads (Bergbau&Garten) mit den Aufgabenkarten Strasse und Heimat und genau diese heimat wurde mir zum Verhängnis...Sage und schreibe 82:39 verloren ;)

Mr. Jack: ich liebe dieses Deduktionsspiel, schnell gespielt und immer wieder spannend

Imhotep: Lässt sich sehr gut zu zweit spielen. Bisher blieb es immer bis zum Schluss knapp, wer siegt oder verliert.

Marrakesch: Bereits in die Jahre gekommene Spiel aus Hawaii. Backgammon in der Schlussphase. Ich spiele es immer wieder gerne. Mittels einem 52er Kartenblatt werden die letzten sechs Steine im letzten Backgammon-Viertel in einem bestimmten Muster ausgespielt. Wer nach 12 Runden der punktestärksten Muster erspielt hat, gewinnt.

Am Sonntag dann auf die Schnelle zu fünft : Las Vegas: Tolles, unterhaltsames Würfelsetzspiel. Hoher Glücksfaktor, der aber aufgrund des extrem hohen Spielvergnügen und der Kommunikation zur Nebensache wird.

Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 13. Februar 2017, 22:57

El Grande - Ein paar Mal mit meinen Eltern. Es war ein voller Hit. Nachdem es jede Gruppe für sehr gut befunden hat, kann ich nun offiziell sagen: Einfach nur ein geniales Spiel. Spricht Herz und Hirn an. Die emotionale Palette die man in einer Partie durchlebt sucht seinesgleichen. Dabei fand ich es aber nie frustrierend.

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 13. Februar 2017, 23:51

Am Wochende habe ich viel neues gespielt gekriegt.

Am Samstag fing es an mit 3 neuen Spielen meiner Freundin.

DIe Säulen der Erde Das Duell der Baumeister zu zweit - Habe ich gewonnen, weil ich meine Kathedrale fertigstellen konnte.
Ich hatte ziemlich schnell die Oberhand in den Siegeln und ich glaube, dass das der Schlüssel zum Sieg war. Ich finde den Aktionsauswahlmechanismus echt richtig pfiffig. Es wird erzwungen, dass man um eine Aktionskarte kämpft. Dabei werden Siegel geschnippst, die damit eine Art Ressource werden. Ein schöner Mix aus Glück (welche Seite wird das Siegel zeigen) und Ressourcenmanagement (wie viele Siegel will ich einsetzen).
Gefiel mir richtig gut und (für mich) überraschenderweise sogar von einem bekannten Autor (Stefan Feld). Ein richtig schönes 2er Spiel, was mir mit 3,50€ bei einem Sammlungsausverkauf sehr günstig geschossen haben und damit sein Geld deutlich mehr als wert ist. Jetzt freue ich mich nochmal mehr auf das dritte große Spiele zum neuen Kingsbridge Roman.

Mangrovia zu zweit - Ich kann mich an die Punkte nicht mehr erinnern, aber ich hatte verloren.
Ich wollte schnell auf Amulette spielen, habe das dann aber aus den Augen verloren, wodurch ich meine Hütten eher verschwendet hatte. Trotzdem war ich dicht hinten dran.
Das Material und die Gestaltung finde ich wunderschön! Das Brett sieht erst etwas voll aus und etwas kompliziert. Aber eigentlich ist das Spiel ziemlich einfach und schnell erklärt und dann entschlüsselt sich auch sehr schnell das Brett.
Gefiel uns echt richtig gut und ich freue mich auf mehr Partien.

Tikal zu zweit - Auch hier war ich bis auf 10 Punkte oder so hinten dran.
Meine Freundin konnte sich schnell mit einer Wache den einzigen 10er-Tempel sichern. Ich glaube das war mein größter Fehler das zuzulassen. Außerdem hatte ich etwas Pech beim heben der Schätze.
Das Material ist wieder recht schön und durch die freie Einteilung der Aktionspunkte ergeben sich viele taktische Möglichkeiten. Trotzdem hat es bei mir nicht ganz gefunkt. Das vor seiner Wertung jeder noch 10 Aktionspunkte hat sorgt zumindest im 2er-Spiel dazu, dass man im Endeffekt die gleichen Punkte bekommt. Die 10 Siegpunkte Abstand hatte ich am Anfang und konnte sie nicht mehr aufholen. Ich würde es gerne mal mit mehr versuchen, aber ich glaube, dann bin ich auch durch mit dem Spiel.

Weiter ging es am Sonntag mit einem Spiele-Nachmittag bei mir.

Adrenalin zu dritt - Ich wurde Dritter bei einem 36:31:30
Ich hatte nur 2 gelbe Waffen und war dann etwas aufgeschmissen, als die gelbe Munition auf dem Feld rar wurde. Außerdem war meine Waffenwahl nicht ganz optimal. Ich hatte den Vorschlaghammer und die Railgun. Durch den Vorschlaghammer war ich immer mitten drin und habe viel abgekriegt. Durch die kleine Map konnte ich wenig auf Abstand gehen, dass die Railgun sich richtig gelohnt hatte.
Wir fanden das Spiel richtig klasse. Hat einen wirklich sehr an die gute alte Zeit erinnert, in der man sich auf LAN-Partys mit Unreal Tournament die Nächte um die Ohren geschlagen hat. Ich mag den Humor und die Aufmachung des Spiels sehr und es war herrlich erfrischend sowas direkt-konfrontatives zu spielen. Natürlich kommt kein Action-Feeling auf, weil man doch etwas ruhiger überlegt/überlegen kann. um seinen Zug taktisch-klug zu nutzen.
Zu dritt ist allerdings nicht so schön, dass man mit einem einzigen Schaden, wenn es First Blood ist, fast genauso viel Punkte kriegt, wie ein Spieler der 10 Schaden verursacht hat.
Also eine größere Spielezahl macht schon mehr Sinn, aber trotzdem hat das Spiel zu dritt sehr viel Spaß gemacht. Außerdem gibt es ja noch den Bot, den ich wohl beim nächsten Spiel zu dritt reinpacken werde.
Richtig lustiges Spiel über das ich mich sehr freue es in der Sammlung zu haben!

First Class mit Modul A und B zu dritt - Ich weiß die Punkte nicht mehr aber ich wahr meilenweit dritter mit ca. 50 Punkte hinter dem Zweiten und 100 hinterm Ersten.
Ich habe mich ziemlich komplett auf meine Spielendekarte und auf meine zwei Züge konzentriert und habe dementsprechend die Karten ausgewählt. Ich habe den Streckenausbau und vorallen, das Geld komplett unterschätzt. Der Sieger zog einen richtig dicken Spielerzug mit den ganzen Geldaktionen ab, das war schon beeindruckend. Außerdem stahl er mir so den ersten Platz in Konstantinopel, was ich gar nicht auf dem Schirm hatte.
Wir waren erschrocken wie schnell auf einmal die Spielerzüge rumgingen und wie geschmeidigt es sich spielte. Hat es ganz am Anfang meine Mitspieler noch etwas verwirrt, kamen sie super gut rein und hatten dann auch richtig Spaß!
Das Regelheft fand ich soetwas von vorbildlich, allein durch die Hinweise, wie man das Spiel am besten einpackt. Absolut kein Muss, aber wirklich nett zu haben und dabei ohne zu Lasten der eigentlichen Regeln.
Das Material ist auch richtig super, genau wie das Tiefziehteil. Ein richtig super Spiel, was noch viel unbekanntes zu bieten hat, durch die Module die wir noch nicht kennen. Dadurch ist es auch schön wandelbar und wird noch öfters auf den Tisch kommen. Richtig richtig tollen Eurogame!

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LiannaMaelie
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon LiannaMaelie » 14. Februar 2017, 05:50

Aeon's End gegen die Queen. Leider verloren.

ElPeludo
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ElPeludo » 14. Februar 2017, 14:42

Gestern wieder einmal Great Western Trail zu dritt. Ich hatte mir vorgenommen komplett ohne Rinder auszukommen und habe mich auf Gebäude und Gefahrenplättchen konzentriert. Leider habe ich die Bahnhofssplättchen ein bisschen außer Acht gelassen und ein Mitspieler konnte sich das Bonusteil "Gefahrenplättchen" sichern (Ich hatte lediglich das mit den Tipis, hat immerhin zu 3 Sets gereicht). Kurz vor Schluss kam mir dann, dass ich mein Punktemaximum von 14 Punkten (6 Zertifikate, 1 Bahnhofsplättchen und 7 Punkte über Standardrinder) bereits erreicht und alle Städte die in irgendeiner Weise vorteilhaft sind bereits beliefert hatte (abgesehen von Sacramento und San Francisco). Also bin ich dann doch vom Plan abgewichen und habe mir ein 5er-Rind gekauft. Fehler! Ich konnte daraufhin Kansas noch einmal erreichen und stand vor der Qual der Wahl: eine Runde warten und damit das Spiel beenden (es waren noch 2 freie Plätze für Personen frei, alle Spieler konnten Kansas in einem Zug erreichen), dafür aber nochmal die doppelte Hilfsaktion zum Karten tauschen nutzen, so möglicherweise das 5er Rind zu bekommen und doch noch Sacramento zu erreichen? Oder gleich nach Kansas gehen, Kühe nach Wichita schicken, einen Minuspunkt mitnehmen, dafür aber eine Bonuskarte erhalten und durch den weiteren Zug (mein Mitspieler hätte dann das Spiel beendet) noch erfüllen können? Ich habe es riskiert, Karten getauscht, kein 5er Rind bekommen und am Ende das Spiel als Zweiter bei 94:89:86 beendet. Hätte also unter Umständen klappen können ohne 5er Rind, hätte das Geld dafür in Gebäude investiert etc. Hätte, hätte, Fahradkette: nächstes Mal neuer Anlauf auf das Ziel 100 Punkte ohne Rinder! :) Fazit: zu dritt gefällt mir das Spiel am besten, lässt einem genug Freiheiten alle Strategien zu verfolgen, ohne aber zwangsweise etwas machen zu müssen, weil sonst die Mitspieler davon ziehen würden (z.b. das 1a Gebäude bauen), ist aber enger als zu zweit (hier ist man mit Rindern mMn. klar im Vorteil). Top Spiel!

Therese
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Therese » 16. Februar 2017, 13:11

Trio Domino. Hat echt mal wieder Spaß gemacht und ist auch gar nicht sooo einfach, wie man vielleicht im ersten Moment denkt ;)

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Der Siedler
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Der Siedler » 16. Februar 2017, 15:05

Am Dienstag gab es Kneipenquiz, Railroad Revolution und Qwinto - Das Kartenspiel.
Montagabend in der Bude - Jeden Montagabend neu!

Ganz aktuell: Bericht #72 vom 26.4. - Mal wieder gespielt: Die Staufer

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goserelin
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Titel gesucht

Beitragvon goserelin » 16. Februar 2017, 16:00

Es muss ein Spiel geben, bei dem man zu Zitaten von Dichtern, Politikern, aus Songtitel u.m. den Verfasser raten muss. Es sind einzelne Kärtchen beidseitig bedruckt. Also am ehesten ein Ratespiel.
Kennt jemand den Titel?

grevel
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon grevel » 16. Februar 2017, 17:59

Heute mit der Post u.a. Limes bekommen.
Ich hab direkt 2 Partien solo getestet. Gefiel mir sehr gut. Es spielt sich sehr schnell, da man nichts aufbauen muss. Die Solopartien waren innerhalb von 10 Minuten gespielt.
Vom Spielgefühl ist es wie ein Mix aus Honshu und Carcassonne, man versucht durch das Anlegen von Landschaften und das Setzen von Figuren das Maximum an Punkten zu erreichen.
Laut Anleitung habe ich in der ersten Partie mit 43 Punkten ein sehr gutes Ergebnis erzielt. In der 2. Partie waren es "nur" 38 Punkte, ein gutes Ergebnis. Es hängt natürlich auch viel davon ab welche Landschaften man zieht.

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 16. Februar 2017, 19:41

Heute Abend wahrscheinlich "Hardcore" ;) zu zweit. Zuerst Auf den Spuren von Marco Polo und danach Russian Railroad. Es fällt uns schwer zu entscheiden, welches Spiel besser zu zweit mehr funktioniert bzw. mehr Spaß macht.

Wir unterliegen dem stimmungsvollem Spiel, d.h. Marco Polo ist einfach schöner und netter anzusehen. Marco Polo bereitet uns einfach am Abend mehr Spielgenuß.

Als Absacker gab es natürlich wieder Kingdomino! Echt empfehlenswertes Highlight!

ElPeludo
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ElPeludo » 17. Februar 2017, 12:59

Gestern "meditativer" Spieleabend zu zweit: Zuerst 2 Partien Honshu, wobei wir die erste falsch gespielt haben. Im Spiel zu zweit werden 2 neutrale Karte aufgedeckt und 2 durch die Spieler gelegt. Man erhält dann eines der beiden 2er-Sets und wählt eine aus, die andere wird abgelegt. Wir haben in der ersten Partie beide Karten behalten. Ist uns dann während der Partie aufgefallen, so dass wir dann nur 6 Runden gespielt haben (also nicht nochmal 6 Karten ausgeteilt haben). Dadurch wurde das Spiel natürlich kürzer, evtl werden wir das daher als Variante beibehalten. Außerdem haben wir gestern versucht die Sonderwertungskarten (normalerweise kann man eine davon aufdecken und diese gilt für alle Spieler) als Art persönliches Ziel zu nehmen und jeder hatte eine davon verdeckt. War von der Grundidee gut, aber die Karten sind nicht darauf ausgelegt und daher war das eher ein Schuss in den Ofen. Danach gabs 2 Runden Kanagawa. Oh wie schön das Spiel ist! Mir gefallen beide Spiele außerordentlich gut, Legespiele mit dem gewissen Etwas, die noch dazu schön anzusehen sind. Gerne mehr davon ^^

grevel
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon grevel » 17. Februar 2017, 15:06

Heute Mittag erneute ein paar Runden Limes. Neuster Highscore 44 Punkte!
Hab außerdem eine Partie Saboteur Duel solo gespielt, will mir aber noch kein Urteil erlauben. Hoffe, dass ich es heute Abend nochmal zu zweit spielen kann.


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