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Ubongo-Gewinnspiel: Gewonnen :)

Allgemeine Spiele-Themen
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Günter Cornett

Re: Schlüsselreize bei Spielen

Beitragvon Günter Cornett » 8. April 2005, 03:20

Peter Steinert schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> > > Wie schon gesagt, sehe ich eine Relevanz,
> > > Spielplan/Steinreihen und Figuren zu verwenden.
> >
> > Und da besteht immernoch Erklärungsbedarf. ;-)
>
> Okay: Die Reihen verhindern das freie Wählen von Steinen,
> welches sicher zu dominant wäre.
> Der Spielplan verhindert das Verrutschen der Steine :-D

Wenn man grundsätzlich zwei verschiedenfarbige Steine nehmen muss, ist kaum ein Unterschied zur Spielplan-Version. Bei drei Schritten hat man die Auswahl von 6 Steinen, selbst wenn man am Rand steht. Steht man in der Mitte, kann man zwischen 10 oder 12 Steine erreichen (sind da 5 oder 6 Reihen?).

Man kann natürlich Überlegungen anstellen, wem man schadet, wenn man diese oder jene Steine nimmt. Aber das ist sehr ins Blaue hinein, verführt zur sinnlosen Grübelei.


> > Nö, den Würfel finde ich schon ganz sinnvoll eingesetzt:
> > Durch die sechs Möglichkeiten auf einer Karte spart man eine
> > Menge Material.
> > Der Würfel stellt sicher, dass jeder zur gleichen Zeit mit
> > der Aufgabe beginnen kann.
>
> Kapiere ich nicht. Nach Deiner Überzeugung müsste KEIN Würfel
> in der Packung liegen. Stattdessen nennt in jeder Runde vor
> dem Austeilen der Tableaus ein Spieler eine Zahl zwischen 1 und 6.
> Also: Würfel überflüssig? ;-)

Funktioniert wohl auch, aber IMHO nicht so gut, denn
1. Die Symbole sind netter. Zahlen würden das Ganze weiter abstrahieren.
2. Die Spieler erhalten die Tableaus nicht genau gleichzeitig, was bei der kurzen Puzzlezeit für Unmut und Unruhe sorgen kann. Zeitdruck sollte nur beim Blick aufs eigene Tableau stattfinden, nicht schon beim Austeilen.

Gruß, Günter

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Peter Steinert

Re: Schlüsselreize bei Spielen

Beitragvon Peter Steinert » 8. April 2005, 03:25

Günter Cornett schrieb:

> Funktioniert wohl auch, aber IMHO nicht so gut, denn
> 1. Die Symbole sind netter. Zahlen würden das Ganze weiter
> abstrahieren.
> 2. Die Spieler erhalten die Tableaus nicht genau
> gleichzeitig, was bei der kurzen Puzzlezeit für Unmut und
> Unruhe sorgen kann. Zeitdruck sollte nur beim Blick aufs
> eigene Tableau stattfinden, nicht schon beim Austeilen.
>
> Gruß, Günter

Man könnte alle Tableaus vor Spielbeginn gleichmäßig verteilen und als verdeckten Stapel auslegen (die unbenutzte Seite nach oben).
Dann sagt ein Spieler eine Zahl. Nach dem Kommando "Achtung, fertig, Ubongo!" geht es los ;-)
Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen möchte ist, dass man jedes Spiel auf ein Minimum an benötigtem Material reduzieren könnte. Leider ginge dies oft auf Kosten von Atmosphäre und Funktionalität.
Und deshalb geht bei mir der Daumen hoch für Spielplan, Spielsteine UND Würfel, besonders bei Ubongo ;-)

Peter

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Günter Cornett

Re: neues Genre? ;-)

Beitragvon Günter Cornett » 8. April 2005, 03:28

Peter Steinert schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > Aufgesetzter Mechanismus. Nun, das Spiel besteht aus zwei
> > gegensätzlichen teilen, wie beim Biathlon. Statt Laufen und
> > Schiessen ist es hier: hektischen Puzzeln und ja was? Wenn
> > das Figurenziehen denn einen Sinn machte, wenn man da etwas
> > beeinflussen könnte, wäre die Kombination vielleicht ganz
> > reizvoll. So passt es nicht zusammen.
>
> Vielleicht steht uns eine Welle von Spielen bevor, die
> jeweils gegensätzliche Mechanismen miteinander verknüpfen?

Gibt es schon:
- Blitzschach
- Denkspiele mit Glücksfaktor, um Grübeleien zu verhindern (die ganze Kosmos-Zweier-Reihe ist auf die Verschmelzung dieser Gegensätze aufgebaut)

Soetwas ist dann erfolgreich, wenn die Gegensätze sich ergänzen. Ein Negativbeispiel ist das Münzenaufdecken bei 'Kurier des Zaren'.

> Und: Wie findest Du eigentlich Biathlon? ;-)

Persönlich interessieren mich die Wettkämpfe nicht. Aber ich kann schon nachvollziehen, dass es es für die Sportler sehr reizvoll ist, sportliche Aktivität und Ruhe miteinander zu verknüpfen.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Schlüsselreize bei Spielen

Beitragvon Günter Cornett » 8. April 2005, 03:31

Peter Steinert schrieb:
>
> Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen möchte ist,
> dass man jedes Spiel auf ein Minimum an benötigtem Material
> reduzieren könnte. Leider ginge dies oft auf Kosten von
> Atmosphäre und Funktionalität.

Jo, soweit stimme ich dir zu.

> Und deshalb geht bei mir der Daumen hoch für Spielplan,
> Spielsteine UND Würfel, besonders bei Ubongo ;-)

Deswegen geht bei mir der Daumen hoch für den Würfel (Athmosphäre und Funktionalität) und aber runter für Spielplan und Pöppel (umständlich und unpassend und verführt womöglich zur Grübelei)

Gruß, Günter

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Peter Steinert

Re: Schlüsselreize bei Spielen

Beitragvon Peter Steinert » 8. April 2005, 03:35

Hm...

Näher kommen wir wohl nicht zusammen, lieber Günter :-)

Aber ich fand diese nächtliche Diskussion ausgesprochen reizvoll.
Dafür einen lieben Dank !!

Nun muss ich aber schlafen, denn Morgen stehen mehrere Partien "Puerto Rico" und "Louis XIV" an.

Übrigens ist das eigentlich "mein" Genre.
Aber gut, dass es Ubongo gibt...

Schlaf gut.

Peter

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Günter Cornett

Re: Schlüsselreize bei Spielen

Beitragvon Günter Cornett » 8. April 2005, 03:37

Peter Steinert schrieb:
>
> Hm...
>
> Näher kommen wir wohl nicht zusammen, lieber Günter :-)
>
> Aber ich fand diese nächtliche Diskussion ausgesprochen reizvoll.
> Dafür einen lieben Dank !!

Jo, war sehr ergiebig und angenehm. Gut Nacht.

Günter

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Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

an Günter und Peter:

Beitragvon Dirk Piesker » 8. April 2005, 08:38

Hallo Ihr zwei Nachteulen.

ich bin froh, hier ab und an noch solche anregenden Diskussionen lesen
zu können !!!

Dirk

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Rainer

Re: Ubongo - Gewonnen :)

Beitragvon Rainer » 8. April 2005, 11:11


>
> Oder "Verflixxt"!

...dachte ich auch eine Zeit lang, aber dieses Nur-Würfeln....Manila´s Regeln sind viel zu lang....Ubongo zu abstrakt...vielleicht doch Tanz der Hornochsen (aber Fam. Heß war in der SB nicht begeistert, wogegen Niagara besser bei denen wegkam)...nun muss doch mal ein SDJ-Thread her.

Rainer

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Peter Steinert

Re: Ubongo - Gewonnen :)

Beitragvon Peter Steinert » 8. April 2005, 11:28

Rainer schrieb:

>...nun muss doch mal ein SDJ-Thread her.

Ja, stimmt. Ich hab mich nur nicht getraut, es zu sagen ;-)
Das Problem ist auch, dass ich nicht auf 5 Nominierungen komme, wenn ich gleichzeitig keinen Verlag doppelt benennen möchte.
Schwierig...

Peter

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Marten Holst

RE: an Günter und Peter:

Beitragvon Marten Holst » 8. April 2005, 14:32

Moin,

schließe mich mal an :-) Insbesondere wenn meine Position so gut vertreten wird (bis auf vielleicht die Quadratphobie) ;-)

Tschüß
Marten

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Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: neues Genre? ;-)

Beitragvon Olav Müller » 8. April 2005, 20:49

"Peter Steinert" hat am 08.04.2005 geschrieben:
> Vielleicht steht uns eine Welle von Spielen bevor, die
> jeweils gegensätzliche Mechanismen miteinander verknüpfen?
>
> Und: Wie findest Du eigentlich Biathlon? ;-)

Biathlon? Danke das Du fragst. Finde ich geil.

Letzte Olympiade in der Brettspielwelt. Biathlon-Turnier.

5 Runden "6er TransAmerica" unterbrochen von 4 Runden "2er Cant Stop". Restpunkte bzw. geschaffte Hügel (+1 für den Sieger) gehen in die Tabelle ein.

Ziemlich genial.

CU,
Olav


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