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Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Allgemeine Spiele-Themen
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Viagra4Free
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Viagra4Free » 12. November 2015, 16:53

Naja. Die Anzahl der Seitenaufrufe ist eh nicht so aussagekräftig, wenn man wissen möchte, wie viele Leute man effektiv erreicht. :)
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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 17:04

Hier widerspreche ich eindeutig als Mensch, der täglich mit Internet-Marketing zu tun hat. Die Zahl der Seitenaufrufe sind schon wichtig, wenn es um die Frage geht, wie viele Menschen man erreichen möchte. Die bloße Zahl ist aber nicht entscheidend bei der Frage, welche Zielgruppen man erreicht.

Wir haben wohl außerhalb der Szene deutlich mehr Leser als die Zahl der Szene-Spieler groß ist, die uns lieben (bei Verlagen und Autoren sieht das dank fast 15 Jahre harter und fairer Arbeit anders aus).

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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Viagra4Free » 12. November 2015, 17:16

Ich behaupte auch nicht, die Anzahl der Seitenaufrufe sei unwichtig. Ich würde nur behaupten, dass die Anzahl der Besucher ein besserer Indikator für die Frage wäre, wie viele Personen erreicht werden.
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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 17:25

Das ist selbstredend richtig. Aber auch hier können 500 am Tag interessanter sein als 10.000 am Tag. In anderen Fällen kommt es vielleicht auf Masse an. Am Ende steht die Frage, was und wen du erreichen willst, wie diese Menschen auf dein Thema aufmerksam werden und welche Multiplikatorenwirkung diese ggf. haben. Das hat aber alles nichts mit einzelnen Webseiten zu tun, sondern trifft allgemein auf Marketing zu.

Übrigens lassen sich Seitenaufrufe überproportional steigern oder entsprechende Potenziale eben auch mal nicht ausschöpfen. Nur zwei kleine Stichworte sind hier responsive Webdesign (Leser KÖNNEN überhaupt lesen) und Qualität des Inhalts (Leser WOLLEN überhaupt lesen). Hach! Hurra! Wir haben den Bogen zurück zum Thema geschafft :P Inhalt, da war doch noch was mit Kritik und Rezension. Wo ist eigentlich Nils. Der wollte doch nach Pillen ... und bot an ... :D

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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon widow_s_cruse » 12. November 2015, 18:09

Spielabend der Gruppe - man muss Prioritäten setzen ;)
Liebe Grüße
Nils
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BGBandit
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon BGBandit » 12. November 2015, 18:17

Ich hab mich nur gewundert, weil Cliquenabend laut eigener Auskunft 136.000 im Monat hat und die haben ja einen etwas höheren Content als ihr (steht auf deren Seite wie viel Abrufe die haben)

Da erschienen mir 1 Million grad etwas arg hoch, wenn Crawler rausgerechnet sind ;-)

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Viagra4Free
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Viagra4Free » 12. November 2015, 19:01

widow_s_cruse hat geschrieben:Spielabend der Gruppe - man muss Prioritäten setzen ;)

Macht nichts. Gib mir einfach deine Kreditkartendaten, den Rest erledigt mein Mitarbeiter in Nigeria.
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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 19:06

Höherer Content?

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BGBandit
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon BGBandit » 12. November 2015, 19:34

Jap quantitativ:

Gestern 4 Videos, davor 2 Videos, davor 5 Videos usw.

http://www.cliquenabend.de/news.html

Deine Seite

http://www.reich-der-spiele.de/aktuelle-themen

So alle 1-2 Tage ein neuer Beitrag

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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 19:54

Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, die Grundzüge des Online-Marketings, der Trafficgenerierung und der Suchmaschinenpositionierung zu erläutern. Wenn du schon andere Magazine heranziehst, solltest du aber wissen, auf welche Dinge es ankommt.

Übrigens habe ich nicht 1 Million gesagt, sondern siebenstellig. :D Und das solche Angaben bei etwas Sachkunde gar nicht wirklich hoch erscheinen können, zeigt auch ein Blick in die Mediadaten unserer Partner von Hall9000. :idea:

Freuquenz ist übrigens nicht alles bzw. lässt 0 (!) Rückschlüsse auf Seitenaufrufe zu. Außerdem ist deine Angabe eine Momentaufnahme. Gerade uns "vorzuwerfen", wir würden "wenig" veröffentlichen, ist schon gewagt ... Ich glaube, allein bei den Rezensionen gibt es im deutschsprachigen Raum außer den "irren" Tausendsasser Andreas von Spielphase niemanden, der mehr vorzuweisen hat. Aber wie gesagt: Darauf kommt es nicht an. Also, vor dem nächsten Wundern mal nachdenken oder jemanden fragen, der sich auskennt ... :angel: Edit: Denk daran, deine Jugend ist keine Entschuldigung! :heart:
Zuletzt geändert von Michael Weber am 12. November 2015, 22:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon BGBandit » 12. November 2015, 20:05

7-stellig nach dem Komma oder was? :D

Und ich hab nicht irgendein Magazin herangezogen, sondern das, was ich (sorry für meine Unwissenheit) immer für das größte Magazin gehalten habe. Irgendeinen Vergleich muss ich ja ziehen.

Abgesehen davon sind Sie heute aber leicht pikiert Herr Weber. Ich habe Ihnen ja nichts vorgeworfen, sondern lediglich 1. festgestellt, mich 2. gewundert (wundern darfman sich ja wohl noch wenn man solche Zahlen liest und kein IT'ler ist) und dann 3. Fragen gestellt (wohlgemerkt an jemanden der sich auskennen sollte, nämlich dich, weil du schmeißt ja hier mit den Millionen um dich)

Außerdem: Spielkult veröffentlicht JEDEN Tag eine Rezension :P *ätsch

p.s. menno, sonst erklärst du mir auch immer die Welt, wieso denn nicht heute?

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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 21:03

BGBandit hat geschrieben:Und ich hab nicht irgendein Magazin herangezogen, sondern das, was ich (sorry für meine Unwissenheit) immer für das größte Magazin gehalten habe. Irgendeinen Vergleich muss ich ja ziehen.


Ich habe ja andere Vergleiche genannt, die besser passen. Cliquenabend ist inzwischen sehr umfangreich. Ob sie das umfangreichste sind, weiß ich nicht, ich bezweifel es jedoch. Allerdings spielt das wie oben gesagt keine größere Rolle.

BGBandit hat geschrieben:Außerdem: Spielkult veröffentlicht JEDEN Tag eine Rezension :P *ätsch


Hättest du nicht gerade die Nachmesse-Kater-Zeit abgefragt, wäre dir aufgefallen, dass wir vorher ebenfalls deutlich mehr veröffentlicht haben. Und zwar mehr als "nur" Rezensionen ... :pirate:

BGBandit hat geschrieben:p.s. menno, sonst erklärst du mir auch immer die Welt, wieso denn nicht heute?


Weil ich nichts dazu kann, wenn jemand zu jung ist oder die Reichweite von Online-Magazinen nicht einschätzen kann ... :D

(P. S.: Internet-Marketing ist mein "halber" Job, da kann ich immer nur in die Tischkante beißen, wie viele Mythen, Irrglaube oder gar Fehlinformationen bei nicht-spezialiserten Menschen im Umlauf sind. Daher habe ich dann keine Lust mehr, mache ich ja den "ganzen" Tag, wenn ich nicht schreibe).

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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon BGBandit » 12. November 2015, 21:30

Nachmesse-Kater-Zeit ist bei den anderen Seiten Hochkonjunktur mein Lieber. Und warum Cliquenabend nicht passen sollte, leuchtet mir trotzdem nicht ein.

Ihr seid ein Magazin, die sind ein Magazin...

Bis vor wenigen Wochen hatte ich nichtmal google analytics. Ich schreibe meinen Blog, weil ich Spaß daran habe. Ich muss kein Geld damit verdienen (Gott sei Dank nicht, Armutsgrenze lässt grüßen). Nach all den vielen Diskussionen hab ich das google Ding dann trotzdem unter Schweissausbrüchen installiert (ich mach sowas nichtmal halb beruflich) und freu mich jetzt einfach jeden Tag über einen Leser mehr.

Man will als junger, aufstrebender Journalist *hüstel ja wissen wo man steht rumkrebst

Nein, ich glaube bis ich dem Reich der Spiele das Wasser abgrabe, brauche ich noch gefühlte 3400000 Jahre, keine Angst. Du darfst der König über Kri-Kra-Krabbelei bleiben. Ich werde dir auch weiterhin huldigen, so wie ich deinen Kollegen jeden Tag huldige. Ohne euch hätte ich nie was zu lesen gehabt und mein Dank wird euch von daher ewig hinterher hinken.

Und wenn ihr irgendwann nicht mehr selbst in der Lage seid, euch zu eurem Schreibtisch zu bewegen, werde ich euren Rollstuhl schieben und euch eine Karo-Decke über die Beine legen. Ihr habt mir alle (also die Seiten jetzt) schon viele schöne Stunden beschert.

Es geht gar nicht darum hier zu analysieren wer den Längsten hat Michael. Das ist reines Interesse. So kleine Pupse wie unsereins, die sowas reinweg aus Hobby machen und null Ahnung von Web-Markeing haben, werden euch sowieso nie das Wasser abgraben. Schon gar nicht werden wir ins 1 Jahr aufholen, was ihr in 15 Jahren aufgebaut habt. Lehn dich also wieder ganz entspannt zurück

Wir wollen nur spielen!

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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 22:01

BGBandit hat geschrieben:Nein, ich glaube bis ich dem Reich der Spiele das Wasser abgrabe, brauche ich noch gefühlte 3400000 Jahre, keine Angst.


Och, nur zu. Da habe ich keine Angst vor.

BGBandit hat geschrieben:Und wenn ihr irgendwann nicht mehr selbst in der Lage seid, euch zu eurem Schreibtisch zu bewegen, werde ich euren Rollstuhl schieben und euch eine Karo-Decke über die Beine legen. Ihr habt mir alle (also die Seiten jetzt) schon viele schöne Stunden beschert.


Wunderbar :heart:


BGBandit hat geschrieben:Es geht gar nicht darum hier zu analysieren wer den Längsten hat Michael. Das ist reines Interesse. So kleine Pupse wie unsereins, die sowas reinweg aus Hobby machen und null Ahnung von Web-Markeing haben, werden euch sowieso nie das Wasser abgraben. Schon gar nicht werden wir ins 1 Jahr aufholen, was ihr in 15 Jahren aufgebaut habt. Lehn dich also wieder ganz entspannt zurück


Vom Längsten hat keiner was gesagt! Im Gegenteil. Keine Bange, ich habe auch überhaupt keine Angst oder Scheu oder sonstwas. Und entspannt bin ich sowas von :D Immerhin sind wir die, die gern mit allen kooperieren. Berührungsängste habe ich meistens bei anderen erlebt. Leider. Und natürlich haben die "alten Magazine" Vorteile durch 15 Jahre Schaffen und Machen und Vernetzen, Lernen, Optimieren, und Verbessern. Aber das alles zählt letztlich nicht.

Das einzige, was mich etwas stört ist dieses - ich nenne es mal so Terra-Mystica-Puerto-Rico-Syndrom. Die Szene meint, ein Spiel ist freakig, dann muss es sich doch auch verkaufen. Und so ähnlich ist es mit Online-Magazinen. Einige (das gilt ja auch für 2-3 Nachbarn) sind zwar irgendwie mit der Szene vernetzt, richten sich aber offener und breiter aus. Und die haben dann nun mal auch mehr Leser/Besucher/Seitenzugriffe als ein kleiner Blog oder ein Videomagazin. Entsprechend wundere ich mich dann eher, dass sich jemand laut wundert. Ebenso wundert es mich, dass Massenspiele per se als schlecht oder "familientauglich" abgewatscht werden. Auch von "Szenegururs". :s Da fehlt Rezensionskompetenz! (Hey, Nils, ich schreibe niemanden was vor, noch behaupte ich, es besser zu können, aber "man wird es ja mal sagen dürfen". :P )

Das ist leider typisch für die Szene, die kaum den Tellerrand im Blick hat, geschweige denn darüber hinausblickt. Das hat sich auch bei der Diskussion um Kritik und Rezensionen hier im Thread gezeigt. Meiner Meinung nach fehlt es der Hobbyszene auf allen Ebenen in mehr oder weniger großen Teilen punktuell oder über weite Strecken an Professionalität. Das beginnt vom kleinen Hobbyrezensenten und hört frühestens bei mittleren Verlagen auf. Genau solche Dinge habe ich in der Vergangenehit immer wieder kritisiert, mal als Blogbeitrag, mal persönlich, mal intern, und dafür immer wieder, teilweis heftig, eins draufbekommen. In dem Sinne: Ich bin Kritiker, ich kann nicht anders. Und etwas mehr Kenntnis der jüngeren Spieleszene-Vergangenheit der letzten 10-20 Jahre täte manchem Genossen (und einigen Genossinnen - und natürlich auch mir!) ganz gut. Dann gibt es weniger Missverständnisse, weniger Nachfragen, weniger Falscheinschätzungen zu Neuauflagen, mehr Wissen, mehr "Kontextualisierung" - oder einfach eine bessere Einordnung, mehr Kritik und "objetkivere"/fundiertere, vergleichendere Rezensionen. Genau, ich wollte ja beim Thema bleiben. Also, bitte! :D

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Sascha 36

Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Sascha 36 » 12. November 2015, 22:26

Mir war ehrlich gesagt die Reichweite von Online Magazinen nie wichtig, auf deutsche Internet Rezensionen bin ich nur durch die meiner Meinung nach beste Boardgame Seite des Worldwideweb gekommen nämlich Boardgamegeek.
Für mich gibt es nichts besseres, durch mein Interesse an Spielen kam ich dann auf die Review Links zu deutschen Seiten wie Spielkult, Cliquenabend oder Hall 9000.
Reich der Spiele war für mich nie ein Thema, beim ersten Eindruck der Seite dachte ich an einen Spielanbieter wie Spiele Offensive, war dann aber doch anders.
Leider interessieren mich viele Spiele nicht die dort besprochen wurden, aber wahrscheinlich Zähl ich auch nicht wirklich zur Zielgruppe. Die meisten interessanten Berichte find ich eher hier oder bei Unknowns, damit meine ich die Spielberichte und Spieldiskussionen. Versammeln sich mehr Meinungen zu einem Spiel hab ich da für mich mehr von, als wenn ich eine Rezension lese die nur die Meinung eines einzelnen wiedergibt.

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Sascha 36

Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Sascha 36 » 12. November 2015, 22:40

Was Michael sagt über den Tellerrand kann ich verstehen aber ich finde das immer etwas problematisch.
Bei Spielen geht es doch erstmal drum ob es einem gefällt oder nicht, wenn jemand ein Spiel gut findet dann muss ich de,jungen nicht erzählen was es noch alles für Spiele gibt und wie das Spiel in der Szene angesehen ist.
Ich finde das kann man machen wenn in einem Forum schreibt, aber auch hier kann es oft dazu führen das man Leute eher abstößt und wenig für das Hobby Spiel erreicht. Jeder soll das spielen und gut finden ohne Boardgamegeek zweimal gelesen zu haben.
Für mich gibt es da keinen Teller und auch keinen Rand, sondern nur das Hobby Spiel was sich jeder so gestalten soll wie er es für richtig hält.

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Michael Weber
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Michael Weber » 12. November 2015, 22:55

Genau das sollst du auch machen, Sascha. Aber warst du die letzten acht Seiten nicht auch dabei: Von einem Rezensenten muss man mehr erwarten. Das scheint mir schon ein ganz kleines bisschen Konsens zu sein (und dann ist eine Rezension theoretisch auch nicht weniger wert als eine Forendiskussion, die auf "finde ich gut oder nicht" basiert).

Was den Tellerrand angeht: Da hast du als Spieler vielleicht eine andere Sicht. Das ist dein gutes Recht. Es ändert aber nichts daran, dass die Szene meiner Meinung nach insgesamt sehr im eigenen Saft schmort und dabei mitunter vergisst, dass "da draußen" auch bezogen auf das Hobby ganz andere Sachen (Spiele, Business usw.) wichtig sind. Angefangen beim Thema Monopoly bis hin zu ...

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Sascha 36

Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Sascha 36 » 12. November 2015, 23:17

Doch bei dem Erwarten bin ich mit dir einer Meinung. Ich hatte mir einfach etwas mehr Fairness gewünscht gegenüber Verlagen und Designern, verbunden mit etwas Verantwortung die ich habe wenn ich mal eben ein Spiel verreiße.
Viele Meinungen dazu hab ich gelesen und meine Wünsche überdacht bzw meine Gedanken zu Rezensionen überhaupt.

Früher gehörte ich auch zu denen die Spiele wie Risiko, Monopoly etc abgelehnt haben, heute spiele ich diese Spiele auch nicht, bin mir aber deren Bedeutung und Berechtigung im Spieleuniversum absolut bewusst.
Ich hab oft solche Sachen gehört wie das die Szene im Saft schmort, ich finde allerdings das die Szene unglaublich lebendig ist und das es normal ist das sich in Szenen auch Abspaltungen bilden. Hab das Gefühl das die Szene ständig wächst und wenig stagniert.
Ich kann allerdings auch nur über die letzten 6 Jahre reden, länger bin ich auch nicht wirklich dabei.

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Viagra4Free
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Viagra4Free » 13. November 2015, 18:15

Michael Weber hat geschrieben:Es ändert aber nichts daran, dass die Szene meiner Meinung nach insgesamt sehr im eigenen Saft schmort und dabei mitunter vergisst, dass "da draußen" auch bezogen auf das Hobby ganz andere Sachen (Spiele, Business usw.) wichtig sind. Angefangen beim Thema Monopoly bis hin zu ...

Tja, weißt Du, das aber liegt nun einmal in der Natur einer "Szene". Wir hier, die anderen dort. So definiert sich Subkultur.
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Re: Warum kritisieren wir so gerne Spiele ?

Beitragvon Thygra » 17. November 2015, 23:00

Viagra4Free hat geschrieben:Das Hauptproblem bei dieser Diskussion scheint mir zu sein, dass solche Leute wie Thygra meinen, eine Rezension innerhalb eines Blogs sei in erster Linie Verbraucherinformation und müsste daher immer objektiv bleiben.

Objektiv? Wo habe ich das denn geschrieben? Kannst du das bitte zitieren?

Eine Rezension ist meines Erachtens nie objektiv, sondern immer subjektiv. Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden.
André Zottmann (geb. Bronswijk)
Thygra Spiele
(u. a. für Pegasus Spiele tätig)


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