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Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Allgemeine Spiele-Themen
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"Spiel des Jahres" fördert verspielte Integration von Flüchtlingen

Beitragvon zuspieler » 22. Februar 2016, 02:14

Der Verein "Spiel des Jahres" fördert 2017 schwerpunktmäßig Projekte, die spielerisch zur Integration von Flüchtlingen beitragen. Der Verein nimmt bis zum 30. November 2016 Förder-Anträge entgegen

Spiel des Jahres hat geschrieben:[...] Wir fördern grundsätzlich Projekte im Schwerpunktbereich, mit denen wir die Stellung des Spiels als Kulturgut in der Gesellschaft stärken wollen. Langfristige Projekte können zusätzlich gefördert werden, das können Ausstellungen, Buchprojekte, wissenschaftliche Forschungen, Medienprojekte usw. sein. Allerdings müssen uns die Projekte auch überzeugen. [...]

Mehr Informationen und Formulare für Förderanträge finden Interessierte unter http://spieldesjahres.de/foerderung.

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Re: Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Beitragvon zuspieler » 5. April 2016, 10:17

In den Husumer Nachrichten ist der Artikel "Begegnung der Kulturen im Bürgertreff" erschienen.

Husumer Nachrichten hat geschrieben:In Garding gibt es seit einem halben Jahr einmal monatlich ein Treffen von Einwohnern mit Flüchtlingen. Zwischen 40 und 50 Flüchtlinge nehmen an der Zusammenkunft im Bürgertreff teil. [...]

Bei den Treffen kommen auch Spiele auf den Tisch. Den kompletten Artikel findet ihr unter http://www.shz.de/lokales/husumer-nachr ... 64706.html.

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Spielen mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen

Beitragvon zuspieler » 28. April 2016, 07:01

Im "Spiel des Jahres"-Blog Spielraum schreibt Bernhard Löhlein über "Spielen mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen". Sein Fazit lautet wie folgt.

Bernhard Löhlein hat geschrieben:
  1. [...] Die Spiele sollten nicht nur eine einfache Regel haben. Man sollte als Erklärer den Mut haben, zu vereinfachen und manches Regeldetail wegzulassen.
  2. Besonders gut kommen Geschicklichkeitsspiele an oder Spiele, die an Vertrautem anknüpfen wie Farben, Zahlen oder Formen.
  3. Im Lauf der Zeit – gerade wenn die Deutschkenntnisse besser geworden sind – werden strategische Spiele beliebter.
  4. Ganz zentral – und das ist für mich die eigentliche Entdeckung dieser Spielenachmittage: Gleichaltrige unterschiedlicher Nationen und Kulturen kommen sich beim Spielen näher. [...]

Den kompletten Artikel findet ihr unter http://www.spiel-des-jahres.de/de/ein-w ... ntegration.

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Sascha 36

Re: Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Beitragvon Sascha 36 » 29. April 2016, 20:57

Schade armes Münster, jetzt zählen wir auch zu den Städten in denen Flüchtlingsheime abgebrannt werden. Hoffentlich findet man die Täter und sie bekommen eine saftige Strafe. Das mich diese Stadt noch überrascht hätte ich eh nicht gedacht, das Rechte Idioten unter uns wohnen schon, das Flüchtlingsunterkünfte Opfer von Anschlägen werden schockiert mich.

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WAZ-Artikel: Beim Brettspiel Deutsch lernen

Beitragvon zuspieler » 2. Juni 2016, 11:25

Die WAZ schreibt unter http://www.derwesten.de/staedte/nachric ... 76915.html über eine integrative Spielgruppe für Kinder, die vornehmlich aus Flüchtlingsfamilien stammen.

WAZ hat geschrieben:[...] Der Kicker hat es den vierjährigen Jungs Yasim und Araik ganz besonders angetan. „Aber wir spielen auch Memory und Kreisspiele oder schauen kleine Bücher an, mit denen man Wörter lernen kann“, sagt Janine Sahlfrank, die gemeinsam mit Helen Rosenberg die neue integrative Spielgruppe in Wengern betreut. [...]

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Re: "Spiel des Jahres" fördert verspielte Integration von Flüchtlingen

Beitragvon zuspieler » 9. Februar 2017, 22:16

zuspieler hat geschrieben:Der Verein "Spiel des Jahres" fördert 2017 schwerpunktmäßig Projekte, die spielerisch zur Integration von Flüchtlingen beitragen. Der Verein nimmt bis zum 30. November 2016 Förder-Anträge entgegen.

Folgende Projekte werden 2017 gefördert (nicht alle passen exakt zu dem Schwerpunkt-Thema)

  • Andreas Streb, Horrem: „Kerpen spielt“
  • GHS Friedrich-Ebert-Straße, Duisburg: „Spielend lernen“
  • Willy-Brand-Gesamtschule, Köln: „Gemeinsam spielen“
  • Realschule Hausberge, Porta Westfalia: Spiele-AG
  • Zwickauer Kinderhaus Verein e.V., Zwickau: „Spielerisch unterstützte Integration“
  • Kindergarten St. Barbara, Gingen an der Fils: „Jung und Alt spielt mit“
  • Wundersam anders e.V., Bayreuth: Mobile Ludothek
  • Hippodice Spieleclub e.V., Bochum: Autorenwettbewerb 2017
  • Schulzentrum am Heimgarten, Ahrensburg: Brettspiel-AG
  • Stadtbibliothek Magdeburg: „Spielend Deutsch - Kommunikationsspiele für Deutschlernende“
  • Linda Steffens, Dietzenbach: „Dietzenbach spielt“
  • Pater-Alois-Grimm Schule, Külsheim: Treffpunkt Spiel-io-thek
  • Katholische öffentliche Bibliothek St. Dionysus, Lüdinghausen-Seppenrade: „Brettspiele als Kooperationslement und Türöffner“
  • Offene Ganztagsschule Freiherr-vom-Stein Grundschule, Hagen: Spieliothek
  • Jugendprojekt BOJE, Mühlhausen: „Café international BOJE“
  • Caritasverband Aachen: „Spieliothek Senioren“
  • Kinderzentrum Gerhart-Hauptmann-Ring, Frankfurt/Main: „Spiele für dich, mich und uns gemeinsam“
  • Kita Tausendfüßler, Minden: „Verspielte Mittagspause“
  • Ludo Liubice e.V., Lübeck: Aufbau einer Ludothek für die Kinder- und Jugendarbeit
  • Realschule plus Flomborn, Flörsheim-Dalsheim: „Spielen schafft Gemeinschaft“
  • Förderverein Luise-von-Duesberg-Gymnasium, Kempen: „Spielerische Integration am LvD“
  • Kindervereinigung Chemnitz e.V.: „Mit ReiseRatte Rudi spielend um die Welt“
  • Otto-Riethmüller-Haus, Weidenthal: Advents-Spiele-Tag
  • TransInterQueer e.V., Berlin: TrIQ-Spiele-Café mit geflüchteten trans*, inter* und queeren Menschen
  • Caritaskonferenz St. Anna, Rheinberg: „Rheinberger Café International“
  • CVJM Sindelfingen e.V.: Aufbau einer Spielesammlung
  • Fördergemeinschaft Marie-Curie-Gymnasium, Dresden: „Spielend (kennen)lernen“
  • Deutscher Kinderschutzbund OV Saarbrücken: Vorlesen und spielen am Samstagmittag für Kinder
  • Deutscher Go-Bund e.V., Hamburg: Brettspiele beim Europäischen Go-Kongress

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Re: Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Beitragvon zuspieler » 31. Mai 2017, 08:05

Merkur.de schreibt über ein Frühlingsfest mit Kartenspielen und Flüchtlingen.

merkur.de hat geschrieben:[...] Flüchtlinge, Helferkreise und Bürger hatten sich zum dem Kennenlern-Fest im Barbara-Saal des Pfarrzentrums eingefunden. An einem der Tische mit Feiernden saß eine Gruppe Asylbewerber aus Somalia und ließ sich von Georg Kurz das Kartenspiel „Phase 10“ erklären. Sogleich übten die Männer das Kartenspiel hoch konzentriert und ausgelassen. Sprachprobleme? Fehlanzeige. [...]

Den kompletten Artikel findet ihr unter https://www.merkur.de/lokales/weilheim/ ... 56874.html.

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Re: Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Beitragvon zuspieler » 21. Dezember 2017, 08:20

RP Online schreibt unter http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hue ... -1.7279079 über eine verspielte Hausaufgabenbetreuung für Flüchtlinge.

rp-online.de hat geschrieben:[...] Am Ende der 90-minütigen Hausaufgabenbetreuung spielen alle gemeinsam "Mensch ärgere dich nicht" - ganz ohne Schummeln. Da werden die Spielfiguren auch direkt vor dem Häuschen rausgeworfen. Doch statt sich zu ärgern, lachen die Kinder fröhlich. "Auch beim Spielen können die Kinder ihr Deutsch festigen und soziale Regeln lernen", sagt Evelyn Oesinghaus. [...]

Übrigens: Wer nicht nur Mensch ärgere Dich nicht mit Flüchtlingen spielen will, findet unter viewtopic.php?f=41&t=341677 Tipps und Inspirationen.

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Re: Spielrunden mit Migranten und Flüchtlingen: Erfahrungsaustausch

Beitragvon zuspieler » 17. Mai 2018, 23:39

Das Schenefelder Tageblatt schreibt in dem Artikel "Spielend Deutsch lernen in Schenefeld", https://www.shz.de/lokales/schenefelder ... 57256.html über einen Spieleabend mit geflüchteten Menschen.

Schenefelder Tageblatt hat geschrieben:[...] Geflüchtete Menschen und ehrenamtliche Helfer finden sich jeden ersten Freitag im Monat von 19 bis 22 Uhr in der Bauernstube in der Kirchenstraße 2 (Haus am Turm) ein. [...] Zehn ehrenamtliche Helfer gehören zum festen Organisationsteam. „Wir veranstalten das Gesellschaftsspiel-Angebot mit Büfett, weil wir Mitglieder dieser Gemeinde sind und weil uns etwas daran liegt, das Angebot von Herrn Ehrens zu erhalten“, erläutert Bodino. Die Anzahl der Mitwirkenden variiert stark. Es sind in der Regel zwischen zehn und 40 Personen. Weniger Menschen kommen beispielsweise während der Ramadan-Zeit vorbei. [...]

Gespielt werden unter anderem Jenga, aber auch klassische Spiele wie Schach und „Mensch ärgere Dich nicht".


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