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Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Allgemeine Spiele-Themen
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ErichZann
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon ErichZann » 11. August 2016, 07:14

Auch Kinder haben Persönlichkeitsrechte, die liegen nat. bei den Eltern, ist ein Bild erstmal im Netz verliert man die Kontrolle darüber, ich weiss nicht ob ich es als Vater geil finden würde wenn das Foto meines Babys z.B. plötzlich auf ver. Werbeseiten auftaucht oder aus welchen Gründen auch immer sonstwo wieder auftaucht, das Netz vergisst nicht...aber ich wollte dem Thread nicht hijacken...weitermachen.
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Sascha 36

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Sascha 36 » 11. August 2016, 10:12

Du hast schon Recht, ich teile auch in den meisten Punkten deine Meinung. Da dies Forum meine einzigste Form des sozialen Netzwerks ist und man Lina anhand des Bildes wohl nicht wirklich erkennen kann, denke ich das mein Handeln okay war. In den letzten Monaten haben wir hier viel über das Thema gesprochen und die momentane Freude wollte ich einfach kurz mit den Menschen hier teilen. Komm ruhig vorbei wenn du die kleine Mal in Natura sehen willst.
Ich freu mich jetzt schon auf die ersten Spiele, was war euer erstes richtige Brettspiel welches ihr mit euren Kindern gespielt habt.

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Hillbilly
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Hillbilly » 11. August 2016, 10:43

Erstmal herzlichen Glückwunsch.

Bei uns haben sämtliche Kliniken eine babygalerie, da gibt es zig Fotos von Neugeborenen, deswegen würde ich mir wegen dem einen Foto jetzt nicht verrückt machen, wenn sie mal größer sind sieht das anders aus.

Bin seit einem Jahr Vater und da hat sich einiges im spielverhalten geändert, die 2-3 Stunden spiele verstauben aktuell. Wir kommen aktuell eigentlich nur zum Spielen wenn der kleine schläft, dass heißt spiel schon vorher aufbauen damit man gleich starten kann wenn er schläft. Leider hat er in letzter Zeit die Angewohnheit in der Endphase des Spiels aufzuwachen und dann meist noch etwas übellaunig ist :dodgy:

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Harry2017
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Harry2017 » 11. August 2016, 11:04

Dito - Unsere Kleine ist auch noch als verknautschtes frisches Baby in der Gallerie der Klinik - Das stört mich nicht...aber abseits von meinem eigenen Profil-Foto bei Facebook als stolzer Papa mit unserer Greta gibts nichts öffentlich im Internet...Die Dosis machts!

Leider ist Greta erst 11 Monate - Mit Brettspiel ist da noch nicht viel - Das erste wird wohl Crazy Coconuts oder so werden :D

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Calle
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Calle » 11. August 2016, 21:45

Auch von meiner Seite erstmal alles Gute und viel Spaß mit dem Nachwuchs!
Ich selbst bin jetzt seit 1 Jahr und 8 Monaten dabei und kann dir nur sagen da kommt noch sehr viel Spaß auf dich zu :D

An unserem Spieleverhalten hat sich so gut wie nichts durch den Kleinen geändert da er seit Tag 1 (man mag es kaum glauben!) durchschläft und uns die Möglichkeit gibt abends auch mal eine kleine Runde zu spielen.

Freue mich schon auf die ersten Spiele mit dem Kleinen. Bin hier natürlich über jeden Spieletipp dankbar!

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Ceinwyn
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Ceinwyn » 12. August 2016, 18:16

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur süßen Maus.

Unser Großer ist 5,5. Unser Spieleverhalten hat sich radikal verändert. Früher haben wir 3-4 Mal die Woche gespielt. Heute sind wir froh, wenns 1 Mal alle paar Wochen klappt. Ich gehöre zur Kategorie Eule. Und da Junior nicht vor 20/21 Uhr ins Bett zu kriegen ist (die ersten 3 Jahre wars teilweise noch später), bin ich da einfach oft zu kaputt. Früh um 4/5 mag dafür mein Mann nicht ;-). Am einfachsten wars im ersten halben Jahr. Da hat Baby aufm Arm geschlafen während wir gespielt haben.

Unsere ersten Brettspiele mit Junior waren: Colorama, Mäuschen-Farbspiel, Tiere füttern, Tempo kleine Schnecke. Wobei das nach den richtigen Regeln spielen lange gedauert hat.
Mittlerweile spielen wir (teilweise seit ner Weile): Kinder von Catan, Kinder von Carcassonne, großes Mensch Ärger Dich nicht, Leiterspiel, Star Wars Labyrinth und Cartagena (ohne die Rückwärts-Zieh-Regel). Kartenspiele sind gar nicht seins.
Klappt mal mehr mal weniger gut. Er hat eine ziemlich geringe Toleranzschwelle bei Regeln die sich gegen ihn wenden. Ja ich weiß, da muß er eigentlich durch. Aber mir ist es erstmal wichtiger, dass er überhaupt den Spaß am Spielen kriegt. Hat eh lang genug gedauert. Da nehm ich auch kleine Regelanpassungen in Kauf. Dafür lassen wir ihn nicht absichtlich gewinnen.

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Sascha 36

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Sascha 36 » 12. August 2016, 18:27

Finde ich super , das mit den Regeln kann man immer noch nachher machen, der Spaß ist viel wichtiger und wenn ich meine Erfahrung aus der Grundschule ansprechen darf, so hat da so manche Regel den ein oder anderen schon vergrätzt. Ehrlich gesagt finde ich es toll wenn Kinder sich Hausregeln einfallen lassen für ein Spiel, vielleicht hat so mancher Spieleentwickler damals so angefangen.

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Kermeur
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Kermeur » 12. August 2016, 19:31

Unsere Tochter geht ja schnurstracks auf die 5 zu und wir spielen eigentlich jeden Abend ein Spiel mit ihr. Regelanpassungen haben wir nie gemacht, nur manche Elemente Stück für Stück hinzu gegeben, Zb. Jungle Speed erstmal ohne Sonderkarten. Die Spiele hat sie alle recht schnell erfasst und spielt auch ziemlich gut/klug. Der allerallerallerallergrößte Durchbruch aber war, als sie gelernt hat, dass man nicht in Tränen ausbrechen muss, wenn Sie verloren hat. Das erleichterte das Spielen enorm.

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Ceinwyn
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Ceinwyn » 12. August 2016, 20:32

Jedes Kind ist eben anders.
Das mit dem täglichen Spielen wollten wir auch einführen. Da hat unser Sohn aber keine Lust drauf. Überreden wollen führt bei ihm dann dazu, dass er dann wochenlang überhaupt kein Spiel machen will. Darum warten wir nun immer brav, bis ER von sich aus kommt bzw. schlagen es nur kurz vor wenn er sagt ihm ist langweilig. Zum Glück wird das von selber ankommen mittlerweile deutlich mehr. Und dann bleibts meist nicht nur bei einem Spiel. :-)
Durch die mangelnde Übung spielt er natürlich nicht so gut wie andere in seinem Alter. Aber was will man machen... Seine Interessen liegen halt mehr im Bereich "wie funktioniert die Welt".

Vielleicht hat unser 2. mehr Interesse an Spielen. Aber der muss im Oktober erstmal gut bei uns ankommen. :)

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Sascha 36

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Sascha 36 » 13. August 2016, 00:14

Alles gute für den zweiten !!!
Das mit dem Er soll von sich kommen, kenn ich gut von meiner Freundin, solange ich frage klappt es meist nicht, lass ich sie kommen wird es auch mal mehr als ein Spiel.
Kinder sind da wirklich verschieden, ich schaff es auch nicht alle Kinder in der Schule für Brettspiele zu begeistern, aber ich will es auch nicht. Wer Interesse hat dem zeige ich gerne Spiele, aber allen Kindern etwas aufdrängen zu wollen da hab ich nichts für über.
Eigentlich ist es hier auch wieder wie bei den Erwachsenen :)

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Jenshs
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Jenshs » 13. August 2016, 08:18

Ich muss sagen ich hab erst richtig angefangen zu spielen als die kleine da war. Hab zwar wenig Zeit aber irgendwie durch den Zwerg gestört werde ich dabei nicht. Das liegt wenn eher an anderen Terminen.

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Harry2017
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Harry2017 » 13. August 2016, 08:56

143 Spiele zur Auswahl in der Regalwand - Und Greta ist jetzt 2 Tage hintereinander zu Quest - Zeit der Helden gewandert und hat es rausgezogen....am Spielegeschmack muss sich aber noch was tun :D

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SpieLama
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Super Dungeon Explore: Malbuch für Kinder

Beitragvon SpieLama » 28. Januar 2017, 07:39

Wer seine Kinder ganz subtil zum Spiele-Nerd erziehen will, kann ihnen ab sofort das "Super Dungeon Explore"-Malbuch vorlegen. Darin findet ihr unter anderem die Donnertal-Jägerin, Prinzessin Saphir und die Questritter zum Ausmalen. Ihr könnt euch das Buch kostenlos unter http://www.heidelbaer.de/documents/Malbuch_ab2f.pdf herunterladen.

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BGBandit
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon BGBandit » 28. Januar 2017, 08:37

Ich muss sagen: es steht sehr schlecht, sehr, sehr schlecht.

Werde mich wohl noch etwas gedulden müssen, bis der Lütte mitspielt und bis dahin darauf vertrauen, dass die Großeltern sich weiterhin am Wochenende um den Kleinen kloppen :D

Sonst käme ich gar nicht mehr zum Spielen

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Harry2017
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Harry2017 » 28. Januar 2017, 09:45

Jooo - Bei uns mit 1 1/2 immer noch suboptimal...Aber Kopf hoch: Ab ca 1 Jahr gehts schon mal deutlich besser.

Trotzdem ist man abends oft einfach zu geschafft oder der restliche Tag ist zu kurz, um die dicken Klopper zu spielen :-/ Besonders gemeinsam ist echt seltener geworden :-(

Sonntags bei der Oma gibts mit der Familie immer was vegleichsweise Einfaches (im Sinne von Black Fleet, Via Nebula und Co) - Ich hätte aber schon Bock mal wieder ne Runde Eclipse :-/

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Throwdown
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Throwdown » 28. Januar 2017, 12:23

Wieso sollte es besser werden? Ich finde es wird schwieriger. Je mobiler sie werden desto schwieriger wird es doch. Meine kleine ist nun fast zwei und auf keinen Fall könnte ich mit meiner Frau mal mittags ein Spiel auf den Tisch packen. Bei uns ist es merklich weniger geworden. Selbst zu dem örtlichen Spieletreff gehe ich schon nicht mehr weil ich nach der Arbeit und kinderbespassung Schlag kaputt bin.
Keiner ist blinder als der der nicht sehen will

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kguide

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon kguide » 28. Januar 2017, 12:26

Kermeur hat geschrieben:....Der allerallerallerallergrößte Durchbruch aber war, als sie gelernt hat, dass man nicht in Tränen ausbrechen muss, wenn Sie verloren hat. Das erleichterte das Spielen enorm.


Dazu bräuchte ich auch mal Tipps. Meine Kurze ist 4,5 Jahre, aber verlieren ist das größte Drama überhaupt :-(
Dumm halt nur, dass sie viel Spielen will aber man sie halt nicht immer gewinnen lassen kann (als Eltern macht man das übrigens, wenn die Kurzen ratzefatze kaputt sind und eigentlich ins Bett gehören, aber unbedingt noch was spielen wollen -> das gewinnen lassen ist dann für alle Nerven nachweislich die bessere Option :P )

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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon SpieLama » 28. Januar 2017, 12:40

kguide hat geschrieben:Dazu bräuchte ich auch mal Tipps. Meine Kurze ist 4,5 Jahre, aber verlieren ist das größte Drama überhaupt :-(

Vielleicht helfen die Tipps und Anregungen in folgende Diskussionen weiter:


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Jerry
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Jerry » 28. Januar 2017, 14:46

kguide hat geschrieben:. Meine Kurze ist 4,5 Jahre, aber verlieren ist das größte Drama überhaupt :-( Dumm halt nur, dass sie viel Spielen will aber man sie halt nicht immer gewinnen lassen kann

"Gewinnen lassen"? Und was würdest du tun, wenn du zwei Kinder hättest die nicht verlieren können?

als Eltern macht man das übrigens, wenn die Kurzen ratzefatze kaputt sind und eigentlich ins Bett gehören, aber unbedingt noch was spielen wollen.

Hm. Wenn unsere ratzefatz kaputt waren, hab ich sie ins Bett gesteckt.

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Harry2017
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Harry2017 » 28. Januar 2017, 15:29

Da gibts n richtig süßes Video von Hunter und Sohn und diesem Rüben Rally Spiel :D

Ich glaube das ist ganz normal und Kinder müssen/sollen das lernen...Es gibt ja noch ein Zwischending zwischen "Gewinnen lassen" und "Hardcore auf Sieg spielen" - Den Spagat versuche ich auch immer bei der Frau :-)

@Throwdown
Am Anfang ging bei uns absolut nix - Jetzt nach mehr als einem Jahr ist es wenigstens planbar, wann es zB. ins Bett geht. Dazu kann jetzt auch die Oma mehr abnehmen - Hilft aber nix, wenn man (wie Du und ich auch) eh von Haus aus zu platt ist, um die freie Zeit auch noch zu spielen - Wir versacken da einfach eher auf der Couch und sind froh endlich auch mal wieder wenigstens ne Serie zusammen gucken zu können (das ging Abends auch fast ein ganzes Jahr nicht wirklich)...

Und beim 2. geht das Ganze dann von vorne los :-/ :angel: :D :D :D

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Throwdown
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Throwdown » 28. Januar 2017, 15:37

"Hm. Wenn unsere ratzefatz kaputt waren, hab ich sie ins Bett gesteckt"

Und weil du das so machst muss das jeder andere natürlich auch so handhaben ! Dann wissen wir ja jetzt Bescheid
Keiner ist blinder als der der nicht sehen will

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Jerry
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Jerry » 28. Januar 2017, 17:20

Throwdown hat geschrieben:"Hm. Wenn unsere ratzefatz kaputt waren, hab ich sie ins Bett gesteckt"
Und weil du das so machst muss das jeder andere natürlich auch so handhaben ! Dann wissen wir ja jetzt Bescheid

Keinesfalls. Jeder macht es so, wie's am besten passt. Du hältst es so:
  • Kind ist platt und müsste eigentlich ins Bett. Will aber spielen. Also wird nachgegeben und gespielt
  • Kind will spielen, will aber nicht verlieren. Also wird nachgegeben und man lässt das das Kind gewinnen.
Kann man so machen. Wir habens anders gemacht. Wenn Bettzeit ist, ist Bettzeit und wenn Spielzeit ist, ist Spielzeit. Und dann haben wir Spiele gezockt haben, bei denen Chancengleichheit besteht. Dann gewinnen manchmal die Kids und manchmal verlieren sie. Und letzteres müssen sie lernen.

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Throwdown
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Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon Throwdown » 28. Januar 2017, 18:42

Da hast du recht. Aber zwischen bettgehzeit und schlagksputt sind halt Unterschiede. Meine Tochter ist um 6 auch mal schlagkaputt wenn zB der Mittagsschlaf nicht so lange war . Trotzdem würde ich dann nicht auf die Idee kommen sie um sechs ins Bett zu stecken. Wir bringen sie immer zwischen halb acht und acht Uhr ins Bett und das probiere ich dann auch immer so bei zu behalten und wenn sie früher müde ist wird halt probiert das zu ziehen und wenn spielen da hilft, gerne.
Keiner ist blinder als der der nicht sehen will

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kguide

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon kguide » 28. Januar 2017, 20:31

Jerry hat geschrieben:
Throwdown hat geschrieben:"Hm. Wenn unsere ratzefatz kaputt waren, hab ich sie ins Bett gesteckt"
Und weil du das so machst muss das jeder andere natürlich auch so handhaben ! Dann wissen wir ja jetzt Bescheid

Keinesfalls. Jeder macht es so, wie's am besten passt. Du hältst es so:
  • Kind ist platt und müsste eigentlich ins Bett. Will aber spielen. Also wird nachgegeben und gespielt
  • Kind will spielen, will aber nicht verlieren. Also wird nachgegeben und man lässt das das Kind gewinnen.
Kann man so machen. Wir habens anders gemacht. Wenn Bettzeit ist, ist Bettzeit und wenn Spielzeit ist, ist Spielzeit. Und dann haben wir Spiele gezockt haben, bei denen Chancengleichheit besteht. Dann gewinnen manchmal die Kids und manchmal verlieren sie. Und letzteres müssen sie lernen.


Ist in meinen Augen eine Frage des konstanten immer gleich Verhaltens. Natürlich ist es legitim derart Grenzen aufzuzeigen und damit zu versuchen, dem Kind den Tagesablauf zu erleichtern (weil halt immer alles gleich ist).
Grundsätzlich halte ich das auch für förderlich. Andererseits aber läuft es später nie so und ich merke für mich, dass mitunter inkonsequentes Verhalten durchaus auch förderlich sein kann (und zwar im Zweifel nicht nur, damit das Kind meint das zu bekommen, was es gerade will). Die Realität ist halt immer so, dass wenig bis gar nichts immer wiederholbar gleich läuft, wenn Menschen miteinander interagieren.

Man sollte meine Aussage auch nicht schwarz-weiß sehen, sondern in meinen Augen war das eher Grauzone.
Szenario: man merkt, das Kind ist müde, will aber nicht ins Bett sondern spielen.

Variante 1: man setzt sich gegen den Willen des Kindes durch und sagt "jetzt ist aber Bettgehzeit, du kannst morgen spielen". An manchen Tagen mag das gehen, jetzt aber im Zweifel eine ellenlange Diskussion vom Zaun zu brechen, um das Kind (im Zweifel gegen seinen Willen) ins Bett zu bringen, halte ich für falsch. Ich frage mich dann immer, wie würde ich reagieren, wenn ich das Kind wäre und meine Frau versuchen würde, mir klar zu machen, du bist müde, geh ins Bett..... würde auch nicht funktionieren :-)

Variante 2: man akzeptiert den Wunsch des Kindes, dass es zwar müde ausschaut, aber gerne noch was spielen will. Man weiß, dass das so oder so nur 5 Minuten dauert. Stirbt davon einer, wenn mans macht? Natürlich nicht.... ist man damit mitunter mal nicht so konsequent? Natürlich ist man inkonsequent. Schadet es irgendwem? Meiner Meinung nach nicht. Natürlich kann das dazu führen, dass das Kind glaubt, mehr Freiheiten zu haben und mehr mitbestimmen zu können. Aber es gibt m.E. noch genügend Rahmenbedingungen / andere Schranken, die signifikant wichtiger wären als so was.

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kguide

Re: Eltern werden und Brettspiele? Wie schaut es dann mit dem Hobby aus?

Beitragvon kguide » 28. Januar 2017, 20:32

zuspieler hat geschrieben:
kguide hat geschrieben:Dazu bräuchte ich auch mal Tipps. Meine Kurze ist 4,5 Jahre, aber verlieren ist das größte Drama überhaupt :-(

Vielleicht helfen die Tipps und Anregungen in folgende Diskussionen weiter:



Danke für die Tipps!


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