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Kleine Kartenspiele zu großen Brettspielen: Ist das in Ordnung?

Allgemeine Spiele-Themen
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Bohnanza Fan
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Kleine Kartenspiele zu großen Brettspielen: Ist das in Ordnung?

Beitragvon Bohnanza Fan » 12. Oktober 2011, 17:24

Mir ist jetzt schon häufiger aufgefallen, dass viele Verlage aus ihren erfolgreichsten Brettspielen Kartenspiele machen. Beispiele dafür sind z.B die Fürsten von Catan, oder die beiden Queen-Games Spiele, welche in Essen erscheinen(Fresko und-Jenseits von Theben Das Kartenspiel).

Findet ihr es ok, dass einige Verlage so etwas machen, oder seit ihr kein Fan davon?

Denkt ihr, dass diese Kartenspiele, wenn sie den erscheinen, etwas mit dem normalen Spiel zu tun haben sollten, oder findet ihr es positiv wenn einfach nur Titel und Thema des normalen Spiel übernommen werden?
Zuletzt geändert von SpieLama am 29. April 2014, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.

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H8Man
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon H8Man » 12. Oktober 2011, 23:18

Das ist nichts neues, speziell das Siedler Kartenspiel, das damals noch zur Kosmos 2-Spieler Reihe gehörte. Auch gab es vor vielen Jahren schon das Kartenspiel zu Euphrat & Tigris.

Vor ein paar Jahren wurde das mMn ziemlich übertrieben und nervig. Da kamen dann Spiele wie Samurai, Modern Art, Caylus und locker 20 weitere auf den Markt und das musste nun wirklich nicht sein, zumal die Spiele nicht eigen genug waren. Meist nur rip-offs der großen und das kam glaube ich auch nicht so gut an.
"Wenn Ihr glaubt mich verstanden zu haben, dann habe ich mich falsch ausgedrückt..."

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Der Siedler
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon Der Siedler » 13. Oktober 2011, 09:30

Es gibt ja in dieser Hinsicht ein Paradebeispiel: Keltis. Obwohl das Spiel nun wirklich nicht gerade so gut war, dass es Erweiterungen gebraucht hätte, wurde eine Erweiterung, ein neues Grundspiel, ein Kartenspiel, ein Mitbringspiel und ein Computerspiel produziert. Völliger Schmarrn, und das nur aufgrund der Auszeichnung SdJ. Das kann ich dann auch nicht mehr nachvollziehen. Über Siedler-Avationen freue ich mich allerdings jedes Jahr wieder und werde mir auch wieder das neue "Aufbruch der Händler" in Essen zulegen.
Es scheint also auch immer davon abzuhängen, ob man das eigentliche Spiel nun mag oder nicht.
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Lorion42
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon Lorion42 » 13. Oktober 2011, 09:35

Auch lustig, da Keltis ja nur ein Brettspielabklatsch eines Kartenspiels (Lostcities) war. Genau wie Zooloretto übrigens (Coloretto).

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Zottelmonster
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon Zottelmonster » 13. Oktober 2011, 09:57

Hab bisher noch keine wiederverwursteten Kartenspiele gespielt. Kann direkt dazu also nichts sagen.

Aber der neuste Trend ist doch aus allem ein Würfelspiel zu machen oder?

Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel (gruselig), Carcassonne - Das Würfelspiel (soll auch nicht so toll sein), Im Wandel der Zeiten - Bronzezeit - Das Würfelspiel (find ich gut), usw.

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Ben2
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon Ben2 » 13. Oktober 2011, 10:14

Arkham Horror - das Würfelspiel (Elder Sign)

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Orangensaft
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RE: Klassiker werden zu Kartenspielen

Beitragvon Orangensaft » 13. Oktober 2011, 10:26

Zottelmonster hat geschrieben:Aber der neuste Trend ist doch aus allem ein Würfelspiel zu machen oder?


Vielleicht sollte man den Thread hier in "Kleine Brüder von großen Originalen" umbenennen? ;)

Würfelspiel-Ableger gefallen mir irgendwie besser als Kartenspiel-Ableger von großen Originalen. "Im Wandel der Zeiten - Bronzezeit - Das Würfelspiel" gefällt mir sehr gut, und ich spiele es sogar öfter als das Original. "Junta - Viva El Presidente" soll auch witzig sein. "Elder Sign" ist bestimmt auch super.

Noch ein Beispiel für einen guten Kartenspiel-Ableger: "San Juan".
Zuletzt geändert von Orangensaft am 13. Oktober 2011, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Bohnanza Fan
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Bohnanza Fan » 13. Oktober 2011, 10:35

Danke für den Vorschlag Orangensaft, habe ihn umgesetzt. :)

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Zottelmonster
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Zottelmonster » 13. Oktober 2011, 10:57

"Junta - Viva El Presidente" ist wirklich nett. Bisher einmal gespielt. Wirkt kurzweilig, beim ersten Spiel muss man sich erstmal orientieren. Aber ich denke, das kann man gut in 60 Minuten mit bis zu 5(?) Spieler spielen.

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Orangensaft
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Orangensaft » 13. Oktober 2011, 11:15

Mitbringspiel-Ableger gibt es übrigens auch recht viele, z.B. von "Keltis", "Fits", "Verflixxt", "Make 'N' Break", "Wer war's?"...
Zuletzt geändert von Orangensaft am 13. Oktober 2011, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.
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lueg
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon lueg » 13. Oktober 2011, 22:40

Die Säulen der Erde-Kartenspiel

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Orangensaft
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Orangensaft » 13. Oktober 2011, 23:21

lueg hat geschrieben:Die Säulen der Erde-Kartenspiel

GRAUENHAFT


So schlimm? Dabei bietet sich ein Kartenspiel-Ableger zu "Die Säulen der Erde" eigentlich an, weil das Original ja bereits zu einem großen Teil ein Kartenspiel ist.
Zuletzt geändert von Orangensaft am 13. Oktober 2011, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Ricki
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Ricki » 14. Oktober 2011, 10:17

Würfelspielableger fand ich schon immer ganz furchtbar. Besonders das von Phase 10 und Catan.
Kartenspielableger find ich manchmal aber echt ganz prima, besonders weil man sie häufiger auch zu zweit spielen kann, was bei den großen Brüdern leider oft nicht geht.

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Lorion42
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Lorion42 » 14. Oktober 2011, 10:22

Bei Phase 10 fand ich aber auch schon das Originalspiel doof ;)

Im Wandel der Zeiten ist ein guter Ableger des Kartenspiels. Aber hier wurde das Thema vermutlich auch erst nachträglich übergestülpt. Das Spiel fühlt sich ganz anders an und hat nur das Thema mit dem Original gemein.

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Ricki
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Ricki » 14. Oktober 2011, 16:52

Ich muss sagen, dass ich Phase 10 eigentlich ganz nett finde. Klar, jeden Tag will ich das auch nicht spielen, aber so ab und an find ich es echt klasse. Zum Brettspiel kann ich nichts sagen, das hab ich noch nie gespielt. (Sorum gehts anscheinend auch. Großer Ableger vom Kleinen)
Die Mastervariante habe ich nur einmal gespielt. Fand ich nett, aber wer das Original hat, der braucht das nicht mehr zu kaufen.

Man man, von manchen Spielen gibts echt schier unendlich viele Varianten, fällt mir so auf.

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Niall Mackay
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Niall Mackay » 19. Oktober 2011, 09:30

Ich hab Phase 10 neun Monate lang quasi täglich zwei bis drei Stunden gespielt wie ich Zivi gemacht hab. Ist eigentlich schon ganz nett, weil man nicht viel überlegen muss und sich dabei auch unterhalten kann. Fällt halt mehr unter kaddl als spielen. ;)
(Und die Mastervariante kann man sich echt schenken, neue Phasen kann und sollte man sich auch so ausdenken)
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Der Siedler
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RE: Kleine Brüder von großen Originalen

Beitragvon Der Siedler » 19. Oktober 2011, 10:45

Also so schlimm finde ich das SvC-Würfelspiel nicht, für zwischendurch... Natürlich nix Dolles, aber die 5€, die es kostet, waren es bei mir allemal wert. Catan auf der Autofahrt, Catan im Bus, Catan im Freibad ;) (Jaja, ich weiß, es gibt auch die Catan-Traveller-Edition)

@Phase 10: Grausam! Einfach mal ein altes klassisches Kartenspiel genommen (Romme), Karten bunt gemacht und einen riesen Profit gescheffelt. Unsagbar... Niall hat da recht, das ist kein Spiel, das ist etwas zu tun für die Hände, während man sich unterhält.
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