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[RF] Railroad Dice
Verfasst: 7. November 2004, 10:20
von Christian Koppmeyer
Hallo,
wir haben gestern zum mersten Mal das auf der Messe erworbene Railroad Dice (Die ersten Schienen) gespielt.
Davon abgesehen das es keinen Aktienhandel unter den Spielern gab, tauchte die Frage nach dem gültigen Legen von Bahnhöfen auf. Eigentlich keine Frage da die Regel es eindeutig beantwortet, allerdings beschlich uns der Verdacht es könnte ein Druckfehler sein.
Es gibt Gesellschaften die dürfen Bahnhöfe "am See bauen". Andere dürfen nur "auf der Wiese" bauen. Jetzt sagt die Regel allerdings, das nur drei angrenzende Felder diese Bedingung erfüllen müssen. Das bedeutet das "auf der Wiese" auch auf den NUR für "am Wasser" geeignente Bauplätzen bauen kann. Damit wird also "am Wasser" noch weiter eingeschränkt da es sich nicht nur um eine Geländeeinschränkung handelt sondern diese auch noch mit einer weitverbreiteten Bauart konkurieren muss.
Unser Eindruck des Spieles war der das es sich um ein nettes innovatives Spiel handelt welches allerdings irgendwie unfertig/nicht gefeintunt oder wie man es auch immer ausdrücken soll wirkt.
Die eigentlich tolle Idee seine Ressourcen auszuwürfeln wird m.E. dadurch konterkarikiert das man SOFORT nach Bau eines Bahnhof/neuem Geländeteil 2 Fragezeichen bekommt die einem dann "sofort" wieder alle Möglichkeiten geben. Hat sowas Kettenzug ähnliches. Ist natürlich nur meine Meinung dazu. Als Spielelement halt (für mich) gewöhnungsbedürftig. Ich hätte es anders halt besser gefunden da dann nicht so schnell gebaut werden könnte und man sich damit wiederum eine Aktienübernahme eher lohnen würde.
Zuletzt noch die Frage nach den Zusatzwürfeln. Ich habe hier im Forum mehrmals von diesen Würfeln gelesen, die ein zu schnelles Spielende verhindern sollen.
Was hat es damit auf sich?
CK
Re: [RF] Railroad Dice
Verfasst: 7. November 2004, 12:19
von Braz
Hallo Chsitian,
Christian Koppmeyer schrieb:
> Davon abgesehen das es keinen Aktienhandel unter den Spielern
> gab,
Oh...das war/ist bei uns immer anders, denn gerade der Aktienerwerb bringt ja Schwung ins Spiel und man kann einem, der schon viel in seine Company investiert hat, aber den Aktienhandel vernachlässigt hat, diesem seine Firma flux unter "dem Hintern" wegziehen ;) ...das erhöht dann meist den Aggrofaktor (im lustigen Sinn)*grins ;)
> tauchte die Frage nach dem gültigen Legen von Bahnhöfen
> auf. Eigentlich keine Frage da die Regel es eindeutig
> beantwortet, allerdings beschlich uns der Verdacht es könnte
> ein Druckfehler sein.
>
> Es gibt Gesellschaften die dürfen Bahnhöfe "am See bauen".
> Andere dürfen nur "auf der Wiese" bauen. Jetzt sagt die Regel
> allerdings, das nur drei angrenzende Felder diese Bedingung
> erfüllen müssen. Das bedeutet das "auf der Wiese" auch auf
> den NUR für "am Wasser" geeignente Bauplätzen bauen kann.
> Damit wird also "am Wasser" noch weiter eingeschränkt da es
> sich nicht nur um eine Geländeeinschränkung handelt sondern
> diese auch noch mit einer weitverbreiteten Bauart konkurieren
> muss.
Natürlich ! Wenn ich dich richtig verstanden habe ! ;)
Es konkuriert bei der Gesellschaft z.B. Eisberg-Tours die 4 linken Bahnhöfe mit allen Bahnhöfen z.B. von Weiden-Express. Ich verstehe jetzt nur das Problem nicht, denn man kann ja durch geschicktes Anlegen neuer Geländefelder teilweise sogar zu 100% planen, daß jnd. der lediglich im Besitz des Weisen-Expresses ist NICHT EINEN EINZIGEN BAHNHOF bauen kann, denn er braucht ja ganze 4 (!) Grasfelder. Nun gibt es aber Geländefelder mit einem Berg in der Mitte.........ebenso durch geschickte Schienenlegung bei Plättchen, welche einen See beinhalten ist oft völlig ausgeschlossen, daß jnd. auf "nur Gras" bauen kann.
Wir hatten schon öfters den Fall, daß jnd., der sich "nur auf Wiese" spezialisiert hat wirklich überhaupt nirgends anlegen konnte und das ist natürlich bei einer ununterbrochenen Kette zur Passagierbeförderung sehr ärgerlich. Also m.E. : Am besten immer Gesellschaften besitzen, bei denen alle Geländearten vertreten sind !
Man sollte daher immer:
1. Geländefelder taktisch legen
2. Schienenführung darauf taktisch auslegen
3. Aktienerwerb anderer nie ganz außer Acht lassen -> denn schnell ist die sicher geglaubte Gesellschaft einfach weg ;)
>
> Unser Eindruck des Spieles war der das es sich um ein nettes
> innovatives Spiel handelt welches allerdings irgendwie
> unfertig/nicht gefeintunt oder wie man es auch immer
> ausdrücken soll wirkt.
>
Der Eindruck überrascht mich: Ich persönlich halte Railroad Dice für ein ganz hervorragendes Spielchen, welches einen ausgeklügelten Mechanismus besitzt....von "unfertig" oder unausgegohren definitiv keine Spur !
> Zuletzt noch die Frage nach den Zusatzwürfeln. Ich habe hier
> im Forum mehrmals von diesen Würfeln gelesen, die ein zu
> schnelles Spielende verhindern sollen.
> Was hat es damit auf sich?
Die Suchfunktion "Railroad Zusatzwürfel" hätte dir unter einigen anderen u. a. diesen Hit gegeben ;)
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=86338&t=86338
Besten Gruß
Braz
Re: [RF] Railroad Dice
Verfasst: 7. November 2004, 17:12
von Christian Koppmeyer
<<Grundsätzlich ja. Allerdings gibt es dazu ja hier im Forum einen Thread dem ich eigentlich nur 100% zustimmen kann. Der Aktienhandel kann so wie es die Regel beschreibt nicht funktionieren. Nur der hinten liegende Spieler hat ein Interesse an Übernahme einer Gesellschaft. Dazu schafft er es aber kaum alleine soviele Aktien zu kaufen das Aktienhandel überhaupt erst erlaubt ist (bei vier Spielern).
Die anderen Spieler brauchen nämlich max 5 Aktien "Ihrer" Gesellschaft kaufen um relativ sicher zu sein.
<<Sorry. Verstehe ich nicht. Ich habe mir alle großen Spielplanfelder angesehen. Auf jedem besteht theoretisch die Möglichkeit "auf Wiese" zu bauen. Ich kann umgekehrt (als wie du es beschrieben hast) planen das jemand der Eisberg Tour (nur Wasser oder Berg) hat nichts bauen kann, wenn ich nämlich ein reines Wiesenfeld anlege. Aber den umgekehrten Fall sehe ich nicht. Da ist ja auch genau meine Kritik. Wiese ist ziemlich mächtig (weil überall baubar) und dann ist es auch noch erlaubt auf den Bauplätzen von "am Wasser" bauen zu dürfen.
Ma müßte m.E. nach "Wiese" derart restriktieren, das kein angrenzendes Feld Berg oder Wasser sein darf.
CK
CK
Aktienmarkt funktioniert immer noch nicht!
Verfasst: 7. November 2004, 19:18
von Michael Schmidt
Hallo Christian,
ich denke, Du meinst meinen Thread von vor einem halben Jahr:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=90150&t=90150
Leider kann ich dazu immer noch nichts weiteres sagen. Habe seither keine Spielrunde mehr zu Railroad Dice überreden können. Ich würde mich aber freuen, wenn die Diskussion über den Aktienmarkt noch einmal ein bischen aufflammen würde.
Aber scheinbar funktioniert es ja bei allen ausser uns beiden... :-?
Re: Aktienmarkt funktioniert immer noch nicht!
Verfasst: 7. November 2004, 20:41
von Christian Koppmeyer
Es gibt zu Beginn nicht den geringsten Grund mehr als 5 Aktien "seiner" Gesellschaft zu kaufen. Habe ich destruktive Spieler am Tisch dann könnte es sein das die lieber mit allem was sie haben Aktien aufkaufen ANSTELLE diese Ressourcen (damit meine ich Fragezeichen) in den Schienen/bzw Bahnhofsbau zu investieren. Dann und nur dann (oder einer wirft natürlich nur Aktienkaufsymbole) könnte sowas wie Aktienhandel zustande kommen.
Das kann man ganz leicht in einigen Trockenübungsrunden nachspielen. Derjenige der die Aktien aufkauft (um die Vorrausetzungen für einen Aktienhandel zu schaffen) büßt natürlich am Anfang Punkte ein. Er kann dann zwar vielleicht später Gesellschaften übernehmen aber spätestens in der nächsten Runde ist die doch wieder weg. Das heißt man kann ja gar nicht gezielt damit einen Vorsprung einholen.
Ich bleibe dabei. Solange mir nicht jemand schlüssig erklärt wie mit den aktuellen Regeln ein gesteuerter (und auch spieltechnisch sinnvoller) Aktienhandel zustande kommen soll, denke ich das diese Regel sinnlos ist. Viel schlimmer sie gaukelt etwas vor was facto nicht vorhanden ist.
Diese Gefühl meinte ich auch vorher als ich sagte das mir die Regeln nicht ganz feingetunt erscheinen.
CK
Re: Aktienmarkt funktioniert immer noch nicht!
Verfasst: 7. November 2004, 21:36
von Roland G. Hülsmann
Also ich verstehe das nicht:
Ich habe Railroad Dice schon des öfteren zu dritt oder zu viert gespielt und jedesmal war der Aktienhandel ein entscheidendes Moment. Ich kann doch nur gewinnen, wenn ich mir die Gesellschaft unter den Nagel reiße, die die längsten Strecken hat.
Und da sich der Handelspartner ja gegen den Kauf der Aktien nicht wehren kann, ging es da immer hoch her.
Gruß
Roland
Re: Aktienmarkt funktioniert immer noch nicht!
Verfasst: 7. November 2004, 22:29
von Michael Schmidt
Hmm... Ich verstehe aber immer noch nicht, wie der Aktienhandel überhaupt starten soll... Ist mir echt ein Rätsel.
Die Spieler mit den guten Gesellschaften kaufen ja keine Aktien. Die Resourcen werden in den Ausbau der eigenen Gesellschaft gesteckt. Aktienwürfel werden gehortet, da man den Aktienmarkt ja nicht geöffnet haben will. Oder?
Das heisst, dass die Spieler mit den Murksgesellschaften den Aktienmarkt freikaufen müssen. Nochdazu müssen dan selbst Aktien von den eigenen, schlechten Gesellschaften gekauft werden. Das dauert doch bestimmt 5 Runden während die anderen Spieler kräftig Punkte einfahren. Dann kann man für eine Runde mal eine tolle Gesellschaft halten. Und das reicht um den Vorsprung der anderen wieder einzuholen? Die nochdazu Aktien gebunkert haben und sich gleich wieder Ihr Gesellschaften zurückkaufen können?
Aktienmarkt funktioniert bei uns prima!
Verfasst: 7. November 2004, 22:54
von Michael Bader
Hi,
vor drei Tagen mit 4 Leuten gespielt, viel Interaktion, Aktien ohne Ende an- und verkauft.
Die Gesellschaften wechselten dabei kreuz und quer die Besitzer, ganz nach der jeweiligen Spiel-Situation (z.B. derzeitige Bahnhofbaukosten, noch verbliebende Bahnhofarten und -Anzahl auf Gesellschaftsplättchen, sowie ausliegende Landschaftsart). Es war gar kein Problem, mittels meist ausreichend vorhandenen Fragezeichen oder Aktienwürfeln ruck zuck Mehrheiten zu kaufen.
Schönes Spiel, mit dem eleganten Markt-Mechanismus von Acquire kann es der von RailroadDice allerdings dann doch nicht aufnehmen.
Michael
ich glaub ich weiß wo euer "Fehler" lag/liegt...
Verfasst: 8. November 2004, 03:34
von Braz
Hallo Christian,
Christian Koppmeyer schrieb:
>
>.....Dazu schafft er es
> aber kaum alleine soviele Aktien zu kaufen das Aktienhandel
> überhaupt erst erlaubt ist (bei vier Spielern).
> Die anderen Spieler brauchen nämlich max 5 Aktien "Ihrer"
> Gesellschaft kaufen um relativ sicher zu sein.
Ich gebe zu: Zu 4 habe ich es bislang noch nicht gespielt, aber zu zweit oder dritt ist sich nur selten jnd. seiner Mehrheit so 100% sicher ;) , denn gerade wenn es einem schlecht geht, weil man sich verbaut hat etc... lohnt sich ja das "Stehlen" der Gesellschaft ! -> ist ja letzten Endes wie im wahren Leben, wenn sich jnd. heimlich an die Aktienmehrheit macht ;)
> Sorry. Verstehe ich nicht. Ich habe mir alle großen
> Spielplanfelder angesehen. Auf jedem besteht theoretisch die
> Möglichkeit "auf Wiese" zu bauen.
[b]Das stimmt nicht ! Siehe unten Anmerkung [/b]
> Ich kann umgekehrt (als wie
> du es beschrieben hast) planen das jemand der Eisberg Tour
> (nur Wasser oder Berg) hat nichts bauen kann, wenn ich
> nämlich ein reines Wiesenfeld anlege.
Sicherlich kannst du als "Wiesenspieler" natürlich ein Wesenteil bevorzugt anlegen, WENN es dir deine Mitspieler soo leicht machen sollten.
> Aber den umgekehrten
> Fall sehe ich nicht. Da ist ja auch genau meine Kritik. Wiese
> ist ziemlich mächtig (weil überall baubar) und dann ist es
> auch noch erlaubt auf den Bauplätzen von "am Wasser" bauen zu
> dürfen.
Sehe ich def. nicht so -> siehe "Überall Fahrten" -> mE um einiges mächtiger ! Ich sehen schon: 2 Strategien prallen aufeinander :)) wir müßten mal gegeneinander spielen um zu sehen, wer nun Recht hat ;)
> Ma müßte m.E. nach "Wiese" derart restriktieren, das kein
> angrenzendes Feld Berg oder Wasser sein darf.
Achtung: Wichtiger Zusatz, der mir eben noch g`schind eingefallen ist und ich sehe nun auch euren Fehler ! wenn`s denn einer war:
Regel Seite 3 Mitte [b] Einschränkungen beim Bahnhofbau:
....Er (=der Bahnhof) darf nicht am Rand eines Feldes gebaut werden [/b]
So...und jetzt seh`dir noch einmal z.B. die Gebirgskarte an, die mittig am Rand ein 3x2 Grasfeld besitzt ...da kannst du z.B. mit dem Weiden-Express rein gar nicht drauf bauen !
Gleiches gilt natürlich für den See, welcher sich in der Mitte des Spielplanfeldes befindet....wo willst du da denn deinen "nur-Wiesen-Bahnhof" draufbauen ?!
Gruß
Braz
Korrektur
Verfasst: 8. November 2004, 03:40
von Braz
...öhem...kleine Korrektur meinerseits ;) (...s`ist ja auch schon spät ;) )
>> Sorry. Verstehe ich nicht. Ich habe mir alle großen
>> Spielplanfelder angesehen. Auf jedem besteht theoretisch die
>> Möglichkeit "auf Wiese" zu bauen.
>Das stimmt nicht ! Siehe unten Anmerkung
Hast natürlich doch Recht NUR mit der "am-Rand-darf-ich-nicht-hinbauen-Regel" wird die Sache schon stark eingeschränkt UND wenn jnd -wie bereits gesagt- taktisch seine Schienen etc platziert, dann schauts für den "nur-Wiesenspieler" mE nach schlecht aus !
nächtlichen Gruß
Braz
Taktisch unklug gespielt?
Verfasst: 8. November 2004, 10:31
von Ralf Arnemann
Wenn ich mir Deinen Spielbericht anschaue und mit dem von Michael Schmidt vergleiche (bzw. eigenen Erfahrungen), dann könnte sich der Unterschied damit erklären, daß bei Euch vielleicht "taktisch unklug" gespielt wird.
Mit unklug meine ich, daß vielleicht alle Spieler in naiver Freude am Spiel Aktien kaufen, wenn sie entsprechende Symbole würfeln.
Und zwar auch dann kaufen, wenn das für sie nicht wirklich günstig ist!
Eigentlich haben aber die Spieler mit den guten Gesellschaften keine Interesse am Aktienmarkt. Sie sollten sich mit den fünf Aktien begnügen, die ihnen die Kontrolle garantieren, und alle weiteren Aktiensymbolwürfel ignorieren.
Im Gegensatz zu anderen Aktienspielen schadet einem so "totes Kapital" ja bei Railroad Dice nichts, man kann also dem normalen Impuls widerstehen, sein "Geld" auch für Aktienkäufe zu verwenden.
Dann fällt es nämlich den zurückliegenden Spielern viel schwerer, den Aktienmarkt (mit den feindlichen Übernahmen) in Gang zu kriegen, da sie alleine alle fehlenden Aktien aufkaufen müssen.
Das gibt den führenden Spielern viele Runden Zeit, ihren Punktevorsprung zu vergrößern. Noch dazu kann es leicht sein, daß durch das Horten der Aktiensymbolwürfel das Spiel schneller zu Ende geht und erst recht kein Aktienmarkt mehr kommt.
Re: Taktisch unklug gespielt?
Verfasst: 8. November 2004, 11:01
von Christian Koppmeyer
Ralf,
ich stimme dir 100% zu. Allerdings macht mich dein letzter Satz etwas stutzig
<<
Man muss bzw. darf die Würfel gar nicht horten. Du darfst am Ende deines Zuges max. 5 Würfel offen vor dem Sichtschirm haben. Hast du mehr, mußt du welche wegschmeißen. Du nimmst dann natürlich die Aktienkaufwürfel, aber immerhin kannst du sie nicht beliebig sammeln.
CK
Re: Taktisch unklug gespielt?
Verfasst: 8. November 2004, 14:44
von Michael Bader
Nö, wie ich ja schon sagte, wurden Aktien nicht etwa naiv aus Spass gekauft, sondern, wenn es die jeweilige Spiel-Situation es in Augen des aktiven Spielers erforderte. Wenn z.B. bei einer Gesellschaft nur noch fünfer Bahnhöfe oder grad nicht passende Landarten übrig sind könnte eine andere Gesellschaft ja mal attraktiver werden.
Wir hatten eigentlich immer genug Fragezeichen und konnten auch grössere Aktienmengen kaufen.
Man bekommt ja locker und easy zwei "?" wenn man ein neues Feld anlegt, auch für jeden Bahnhof, ausserdem kann man mit ein bisserl Mut zum Risiko auch mal ne Handvoll Würfel vom hintern Schirm werfen und mit "?" und Aktiensymbolen einen massve Aktienkauf machen.
Re: Taktisch unklug gespielt?
Verfasst: 8. November 2004, 14:55
von Christian Koppmeyer
Na ja. Aber wenn du vor der Situation stehst das deine Gesellschaft nicht mehr so wirklich das Passende Bauangebot hat und du dir überlegst eine Gesellschaft aufzukaufen dann eröffnest du ja jedem Mitspieler die Gelegenheit auch deine Gesellschaft zu übernehmen.
Bist du hinten liegend ist das ja nicht schlimm. Nur wirst du dann auch durch Übernahme einer Gesellschaft niemals mehr die Führenden einholen. Du kannst nämlich (aller Voraraussicht nach) maximal eine Runde mit dieser Gesellschaft bauen. Dann hat sie dir wahrscheinlich schon wieder ein anderer abgenommen. Diese eine Runde baust du also etwas und setzt dazu deine Ressourcen ein. Macht ja auch Sinn. Problem ist nur das wenn dir jemand dann die Gesellschaft abnimmt hast du a) für ihn gebaut und b) die nächste Runde überhaupt keine Gesellschaft.
Wo ist da der Sinn?
Aber ok. Es wird reichlich theoretisch und ich denke es ist klar welchen Standpunkt ich vertrete. Bleibt nur es beim nächsten Spiel nochmal anders auszuprobieren.
CK