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[RF] Goldene Ära

Verfasst: 13. Oktober 2008, 15:58
von Dietrich
Moin, moin,

in letzter Zeit spielten wir öfter 'Goldene Ära'. Das machte uns sehr viel Spaß, da man sehr flexibel seine Möglichkeiten nutzen kann - erst recht durch die Versteigerung von Aktionen.
Doch sind bei uns auch Fragen aufgetaucht:
1. Graue Karte 'Würfelergebnis bestimmen': Muss man sie statt des Würfelwurfs einsetzen (also nicht würfeln) oder erst dann, wenn man nach dem Würfeln feststellt, dass die erwürfelten Augenzahl ungünstig ist?
Da im übrigen die Karten n u r im eigenen Zug einsetzbar sind (so nehme ich es jedenfalls an - steht aber nirgends) und der Würfelwurf die erste Pflichtaktion eines Spielers ist, spricht nichts dagegen, die Karte nach dem ungünstigen Würfelergebnis zu nutzen - oder?
2. Überbieten auf der Gildentabelle: Im letzten Spiel wollte der ein Spieler auf der Gildentabelle 'Malerei' seinen eigenen Einflussmarker, den er für einen Gulden auf einem Bild genutzt hatte, durch einen anderen eigenen Einflussmarker, den er noch nicht eingesetzt hatte, überbieten, um auch diesen dann zu nutzen und das Bild 'fertigzustellen'; damit hätte er gewonnen. Als wir ihm das nicht gestatteten, hat er den Sieg an den nächsten Spieler abgeben müssen. Da er für den neuen Einflussmarker (7 Gulden) hätte zahlen müssen, müsste dieses Möglichkeir eigentlich erlaubt sein - oder?

Vielen Dank für die Antworten!

Gruß Dietrich

Re: [RF] Goldene Ära

Verfasst: 13. Oktober 2008, 17:58
von TomTube
Hallo.

Zum 2. Punkt kann ich folgendes der Anleitung entnehmen. Da steht unter 6.2:
"... Wenn ein anderer Spieler die Kontrolle über diese Gilde übernehmen möchte, muss er vier Gulden zahlen (die Zahl im nächsten leeren Feld der Spalte) und platziert einen seiner Einflussmarker. Der andere Spieler erhält seinen Einflussmarker in die Reserve zurück."

Hier wird ein Beispiel gegeben. 2-mal wird geschrieben, dass ein ANDERER Spieler die Kontrolle der Gilde übernimmt. Dies dürfte somit klar sein, dass dein Mitspieler das Bild nicht in dieser Runde fertigstellen konnte.

Zu 1: Die Karte erlaubt es, den Würfelwurf festzulegen. Das ist zwar nicht 100 %ig eindeutig... wir interpretierten aber die Karte so, dass man VOR seinem Wurf die Karte zu spielen hat (vergleichbar mit dem Alchemisten bei "Siedler von Catan, Städte & Ritter)

der Tom (der GÄ für ein tolles Spiel hält, welcher mal wieder wunderschön aussieht, dank Menzel)

Re: [RF] Goldene Ära

Verfasst: 13. Oktober 2008, 18:17
von Attila
Hiho,

Zu 2) - nope, man kann sich nicht selber Überbieten! Ebenso darf man keinen Marker von einer Gilde nehmen um sich in eine andere Gilde einzukaufen. Ganz so einfach ist es dann doch nicht Geld in Siegpunkte umzusetzen.

Zu 1) - gute Frage. Ich fänd es von der Spielbalance richtig das man es auch nach dem Wurf machen darf. Wir haben bisher allerdings so gespielt, das man es anstatt des Würfelns machen muss, also nicht nachher!

Atti

Re: [RF] Goldene Ära

Verfasst: 13. Oktober 2008, 21:56
von CarstenB
TomTube schrieb:
> der Tom (der GÄ für ein tolles Spiel hält, welcher mal wieder
> wunderschön aussieht, dank Menzel)

Ich hätte hier noch eins günstig abzugeben.. :D

Grüße,
Carsten

Re: [RF] Goldene Ära

Verfasst: 13. Oktober 2008, 23:51
von Dietrich
Hallo TomTube,
das hatten wir natürlich auch gelesen und zunächst auch danach gehandelt.
Allerdings ist das Erwähnte auch nur EIN BEISPIEL, und zwar dem Text nach das, bei dem ein anderer Spieler eine Gilde übernehmen möchte. Da es sich hier aber eben nur um ein BEISPIEL handelt, kann eine andere Möglichkeit - nämlich das Selbstüberbieten - auch gelten und ist eben nicht ausgeschlossen!
Und mit der Abgabe der erhöhten Preises in der Gilde hätte er spieltechnisch auch das 'Recht' dazu: jedenfalls macht dieses das Spiel nicht 'kaputt', sondern nur um eine Einflussmöglichkeit größer.
Die Regel, die Uli Blennemann früher einmal hier gepostet hat (den link auf die 'neue' Regel kann ich nicht finden), nach der man keinen Einflussmarker auf die Gildentabelle einsetzen darf, wenn man schon alle auf dem Spielbrett hat, kann ich nicht nachvolziehen. Wie ist es dann in der zweiten Spielhäfte möglich, eine Gilde zu übernehmen? Zumindest steht dort nicht, dass man innerhalb der Gildenspalten einen Einflussmarker umsetzen darf, sondern überhaupt keinen auf eine Gildenspalte!

Ich meine, je weniger einschränkende Regel, umso besser!

Mit freundlichem Gruß, Dietrich.