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[RF] Carolus Magnus

Verfasst: 11. August 2012, 12:57
von mhsiebert
Wir haben kürzlich zum ersten Mal Carolus Magnus gespielt, und es stellt sich folgende Regelfrage:
Ein Spieler besitzt eine Region, in der 6 Burgen von ihm stehen.
Bei einer neuen Runde kann ein anderer Spieler die Mehrheit in dieser Region erreichen.
Dieser andere Spieler hat aber nur noch 4 Burgen übrig, die er einsetzen könnte.
Darf er die Region übernehmen, oder muss er so viele Burgen haben, dass er alle sechs gegnerischen ersetzen kann?

Re: [RF] Carolus Magnus

Verfasst: 12. August 2012, 11:12
von Ernst-Jürgen Ridder
Hallo,

der Fall ist in der Regel so ausdrücklich nicht angesprochen, aber:

Bei einer Übernahme werden nicht einfach die Burgen des bisherigen "Regenten" entfernt, sondern (Regel Seite 3oben links) "alle Burgen darin bei einer Übernahme wieder die Seite wechseln" und (Regel Seite 4oben links) "tauscht die Burgen gegen weiße aus". Daraus kann man ableiten, dass man eine Übernahme nur spielen kann, wenn man alle vorhandenen Burgen durch eigene ersetzen kann. In der Regel ist nämlich weder vorgesehen, dass Burgen ersatzlos entfernt werden dürfen, noch, dass Burgen verschiedener Spieler in einer Region sein dürfen.

Wenn einen das stört (mich nicht), könnte man ja die bei H@ll9000 nachzulesende Variante 1 von Severin spielen: bei Übernahme einer Region werden alle Burgen des Gegners nur durch 1 Burg der eigenen Farbe ersetzt, was in Deiner Ausgangsfrage die Folge hätte, dass die vorhandenen 6 Burgen durch nur eine einzige Burg zu ersetzen wären.

Meine Regelauslegung erlaubt in Deiner Ausgangsfrage die Übernahme also nicht (Das hat mit der Veränderung der Mehrheit nichts zu tun, denn zuerst setzt man Ritter, danach erst den Kaiser), während nachvVariante 1 von Severin

Re: [RF] Carolus Magnus

Verfasst: 12. August 2012, 11:15
von Ernst-Jürgen Ridder
Oups, da hat sich mal wieder der PC verschluckt, also:

Nach Variante 1 von Severin dürfte der Mitspieler die 6 fremden Burgen entfernen und durch eine einzige eigene ersetzen.

Spielerische Grüße

Ernst-Jürgen