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Neulich gespielt (2017)

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 16. Mai 2017, 21:56

Ina-SpieLama hat geschrieben:
Heute wird vermutlich Village inkl. Erweiterungen auf den Tisch kommen, wenn es auf den Balkon-Tisch passt :cool:


Tja, so ist das mit dem Sommer. Wir haben am Wochenende mehr mit Radfahrern und Wandern verbracht.

Aber auf dem kleinen Campingtisch passt immer Cacao. Auch mit dem ersten Erweiterungsmodul bei dem vier Plättchen immer zur Wahl stehen. Was soll ich noch zu Cacao sagen, nett, entspannt, spannend und schön anzusehen. Mit einem Geld verloren und die Erweiterung hat weder Begeisterung noch Enttäuschung geweckt.

Endlich wieder mein absolut liebstes Deduktionsspiel zu zweit: Mr. Jack ;)
Jeder war mal Jack und hat verloren. Egal, geniales Spiel und nächstes Wochenende gibt's New York.

Zum Abschluss eine Partie ( sind immerhin 12 Runden ) Marrakesch. Liebe es mehr als Backgammon und somit gewonnen. Machte in den 90er in Essen schon Spaß und auch heute. Ein Klassiker der weniger Bekannten.

Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 16. Mai 2017, 22:50

Heute Spiele-Abend in der Gaststätte.

Inis zu viert - Gewann meine Freundin.
Ich kam gar nicht zu Rande, weil ich viel angegriffen wurde und wenig Karten zum neuen Einsetzen erdraften konnte.
Meine Freundin gewann dann mit einer Auszeichnung und 5 Kultstätten in denen sie anwesend war.
Das Spiel gefällt mir richtig gut, weil es diesen schönen Spannungsbogen hat.

Lehni
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lehni » 19. Mai 2017, 13:54

Railroad Revolution: Es war eine solide Partie, ist ein solides Spiel und trotzdem für mich persönlich nicht gut. Ich habe mich dann noch gefragt, warum es mir nicht gefällt obwohl es eigentlich nichts auszusetzen gibt. Mag ich Eurogames nicht mehr? Kann nicht sein, denn Great Western Trail ist mein Highlight 2016. Ich glaube, für mich kommt das Spiel zu abstrakt daher. Total austauschbares Thema, im Spiel passiert nichts überraschendes. Man sammelt dies oder jenes und auf Leisten steigert man den Multiplikator für dies oder jenes. Außer den farbigen Workern hat das Spiel auch kaum Innovation. Positiv ist die Eingängigkeit des Spiels - eben weil man alles schon von woanders kennt. Symbole unterstützen die Regeln gut. Das Spiel bleibt aber der Linie des Verlages treu, die gehen nämlich alle in diese Richtung. Und insofern auch gut für all jene, die diese Art von Spielen mögen.

Crazy Words ist immer wieder toll und lustig. Hätte wohl Spiel des Jahres gewinnen können, wenn nicht auch das geniale Codenames erschienen wäre.

Oh My Goods mit Erweiterung wieder mal ausgepackt. Der Grundablauf ist leicht zu merken, wenn man aber Details in den Regeln sucht, dann dauert das ein wenig. Hat wieder gut gefallen. Muss öfters auf den Tisch kommen. Wir haben das 1.Kapitel gespielt aber mit allen Karten. Keine Lust gehabt wieder alles rauszusortieren. Da wäre eine Liste gut welche Karten alle in einem Kapitel dabei sind. Aber hat auch nicht gestört mit allen Karten zu spielen.

Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 21. Mai 2017, 13:17

Spieleabend zu 6. mit Wenig- bzw. Nichtspielern.

Zuerst gabs nach einem herzhaften Abendessen Game of Quotes. Für die meisten war es neu. Find ich noch immer gut aber ich glaube auf die Wertungen verzichten wir in Zukunft.

Danach Avalon. Ein Liebling dieser Runde. War auch diesmal nur herrlich und ist schwer wiederzugeben. Dieses Mal haben wir mit Parzival und Morgana gespielt. Ich freu mich schon auf Oberon :)

Das nächste Spiel war (für die anderen) wieder ein Neuling. Mysterium. Da sie es nicht kannten haben wir ohne die Hellsichtplättchen gespielt. Wie immer, hab ich den Geist gemacht. Das ist zwar mit einigem Managementaufwand verbunden aber wenn man die anderen bei den Besprechungen hört ist das manchmal zum Wegbrechen :D

Zum Abschluss noch ein Neuling. Tempel des Schreckens .... Richtig gutes Social Deduction Game für Zwischendruch mit super einfachen Regeln. Top.

Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 21. Mai 2017, 15:02

Gestern war Mengede spielt!

Scythe zu viert - Ich wurde Letzter bei einem 74:63:57:51
Ich hatte die Roten (hab die Namen noch nicht drauf) und das Tableau, welches am meisten Geld fürs Mech-Bauen bringt.
Ich hatte mich vor Allem um eine schnelle Beweglichkeit bemüht. Also als erste Entwicklung, dass ich 3 Figuren bewegen darf. Als erstes den Mech mit meiner "Teleportfähigtkeit" und dann den mit dem zusätzlichen Bewegungspunkt. So war ich z.B. zuerst in der Fabrik und konnte auch am meisten Begegnungen machen und meine Zielkarte schnell erfüllen.
Das war es dann aber auch.
Es wurde, wie in Rezension und Berichten schon deutlich, sehr wenig gekämpft. Vielleicht versuche ich das mal zu ändern. Denn der Siegspieler, machte am meisten Punkte dadurch, dass er sich ausbreitete, überall ein Arbeiter stehen hatte und keiner ihn verjagte.
Mir gefällt das Spiel sau gut und es ist auf meiner Kaufliste richtig weit nach oben gerutscht. Die Aufmachung finde ich richtig Klasse. Das Thema ist frisch und neu und das ganze spielt sich einfach super gut!

Futschikato zu fünft - Auch hier konnte ich nicht gewinnen, hatte aber immerhin nur noch 2 Karten auf der Hand.
Sehr lustiges Kartenspiel für zwischendurch zum Überbrücken. Total zufällig eigentlich, da es aber nur 10 Minuten dauert und wenn die Leute dabei aufjohlen und sich ärgern, wenn ihre Karten überboten werden, ist es schon lustig.

First Class mit Modul A und B zu viert - Hier wurde ich immerhin mal Vorletzter bei einem 209:147:119:107 (so in der Art, habe zu spät den Score aufgeschrieben).
Ich bin mal voll auf Streckenteile mit Postkarten gegangen und konnte damit aber nicht richtig Punkten. Der Erste hat einfach komplett auf den Zug gesetzt und konnte 3 12er verdoppeln und machte so in einer Wertung für die Züge alleine 94 Punkte.
Bei 2 von 3 Mitspielern kam das Spiel nicht so gut an. Mir gefällt es immer noch spitzenmäßig und wenn nicht so fortgeschrittene Zeit gewesen wäre, hätte ich auch mal ein anderes Modul probiert (D und E hatte ich noch gar nicht), werde ich aber gerne bald nachholen.

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 22. Mai 2017, 10:10

Am WE nicht gespielt, sondern alles gepackt für die anstehende Urlaubs-Reise ab Mittwoch. Es begleiten uns zum Spielen in den nächsten drei Wochen:

Mr. Jack, mehrfach schon berichtet, dass dies zu unseren Favoriten gehört.
Cacao mit allen Erweiterungen, Entspannung pur, was zum Urlaub passend ist.
Marrakesch, zocken, bluffen und hoher Glücksfaktor bestimmen diese Backgammonvariante.

Istanbul: Hierzu muss ich sagen, dass wir die Grundspielschachtel missbrauchen ( Thygra sei bitte nachsichtig :) ). Ohne Inlay passt dort das komplette Istanbul hinein, d.h. inkl. aller Erweiterungen. Zusätzlich findet Platz: Kingdomino, Valleta und die Spielfiguren für Heimlich und Co.

Als kleine Mitbringsel liegen immer im WoMo: Splendor, Jaipur, Nochmal, Qwixx und als Reiseausgabe: Qwirkle, Rummikub und Carcassonne.

Und dieses Jahr unverzichtbar, egal wo noch Platz zu finden ist, die heutige Lieferung, falls mal auf einem Stell- oder Campingplatz ein sprachenneutrales Just4fun her muss: KLASK :) :) ;)

Wünsche allen eine schöne Zeit, bis die Tage….

Tamidor
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Tamidor » 24. Mai 2017, 22:59

Samstag;
Fury of Dracula zum ersten Mal gespielt. Lange Downtime durch unerfahrenen Dracula, viel Regelblätterei wegen sperriger Regel und Unklarheiten.
ICH LIEBE ES. NOCHMAL, NOCHMAL, ...
Einfach episch!

Mittwochabend:
Wettlauf nach El Dorado zum ersten Mal mit der Familie (Frau und Kinder 7J und 9J).
Es war wirklich gut. Klar, kein Vergleich mit einem Schwergewicht wie Fury of Dracula, aber es hat in der Familie sehr viel Spaß gemacht und war durchaus spannend. Klar strukturierte Regel. Allen am Tisch auch dem Jüngsten war sofort klar worauf es ankommt (gut, als alter Star Realms Zocker kein Problem :D).
Auf jeden Fall ist Wettlauf nach El Dorado ein würdiger Anwärter auf den roten Pöppel und auch definitiv zugänglich genug. Trotzdem drück ich Magic Maze die Daumen.
aktuelle Lieblingsspiele: Galaxy Trucker, Legenden von Andor, Saboteur 2

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LiannaMaelie
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon LiannaMaelie » 25. Mai 2017, 15:58

Wir haben uns auch mal ein EXIT Spiel "angetan" - Die verlassene Hütte (oder so).
War spaßig. Die Rätsel allerdings ziemlich einfach.
Aber würde wieder so ein Spiel spielen

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 26. Mai 2017, 21:33

Gestern am Come See angekommen und am abend Kingdomino gespielt und es dauerte keine 10 Minuten u d schon standen Kinder um uns herum, ist halt Camping. Habe nur eine Partie spielen können, alle Kinder wollten auch eine Partie. Am heutigen morgen wollten alle wissen woher das Spiel kommt . Schön, besser geht nicht .

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon widow_s_cruse » 27. Mai 2017, 07:26

Hallo,

Arnold hat geschrieben:schon standen Kinder um uns herum, ist halt Camping. Habe nur eine Partie spielen können, alle Kinder wollten auch eine Partie.

Ich wäre begeistert, täten die Juroren in genau solchen unverhofften Kreisen ihre Nominierten spielen. Nichts anderes wäre ehrlicher.
Liebe Grüße
Nils
83043 brettspielgruppe aiblinger zockerbande facebook

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Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 28. Mai 2017, 09:49

Carcassonne mit meiner Freundin - Unser Klassiker. Diesmal mit unserem klassischen WWW (Wirtshäuser, Weingärten, Waren). Dazu noch der Basar, Baumeister die Abtei, der Schäfer und die Brücken ... :)
Immer noch ein schönes Spiel ... obwohl ich meistens verliere :D

Kurtilus
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Kurtilus » 28. Mai 2017, 11:38

Terraforming Mars Solo.
Das Spiel hat mich regelrecht umgehauen, ich wurde so ins Thema reingesaugt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Natürlich habe ich noch keinen Plan, wie man es hinbekommt, alle 3 Bedingungen zu erfüllen , aber ich bleibe dran :cool:
Beim Solospiel habe ich nur 14 Generationen zur Verfügung, um das Spielziel zu erreichen und spiele ohne Meilensteine und Auszeichnungen inclusive Karten der Erweiterung. Das führt zu einem ganz anderen Spiel und lässt ansonsten wertvolle Karten aus dem Grundspiel völlig unnütz werden.
Ich kann die Entscheidung der Jury absolut nachvollziehen, das Spiel zu nominieren und ich würde mir wünschen, dass es gewinnt.
Schnell aufgebaut, schnell erklärt, steuerbarer Ärgerfaktor, sich entwickelnde Spieltiefe, ohne immer zu viele Dinge im Auge behalten zu müssen, gemeinsames Ziel (Grundspiel), das zunächst die Einzelinteressen überlagert und frustarm erreicht werden kann... Einfach toll.
Einziges Problem bzgl. Massentauglichkeit: Es wird eine hohe Lesekompetenz vorausgesetzt...
Spiel. Spieler. Am Spielsten.

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LiannaMaelie
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon LiannaMaelie » 28. Mai 2017, 11:54

Wir haben uns direkt an das nächste Escape Room Spiel getraut und zwar "Unlock!".
Mir hat das viel besser gefallen als Exit. Die Rätsel waren witzig und abwechslungsreich aber nie schwer oder gar frustrierend. Die App-Steuerung funktionierte perfekt. Lediglich die Hinweise waren für den Allerwertesten, die kann man sich wirklich sparen. ;)

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 29. Mai 2017, 22:02

Den Feiertag am Donnerstag sinnvoll genutzt …

Mit List und Tücke zu viert: Mit List und Tücke ist ein kleines Kartenspiel, welches ein bisschen an Love Letter erinnert. Man hat vier Karten auf der Hand, die man zuvor nach rechts und links gedraftet hat. Diese Karten spielt man reihum aus und nutzt die Fähigkeiten des abgebildeten Tieres. Dabei beeinflussen sich die Karten gegenseitig und es kann passieren, dass man alle seine ausgespielten Karten umdrehen muss. Am Ende der Runde erhält man Chips, die wiederum nach vier Runden Punkte geben, je nachdem wie viele Chips noch in der Tischmitte liegen. Das Überlegen, welche Karten noch im Spiel sind und wer welche Karte spielen könnte, hat mir gut gefallen – wie eben schon bei Love Letter. Es ist etwas komplexer von den Kartenarten, aber man kommt ebenso schnell rein. Daher ein gutes Spiel für Zwischendurch.

Räuber zu dritt: Ein etwas älteres Spiel (von 2006), bei dem man effektiv Kartenwerte stapelt und sich merken muss, wie groß die Summer der Kartenwerte in jedem Stapel ist, umso den Stapel maximal auszufüllen. Vom Prinzip her ganz nett, aber ist eben ein Memory-Spiel. Wenn man die Zahlwerte nur bis 7 statt 10 gemacht hätte und das Spiel nur halb so lang gehen würde, wäre es sogar noch etwas besser.

Rokoko mit Schmuckkästchen-Erweiterung zu viert: Eines der thematisch besten Spiele in meiner Sammlung ist Rokoko. Hier besorgen wir uns vom Markt verschiedenfarbig Stoffballen, aus denen wir Kleider schneidern, die wir dann (für Geld) verhökern oder an den Hof zum Tanz (für Siegpunkte) bringen können. Anstelle eines Arbeitereinsetz-Spiels gibt es eine Art Deckbauspiel, bei der man sich aber die drei Handkarten für eine Runde aus dem Nachziehstapel heraussuchen darf. Und am Ende gibt es noch eine Mehrheitenwertung in den fünf Ballräumen.

Neu war dieses Mal die Schmuckkästchen-Erweiterung, die ich letztes Jahr in Essen gekauft habe. Die Erweiterung bringt nicht nur neue Karten, sondern auch einige, neue Spielelemente mit. So können die zu Hof geschickten Kleider mit Ketten und Ringen verbessert werden, was einem später Siegpunkte, aber vor allem mehr Einkommen jede Runde bringt. Und anstatt sich nur Gesellen und Meister am Arbeitsmarkt zu kaufen, kann man die eigenen Lehrlinge zu Gesellen und diese wiederum zu Meistern ausbilden. Beide Mechanismen sind sehr gut und bereichern das Spiel ungemein … aber sie machen es auch komplexer. Ich finde Rokoko im Grundspiel schon recht komplex. Die Erklärung aller Aktionen und Auswirkungen bis zur Endabrechnung dauert mehr als 15 Minuten, auch wenn die Regeln nicht so komplex sind. Es ist eben nur viel. Durch das Schmuckkästchen wird es noch mehr – und ist mir dann zu viel. Wir haben sehr oft die Ausbildung unserer Lehrlinge und Gesellen vergessen, weil dies einfach neben der eigentliche Aktion geschieht. Ebenso haben wir oft vergessen, die Kleider durch Ringe und Ketten aufzuwerten. Vor allem dies aber auch noch einem Einsteiger zu erklären, ist mir zu aufwändig. Würden wir Rokoko jeden Monat mal spielen, wäre es eine großartige Erweiterung. Wir spielen Rokoko aber nur ein- oder zweimal im Jahr und haben genug mit den Grundregeln zu tun. Dennoch gibt es eine Empfehlung von mir für die Erweiterung.

Galaktisch Taktisch Gut zu viert: Nun ja, galaktisch geht noch in Ordnung, da es um Aliens geht. Taktisch ist das Spiel nicht, weil viel zu viel Kartenglück dahintersteckt. Und gut? Naja, es ist schade, wenn man über ein kleines Spiel in Selbstproduktion schlecht reden muss.

Die Idee ist, dass man reihum immer wieder Karten zieht und ablegt. Am Ende tippt dann jeder geheim, ob er denkt, die Aliens haben wertemäßig die Oberhand oder die Menschen. Dabei zählen die Karten, die jeder Spieler noch auf der Hand hat. Man kann also prinzipiell schon steuern, welche Karten man behält, weitergibt oder ablegt. Eine Regel macht das Spiel aber zunichte: Es gibt eine Alienboss-Karte. Wer die auf der Hand hat, muss für die Alien stimmen – und darf die Karte nicht weitergeben. Wenn man also X Runde lang nur Pro-Mensch gesammelt hat und in der letzten zieht man die Alienboss-Karte, ist die ganze Taktik hinüber.

Also was macht man, wenn man weiß, dass die Alienboss-Karte noch kommt? Man sammelt gleich Aliens. Doof, wenn alle das machen, denn dann gewinnen nicht diejenigen, die auf die Aliens tippen, sondern nur der Alienboss-Spieler. Und so ist es effektiv fast egal, wie man sich taktisch entscheidet und Karten sammelt. Die Alienboss-Karte entscheidet über Sieg oder Niederlage. Das hat das Spiel für mich dann kaputt gemacht.

Escape Room - Das Spiel (Szenario: Welcome to Funland) zu viert: Der große Plastik-Decoder ist immer noch das Highlight aller Exit-Spiele auf dem Markt. Das Szenario konnte mich aber nicht überzeugen. Thematisch war es einfach nicht meins und auch von der Auflösung her gab es ein Rätsel, welches bei uns so einfach nicht funktioniert hat.

Escape Room - Das Spiel (Szenario: Murder Mystery) zu viert: Wesentlich besser. Es erinnerte mich ein bisschen an „Sherlock Holmes – Consulting Detective“, auch wenn man wesentlich weniger zu lesen hat. Dennoch kommt es sehr oft auf die (manchmal etwas zu kleinen) Details an und man braucht einiges an Deduktionsfähigkeit und Beobachtungsgabe. Hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht.

Snowblind - Race for the Pole zu viert: Diesmal in der langen Variante. Was man dem Spiel etwas ankreiden kann, ist, dass es schon stark vom Würfelglück abhängt. Ich habe 13 Nahrung essen müssen während mein Mitspieler gerade einmal 3 Nahrung verbraucht hatte. Ich habe aber auch einige Fehler gemacht, sodass am Ende mein Reiseleiter in der Nähe des Nordpols umgekippt und dann auch noch erfroren ist. :( Hat dennoch Spaß gemacht, auch wenn das zuschauen etwas langweilig ist.

Kanban Automotive Revolution zu viert: Zum Abschluss ein kleiner Absacker. ;) Kanban ist ein Hardcore-Arbeitereinsetzspiel. Effektiv simuliert man auf dem Spielbrett eine komplette Autoproduktion. Vom Besorgen der Autoteile über das Erforschen von Blaupausen, der Produktion der Autos über ein Fließband bis zur Abnahme der Wagen auf der Teststrecke. Alles spielt dabei wunderbar ineinander – was es wunderbar komplex macht.

Allein der Aufbau des Spiels dauert (ungeübt) ca. 20 Minuten. Die Erklärung dauert dann noch einmal 40 Minuten, ehe man alle Aktionsfelder und deren Zusammenspiel durch hat. Und wenn dann noch vier ungeübte Spieler dransitzen, dauert die Partie auch gerne mal drei bis vier Stunden. Aber wer Strategiespiele magt, wird Kanban lieben. Mir hat es ähnlich gut gefallen wie Panamax, was eine ähnliche Einstiegsschwierigkeit hat und ähnlich komplex ist.

kanban_klein.jpg
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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 30. Mai 2017, 19:13

Ein Spiel-des-Jahres-Spieleabend …

Magic Maze zu viert/fünft (fünf Runden): Die Nominierung für das Spiel des Jahres ist nicht so verwunderlich. Das Spiel macht einfach viel Spaß, auch wenn ich diesmal das Gefühl hatte, dass nach vier Runden irgendwie die Luft raus ist. Meine Befürchtung ist, dass das Spiel ab und an (alle zwei Monate) ganz witzig ist, sonst aber an Reiz verliert. Zumindest mir erging es so. Daher ist es auch wieder von meiner Kaufliste verschwunden.

Der Weg nach El Dorado zu fünft: Immer noch ein schönes Wettrennspiel, bei dem man einen guten Weg zwischen ausdünnen und Deck aufbauen finden muss. Das ganze ist so schön einfach verpackt, dass die meisten Familien es sicherlich verstehen. Prinzipiell könnte man sogar eine "Easy-Variante" einbauen und das Spielfeld stark verkleinern und auch keine Karten zum Kauf anbieten, sodass man mit dem Standarddeck vorwärts rückt. Dann noch die Bonusplättchen der Höhle entfernt und man kann es auch mit Kindern ab 6 Spielen, denke ich.

Exit – Die Station im Ewigen Eis zu fünft: Ein weiteres Exit-Spiel. Thematisch war es prinzipiell gut, aber zwei Dinge haben mich gestört: Die Story war nicht neu. Effektiv hat man einen sehr bekannten Film, der ebenfalls in einer Polarstation spielt, nachgemacht. Der zweite Störfaktor ist die Rätseleinbettung in die Story: Dies existiert nämlich nicht. Viele Der Rätsel scheinen nur der Rätsel willen zu existieren. In etwa: „In dem verschlossenen Tresor liegt eine Aktentasche und eine Holzkiste, beide abgeschlossen. In der Aktentasche findet man dann einen verschlossenen Briefumschlag und darin dann ein Teil für Code für die Endtür.“ Das fand ich sehr wiederholend. Wenn man das ausblendet, sind die Rätsel selbst aber wieder sehr interessant und fordernd. Wir haben es ohne Hinweise in ca. 62 Minuten geschafft. Und jeder konnte diesmal etwas zur Lösung beitragen! :)

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 30. Mai 2017, 22:49

Ikea - Puzzle mit besonders großen Teilen
Anleitung hat Lücken. Mit 2 Spielern ok. Teilweise waren wir 3 oder später 4 Spieler.
Schon häufen sich Diskussionen um die Regeln.
Kooperativ.... ich würde sagen, teilweise semikooperativ mit großem Ärger-Faktor.

Ich nehme mir jedes Mal vor es nicht mehr zu spielen. Meine Frau ist aber ein großer Fan. :D

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Der Siedler
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Der Siedler » 31. Mai 2017, 00:02

Heute mal wieder zwei Runden Dominion in der WG zu viert. Für die, die es interessiert, hier die Sets:

Wunschbrunnen
Geldverleiher
Miliz
Späher
Verschwörer
Thronsaal
Bibliothek
Herzog
Laboratorium
Saboteur

Sehr klar vom Saboteur beherrscht, den ich aber ablehne. Habe keinen gekauft und versucht, mit der Miliz ein wenig gegenzusteuern. Der Spieler, der krass auf Thronsaal/Saboteur gegangen ist, hat dann auch am Ende haushoch verloren mit exakt drei Punkten. Diese Strategie bringt einem halt selbst absolut nichts. Ganz ohne Saboteure lief es bei mir aber auch nicht optimal; ich bin Vorletzter geworden.

Armenviertel
Große Halle
Holzfäller
Verwalter
Wunschbrunnen
Eisenhütte
Gärten
Sauna/Eisloch
Verschwörer
Anbau

Die Sauna war sehr attraktiv und extrem schnell weg. Ich hatte aber von Anfang an vor, auf Gärten zu gehen, statt optimiert zu spielen. Obwohl das hier mit Sauna/Eisloch, Verschwörer und Anbau sicher auch sehr gut geklappt hätte, da tragen sich die Ketten ja quasi von selbst. Vielleicht noch eine auf zwei Eisenhütten für den Nachschub an Verschwörern und ein Holzfäller für einen zweiten Kauf gegen Ende. Hat aber keiner meiner Mitspieler so konsequent umgesetzt. Ich bin zuerst auf drei Eisenhütten, dann damit auf die Großen Hallen und zum Schluss auf die Gärten gegangen. Das Spiel ging über leere Eislöcher, Großen Hallen und Gärten aus mit einem recht klaren Sieg für mich aus.

Wenn jemand Lust hätte, könnte ich auch mal einen Thread mit einer Diskussion zu einem Dominion-Set machen. Das gab es früher häufig im Dominionblog-Forum und war eigentlich immer sehr interessant. Ich kann aber nicht abschätzen, ob sich hier überhaupt noch genug Dominion-Fans tummeln, um so eine Diskussion am Leben zu halten.
Montagabend in der Bude - Jeden Montagabend neu!

Ganz aktuell: Bericht #72 vom 26.4. - Mal wieder gespielt: Die Staufer

Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 31. Mai 2017, 01:23

@ DerSiedler: Ich spiele Dominion super gerne aber viel zu selten und mit zu wenige Erweiterungen, als das ich sinnvoll zu so etwas beitragen könnte. Dennoch finde ich solche Diskussionen sehr interessant und würde gern mehr davon sehen (und mich im Rahmen meiner Möglichkeiten beteiligen.

Heute (oder viel mehr gestern) war offener Spiele-Abend in der Gaststätte.

Diamant zu 8 - Ich wurde ziemlich abgeschlagen Dritter mit 16 Punkten, wobei die Erste 33 Punkte hatte.
Die Relikte bringen richtig Würze ins Spiel. Sobald eines ausliegt wird es direkt spannend, wann man wohl zurück gehen sollte und dabei der Einzige ist.
Das Material ist einfach nur wunderschön und trägt viel zum Flair des Spiels bei.
Ansonsten gibt es nur eine Entscheidung: Weiter oder Zurück. Da steckt aber genug Spannung drin und das Spiel ist so fix, dass diese Einfachheit locker getragen wird.
Es gab viel Gelächter, Verzweiflungsstöhner und Trash-Talk.
Super Spiel und zu 8 richtig gut spielbar!

7 Wonders zu 8 (also mit Cities) - Hier wurde ich Erster mit 58 Punkten.
Viele Ressourcen sorgten für viele blaue Karten. Und da meine Nachbarn Militär komplett ignorierten, konnte ich auch hier mit wenig Aufwand viele Siegpunkte machen.
Als Krönung baute ich für 14 Gold mein Wunder mit 14 Siegpunkten aus.
Somit bekam ich nur in 3 Kategorien Punkte, aber da wohl genug (Platz kam mit 49 Punkten).
Tolles Spiel und schön wie gut es in großer Gruppe funktioniert, da man faktisch eigentlich immer nur zu dritt (mit seinen direkten Nachbarn) spielt.
Gefällt mir gut.

Ein schöner Abend und ich fand es irgendwie toll, dass mal alle zusammen gespielt haben, statt sich aufzuteilen.

Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 31. Mai 2017, 14:57

Der Siedler hat geschrieben:Heute mal wieder zwei Runden Dominion in der WG zu viert. Für die, die es interessiert, hier die Sets:

Wunschbrunnen
Geldverleiher
Miliz
Späher
Verschwörer
Thronsaal
Bibliothek
Herzog
Laboratorium
Saboteur

Sehr klar vom Saboteur beherrscht, den ich aber ablehne. Habe keinen gekauft und versucht, mit der Miliz ein wenig gegenzusteuern. Der Spieler, der krass auf Thronsaal/Saboteur gegangen ist, hat dann auch am Ende haushoch verloren mit exakt drei Punkten. Diese Strategie bringt einem halt selbst absolut nichts. Ganz ohne Saboteure lief es bei mir aber auch nicht optimal; ich bin Vorletzter geworden.

Armenviertel
Große Halle
Holzfäller
Verwalter
Wunschbrunnen
Eisenhütte
Gärten
Sauna/Eisloch
Verschwörer
Anbau

Die Sauna war sehr attraktiv und extrem schnell weg. Ich hatte aber von Anfang an vor, auf Gärten zu gehen, statt optimiert zu spielen. Obwohl das hier mit Sauna/Eisloch, Verschwörer und Anbau sicher auch sehr gut geklappt hätte, da tragen sich die Ketten ja quasi von selbst. Vielleicht noch eine auf zwei Eisenhütten für den Nachschub an Verschwörern und ein Holzfäller für einen zweiten Kauf gegen Ende. Hat aber keiner meiner Mitspieler so konsequent umgesetzt. Ich bin zuerst auf drei Eisenhütten, dann damit auf die Großen Hallen und zum Schluss auf die Gärten gegangen. Das Spiel ging über leere Eislöcher, Großen Hallen und Gärten aus mit einem recht klaren Sieg für mich aus.

Wenn jemand Lust hätte, könnte ich auch mal einen Thread mit einer Diskussion zu einem Dominion-Set machen. Das gab es früher häufig im Dominionblog-Forum und war eigentlich immer sehr interessant. Ich kann aber nicht abschätzen, ob sich hier überhaupt noch genug Dominion-Fans tummeln, um so eine Diskussion am Leben zu halten.


hmmm. set Diskussion.... wäre definitiv interessant ... mal schauen wo das hinhinge ...

Jep. Den Saboteur mag ich auch überhaupt nicht. In eurem Set war er auch etwas stärker als sonst, weil es keine Möglichkeit gab eine 2. Karte in einem Zug zu bekommen.
Das 2. Set: Ich muss sagen, ich mag Sauna/Eisloch nicht besonders. Ich finde die Karte ein bisschen zu stark. Da dürfen die Mitspieler nicht schlafen, weil wenn einer 2-3 davon bekommt zieht der schnell vorbei.
Ja ich glaube Eisenhütte/Gärten/Große Halle ist hier eine recht gute Strategie.

back to topic.

5 Minute Dungeon - Jaa.. interessant. Das Zeitlimit ist schon knackig. Der Baby Barbar ging noch aber danach... wir müssen noch an unserer Kommunikation arbeiten :D

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 31. Mai 2017, 17:30

Auf Elba angekommen holten wir Heimlich & Co raus und schwups waren wir nicht mehr zu zweit. Toll, wie solche Spiele schnell und unklompiziert Menschen verbindet. Hatten richtig viel Spaß. Dank an Wolfgang Kramer und Reinhold Wittig .

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 2. Juni 2017, 22:26

Marco Polo mit Charakter-Erweiterung zu dritt: Marco Polo ist ein super Würfel-Einsetzspuel. Wir haben ausschließlich mit drei der vier neuen Charaktere gespielt. Sie spielen sich natürlich etwas anders und sind komplett unbalanciert und trotzdem passt am Ende alles zusammen. Wir haben aber festgestellt, dass man die Fähigkeiten der Charaktere zwingend nutzen muss, ansonsten hat man keinerlei Vorteil im Spiel.

Sankt Petersburg zu dritt: Endlich einmal wieder gespielt. Das für das Spiel des Jahres 2004 nominierte Spiel ist ja letztes Jahr erst in einer Neuauflage herausgekommen, wir spielten die originale Version. Jede Runde besteht aus den vier Phasen Handwerker, Gebäude, Personen und Aufwertungskarten. In jeder Phase werden neue Karten des entsprechenden Typs ausgelegt, die man kaufen und auslegen oder auf die Hand reservieren kann. Handwerker geben dabei Geld, Gebäude Siegpunkte und Personen ggf. beides. Mit den Aufwertungen kann man zuvor ausgelegte Karten überbauen.

Das Spiel ist sehr simpel und spielt sich entsprechend flott herunter. Ähnlich wie bei Suburbia muss man den Punkt gut abpassen, wo man von Einkommen (Handwerker) auf Siegpunkte (Gebäude) umsteigt. Zusätzlich muss man das Geld gut Haus halten können, damit man nicht in manchen Phasen mit leeren Händen dasteht.

Ich finde das Spiel inzwischen aber nur noch ganz gut. Mal schauen, ob ich es behalte.

Viticulture zu dritt: Zum Schluss noch einmal Wein anbauen. Die Regeln klingen komplizierter als das Spiel ist. Effektiv setzt man seine Arbeiter geschickt verteilt in Sommer und Winter ein und kann so Reben plfanzen, Felder ernten, Wein herstellen und mehr. Kleine Gebäude, die man bauen kann, bringen unterschiedliche Boni.

Ich war etwas enttäuscht von dem Spiel, weil ich die falschen Erwartungen hatte. Ich dachte, Viticulture ist ein Strategiekracher a la Marco Polo und Co. Aber leider ist aufgrund des Kartenziehens für Pflanzen, Aktionskarten und Aufträge so viel Zufall im Spiel, dass man es vergessen kann groß zu planen. So zog ich am Anfang hauptsächlich Reben für Rotwein, aber nur Aufträge für Weißwein. Das ist blödes Pech, aber auf die Art kommt man einfach kaum auf einen grünen Zweig. Schöner hätte ich es gefunden, wenn es sowohl von Pflanzen als auch Aufträgen eine Auswahl von Karten gäbe und ich mir gezielt heraussuchen kann, auf welche Art ich Punkte generieren will. Natürlich ist dann die Spielende-Grenze von 20 Siegpunkten witzlos, weil man die so gezielt in drei Runden erreichen kann.

Ich spiel es aber gerne noch einmal, dann lasse ich mich auf den Zufall aber mehr ein und drücke fester die Daumen. Am Ende werde ich dann aber doch nur wieder Aufträge ohne Ende ziehen, in der Hoffnung, dass der Wein in meinem Keller irgendwann darauf passt.

viticulture_klein.jpg
viticulture_klein.jpg (53.04 KiB) 673 mal betrachtet

Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 4. Juni 2017, 09:00

Dee hat geschrieben:
Viticulture zu dritt: Zum Schluss noch einmal Wein anbauen...Schöner hätte ich es gefunden, wenn es sowohl von Pflanzen als auch Aufträgen eine Auswahl von Karten gäbe...

Ich spiel es aber gerne noch einmal, dann lasse ich mich auf den Zufall aber mehr ein und drücke fester die Daumen. Am Ende werde ich dann aber doch nur wieder Aufträge ohne Ende ziehen, in der Hoffnung, dass der Wein in meinem Keller irgendwann darauf passt.

Ich finde Viticulture sehr schön, weils auch mit den 'casuals' funktioniert. Für ein Worker Placement Spiel skaliert es recht gut und der Solomodus gefällt mir auch, weil er ohne hohen Zusatzaufwand funktioniert.
Trotzdem freue ich mich, wenn tuscany Essential auf dt. rauskommt. Ein bisschen area Control, besserer Markt und man kann Wein notfalls auch ohne Aufträge verkaufen.
Dann wird es wahrscheinlich auch für die Experten interessanter.

Gibt's dazu eigentlich schon eine Meldung von Feuerland?

bertmat
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon bertmat » 4. Juni 2017, 09:13

Ich hatte dort mal wegen der Erweiterung angefragt. Dieses Jahr wird es nix mehr. Aber Sie haben es auf dem Schirm!
Zuletzt geändert von bertmat am 5. Juni 2017, 07:28, insgesamt 2-mal geändert.

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 4. Juni 2017, 16:34

Langes Spielewochenende hinter mir.

Blood Bowl Team Manager (3 Spieler)
Orks gegen Elfen gegen Skaven.
Und wieder bin ich letzter geworden. Bei dem Spiel kann man durch Würfeln und Foulmarker sehr viel Pech haben. Da hilft auch die beste Planung nix. Dazu kommt noch das zufällige Ziehen der Belohnungen.
Extrem hoher Glücksfaktor. Aber zu diesem Spiel passt das sehr gut. Sich über total verpatatze Würfel des Gegners freuen, oder darüber, dass sein starker Spieler vom Platz fliegt. Davon lebt das Spiel. Es hat uns wieder sehr viel Spaß gemacht. Man sollte aber Spieler dabei haben, die gut verlieren können und sich nicht extrem aufregen, wenn ausgerechnet sie wieder das Ziel eines Angriffs sind.

Legendary Marvel (2, dann 3 Spieler)
Zuerst sind die Cabal an Evild Deadpool gescheitert, dann haben 3 Wolverine-Versionen und 2 Hulk-Versionen Deadpool ordentlich eingeheizt.
Das Spiel zündet immer bei uns. Durch die extrem hohe Zahl an Helden, Schurken, Schemes, etc. ist es immer ein anderes Spiel und es macht immer wieder Freude.
Dabei ist es wie auch Blood Bowl TM ziemlich leicht verständlich.

Mysterium (4 Spieler)
Der angetrunkene Geist hatte eine Personenkarte falsch ausgelegt. :rolleyes:
War aber trotzdem wieder sehr lustig. Am Ende hatte ich es dann den Spielern etwas zu leicht gemacht. Dachte die finalen 3 Karten würden in der Reihenfolge Person, Ort, Gegenstand ausgelegt.
Aber Spaß macht es doch immer wieder. Eben auch den 1-3 Wenigspielern die ab und an dazustoßen.

Codenames (4 Spieler)
Hier waren wir auch nicht mehr so ganz regelfest. Wir haben Wortkombinationen zugelassen, die es zu leicht gemacht haben bzw. so nie verwendet werden würden.
Spaß gab es trotzdem. Direkt 2 Partien gespielt. Neben Mysterium eines der Wenigspieler-Spiele, die mir auch als Vielspieler gefallen. Das ist mittlerweile selten geworden.

Unlock! (3 Spieler)
Das Highlight des Wochenendes. Über beide Abende verteilt haben wir es direkt durchgespielt.
Nach dem Lesen von Spielberichten und Beurteilungen hatte ich keine großen Erwartungen.
Aber die 3 (4 mit Tutorial) Szenarien haben uns großen Spaß gemacht.
Ich hatte die Kritik gelesen, dass es wenig Hilfe gibt. Aber zu fast jeder Karte kann man über die App einen Tipp erhalten. Wir hatten 2-3 Stellen an denen wir wirklich länger gehangen haben. Aber das schiebe ich nicht dem Spiel in die Schuhe.
Die anderen Rätsel waren für uns in guter Zeit lösbar. Das System mit den verschiedenen Farben der Karten war eingängig und hat super funktioniert. Ich kann das Spiel absolut empfehlen.
Mich haben alle Abenteuer an PC-Adventure erinnert, nicht nur das eine, das als solches angelegt ist.

Fang
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Fang » 6. Juni 2017, 14:18

Am Wochenende meine nagelneues Scythe solo ausprobiert weil ich nicht warten wollte bis zur nächsten Spielrunde.
Habe auf leichtestem Schwierigkeitsgrad mit Khanat der Krim gegen die Nordischen 72:76 verloren. Durch einen überraschenden Angriff konnte die KI den letzten Stern setzen während ich erst 4 hatte.
Ich denke ich habe falsche Prioritäten gesetzt. Hauptsächlich habe ich mich auf die Gebäudekarte konzentriert, dabei allerdings die Zielkarten vergessen. Und als ich mich wieder an die erinnerte war es kaum möglich sie zu erfüllen.
Eine verlangte höchstens zwei Geld während ich schon über 10 hatte und bei der anderen sollte ich den gegnerischen Anführer zum Rückzug zwingen. Der stand aber auf einem See und somit konnte ich ihn gar nicht angreifen.
Wusste auch nicht wie ich ihn da wegbekommen sollte.
Viele Ressourcen oder beherrschte Gebiete hatte ich auch nicht so wirklich.

Für das erste Spiel bin ich trotzdem zufrieden und das Spiel gefällt mir sehr gut.
Bin gespannt wie es in meiner Spielrunde ankommt.


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