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Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

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Dee
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 24. Mai 2015, 10:06

Der Rat von Verona zu fünft: Hm, irgendwas haben wir falsch gemacht, denn aus den 20 Minuten Spielzeit sind effektiv anderthalb Stunden geworden. Allein eine Runde dauert schon 10-15 Minuten bis alle ihre Charaktere gewählt haben. Das Ausspielen ging dann releativ schnell. Wir spielten gleich mit den Tränken, was das Spiel für mich sehr chaotisch gemacht hat. Mit einer Taktik kam von uns kaum einer weiter. Besser war es, eher "zufällig" zu spielen und auf das beste zu hoffen. Ich muss es nochmal ohne Tränke spielen, ob das besser ist.

Kosakenschubsen: Ich bin in solchen Geschicklichkeitsspielen immer so schlecht. Und dennoch hat das Spiel Spaß gemacht, auch wenn man gegen den Besitzer keiner Chance hat. Das ist ja das Wichtigste, daher schubse ich sehr gerne wieder Kosaken durch die Gegend. :)

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BGBandit
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 24. Mai 2015, 10:58

Roter November: Rezi folgt morgen

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Seb
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Seb » 24. Mai 2015, 14:33

Heute Village mit Village Inn und Five Tribes. Beides zu viert. Gestern gab es dann eine abendfüllende Runde Der Eiserne Thron 2. Edition mit sechs Spielern (in 7 Stunden!)
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Der Seb

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openMfly
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon openMfly » 24. Mai 2015, 15:40

Zur Abwechslung gab es gestern eine Runde mit Mitspielern. :)
Von 20 Uhr bis 4.30 Uhr wurden 4 Spiele meiner Sammlung auf den Tisch gepackt. 3 davon hatte ich selbst noch nicht gespielt. Trotzdem haben alle die Regeln schnell verstanden.
4-5 Spieler, davon war ich der einzige Vielspieler.

Camel Up
Zu Beginn der ersten Partie wirkte es noch etwas schleppend. Ich hatte die Befürchtung, es kommt nicht an bzw. es gefällt mir selbst nicht. Spätestens nach der ersten Etappenwertung war das System verstanden und es wurde mit Begeisterung gewettet und geschimpft wenn der Vorgänger die selbst geplante Wette vorweggenommen hat.
Sehr schönes Spiel. Es wurde auch direkt auf eine zweite Runde bestanden.

Hobbit Love Letter
Das Spiel wurde am schnellsten verinnerlicht und man war sofort am Mitfiebern, welche Aktion denn nun gewählt wird und ob Smaug es schafft die richtige Karte zu erraten. Eine Mitspielerin hatte mit der Smaug Karte sehr viel Erfolg und hat am Ende auch das Spiel für sich entschieden.
Leicht, schnell und trotzdem sehr lustig und durch die Ausschlussarbeit (wer hat welche Karte schon gespielt und warum wirft der jetzt ausgerechnet die Karte ab...) nicht hauptsächlich auf Glück basierend.

Port Royal
Hier habe ich dann tatsächlich einen wichtigen Punkt beim Erklären vergessen. Wenn die Spieler die nicht am Zug sind Karten nehmen, müssen sie eine Münze an den aktiven Spieler bezahlen. Das hab ich glatt unterschlagen.
Wir kamen nur schleppend in das Spiel herein. Über Strecken dachte ich, es ist eher eine Qual für die Mitspieler. Aber irgendwann war der Schalter umgelegt, alle hatten verstanden, was jetzt für wen gut wäre und es wurde "richtig" am Spiel teilgenommen. So hatte ich mich mit einem Mitspieler zusammen bei 11 Punkten bewegt und wir dachten, wir machen es in der nächsten Runde unter uns aus. Gewonnen hat dann ein Dritter, der auf einmal aus seinen 6 Punkten 13 gemacht hatte. Leider gab es nur die eine Partie. Ich denke, es hat dann aber doch allen gefallen.

Marvel Legendary
Irgendwann um Mitternacht herum kam dann zur Krönung Legendary auf den Tisch. 3 Partien bis in die frühen Morgenstunden haben wir durchgezogen. Mit abnehmender Spielerzahl: 5 - 4 - 3.
Es wurde mit weniger Spielern besser. Bisher gefällt es mit 2 und 3 Spielern am besten. Das Spiel wurde schnell verstanden und alle bauten ihr Deck nach einer Strategie auf. Sogar die beiden, die von den englischen Karten zuerst abgeschreckt waren, nahmen mitdenkend am Spiel teil. Partie eins mit zufälligem Scheme ging gründlich verloren. Danach habe ich 2 andere Schemes ausgesucht und die Spiele konnten gewonnen werden. Den zwei Herren hat es sehr gut gefallen. Bei den Damen wirkte es auch so, als hätten sie Spaß dran, aber da siegte am Ende die Müdigkeit. Wobei man sagen muss, das alle Mitspieler eine Affinität zu den Marvel Filmen haben.

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Noir
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Noir » 24. Mai 2015, 19:44

Am Samstag kam ich endlich mal wieder dazu, zwei Spiele auszuprobieren, die ich noch gar nicht kannte. Die Frauen in der Runde entschieden sich schnell für ...

Takenoko

... und ich war überrascht, wie spaßig das Ganze war. Klar, durch seine Aufmachung und dem niedlichen, dicken Panda spricht es vor allem eher die jüngeren Leute und scheinbar Frauen an (zur Sicherheit möchte ich hier noch einmal deutlich anmerken, dass diese Aussage NICHT sexistisch gemeint ist, sondern auf meinen Beobachtungen fußt, denn es waren die Frauen, die mit leuchtenden Augen auf den dicken Panda zeigten und riefen: TAKENOKO!).
Jedenfalls bietet das Spiel mehr als nur niedliche Figuren und Bildchen. Eine gewisse taktische Tiefe ist dem Ganze nicht abzusprechen und so hatte ich viel Spaß mit dem Spiel, zumal es nicht zu kompliziert ist. Man hat seine Ziele und arbeitet darauf hin. Sind die Regeln einmal verinnerlicht, ist so eine Runde Takenoko mit 4 Spielern sicher in 30 Minuten zu schaffen. Ein tolles Spiel, das vor allem als "Absacker" gut funktionieren sollte. Ist jedenfalls heute direkt in meinem Einkaufswagen gelandet. Damn you, Onlinehandel, der du den Inhalt meines Geldbeutels minimierst!

Danach spielten wir eine Runde ...

Seasons

... und hier hatte ich hohe Erwartungen, da es mir als "Duell unter Magiern" beschrieben wurde. Ich habe mir kurz die Karten angesehen und was ich sah, weckte in mir durchaus interesse. Ich sah magische Schilde, Krieger, Vertraute, Artefakte ... in meinem Kopf bildete sich die Vorstellung einer epischen Magierschlacht. Das Regelsystem - zwar komplex - war es doch relativ schnell verinnerlicht. Zauber über Elemente ... ein Duell über 3 Jahre ... die Ausbeute der magischen Energien ist je nach Jahreszeit unterschiedlich (Ah ... deshalb also Seasons!) ... klang toll!
Das Spielerlebnis selbst war dann leider ziemlich ernüchternd. Keine große Schlacht erwartete mich, sondern simples "Showzaubern". Gesprochene Zauber und Beschwörungen bringen lediglich Siegpunkte ein und haben maximal einen ärgerlichen Effekt für die anderen Spieler (wie z.B. die Karte, die dafür sorgt, dass jeder Zauber einen Siegpunkt kostet, die dann der Zauberer bekommt, der diesen Spruch gesprochen hat - und zwar durchgehend während des ganzen Spiels). Vor mir stapelten sich magische Schilde, Krieger, Laternen, Spiegel ... jede Menge echt spannendes Zeug ... aber all das sorgte nur dafür das ich hier mal 3 Siegpunkte bekam, da mal 3 Siegpunkte, hier mal ein Element, da mal ein freier Umtausch von Elementen zu Siegpunkten und so weiter. Ich spielte Zauber also nur aus ... um ... naja ... um des Zauberausspielens Willen. Was blieb war Buchhaltung. Sonst nichts. "Oh ... Es ist ja Ende der Runde! Ich bekomme 3 Siegpunkte." "Wirklich? Ja, stimmt ja! Das bedeutet, ich bekomme ein Element meiner Wahl und spreche Zauber XYZ!" "Ja, Moment, das kostet dich aber einen Siegpunkt mehr, der mir dann gutgeschrieben wird!"

Puh ... eine echte, riesige Enttäuschung. Das hätte echt was werden können ... aber so? Absolut nichts für mich. Wenn jemand auf reine Taktikspiele steht und es mag, Karteneffekte zu kombinieren und solche Schritte zu planen, für den könnte es etwas sein. Wer aber irgendwie mit anderen zusammenspielen möchte, sollte die Finger davon lassen. Großartige Interaktion zwischen den Spielern konnte ich nicht erkennen. Klar, hie und da gab es mal ein böses grinsen mit einem "Haha! Du verlierst jetzt all deine Elemente!" dazu ... aber auch nur ganz selten mal. Gestern haben da jedenfalls 4 Leute am Tisch gesessen und die haben zu locker 90% einfach nebeneinander hergespielt.

Hinterher sagte man mir noch, dass ich etwas falsches erwartet habe, nachdem ich meine Bedenken angesprochen habe. Möchte ich gar nicht verneinen. Ich glaube aber, dass so ein Spiel mit einer sehr viel stärkeren kompetetiven Komponente (ich meine, Hallo?! Wozu kreiere ich magische Schilde und Monster? Damit ich damit ein Museum füllen kann? :D ) ungleich spannender sein könnte.

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 24. Mai 2015, 23:17

Agricola - Lookout Games

Hm, nach dem ersten Mal waren alle unschlüssig was man spielen will und dann haben wir es einfach noch mal gespielt. Spitzen Abend, empfehle damit spielt doch einfach mal zweimal das gleiche Spiel an einem Abend

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 25. Mai 2015, 02:27

Runewars zu 4. mit meinem Spielerkumpel und 2 eher Videospielern - Einer savon absoluter Nichtbrettspieler bisher...der war etwas überfordert.

Etwas schleppend. Leider kamen durch Quests wenig Runenmarker ins Spiel und das Feld war irgendwie vergleichsweise klein, da es an den Tisch angepasst werden musste - So wars doch etwas hakelig anfangs, besonders für den Nichtspieler...vielleicht nicht die beste "Einstiegsdroge". Nächstes mal wirds eher mal ne lockere Heroquest Nacht oder Wizwar/Dungeonquest und Galaxy Trucker.

@Noir
Takenoko ist echt super, hat mich/uns richtig überrascht. Seasons übrigens auch, obwohl ich das zu 4. auch nicht so als den Bringer empfinden würde...aber als "das bessere und schönere Dominion" mit der Frau ist das schon spitzen.

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Dee
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 25. Mai 2015, 10:12

@Noir: Schöne Beschreibung zu Seasons. Mir war das Spiel zu unübersichtlich. Das Drafting hat mir gefallen und das Beschwören von Elementen. Aber ich kann meine Auslage und Effekte kaum im Auge behalten, dann versage ich bei zwei oder mehr Spielern noch mehr.

Gestern Abend noch mal Kosakenschubsen gespielt – und diesmal gewonnen. :) Danach noch eine Runde Der Rat von Verona zu dritt, diesmal ohne Tränke. Spielt sich dadurch ganz anders und taktischer. Dennoch dauern drei Runden einiges an Zeit. Ich teste es das nächste Mal mit zufälliger Kartenverteilung, mal schauen, ob sich das auch sinnvoll spielt. Danach noch eine Runde Love Letter zu dritt, war ebenfalls wie immer schön schnell und lustig.

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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Florian-SpieLama » 25. Mai 2015, 11:12

Nachdem ich gestern erst die Hoffnung/Befürchtung hatte der Spielenachmittag wird zu voll und man müsste sich sogar aufteilen, wandelten sich die ganzen Zusagen in kurzfristige Absagen.
Somit waren wir nur zu zweit. Mach ich ja eigentlich nicht so gerne, aber ich hatte halt Lust zu spielen und da finde ich zu zweit nochmal besser als alleine.

Also gab es dann eine Runde Warhammer Invasion, die ich, aufgrund des Nicht-Kartenwissens meines Mitspielers, gewonnen hab. Ich hab nur die Grundbox (bisher) und er hatte es noch nie gespielt. Grundregeln sind ja schnell erklärt, aber man muss halt auch die Karten kennen. Ich hatte mir das eigentlich mit einem Freund zusammen gekauft, dass wir da zu zweit tiefer einsteigen. Aber irgendwie spiel ich das viel öfters mit anderen als mit ihm. Mal gucken was daraus wird. Immer mit einem Neuling spielen macht auf jedenfall nicht so viel Spass.

Und dann noch Five Tribes zu zweit. Das habe ich dann sang- und klanglos verloren. Da macht zu zweit widerum echt Laune, durch die Möglichkeit des Doppelzuges und man gleich zwei mal überlegen muss, wie viel man setzt für die Zugreihenfolge. Es wirkte dadurch anstrengender/fordernder, was mir aber irgendwie gefallen hat, auch wenn ich am Ende untergegangen bin. Ich habe mich über einige meiner Züge echt geärgert, aber ich glaube das bleibt nicht ganz aus, wenn man das Spiel nicht wegen AnalyseParalyse "kaputt machen" bzw. in die Länge ziehen will.

Auch wenn es nicht schlecht war, zu dritt bzw. ab drei gefällt mir zu Spielen echt besser.

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 25. Mai 2015, 17:43

Concordia - PD Verlag
Das Cover ist somit das hässlichste was ich kenne, allerdings ist das Spiel auch eins der besten das ich kenne.
Ein friedliches Aufbauspiel mit toller Endwertung, die man seinen Mitspielern allerdings vorher gründlich erklären sollte, so ein Strategiespiel hab ich immer gesucht. Man greift sich nicht an, macht sich wenig kaputt und trotzdem ist es immer wieder spannend. Dazu kommt noch das der Grundaufbau immer wieder variiert und die Grundregel hat man in Kartenform vor sich. Grandioses Spiel.

Orleans - Dlp Games
Hab ich alles zu gesagt, mein Top Spiel des Jahres 2015, kann man des jetzt schon sagen ist wahrscheinlich früh aber bei diesem Spiel gibt es einfach nichts was mir missfällt und selbst nach der siebten Partie begeistert es mich immer noch.

Star Realms - AEC Blackfire
Auf deutsch wird das ganze dann noch ein wenig plausibler, kann jedem der nur ein wenig Science Fiction Freund ist diesen Deckbuilder wärmstens empfehlen. Soviel besser als Ascension und für die Punktewertung empfehle ich zwei W 10 Würfel pro Spieler und los gehts in die nächste Schlacht.

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 25. Mai 2015, 18:14

Ich wusste das dir Concordia gefallen wird :) Super Spiel! Ich bemängel nur etwas, das sich einfach wildes ungeplantes Kartenkaufen, um Multiplikatoren zu erhalten, zu sehr lohnt. Ich schaue am Ende nicht mehr ob ich eine wirklich gute /die am besten passende Karte bekomme - sondern lieber das ich soviele wie möglich kaufen kann & habe deshalb (leider) immer gewonnen bisher.

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 25. Mai 2015, 18:37

@harry 2017

Da kannst du Recht haben, das mit den Karten kaufen kann aber tatsächlich so sein, obwohl mein Gegenspieler in der letzten Partie nicht wirklich Glück damit hatte, er war dann in einer Gottart sehr stark, aber ich hatte mit meiner ausgeglichenen Sammlung dann doch mehr Punkte am Ende.
Aber wie immer ist mir das Spielgefühl hier am wichtigsten und da finde ich Concordia unglaublich elegant, so das ich nicht mal vor einer 4er Partie zurückschrecken würde. Da die Züge ähnlich fix funktionieren wie bei Orleans.

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 25. Mai 2015, 18:51

Stimmt schon - Es hat dieses ganz besondere ungeduldige "Wann bin ich endlich wieder dran Feeling" - Ok, wenn Du so von Orleans schwärmst werde ich mir das auch einmal zulegen, Concordia hat mir nämlich auch bis auf diesen Aspekt für ein Eurogame unheimlich gut gefallen.

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BGBandit
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 25. Mai 2015, 19:06

Danke Sascha... hab zwar eigentlich wenig Lust auf Eurogame, aber Concordia werd ich mir jetzt doch mal anschauen

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Ben Ken
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ben Ken » 25. Mai 2015, 19:08

Descent 2. Edition unter Standartbesetzung :)

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 25. Mai 2015, 19:22

Beschmeisst mich aber nicht mit faulen Eiern wenn es auch nicht gefällt, für mich ist Concordia und Orleans einfach frischer Wind was die Mechanismen und das Wohlfühlspielgefühl angeht. Was ich zb bei Spielen wie Funkenschlag, Terra Mystica, Caylus, El Grande, Russian Railroads, Bora Bora oder Brass nie hatte, bei diesen Spielen fühlt sich für mich alles wie Kampf an und das brauch ich nicht am Spieltisch. Leider ziehen solche Spiele auch immer die gleichen Leute an.

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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon id4h0 » 25. Mai 2015, 19:23

Über das Pfingswochenende bin ich endlich mal dazu gekommen 'Maria' auzuprobieren, nachdem mir das hier ans Herz gelegt wurde. Wir haben zwar nur zwei Partien des Einstiegsspieles geschafft (einmal mit Österreich in der letzten Runde knapp verloren, einmal gerade noch durchgehalten). Hat uns dur Dritt aber sehr viel Spaß gemacht und bei mehr Zeit werden wir uns dann wohl an die Profiversion ranwagen - die Regeln sind ja überschaubar, die Zeit allerdings - das muss man wohl noch austesten ;)

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 25. Mai 2015, 19:37

El Grande ist ja auch derb Böse - Für ein Spiel ohne Kampf :) Enormer Ärgerfaktor...

Concordia gehört für mich mit König Ludwig, Istanbul und Abyss zu meinen absoluten Eurospiel-Lieblingen....Hast König Ludwig mal ausprobiert?

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BGBandit
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 25. Mai 2015, 21:18

Sascha 36 hat geschrieben:Beschmeisst mich aber nicht mit faulen Eiern wenn es auch nicht gefällt, für mich ist Concordia und Orleans einfach frischer Wind was die Mechanismen und das Wohlfühlspielgefühl angeht. Was ich zb bei Spielen wie Funkenschlag, Terra Mystica, Caylus, El Grande, Russian Railroads, Bora Bora oder Brass nie hatte, bei diesen Spielen fühlt sich für mich alles wie Kampf an und das brauch ich nicht am Spieltisch. Leider ziehen solche Spiele auch immer die gleichen Leute an.


Nö, letztendlich ist eine Empfehlung niemals eine Garantie. Ich habe aber Navegador gespielt und das ist immer noch eines meiner Lieblings-Eurogames. Von daher probier ich es vllt. nochmal, obwohl mir auch hier die Optik so rein gar nciht zusagt.

Selbst wenn man bei einem Spiel mit jemandem übereinstimmt, heisst das noch lange nicht, dass einem die anderen Lieblingsspiele desjenigen auch gefallen.

Terra Mystica fand ich z.B. auch total krampfig, weil sich das Ding fast perfekt von vorne bis hinten durchrechnen lässt. Für mich der reinste Brainburner, weil ich das natürlich samt Mitspieler versuche. Meine Mitspieler, die mehr nach Bauch gespielt haben, fanden es total super

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 25. Mai 2015, 21:28

https://boardgamegeek.com/image/1815418/concordia

Also wenn du Navegador magst dann ist Concordia ein Must Buy , Concordia und Navegador sind meine liebsten Mac Gerdts Spiele.

@ harry

König Ludwig steht auf der Noch zu spielen Liste, so ganz Haut mich das Thema nicht um, Suburbia fand ich da interessanter. Abyss als Euro Spiel zu bezeichnen ist gewagt, für mich ist es ein anspruchsvolleres Set Collecting Spiel mit Knaller Grafik.

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Fang
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Fang » 25. Mai 2015, 21:38

BGBandit hat geschrieben:Nö, letztendlich ist eine Empfehlung niemals eine Garantie. Ich habe aber Navegador gespielt und das ist immer noch eines meiner Lieblings-Eurogames. Von daher probier ich es vllt. nochmal, obwohl mir auch hier die Optik so rein gar nciht zusagt.


Die Optik von Concordia? Da ist doch eigentlich nur das Cover misslungen. Oder was stört dich am Spielbrett oder den Karten?

Heute schöne Strategiespielrunde.

Zuerst Chaos in der alten Welt zu fünft. Nur 3. geworden, aber ich kenne mich mit Tzeentch (schreibt der sich so?) noch nicht wirklich aus. Schönes Spiel.

Danach Imperial. Leider letzter geworden (dafür hab ich keine Entschuldigung). Klasse Strategiespiel. Immer wieder gern.

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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 25. Mai 2015, 21:47

@Sascha
Hatte mit dem Thema auch erst meine Schwierigkeiten - und besonders mit dem doch eher funktionellen und nicht schönen Artwork - Aber ich finds spitze!

Zum Thema:
Heute einige Runden Jenga und zum ersten Mal Pictomania - Hektisch, ganz witzig und mal was anderes....war einigen zu hektisch und die Punktevergabe nicht ausgereift, aber ich glaube wir haben da auch einen Fehler gemacht....wird erstmal behalten.

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Ideenlos
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ideenlos » 25. Mai 2015, 23:20

Sascha 36 hat geschrieben:Orleans - Dlp Games
Hab ich alles zu gesagt, mein Top Spiel des Jahres 2015, kann man des jetzt schon sagen ist wahrscheinlich früh aber bei diesem Spiel gibt es einfach nichts was mir missfällt und selbst nach der siebten Partie begeistert es mich immer noch.


Stimme den anderen beiden zu - langsam steigt mein Interesse an dem Spiel, so sehr wie du es immer lobst. Allerdings hatten mich die Videos kaum angesprochen. Vom Mechanismus erinnerte es mich sehr an Hyperborea und da hatte ich dann das Gefühl, dass Orleans da für mich nicht heran kommen könnte.... deswegen ist es von meinem Radar verschwunden..

Zum Thema:

Samstag:

Stone Age - Zu zweit mit meiner Freundin. Immer wieder schön, recht einfach, aber doch eine angenehme Tiefe. Vor allem zu zweit spielt es sich super schnell und der Freundin gefällt es, was will man mehr!?

Anno Domini - Auch das gefällt der Freundin, sogar etwas mehr als mir glaube ich.... Aber auch mir macht es immer wieder Spaß die Ereignisse in die vermeindlich richtige Reihenfolge zu bringen. Und auch wenn man bei vielen Sachen denkt "woher soll ich den mist denn wissen?" funktioniert es doch immer wieder erstaunlich gut, die Reihen zu bilden... schön, schön

Sonntag:

Roll for the Galaxy (zu dritt) - Ach Mensch, den Kauf bereue ich so absolut gar nicht, auch wenn 60 Euro eigentlich viel zu viel waren. Aber das Spiel ist einfach grandios...

Deus (auch zu dritt) - Ich könnte fast den Stone Age - Text kopieren... Auch wenn der Glücksfaktor hier durch das Kartenziehen doch extrem hoch ist, mag ich das Spiel einfach. Das Kombinieren der Karteneffekte fühlt sich einfach gut an und es macht Spaß diese Kombos zu bilden... Dazu geht das ganze noch fix und ist schnell erklärt (und: der Freundin gefällt es :-D)

Sonntag:

2 Runden Roll for the Galaxy -Funktioniert wunderbarer Weise auch zu zweit sehr gut, damit wird der Kauf noch weniger bereut.

La Granja (zu zweit) - Ging dann doch schneller, als ich es für das erste Spiel zu zweit erwartet hatte (ca 2 Stunden mit Erklärung), was erstmal positiv ausfiel. Auch sonst habe ich es bis jetzt echt wenig zu meckern. Gut - thematisch haut mich das Spiel jetzt nicht um, aber die verschiedenen Mechanismen greifen einfach super ineinander und bilden ein tolles, komplexes Spiel, das ich bald unbedingt nochmal auf den Tisch bekommen will, um andere mögliche Strategien auszuprobieren.....

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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 26. Mai 2015, 00:15

Ich mag irgendwie keine Weltkarten Pläne, meistens zumindest

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 26. Mai 2015, 00:18

@ideenlos

Wenn ich sehe was du sonst so spielst und was deiner Freundin so gefällt, dann ist Orleans ein Super Spiel für euch. Hyperborea hatte ich und hab es wieder verkauft, weil mir vieles zu unrund wirkte und ich mit dem Thema nicht warm wurde.
Orleans haben wir heute innerhalb von 70 Minuten gespielt, es ist nicht ansatzweise so komplex wie Hyperborea und sehr schnell erklärt, eine Runde spielt sich innerhalb von 2 - 4 Minuten. Dadurch ergibt sich ein rundes Spielgefühl, wie ich es selten bei einem Spiel hatte.

Zum Thema:
Brains - Pegasus
Man das spielt sich echt gut, schöner Hirnverzwirbler zu Feierabend.


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