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Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

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Ricki
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ricki » 11. Juni 2015, 13:37

100% im Kopf hab ich es nicht mehr, aber ich kann nachher mal gucken, eigentlich schreiben wir das immer irgendwo auf.

Aber so irgendwie war es:
Katzengold, Lebenskünstler, Arbeiterdorf, Grenzdorf, Stallungen (unsicher), Quacksalber, Kartograph (unsicher, hat definitiv keiner gekauft), Hausierer (der Stapel ging sogar noch vor den Kolonien leer), Wachturm und irgendeine fünfer-Karte, die mir gerade nicht einfällt.

Wir nehmen uns ja meist 2 Schachteln, mischen jeweils die blauen und ziehen davon pro Schachtel 5 Karten. Meistens kommen da ganz nette Kombis raus, die wir so nie aussuchen würden, aber das gestern war irgendwie gar nicht nach meinem Geschmack.

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JanB
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon JanB » 11. Juni 2015, 16:11

Oh.. nettes Thema.
Sofern das hier keine geschlossene Runde ist, würde ich gern von meinem letzten Spiel bzw meinen letzten Spielen erzählen.

Might & Magic Heroes - Heidelberger Spieleverlag
Hatten uns vor einigen Wochen zu einer 4er Runde getroffen und das Spiel zum zweiten Mal ausgepackt - für einen wars das erste Mal. Hat ne gefühlte Ewigkeit gedauert (normale Spiellänge). Das Spiel liegt leider nicht in meiner Sammlung, da es vom Preis her reicht, wenn es einer aus der Runde sein eigenen nennt. Ich empfinde es als eine sehr gelungene Adaption des Computerspiels. Leider wird für die Spieler, die aktuell nicht am Zug sind die Downtime durch die würfellastigen Kämpfe manchmal sehr lang. Wenn man daran noch etwas schrauben könnte, würde es sicher öfter auf den Tisch kommen.

Bang! - The Dice Game - Abacusspiele
Kam gleich im Anschluss auf den Tisch, da die Zeit leider nur noch für einen Absacker reichte, allerdings haben wir locker 6 Partien gespielt.


Blood Bowl: Team Manager - Heidelberger Spieleverlag
Vor gut zwei Wochen kam das Spiel in einer 4er Runde auf den Tisch. Dazu wurde extra eingeladen, da es galt die neue Erweiterung Faulspiel zu testen. Ich bin noch immer sehr angetan von dieser Kartenspiel-Adaption des Minitaturenspiels. Es ist schnell aufgebaut, wenig kompliziert und spielt sich jedes Mal anders. Die vielen Teams (nun 12!), diverse optionale Spielelemente machen es immer wieder interessant.


Suburbia - Lookout Spiele
Spiele ich mehr oder weniger regelmäßig mit meiner Frau. In der Regel sind das dann immer zwei Partien, wo jeder mal der Startspieler ist. Gespielt wird mit der Subrubia Inc. Erweiterung. In der Regel gewinnt meine Frau recht häufig, mal knapp mal deutlich. Diesmal hatten wir es zum ersten mal auf einen Bevölkerungsgleichstand gebracht, den ich aber durch mehr Geld, mehr Ruf und mehr Einkommen für mich entscheiden konnte. Ok, das andere Spiel hatte ich dann sehr deutlich verloren :-/

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 11. Juni 2015, 18:30

Der Siedler hat geschrieben:Ist dann wahrscheinlich auch nichts für mich, ich neige erfahrungsgemäß zum Über-Überlegen. Das muss ich ja nicht von vorneherein forcieren; hat mir gestern Abend schon die Partie Aqua Sphere vermiest, s. Bericht #47.


Solche Leute hatten wir gottseidank nicht in der Gruppe, so waren wir nach angenehm anstrengenden 100 Minuten durch.
Zu erklären ist es auch relativ fix, schwierig ist nur das Spiel an sich.

Nations:dice game - lautapelit
Für ein Solospiel finde ich es richtig gut, schnell aufgebaut, innerhalb von 30 Minuten gespielt und ich zieh den Hut vor Rustan Hakanson wie er es geschafft hat sein grosses Spiel als kleines Würfelspiel zu bringen. Wenn ich mehr Zeit hab so würde ich immer den grossen Bruder spielen, zum Frühstück oder kurz nach Feierabend zum Kaffee greife ich zum Würfelspiel.
Gefällt mir auf jeden Fall besser als die Im wandel der Zeiten Würfelspiele, die fand ich alle gruselig.

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Der Siedler
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Der Siedler » 12. Juni 2015, 10:12

Jaja, furchtbar, dieses Volk...
Montagabend in der Bude - Jeden Montagabend neu!

Ganz aktuell: Bericht #213 vom 11.12.2019 - Diesmal neudabei: Imhotep

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bertmat
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon bertmat » 12. Juni 2015, 11:16

Der Siedler hat geschrieben:Jaja, furchtbar, dieses Volk...


Trajan hat gefühlt unendlich viele Optionen und gerade in den ersten Partien brauch man definitiv etwas Zeit, da die Komplexität schon zunächst erschlagen kann und man auch immer mal wieder in die Regel schauen muss. Also 100 Minuten mit 4 Spielern (waren es vier?) wie von Sascha beschrieben halte ich gerade mit Neulingen für unrealistisch.

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 12. Juni 2015, 11:31

Hab mich auch gewundert aber wir haben mit erklären 100 Minuten in etwa gespielt. Wir waren drei Spieler.
Es ist ja letztendlich das gleiche Problem wie bei einigen Feld Spielen, du hast halt viele Möglichkeiten, das ist richtig.
Aber in einem Zug machst du nichts anderes als: du verschiebst die Mancala Steine, da wo du endest wertest du den Zug aus, du hast 6 Möglichkeiten dies zu tun, dazu kommt vielleicht noch eine Bonus Option und schon ist der nächste dran.
Man kann da eine Wissenschaft draus machen, man kann es aber auch einfach betrachten. Das ist ja das gleiche wie bei Orleans, manche sagen " 18 Runden, soviele Möglichkeiten, das ist mir zuviel" , dabei sind es nur drei Sachen die immer gleich abgehandelt werden und gut ist.
Klar kann man sich jeden Zug zerdenken, aber die Gruppe spielte aus dem Bauch heraus und ob man einen Punkt am Ende mehr hat oder weniger ist doch vollkommen egal. Wenn Leute schon mit sagen wir mal 20 Punkte Vorsprung gewonnen haben und dann noch ewig nachdenken wie sie noch einen oder zwei Punkte bekommen können, dann find ich das vollkommen unnötig und einfach nur nervig für meine Mitspieler. Mit solchen Leuten will ich nicht spielen, daher meide ich auch mittlerweile so manche Spielgruppe.

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Dee
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 13. Juni 2015, 01:21

Letztens die erste Partie Mage Wars zu zweit: Schon interessant, aber für mich viel zu überladen. Gäbe es im gesamten Spiel nur so vier bis sechs verschiedene Fähigkeiten, wäre es noch überschaubar. So mussten wir alles nachblätten und konnten es uns leider auch nicht merken. Vor allem bei einer Fähigkeit: "Wenn man XX hat, hat man auch AA, BB und CC." Und dann "Wenn man AA hat, hat man auch MM und NN." Und daneben standen auch noch die Fähigkeiten YY und ZZ auf der Karte, sodass am Ende AA, BB, CC, MM, NN, XX, YY und ZZ gültig waren. Ansonsten spielte es ist schon ganz gut und die Völker sind auch sehr verschieden. Ich spiels nochmal, aber muss nicht unbedingt sein.

Heute vier Partie Magic: Wie Mage Wars zu viel des Guten. Ich habe meine Karten kaum unter Kontrolle, die des Gegners aber erst recht nicht. Daneben schon extrem abhängig vom Kartenglück. Bei zwei Spielen habe ich einfach keine Kreaturen gezogen und konnte weder angreifen noch verteidigen. Alle Zauber/Auren bezogen sich auf vorhandene Kreaturen. Im letzten Spiel war das Extrem andersrum: Nur zwei Kreaturen in den ganzen gezogenen 15 Karten, aber die konnten per Zauber so aufgeladen werden, dass ich in der letzten Runde 15 Schaden machen konnte. Ist einfach nicht mein Spiel.

Dafür Blood Bowl Team Manager mit Sudden Death und Foulspiel: Sehr großartig! Die Schiri-Erweiterung und die Strafen machen echt Spaß, langsam wird es aber auch hier zu viel. Wir haben manchmal Regeln vergessen bzw. Dinge abzuhandeln, weil es recht viel auf einmal zu beachten gab. Davon abgesehen, aber ein wirklich gutes Spiel!

Davor und danach noch mehrere Runde Träxxx: Ein großartiges Spiel. In 3 Minuten erklärt, in 10 gespielt und viel Spaß dabei den optimalen Weg zu finden. Als Einsteiger, Absacker sehr toll und werd ich mir auch zulegen.

Am Ende noch eine Runde Kanzume Goddess, den besten Zweipersonen-Deckbuilder, den es gibt (persönliche Meinung, nicht ernst nehmen). War ein knapper Kampf, am Ende hab ich den aber doch knapp gewonnen, weil meinen Attackkombos nichts mehr entgegen zu setzen war.

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HDScurox
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon HDScurox » 13. Juni 2015, 01:25

Dee hat geschrieben:Heute vier Partie Magic: Wie Mage Wars zu viel des Guten. Ich habe meine Karten kaum unter Kontrolle, die des Gegners aber erst recht nicht. Daneben schon extrem abhängig vom Kartenglück. Bei zwei Spielen habe ich einfach keine Kreaturen gezogen und konnte weder angreifen noch verteidigen. Alle Zauber/Auren bezogen sich auf vorhandene Kreaturen. Im letzten Spiel war das Extrem andersrum: Nur zwei Kreaturen in den ganzen gezogenen 15 Karten, aber die konnten per Zauber so aufgeladen werden, dass ich in der letzten Runde 15 Schaden machen konnte. Ist einfach nicht mein Spiel.


Puh, sorry, aber Magic ist nicht glücksabhängiger als andere Kartenspiele. Es ist sogar deutlich weniger Glücksabhängig, weil man sein Deck gezielt steuern kann. Sei es mit sogenannten Tutoren, welche einen bestimmte Karten aus dem Deck suchen lassen, sei es Scry / Wahrsagen, welches einen die obersten Karte des Decks anschauen lässt und man diese wieder oben drauf oder eben drunter legen kann oder das ganz klassische: mehr Karten ziehen. Ein Deck das solche Mechaniken nicht nutzt ist einfach schlecht und wird nie wirklich eine Chance haben, gegen Decks die diese Mechaniken nutzen. Und wenn du mit zwei Kreaturen durchkamst, die 15 Schaden machen können, hat dein Gegner nicht genug "Removal" gespielt um deine Kreaturen rechtzeitig zu entfernen. Ich gebe zu: Magic ist ne Wissenschaft für sich. Aber wenn man sich reinfuchst, lassen sich solche Situationen vermeiden (und das ohne viel Geld für Karten auszugeben).
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Florian-SpieLama » 13. Juni 2015, 02:32

Ich glaube es gibt da zwei grubdlegende Typen von Magic-Spielern.

Das eine sind die Casual-Gamer die mit vorgefertigten Decks spielen, welche (zumindest früher) ziemlicher Schrott sind (oder waren). Da kann sowas wie von Dee beschrieben schon passieren. Ich denke auch die Ansprüche von diesen Spielern an so ein Spiel ist anders. Die wollen einen schnellen Einstieg. Fertiges Deck bzw. zwei kaufen und loslegen. Leichte Regeln, die Karten sollen selbsterklärend sein, die Decks gut und balanced.

Das andere sind die Deckbauer. Die wollen solche Spiele auf Herz und Nieren prüfen und schauen was geht. Imenses Kartenwissen anhäufen, Deckideen entwickelt und optimieren und gezielt Einzelkarten kaufen. Da ist zu 80% der Deckbau der über Sieg und Niederlage entscheidet. Da geht es nicht um ein Match mit Lebenspunkte hin und her, da geht es darum eine Kombo aufzubauen, die im Idealfall im 2-3 Zug den Gegner einfach killt, weil das Deck mit einem Mal leergefegt wird oder soetwas.

Daher würde ich nicht sagen Dee's Einschätzung ist falsch, sondern genau richtig, wenn man seine Ansprüche und Wünsche an das Spiel berücksichtigt.
Bei vorgefertigten Decks fehlen die Elemente, um zu deinen gewünschten Karten zu kommen, weil es die gar nicht gibt. Weil es keine Kombo-Decks sind, sondern Kreaturen-Decks. Und der Einstieg bei Magic ist schwer, je nachdem wie man reingeworfen wird. Ich kann dir ein super Deck geben und die Grundregeln erklären. Trotzdem wirst du immer wieder über Begriffe stolpern, die man erklären muss, weil andauernd neue Fähigkeiten dazu kommen. Und auch die Kartenraussucher nützen dem Neuling nichts, weil er nicht weiss was er raussuchen soll.

Also kann man durchaus sagen, das für den Casual-Spieler, Magic sehr zufällig anfühlt mit einer total schweren Einstiegshürde mit tausenden kleinen Regeln.

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Dee
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 13. Juni 2015, 08:38

Noch als Hinweis: Wie Florian erkannt hat, waren das meine erste vier Partien Magic mit vorgefertigten Decks. Ich bin aber auch „normaler“ Brettspieler und möchte mich nicht damit beschäftigen, sehr aufwändig Kartendecks zusammenstellen. Das ist mir bei Nightfall und Thunderstone schon genug. Ich möchte also lieber losspielen. Und ich kann natürlich nicht entscheiden, ob die Decks gut oder schlecht zusammengestellt waren. Aber auch bei einem guten Deck hätte es passieren können, dass unter den ersten 15 Karten nur zwei Kreaturen sind.

Ich finde die Reaktion von HDScurox aber auch schade. Für mich war das Spiel sehr glücksabhängig. Muss man denn immer betonen, dass die Erfahrung immer die eigene, subjektive ist, die man gemacht hat? Und ich habe Magic auch nicht mit anderen Kartenspielen verglichen, sondern das Spiel an sich, wie es sich für mich darstellt. Und ich finde auch, dass man die Glücksabhängigkeit von einem Kartenspiel (wie Uno) nicht unbedingt mit einem anderen (wie Magic) vergleichen kann, nur weil beides Kartenspiele sind.

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HDScurox
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon HDScurox » 13. Juni 2015, 10:17

Hmm, ok, ich stimme euch natürlich zu. Als Einsteiger ist Magic ne Nummer, deswegen würde ich Magic jetzt einem einsteiger, der einfach nur so drauf los spielen will, auch niemals empfehlen, denn das gibt das Spiel aufgrund seiner Komplexität nicht her. Leichte Regeln und besonders selbsterklärende karten kann man bei magic vergessen, ausser man baut decks die quasi nur auf kreaturen aufbauen und nutzt nur 1 bis w Schlüsselwörter wie Eile und Fliegend.

Aber auch die kaufbaren decks nutzen die von mir genannten mechaniken mittlerweile sehr gut um das dexk zsteuern, das gerade ein tutor einem als neuling nichts bringt ist natürlich klar.

Die besten kaufbaren decks um einfach gegeneinander zu spielen sind die Duel Decks, diese gibt es aber nur auf englisch in deutschland zu kaufen.

Sorry falls mein erster Post zu hart rüber kam.
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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 13. Juni 2015, 10:18

*Trommelwirbel* Vorankündigung, weil ich mich wie ein Schneekönig freue: Heute Abend gibts für mich zum 1. Mal Mage Knight (und das zu 3.) - Ich bin gespannt!

Gerade nochmal Ben2s Rezension hier angeschaut & ich bin echt heiss drauf!!!

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 13. Juni 2015, 10:42

Ben 2 s Rezension ist okay , es geht aber nichts über dieses Einstiegstutorial,mir hat Ricky Royal damals damit unglaublich geholfen !!!
https://www.youtube.com/watch?v=268O9ye ... 0915E79F38

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Fang
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Fang » 13. Juni 2015, 11:33

Harry2017 hat geschrieben:*Trommelwirbel* Vorankündigung, weil ich mich wie ein Schneekönig freue: Heute Abend gibts für mich zum 1. Mal Mage Knight (und das zu 3.) - Ich bin gespannt!

Gerade nochmal Ben2s Rezension hier angeschaut & ich bin echt heiss drauf!!!


Da richtet euch auf einen sehr langen aber auch sehr lohnenden Abend ein.

Bei mir gab es gestern 2 Runden Alien Frontiers zu viert.
Zweiter und Dritter geworden. Schönes Spiel selbst für jemanden mit einer Abneigung gegen Würfel wie mich.

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Ideenlos
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ideenlos » 13. Juni 2015, 11:33

Zunächst Marvel Legendary zu viert. Hatten das Scheme, in dem Bystander zu Killbots werden. Haben das ganze völlig unproblematisch gewonnen (nicht ein Killbot ist geflohen, Gegnerstapel war ca zur Hälfte durch..). Klar hat man noch den kompetetiven Part mit den meisten Siegpunkten, aber es fühlt sich trotzdem nicht so überragend an, den Mastermind so problemlos zu besiegen...

Roll for the Galaxy zu viert - hachja, immernoch ein wunderbares Spiel, das auch in nächster Zeit mit Sicherheit immer mal wieder auf den Tisch kommen wird. Auch wenn ich gestern durch Würfelpech und Spielfehler absolut keine Chance hatte. ;)

Dann noch La Granja zu dritt - ich finde das Spiel absolut großartig. Die Karten bringen doch jedes Mal etwas neues mit rein und vor allem darüber spielt es sich bisher auch jedes Mal etwas anders. Einem von uns war der Glücksfaktor mit dem Nachziehen der Karten, sowie dem Würfeln zu hoch. Ich persönlich habe bis jetzt aber das Gefühl, dass man dadurch vielleicht seine Strategien etwas anpassen muss, wenn die Karten / Würfel nicht so sind wie erhofft, aber das man immer gute alternative Möglichkeiten hat... Tolle Sache!

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 13. Juni 2015, 11:43

@Sascha
Der Besitzer des Spiels hat das Mage Knight schon öfter gespielt, ich hoffe das klappt dann

@Fang
In dieser Runde (bzw. miteinem 4. Mann dazu) haben wir zuletzt Civilization und Rune Wars jeweils zum 1. Mal gespielt - Also die langen Spiele - passt also optimal :) Eigentlich sollte heute Eclipse dran sein, aber einer ist krank und ich habe die Regeln noch nicht drauf....da kommt mir Mage Knight gerade recht...

Wirds gut, sacke ich mir zur Spiel 2015 die Asmodee-Edition ein.

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Harry2017
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 14. Juni 2015, 00:25

So - Doppelpost, sorry :)

Mage Knight gespielt und auch gewonnen - Mit ner geduldigen Hand in der Runde lange Stärke gesammelt und die 3 Monster der Stadt platt gemacht....


Trotzdem: Nicht mein Spiel - Trockenes Ketteneffektaneinanderreihen liegt mir nicht, bin kein Magicspieler und Dominion ist mit auch zu trocken. Die ersten 1,5 Stunden waren echt gut - danach wurde es die letzten 2.5 Stunden aber einfach zäh. Das Geschehen auf dem Spielbrett ist zwar ganz ok, aber das jeder sich seine Kette in den Bart murmelt und vor sich hinspielt ist mir einfach zu öde. Da passiert nix aufregendes, überraschendes.

Schön mal gespielt zu haben, kommt von der Wanted-Liste runter...ich bin dann doch eher der Runewars Typ.

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Sascha 36

RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 14. Juni 2015, 00:36

@ Harry

Oh man wie gut kann ich das geschriebene nachfühlen.


Ausgepackt und angespielt :

Goa - Lookout Games
Könnte mir vorstellen das mir das richtig gut gefällt, würde ich aber nur mit Bauchspielern spielen wollen, da es aufgrund seiner Plättchen und Optionenvielfalt sehr zum Optimieren einlädt.

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Edvard
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Edvard » 14. Juni 2015, 01:37

Heute großer Spieletag:
Alhambra zu 5.: solider 3. geworden.
Wizard zu 5.: geteilter erster Platz.
Firefly zu 4.: Meine erste Partie; bin 3. geworden. Muss ich nochmal spielen, um mir einen besseren Eindruck zu verschaffen.
Tzolkin zu 4.: Meine (ich glaube) 3. Partie (und damit der erfahrene Hase am Tisch :angel: ), und habe kläglich versagt... Muss aber meine Strategie nochmal versuchen. ;)
Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?

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Rei
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Rei » 14. Juni 2015, 10:36

Gestern zu dritt zum ersten Mal Takenoko gespielt. Vom Spielmaterial sehr sehr schön. :-)
Regeln sind leicht verständlich und der Wetterwürfel sollte unbedingt ab der ersten Partie genutzt werden.

Am Anfang konnte ich meine Aufgaben relativ schnell ablegen und hatte schon 5 erledigt. Am Ende waren es bei mir dann 6.
Bei den Aufgaben spielen wir aber das nächste mal eher mit den Expertenregeln für die Aufgabenkarte. Zumindest gestern hatte meine Frau dann vor allem gegen Spielende Glück gehabt mit den Kartenziehen und es war fast alles gleich erfüllt gewesen, wir anderen hatten da nicht so viel Glück beim Karten ziehen

Endstand: 25(ich) - 34 - 45 (meine Frau)

Das Spiel kommt bei uns auf die Einkaufsliste. :-)

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maeddes
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon maeddes » 14. Juni 2015, 10:43

Ideenlos hat geschrieben:
Roll for the Galaxy zu viert - hachja, immernoch ein wunderbares Spiel, das auch in nächster Zeit mit Sicherheit immer mal wieder auf den Tisch kommen wird. Auch wenn ich gestern durch Würfelpech und Spielfehler absolut keine Chance hatte. ;)

Dann noch La Granja zu dritt - ich finde das Spiel absolut großartig. Die Karten bringen doch jedes Mal etwas neues mit rein und vor allem darüber spielt es sich bisher auch jedes Mal etwas anders. Einem von uns war der Glücksfaktor mit dem Nachziehen der Karten, sowie dem Würfeln zu hoch. Ich persönlich habe bis jetzt aber das Gefühl, dass man dadurch vielleicht seine Strategien etwas anpassen muss, wenn die Karten / Würfel nicht so sind wie erhofft, aber das man immer gute alternative Möglichkeiten hat... Tolle Sache!


Beide Spiele sind auch bei mir ganz vorne mit dabei.
Roll hat eine geniales Spielgefühl: genialer Spielfluss, kaum Wartezeit, passende Gesamtspieldauer, interessante Interaktion, viel Einfluss, jede Menge Spaß, Strategie und Taktik sind in einem guten Verhältnis. Wow, da stimmt echt viel!
La Granja finde ich auch top!

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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Harry2017 » 14. Juni 2015, 10:45

Takenoko ist super - Spielen wir immer wieder gerne! Definitiv in unseren Top 10 der Spiele die wir in unserer Pärchenrunde mit den Mädels spielen....

RiKa
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon RiKa » 14. Juni 2015, 11:59

Hallo

Wir (mein Freund und ich) haben das letzte Mal Tzolk´in gespielt.
Die Regeln hatte mein Freund durchgelesen und mir vor dem Spiel erklärt, ich habe während des Spiels zwischendurch in das Regelhaft geschaut, weil ich mir nicht alles gemerkt hatte... und weil ich keine Lust hatte, vor dem Spiel das ganze Heft durchzulesen :rolleyes:
Die Regeln sind aber eigentlich relativ einfach und das Spiel hat Spaß gemacht. Allein schon das Spielbrett mit den Drehfeldern sieht schick aus.
Das Ergebis: Ich habe mit knappem Vorsprung gewonnen.

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Noir
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Noir » 14. Juni 2015, 13:37

Leider sind bei Takenoko die Aufgaben-Karten ziemlich imba. Ich meine, wer verschwendet seine Zeit denn mit Beet-Aufgaben, wenn er sehr viel schneller Punkte mit Futter- und Gärtner-Karten sammeln kann? Wir haben inzwischen zich Runden Takenoko gespielt, fast immer mit verschiedenen Konstellationen der Spielgruppe, und das Ergebnis war immer das selbe: Die Leute, die zum ersten Mal Takenoko gespielt haben, haben noch versucht Punkte mit Beeten zu machen. Nach der ersten Runde beschwerten sich alle (!) über die Punkte-Verteilung dieser Karten. Da arbeitet man mindestens 3 Runden, um eine Beet-Aufgabe zu erfüllen und bekommt dafür 2 oder 3 Punkte. Während man in der selben Zeit locker die doppelte Punktzahl nur durch Futtern bekommen kann. Beim Gärtnern ist sogar die dreifache Punktzahl drin.

Wir überlegen das Ganze etwas zu hausregeln und die Beet-Aufgaben alle mit 1 oder 2 Punkten zu erweitern. In der normalen Version zieht jedenfalls niemand von uns noch so eine Karte - höchstens als letzten Zug, um zu sehen ob man zufällig noch 2 Punkte dazubekommen kann, weil die Beete schon so stehen, wie gefordert. Aber selbst da nehmen die meisten eher eine Gärtner-Karte.

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Dee
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RE: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 14. Juni 2015, 13:57

höchstens als letzten Zug, um zu sehen ob man zufällig noch 2 Punkte dazubekommen kann, weil die Beete schon so stehen, wie gefordert.
Das ist aber mit der "Expertenregel" in der Anleitung eh nicht erlaubt. Sprich, wenn man eine Aufgabenkarte zieht, die bereits erfüllt ist, muss man diese sofort ablegen und eine neue ziehen. (Setzt natürlich Vertrauen am Spieltisch vorraus.)

Ich fand die Panda-Karten auch immer zu stark im Gegensatz zu den anderen Aufgaben. Aber die Diskussion wurde bei BGG schon sehr lange diskutiert und irgendwie waren sich am Ende alle einig, dass es irgendwie doch zusammenpasst. ;)


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