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Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

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Ideenlos
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ideenlos » 29. Dezember 2015, 01:00

Heute meine erste Partie Twilight Struggle. Nach knapp 4,5 Stunden konnte ich mit den Sowjets den Sieg durch die Endwertung erlangen. Das ganze gefiel mir grundsätzlich sehr gut, auch wenn ich den Glücksfaktor geringer erwartet habe. So hat das Würfelpech meines Mitspielers mit Sicherheit auch zur Niederlage beigetragen.. Da muss ich das ganze nochmal spielen , um einschätzen zu können, ob mich das zu sehr stört. In dieser Hinsicht gefällt mir "wir sind das Volk" doch besser, dafür hat TS die schönere grafische Aufmachung und ein ebenso interessantes Thema. Je nachdem wie ein zweites Spiel läuft , könnten also beide ein Recht haben in der Sammlung zu sein, sodass ich mir TS evtl noch anschaffe..

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Sascha 36

Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 29. Dezember 2015, 01:23

Glaub mir Wir sind das Volk und Twillight Struggle sind Spiele die kann man ruhig beide in seiner Sammlung haben, TS halte ich vom Spiel her für etwas anspruchsvoller und höher in seiner Wiederspielbarkeit.

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Dee
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Dee » 29. Dezember 2015, 09:23

Gestern langer Spieleabend zu dritt:

Queen's Architekt: Das Spiel macht zwar nichts falsch, gefällt mir dennoch nicht. Interaktion war fast 0. Auf dem Plan sind wir uns nur an zwei Stellen mal in die Quere gekommen, ansonsten wich man sich auf. Beim Anheuern hat man noch den größten Ärgerfaktor, wenn jemand etwas wegkauft, aber auch das passierte eher selten. So spielt jeder vor sich hin und jede Runde ist identisch zu vorherigen, da es keine Steigerung der Schwierigkeit im Laufe des Spiels gibt. Einzig für die Burg am Ende braucht man 15 Irgendwas-Punkte. Würde ich nur unter Zwang nochmal spielen.

Arcadia Quest: Die Ähnlichkeiten zu Krosmaster sind schon vorhanden, nur dass es nicht nur Spieler vs. Spieler, sondern auch Spieler vs. Brett gibt. Die verschiedene Ziele bringen noch mehr Abwechslung herein. Es macht sehr viel Spaß einen Gegner kurz vor Zielerfüllung zu stoppen. Leider sind die Regeln recht umfassend, vor allem was die Gegner-Bewegungen/Angriffe angeht. So haben wir bei der ersten Partie auch extrem viel falsch gespielt, was wir erst im Laufe oder am Ende des Spiels mitbekommen haben. Zusätzlich merkt man, dass das Spiel auf Kampagne ausgelegt ist, was in unserer Gruppe schlecht ist, da wir keine feste Gruppe haben. So bringen das Gold und die Fluchkarten gar nichts. Wir haben deshalb so gespielt, dass man die Fluchkarten sofort mit einer "Auferstehung" erhält. Mit dem Gold würden wir das nächste Mal das Gleiche machen, dass man in der Ruhephase auch gleich shoppen gehen darf. Ich spiel es jedenfalls sehr gerne wieder.

Big Bang Theorie – Das geniale Spiel: Ein sehr simples Bietspiel, was durch die Mechanik dafür sorgt, dass am Spielende jeder Spieler fast gleich viele Siegpunkte hat. Das macht es zwar spannend und niemand ist übermächtig, aber es wirkt auch etwas zu zufällig auf die Art. Ich habe mit einem Punkt Vorsprung gewonnen und hätte es nicht erwartet. Die Paradoxon-Plättchen, die das Spiel ändern sollen, hatten so gut wie keine Auswirkungen, was aber an der Kombination der Karten lag. Mir gefällt, dass die Paradoxon-Plättchen sich auf die Serie beziehen. Die Karten selbst sind eher neutral, da prinzipiell nur die Farbe darauf zählt, nicht die abgebildete Person. Insgesamt ist das Spiel aber besser als gedacht und man kann es als Absacker spielen.

Willkommen im Dungeon: Gleich zweimal nacheinander gespielt, weil es so viel Spaß macht. Es macht extrem viel Spaß, die anderen reinzureiten, weil man einen hohen Gegner reingelegt hat. Und die Schadenfreude ist auch groß, wenn ein Held mit der letzten Karte genau auf 0 Lebenspunkte fällt. Umgekehrt ist das Sieggefühl extrem groß, wenn man sich durch den Dungeon zittert und mit 1 Lebenspunkt gerade so besteht. Für mich ist das Spiel aktuell das Beste, wenn es um das Erleben von Emotionen geht. Einfach klasse!

Blueprints: Aus Würfeln Häuser bauen. Mir macht das immer wieder Spaß. Es gibt unterschiedliche Strategien für die Siegpunkte, die man verfolgen kann, was auch Variation verspricht. Am Ende hatte ich mit 14:7:6 haushoch gewonnen. ^^ (So wie ich auch alle anderen Spiele bis auf Queen's Architect zuvor gewonnen hatte. *g*)

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maeddes
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon maeddes » 29. Dezember 2015, 09:45

Riche hat geschrieben:[...] Orleans [...] Einfach ein geniales Spiel, dass schnell zu meinen Favoriten aufgestiegen ist.

Ähnlich hier, mag' das Spiel enorm.

Folgende Spiele wurden über Weihnachten gespielt.
Codenames mit 8, 6 und 4 SpielerInnen. Hat immer Spaß gemacht.
Myterium; muss mir noch überlegen, wie ich es finden soll :)
Roll for the Galaxy zu dritt. Konnte leider knapp nicht gewinnen, Simon hat das aber wirklich astrein gespielt. Ich muss mir die Erweiterung holen, hat jemand schon Erfahrungen?
Lift it! und Tier auf Tier - das große Abenteuer prima zu spielen mit den Kleinen.
7 Wonders Duel Langsam spielt es sich ein wenig ab.

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Lehni
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Lehni » 29. Dezember 2015, 10:41

German Railways & Mombasa
Beides sind Eurogames aber für mich könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Bei German Railways ist es eine Richtung, die ich bei Eurogames nicht mag: Noch mehr Sonderkarten, noch mehr Sonderplättchen und noch mehr Fähigkeiten. Absolut nicht einzuschätzen wie sich wasauswirkt. Man macht halt und am Schluß kommen dann 300 Punkte raus und einer gewinnt. Warum jemand gewinnt und der andere letzter wurde? Niemand weiß es. Schon wird spekuliert, dass dieses oder jenes Plättchen zu mächtig war. Dieses Kritik ist vielleicht unfair, weil es sich ja um eine Erweiterung handelt und wahrscheinlich auf alle Erweiterungen zutreffen würde: Nur wer das Spiel ausgespielt hat, für den macht diese Erweiterung Sinn. Aber bei diesem Spiel fehlte mir einfach etwas die Story.
Mombasa ist ja auch ein Eurogame und doch fühlt es sich für mich ganz anders an. Es macht einfach Sinn, dass wir in Kompanien investieren und diese ausbreiten wollen. Wir erwerben Karten, die besser werden. Es wäre wohl einfach gewesen zig Karten mit Sonderfähigkeiten zu erfinden: All das wurde nicht gemacht. Nicht kompliziert, damit es kompliziert ist. Deshalb kann ich auch nach einer Partie sagen, warum ich diesmal nicht gewonnen habe. Dass ich beispielsweise zuviel in eine Kompanie investiert und diese nicht ausgebreitet habe. Oder wie es einem anderen ergangen ist: 5 Slots aber zu wenig Karten. Es hat zwar leider auch in der letzten Runde die typische Eurogame-Optimiererei drin (wo bekomme ich diesen letzten fehlenden Diamanten her um 5 Pfund mehr zu verdienen), aber das ist dann glücklicherweise auf die letzte Runde beschränkt.

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openMfly
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon openMfly » 29. Dezember 2015, 11:10

Bei uns wurde am 25., 26. und 27. auch viel gespielt.
Zur Abwechslung dann mal nicht solo, sondern meist mit 3+ Spielern.

Space Hulk Todesengel
Das haben wir zu zweit und zu dritt gespielt. Es kam gut an, auch wenn alle Partien verloren wurden. Der böse Würfel hat uns alle erwischt. Bei drei Spielern mit 12 Marines wird es für ein paar Marines immer etwas langweilig. Andere, die die nah an den Orten stehen, werden kaum mit den Gegnern fertig.

Smash Up
Mit 5 und mit 3 Spielern. Das Spiel kommt in der Gruppe immer wieder sehr gut an. Einmal konnten die sehr starken Prinzessinnen zusammen mit den Feen gewinnen. Das andere Mal behielten Zombies und Zauberer die Oberhand.

Marvel Legendary
Dürften 4 Spiele gewesen sein. Einen Sieg gab es nur zu verzeichnen. Hat aber wie immer allen viel Spaß gemacht. Mit drei Spielern war es besser als mit vier.

Imperial Settlers
Eine Partie mit 4 Spielern, 3 davon Neulinge. 4-5 Stunden haben wir sicher daran gespielt.
Eine Mitspielerin fand es furchtbar. Zwei andere fanden es gut.
Ich kannte es bisher nur solo. Werde es auch nur noch solo oder zu zweit spielen. Das hier war irgendwann eine Qual.
Zudem hat sich bei mir die Freude an dem Spiel stark abgenutzt.

Game of Thrones 2. Edition

Das Spiel haben wir direkt mit dem Regelbuch in der Hand zu dritt gestartet. Die Partie ging über ca. 4 Stunden, um 6.30 Uhr hatte Haus Martel/ Haus Targaryen gewonnen. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Viele Schlüsselwörter und Regeln haben uns noch Probleme bereitet. Aber insgesamt hatten wir es nach den ersten Zügen verstanden. Woran es gemangelt hat, waren gute Strategien. Wir wussten noch nicht, was wir mit unseren Karten anfangen können. Das wird sicher in Zukunft oft gespielt. Aber wohl nie auf einem hohen Niveau, was dann aber auch mir persönlich mehr Spaß macht und entspannter ist.
Zuletzt geändert von openMfly am 29. Dezember 2015, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

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AndreasB78
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon AndreasB78 » 29. Dezember 2015, 11:11

Hallo Lehni,

interessanter Bericht. Ich sehe Mombasa (es ist auch eines meiner zuletzt gespielten Spiele, daher klinke ich mich hier mal kurz ein) nicht so sehr als Eurogame, denn schließlich ist es möglich, einem Spieler massiv Punkte wegzunehmen und die Kompanie, in der er viel investiert hat quasi zu ruinieren. Da kann es auch in der letzten Runde noch massive Änderungen in den Siegpunkten geben.

Ansonsten habe ich zuletzt gespielt:
Prime Time - Ein "mittelschweres" Eurogame rund um die Leitung eines Fernsehsenders. In meiner Wahrnehmung ein durchaus interessantes Spiel mit ein paar Schwächen: Es wurde ohne erkennbare Not (am Ende des Spiels wird Geld in Siegpunkte "umgewandelt") ein Siegpunktmechanismus aufgepropft, obwohl es im ganzen Spiel eigentlich darum geht, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Es würde sich meinem Gefühl nach viel thematischer anfühlen, wenn es als Wirtschaftsspiel ausgelegt wäre und der Sieger einfach der mit dem meisten Geld am Ende wäre. Die Aktionen im Spiel, die Siegpunkte bringen hätten auch genauso gut eine Geldausschüttung bringen können. Zudem gibt es doch die eine oder andere missverständlich formulierte Regel. Aber die Idee, einen Fernsehsender zu managen ist noch relativ unverbraucht.

Blueprints - Das Spiel kommt relativ unscheinbar daher, aber es ist faszinierend, welche Komplexität man in einem Spiel erreichen kann, bei dem es nur darum geht, genau sechs verschiedenfarbige Würfel möglichst effizient anzuordnen. Mir gefällt es jedenfalls richtig gut.

Tumult Royal - Nichts gegen das großartige Lebenswerk von Klaus Teuber, aber ich gebe zu, dass ich von ihm nichts mehr außer der vielleicht gefühlt 1000sten Catan-Erweiterung erwartet habe. Auf einmal jedoch kommt er gemeinsam mit seinem Sohn mit einem innovativen, unverbrauchten Spiel daher, welches richtig Spaß macht. Es ist sozusagen ein ganz leichter Einstieg in die Welt der Echtzeitspiele. Dadurch, dass es immer nur 20 Sekunden lang ein Echtzeitspiel wird und danach wieder "Verschnaufen" angesagt ist, spricht es sicherlich auch viel mehr Spieler an, als Echtzeitspiele, bei denen ununterbrochen etwas passiert. Da kann ich nur sagen: Richtig klasse, die Herren Teuber!

Rush & Bash - ein reinrassiges Rennspiel. Fast Mario-Kart das Brettspiel. Nicht übermäßig strategisch, aber es gibt Entscheidungen zu treffen und ein riesiges Chaos. Hat bisher allen in jeder Runde richtig viel Spaß gemacht.

Viele Grüße,
Andreas.

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Arnold
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Arnold » 29. Dezember 2015, 15:17

Hallo, wir haben über Weihnachten nur dei Spiele geschafft:

1. Mush! Mush! zu viert. Spannendes Rennspiel und als solches das beste in meiner Sammlung.Hat allen sehr gut gefallen.

2. Bezzerwizzer de Luxe mit fünf Spielern. War leider eher langweilig. Hat uns nicht besonders angesprochen nur einer Mitspielerin und ihr habe ich es sofort geschenkt. :)

3. Mysterium

Hierzu fehlren mir bei den meisten Einträgen hier im Forum Angabe der Ausgangssituation. Sascha36 schreibt z.B. 7 Teilnehmer, aber keine Angabe des Schwierigkeitsgrades.

Wir haben zu viert und zu fünft mit der Schrierigkeit mittel gespielt und das insgesamt 5 Partien.

Uns hat es zu viert besser gefallen, da je mehr Spieler bei mindestens mittel es immer schwieriger wird die passenden Bilder zu finden und die Diskussionen ausufern. Somit würde ich dem Kommentar "Spiel oder Rate mal" schon bei 7 Spielern zustimmen.

Zu viert war es einfach nur KLASSE! Gruß Arnold

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Ideenlos
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ideenlos » 29. Dezember 2015, 16:49

maeddes hat geschrieben:Roll for the Galaxy zu dritt. Konnte leider knapp nicht gewinnen, Simon hat das aber wirklich astrein gespielt. Ich muss mir die Erweiterung holen, hat jemand schon Erfahrungen?



Die lohnt sich auf jeden Fall, alleine schon aufgrund der neuen Startkarten. Die neuen Würfel sind nett, aber bereichern das Spiel mMn nur leicht... Extrem gut gefallen mir dagegen die "Auftragsplättchen", die nochmal eine schöne neue strategische Möglichkeit bieten.. Deswegen eine klare Empfehlung!

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 29. Dezember 2015, 18:09

@ Arnold

Stimmt mit 7 Spielern kann es sich natürlich anders spielen als mit 4 Spielern, für mich auch der Hauptgrund es zu behalten. Für uns war die Spielerfahrung( leichtes Spiel 7 Spieler ) jedenfalls durch die Bank unbefriedigend und da nützt auch die Schönheit des Spiels wenig. Der Geist fühlte sich oft überfordert und hatte damit mein vollstes Verständnis, die Karten haben eher verwirrt als das hilfreiche Tips gegeben werden konnten.
Oft kann eine Karte alles oder nichts bedeuten, die Idee mit dem Haus und dem Geist finde ich gut, aber Dixit spiel ich dann doch lieber weil es schneller vorbei ist.
Was die Tips und die Hellsichtfähigkeit angeht kann ich nur sagen, die Plättchen sind eine Frechheit und ich werde es nie wieder damit spielen. Die Abstimmung fand ich dann nur noch nervig und alle waren froh als das Spiel vorbei war. Mein Spiel Tiefpunkt 2015.

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Arnold
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Arnold » 29. Dezember 2015, 18:33

Stimmt Sascha mit den Hellseherplättchen. Habe Sie aus meinen Meeplebestand aus Carcassonne ersetzt. Ist stimmungsvoller und stabiler. Wie sooft mit solchen Kommunikationsspielen hängt m.E. sehr viel vom Kreis ab, der gerade spielt. Großes Problem bleibt, dass mit steigender Spielerzahl der Geist absolut getresst ist. Mit vier Spieler machte es großen Spaß.

Heute haben wir nochmal Cacao gespielt. Für mich und meine Frau sind Isle of Skye mit Cacao die Highlights diesen Jahres für zwei Spieler. Können wir nur jedem empfehlen! Gruß Arnold

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 29. Dezember 2015, 23:09

Codenames - CGE Games

Hatte es als Starter Spiel mitgebracht, danach hätte ich eigentlich gerne Keyflower gespielt.
Nach acht Runden Codenames ging es dann Heim. Unglaublich wie sehr dieses Spiel allen gefällt, egal ob Vielspieler oder Wenigspieler. Ich finde es nett und mehr nicht, aber solange alle Spaß haben wird eh gespielt was die Mehrheit will.

Nach der Science Fiction Star Wars Oper heute war mir das sogar fast Recht, gut gegen böse, viel Lärm um nichts. Star Wars halt.

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon HDScurox » 29. Dezember 2015, 23:55

Bei Codenames tendiere ich dazu dir zuzustimmen, Sascha. Vielleicht sind wir einfach nicht die Typen für das Spiel. Aber allein die Downtime wenn der Geheimdienstchef überlegt nervt mich tierisch, weil ich in der Zeit gar nichts machen kann.

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Sascha 36 » 30. Dezember 2015, 00:18

Ich halte das Spiel für eines der besten Partyspiele die ich kenne, für mich funktioniert es ab 6 Leuten perfekt. Mich hat überrascht wie das Spiel in meinem Runden bei jedem ankam, das hatte ich bis dato selten erlebt.
Ansonsten haben wir die Zeit des Geheimdienstchefs direkt mit der Sanduhr bemessen, das funktioniert ganz gut.

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 30. Dezember 2015, 00:34

Kann saschas Erfahrungen nur teilen. Hatte bisher auch noch nie eine Runde, der es nicht auf Anhieb gefallen hat. Und die dann nicht noch 3,4,5.... Extrarunden spielen wollte.

Downtime kann man durch die Sanduhr verhindern. Wenn es also wiklich ausufert, Sanduhr drehen und dann ab dafür

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Florian-SpieLama » 30. Dezember 2015, 00:37

Ich hab heute (oder mittlerweile gestern) meinen Freund in Gießen besucht und wir haben einen Spieltag gemacht mit Freunden aus der Umgebung.

4 x Codenames zu siebt- 3 Partien konnte mein rotes Team für sich gewinnen.
Kam ultra gut an und sorgte für herzhafte Lacher. Für das Geld macht echt niemand was falsch und kann dann fast jeden begeistern.

Das Ältere Zeichen zu siebt - Wir haben relativ leicht gegen Azatoth gewonnen.
War jetzt kein Spiel was Begeisterungsstürme auslöste, aber auch niemanden richtig missfallen. Auch gab es teilweise viele Emotionen.
Ganz schönes Spiel und ich bin nicht böse drum es in der Sammlung zu haben. Allerdings ist ohne Erweiterung echt zu leicht und obwohl es sehr thematisch aussieht, kommt das Thema irgendwie nicht durch. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Flavour-Texte der Abenteuerkarten kaum zu lesen sind.

Danach haben wir uns geteilt.

Mysterium zu sechst - Es wurde (mit wohl etwas Fudelei in der 7. Stunde) auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad gewonnen. Ich hab nicht mitgespielt. Aber es kam beim letzten Besuch so gut an, dass es sich von einem Pärchen gleich angeschafft wurde.

Android Netrunner zu zweit - Konnte ich mit meinem Gestalter-Deck gegen das Haas-Bioroid-Deck gewinnen.
Mir gefällt es immer besser. Am Montag war ich auf einem privaten Magic-Turnier und habe gemerkt, wie viel besser ich Android-Netrunner finde.

Willkommen im Dungeon zu zweit - Habe ich nach 4 Runden leider verloren.
War die erste Partie und wir haben alle Kämpfer einmal ausprobiert.
Echt witziges Spiel, was uns beiden echt gut gefallen. Spannung beim Dungeon-Aufbau und dann Freud und Leid beim Lauf durch den Dungeon.

Elysium zu viert - Ich wurde bei einem 58:56:49:47 Zweiter.
Einer fand es recht langweilig. Der Rest hatte Spaß daran die ganze Zeit zu tüfteln, was man als nächstes macht.

2 x Pandemie - Die Heilung zu viert - Beide Spiele wurden recht knapp verloren durch zu viele Ausbrüche. Bei einem war ich dabei beim anderen lief das Elysium-Spiel noch und ich hab nur erklärt.
Hat allen gut gefallen und sorgte für Emotionen beim Würfelwurf und angeregte Diskussionen danach.
Schönes Einsteiger-Koop. Manko ist für mich, dass sich das kooperieren aufs Beraten beschränkt und so Alpha-Gamer fördert. Anderen richtig helfen (außer Proben weitergeben) ist kaum möglich. Da fühlt sich Robinson Crusoe viel kooperativer an, weil einen Essen für die Gruppe holt, der andere baut ein Dach für alle und der dritte heilt mit seiner Fähigkeit den ersten usw.

Alles in allem ein richtig geiler Spieletag auf dem ich mich im Vorfeld, währenddessen und auch danach wie Bolle freue!

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon HDScurox » 30. Dezember 2015, 01:46

BGBandit hat geschrieben:Downtime kann man durch die Sanduhr verhindern. Wenn es also wiklich ausufert, Sanduhr drehen und dann ab dafür


Sanduhr sind bis jetzt alle strikt dagegen bei uns =/

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon SpieLama » 30. Dezember 2015, 02:52

Hallo in die Runde,

im neuen Jahr wird es in dem "Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread" eine kleine Änderung geben. Ich würde gerne Jahres-Threads aufmachen, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Das heißt, es wird bald einen "Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread 2016" geben. Den jetzigen "Mein-letztes-Spiel"-Thread" werde ich nachträglich in die entsprechenden Jahre teilen (2015, 2014, …).

Verspielte Grüße
Sebastian

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon BGBandit » 30. Dezember 2015, 10:26

HDScurox hat geschrieben:
BGBandit hat geschrieben:Downtime kann man durch die Sanduhr verhindern. Wenn es also wiklich ausufert, Sanduhr drehen und dann ab dafür


Sanduhr sind bis jetzt alle strikt dagegen bei uns =/


Da kann ja das Spiel nix für :D

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Ideenlos » 30. Dezember 2015, 10:56

Gestern abend mit meiner Freundin eine Runde Isle oft skye, das habe ich klar verloren, habe es so gar nicht geschafft einigermaßen strategisch zu spielen und zukünftige Wertungen zu wenig beachtet. Dazu auch noch weniger Schriftrollen gehabt, das war dann nichts...

Danach eine Partie Discoveries. Das konnte ich dann recht klar gewinnen. Interessanter Mechanismus , dass man grundsätzlich auch die Würfel der Mitspieler nehmen kann, das bringt teilweise interessante Entscheidungen (mache ich jetzt meine Aktion oder nehme ich XY meinen Würfel weg?). Vollends überzeugen konnte es mich aber noch nicht, muss es noch 1-2 mal spielen, auch zu 3. und 4. um es endgültig einschätzen zu können..

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Lorion42 » 30. Dezember 2015, 13:51

Gestern mehrere Partien Camel Up hintereinander weg gespielt. Ich hatte noch nie so viel Spaß bei dem Spiel... möglicherweise funktioniert es zu dritt einfach besser als in den 6er-8er Runden die ich bisher immer hatte, aber vielleicht war es auch einfach nur Glück, dass es gleichzeitig spannend und einen lustigen Ablauf gab. Die letzte Partie habe ich dann auch mit 40 Pfund gewonnen.
Ansonsten hatten wir noch Qwirkle und Las Vegas gespielt, sowie "Neue Welten" nochmal herausgekramt.

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Vikingblood80 » 30. Dezember 2015, 14:45

zuspieler hat geschrieben:Hallo in die Runde,

im neuen Jahr wird es in dem "Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread" eine kleine Änderung geben. Ich würde gerne Jahres-Threads aufmachen, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Das heißt, es wird bald einen "Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread 2016" geben. Den jetzigen "Mein-letztes-Spiel"-Thread" werde ich nachträglich in die entsprechenden Jahre teilen (2015, 2014, …).

Verspielte Grüße
Sebastian


Hallo Sebastian,

vermutlich lässt sich die Trennung leicht bewerkstelligen, um nicht so einen Monster-thread zu haben. Aber wozu? Die Leute, die mitlesen, werden sich sicher nur dir aktuellen Beiträge ansehen. (meine Vermutung) Ich möchte dein Vorhaben nicht torpedieren, vermute nur, dass es Arbeit für wenig Nutzen ist.

VG und viel Spass weiterhin auf deiner Weltreise, Viking

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Lehni » 30. Dezember 2015, 15:18

AndreasB78 hat geschrieben:Hallo Lehni,

interessanter Bericht. Ich sehe Mombasa (es ist auch eines meiner zuletzt gespielten Spiele, daher klinke ich mich hier mal kurz ein) nicht so sehr als Eurogame, denn schließlich ist es möglich, einem Spieler massiv Punkte wegzunehmen und die Kompanie, in der er viel investiert hat quasi zu ruinieren. Da kann es auch in der letzten Runde noch massive Änderungen in den Siegpunkten geben.

Ansonsten habe ich zuletzt gespielt:

Tumult Royal - Nichts gegen das großartige Lebenswerk von Klaus Teuber, aber ich gebe zu, dass ich von ihm nichts mehr außer der vielleicht gefühlt 1000sten Catan-Erweiterung erwartet habe. Auf einmal jedoch kommt er gemeinsam mit seinem Sohn mit einem innovativen, unverbrauchten Spiel daher, welches richtig Spaß macht. Es ist sozusagen ein ganz leichter Einstieg in die Welt der Echtzeitspiele. Dadurch, dass es immer nur 20 Sekunden lang ein Echtzeitspiel wird und danach wieder "Verschnaufen" angesagt ist, spricht es sicherlich auch viel mehr Spieler an, als Echtzeitspiele, bei denen ununterbrochen etwas passiert. Da kann ich nur sagen: Richtig klasse, die Herren Teuber!

Rush & Bash - ein reinrassiges Rennspiel. Fast Mario-Kart das Brettspiel. Nicht übermäßig strategisch, aber es gibt Entscheidungen zu treffen und ein riesiges Chaos. Hat bisher allen in jeder Runde richtig viel Spaß gemacht.

Viele Grüße,
Andreas.

Hallo Andreas,

Da hast du wohl Recht, dass Mombasa kein klassisches Eurogame ist. Aber zumindest hat es viel davon. Eurogame heißt für mich nicht, dass es keine Interaktion oder wegnehmen gibt, es darf halt nicht zuviel sein. Ich finde, dass es viele Parallelen zu Terra Mystika hat. Bei Terra Mystika gefällt mir das mit den Völkern gut und auch das Thema mag ich dort. Spielerisch finde ich aber Mombasa reizvoller, weil es mehr auf den Punkt gebracht ist. Aber beide 1A Spiele.

Zu Tumult Royal: Ich finds auch gut! Es ist zwar nicht 100% meine Richtung, aber doch ein Kandidat für SdJ.

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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Greifwin » 30. Dezember 2015, 15:25

Vikingblood80 hat geschrieben:Hallo Sebastian,

vermutlich lässt sich die Trennung leicht bewerkstelligen, um nicht so einen Monster-thread zu haben. Aber wozu? Die Leute, die mitlesen, werden sich sicher nur dir aktuellen Beiträge ansehen. (meine Vermutung) Ich möchte dein Vorhaben nicht torpedieren, vermute nur, dass es Arbeit für wenig Nutzen ist.

VG und viel Spass weiterhin auf deiner Weltreise, Viking


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Florian-SpieLama
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Re: Der "Mein-letztes-Spiel"-Thread

Beitragvon Florian-SpieLama » 30. Dezember 2015, 19:54

Greifwin hat geschrieben:
Vikingblood80 hat geschrieben:Hallo Sebastian,

vermutlich lässt sich die Trennung leicht bewerkstelligen, um nicht so einen Monster-thread zu haben. Aber wozu? Die Leute, die mitlesen, werden sich sicher nur dir aktuellen Beiträge ansehen. (meine Vermutung) Ich möchte dein Vorhaben nicht torpedieren, vermute nur, dass es Arbeit für wenig Nutzen ist.

VG und viel Spass weiterhin auf deiner Weltreise, Viking


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Meine Vermutung wäre (auf Hinsicht anderer Threads und dortigen Reaktionen) es wird nicht bedacht, dass Sebastian den Informationsgehalt und Ordnung und Sauberkeit des Forums zu erhöhen.
Die ganzen Querverweise sorgen dafür, dass ich, wenn ich ein Spiel suche, den aktuellen Thread finde mit den aktuellen Informationen.
Das teilen des Threads könnte auch den Informationsgehalt und die Übersichtlichkeit erhöhen. Eine Studie über Spielverhalten, im Sinne von "Welche Spiele wurden 2015 besonders oft gespielt" könnte hier zumindest einen Teil ihrer Optionen erhalten.

Das ist nur eine Möglichkeit die mir spontan einfällt. Da es niemanden stören sollte, denke ich, dass wir Sebastian einfach machen lassen sollen, auch wenn er Uralt-Threads ausbuddelt, Themen beantwortet oder andere schließt.


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