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[aWg] Dies und das....

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Axel Bungart

[aWg] Dies und das....

Beitragvon Axel Bungart » 25. August 2014, 09:33

Liebe Gemeinde,

schon wieder vorbei das Wochenende. Was gab's?

Seit langem (2008) mal wieder ein [b]San Francisco[/b] (Amigo) . Ist doch ein sehr nettes Spiel, vor allem, weil es jedes Mal spannend ist, wer was bauen will. Und wenn man dann der Einzige in einer Kategorie ist: Bingo!
Die Entscheidung über den Sieg fiel auch erst im allerletzten Spielzug. Hat Spaß gemacht!

[b]California[/b] war zu fünft auch gut, wobei ich dieses Mal nicht den richtigen Dreh gefunden habe. Wenn man zu oft als erster aussuchen darf, wird's halt auf Dauer sehr teuer.

Besser lief da schon [b]Die Tore der Welt (Kartenspiel)[/b]. Allerdings wirft die Anleitung zumindest zum Material ein paar Fragen auf. Die unterschiedlichen Kartenarten sind nicht erklärt und beim ersten Mal nur schwer zu identifizieren. Unnötig! Die Abbildung zum Grundaufbau versteht man daher auch erst, wenn man die Karten erraten hat.

Gruß
Axel

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Fridulin
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Fridulin » 25. August 2014, 09:42

Hallo,

bei uns gab´s zu Viert Folgendes:

Sankt Petersburg ohne Erweiterung

Eines meiner Lieblingsspiele. Immer irgendwie zu wenig Rubel am Start -gerade in der 1. Hälfte des Spiels-. Und immer schön die Adeligen für die Wertung am Ende nicht vergessen; brachte mir, glaub ich, den Sieg ein.

Alhambra ohne Erweiterung

Lange Zeit nicht gespielt, aber in meinen Augen damals zu Recht Spiel des Jahres geworden. Passend zahlen heißt hier die Devise. Hatte zwar die Mehrheiten der Türme, reichte aber nicht am Ende zum Sieg. Schönes Spiel auch für Familien.

Skull King

Zum Abschluss genau richtig! Herrliches Spiel. Wird immer beliebter und Wizard wird dazu immer weniger gespielt.

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Marcel P.
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Marcel P. » 25. August 2014, 09:53

Bei uns gab es 4 Partien [b]LaGranja[/b] (solo und drei 2er Partien). Dass die engl. Karten dabei sind und die deutschen nur zum Ausschneiden, ist schade, aber wusste ich ja vor dem Kauf. War allerdings von einer besseren Qualität der Druckbögen ausgegangen. Die Kartentexte sind recht unscharf und ein Bogen ist viel dunkler als die anderen. Für den Preis an der Grenze der Zumutbarkeit, 66 Karten ausschneiden zu müssen. Mit Lineal und Bastelmesser ging zumindest sehr sauber und funktioniert in Kartenhüllen, zusammen mit dem englischen Karten reingesteckt, sehr gut. Manch einer wird sagen, schön, dass die deutschen Karten zum Ausschneiden ausgedruckt mit dabei waren. Kann man sehen wie man will denke ich. ;-) Die Würfel sind zudem wirklich nicht besonders gut. Überall Gratreste dran und sehr leicht. Ich habe sie mit Chessex Vortex Dandelion 16mm Würfeln ersetzt, welche farblich hervorragend passen. Die Tableaus sind m.E. auch minimal zu klein, da sich die Karten gegenseitig herausschieben. Ansonsten finden wir das Spielmaterial wertig und optisch sehr gelungen. Das Spiel selbst ließ mich nach einer erste Solopartie mit 48 Punkten etwas fragend zurück. Habe danach gemerkt, dass ich mir nie Handelswaren genommen habe, wenn ich Märkte belieferte. Also die Partie abgeschrieben und dann mit meiner Frau zu zweit gespielt. Sie ist richtig begeistert. Mir gefällt es mittlerweile auch sehr gut. Ich war zunächst skeptisch, aber je öfter man es spielt, umso besser kann man die Sache steuern und das macht richtig Spaß. Die verschiedenen Funktionen der Karten und die diversen Helfer bringen knifflige Entscheidungen mit sich. Verschiedene Strategien (primär Märkte, Handwerker oder ein Mix aus beiden) sind möglich, gleichzeitig muss man die verschiedenen Jederzeit-Aktionen für Handelswaren und Dachmarker oft gut timen. Hier gibt es einiges zu probieren und auszuloten. Momentan hochmotivierend es besser zu machen. Unsere bisherige Marke von 72 (solo 81) ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Aktuell 9/10 für mich.

Ebenfalls neu für uns war [b]Concordia[/b]. Das hat uns auch gut gefallen. Die Regeln sind schnell erklärt und es kann direkt losgehen. Ich selbst empfinde das Spiel als relativ leicht, die Nominierung zum Kennerspiel gibt mir insofern Recht. Meine Frau war jedoch leicht überfordert was die Planung anging und empfand es als sehr anspruchsvoll und schwer (ihrer Ansicht nach deutlich schwieriger handzuhaben als La Granja beispielsweise). Etwas Wahres ist dran, man muss schon gut überlegen, in welcher Reihenfolge man was tut und man muss zum Beispiel beim Merkator überlegen, welche Waren man sich kauft im Hinblick auf Bauvorhaben. Dafür gilt es auch zu Schauen, welche Städte kann ich überhaupt erreichen, welche Waren kriege ich vielleicht eh noch über den Praefekt und wo muss ich wegen der Mitspieler noch etwas mehr Geld in der Hinterhand haben. Kann tatsächlich zum Grübeln verleiten. Die Kritik einiger, dass man nie wisse, wo man gerade steht, stimmt. Auch weiß man nicht, wie es um die Gegner bestellt ist bzw. kann nur schätzen. Mir gefiel das gut. Ich habe einfach nur versucht, mein Ergebnis zu optimieren, das kann man gut steuern. Relativ klar ging es dann auch mit 118:89 aus - war dann aber keineswegs die große Überraschung der Schlusswertung, sondern war beim Blick auf das Spielfeld ablesbar, insbesondere da ich auch mehr Karten hatte. Zu zweit funktioniert es auf jeden Fall ganz wunderbar, bin auf eine Partie mit mehr Leuten gespannt.

Als Absacker gab ansonsten mal wieder [b]Qwixx[/b].

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 25. August 2014, 11:03

Hallo,

bei uns gab's diesmal nichts von den neuen/neueren noch unbespielten Spielen, sondern:

[b] Las Vegas [/b] Zockerspiel zum Aufwärmen (zu viert),

[b] Helvetia [/b] (zu viert), weil wir gerade erst in der Schweiz waren. Heiraten, Kinder kriegen, Dorf ausbauen, Markt beliefern. Alles ganz nett, aber nichts Herausragendes.

[b] Egizia [/b] (zu zweit). Der viel gerügte, angeblich zu hohe Zufallsfaktor vor allem wegen der Sphinxkarten, stört mich nicht nur nicht, er ist auch gar nicht so exorbitant hoch. Wenn man dafür sorgt, dass man immer 5 Karten ziehen kann, ist die Auswahl, wenn man denn 1 Karte behalten will, schon beachtlich; klar kann trotzdem ein Spieler, der nur 1 Karte zieht, eine bessere ziehen. Das beeinträchtigt die volle Planbarkeit und das ist gut so. Nichts beim Spielen finde ich uninteressanter, als trockene Mathematik. Egizia übt einen eigenartigen Reiz aus, der es zu einem meiner Lieblingsspiele macht.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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peer

Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon peer » 25. August 2014, 12:05

Hi,
Ernst-Jürgen Ridder schrieb:

> Heiraten, Kinder kriegen,(...) Alles ganz nett, aber
> nichts Herausragendes.

Lass das mal nicht deine Frau hören ;-)

ciao
peer

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Gernspieler
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Gernspieler » 25. August 2014, 12:14

Moin

Rialto

Nicht so schön wie Doge, dafür aber sehr gut zu zweit spielbar.
Leider untergegangen, weil Brügge zu schnell hinterher veröffentlicht wurde. Nach meiner Meinung.


La Isla

Schon lange nicht mehr ein Spiel mit so hohem Wiederspielreiz gehabt. Selten, dass ich eine 2. Partie hinterherchiebe. Hier immer!!


Amun Re

Herrlich nach langer Zeit mal wieder und in der richtigen
Gruppe.


Port Royal

Merkwürdig, dass sich nach sovielen Partien immer wieder neue Wege finden, dass Spiel zu verlieren. :grin:


Brügge

Immer noch gut!


Der Gernspieler

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No66y
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon No66y » 25. August 2014, 12:52

Istanbul, 4er Partie. Wir hatten keine Zeit für mehr.

Wieder verloren, d.h. wie immer Letzter, diesmal wenigstens mit 3 Rubinen. Was mache ich nur falsch? Habe nicht einmal Zeit im Kebab-Shop vertrödelt - im Gegensatz zu meinen lieben Kleinen, die je zweimal ihre Gehilfen wieder eingesammelt hatten und jeder mit 5 Rubinen rausging. Hatte sogar früh einen 5. Mann. War vielleicht zu oft beim Wagner und als Einziger im Postamt...

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Axel Bungart

Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Axel Bungart » 25. August 2014, 13:15

Da geht's Dir wahrscheinlich so wie mir bei Splendor. Wenn ich 15 habe, hat meine Frau 16. Wenn ich 17 habe, hat sie 19. Egal wie, ich verliere es (fast) immer. Man muss so optimal spielen, dass kein Zug verschenkt wird. Bei Istanbul übrigens auch, nur vielleicht nicht ganz so drastisch.

Gruß
Axel

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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Gernspieler » 25. August 2014, 13:22

Und darum mag ich beide nicht.


Der Gernspieler

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Axel Bungart

Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Axel Bungart » 25. August 2014, 13:54

Oh, noch einer, der Splendor nicht mag. :-)
Istanbul mag ich schon.

Gruß
Axel

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Gernspieler
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Gernspieler » 25. August 2014, 14:08

Ok,
Istanbul nur wenn ich muß!
Oder wenn mich doch die Neugier nochmal packt. Optik ist sehr schön.

Splendor ist in meinen Augen total überbewertet und unnütz.

Grundsätzlich muß einem aber ja auch nicht jedes Spiel gefallen.

Der Gernspieler

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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 25. August 2014, 15:50

:)))
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Ina-spielbox
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Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Ina-spielbox » 25. August 2014, 16:10

Gernspieler schrieb:
>

>
> Splendor ist in meinen Augen total überbewertet und unnütz.
>
> Grundsätzlich muß einem aber ja auch nicht jedes Spiel
> gefallen.
>
> Der Gernspieler

Hallo,
ich finde das grundsätzlich auch, wobei Splendor zu zweit deutlich gewinnt und für mal so zwischendurch zum Abschalten und Ausspannen richtig gut ist. Man kann mehr planen und sieht ja grundsätzlich, was der andere hat und kann. Wobei richtig fies ist es dann, wenn der andere die begehrte Karte, die er nicht kaufen kann, einfach auf die Hand nimmt.

Allerdings stößt es überall auf große Begeisterung und was ich mich frage ist, warum das so ist, was hat dieses Spiel, was viele so begeistert? Es ist ja nicht nur das Material, oder?

Gruß
Ina

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Axel Bungart

Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Axel Bungart » 25. August 2014, 16:24

Mir fiele ja noch was dazu ein, aber immer wenn ich was Böses über Splendor sage, kommt Thygra und haut mich (sinnbildlich). :eek:

Gruß
Axel

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Re: [aWg] Splendor

Beitragvon widow_s_cruse » 25. August 2014, 16:39

Hallo Axel

Axel Bungart schrieb:
>
> Mir fiele ja noch was dazu ein, aber immer wenn ich was Böses
> über Splendor sage, kommt Thygra und haut mich
> (sinnbildlich). :eek:

..und da hat André im Geiste einen Bruder. :-D

Liebe Grüße
Nils
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Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Gernspieler » 25. August 2014, 16:51

Einigen wir uns drauf:

Entweder man liebt oder hasst es.
Aber ich...... finde es einfach nur öde!

Und für zwischendurch gibt es wahrlich besseres.
Aber wer bin ich denn? :grin:

Laß die geistigen Brüder reden..... :grin:



Der Gernspieler

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Re: [aWg] Splendor

Beitragvon widow_s_cruse » 25. August 2014, 16:57

Hallo Ina,

wir spielen fast jeden Tag mehrere Partie (3 bis 5).

Splendor ist seit längerem mal wieder ein Spiel, dass bei mir einen Flow auszulösen vermag. Das faszinierende ist, dass Splendor als Ganzes zu LESEN ist. Also nicht in der üblichen Form, dass mir ein Kartentext den erlangten Vorteil erklärt. Es gilt die angestrebten Vorteile aus der zentralen Auslage zu lesen und entsprechend zu agieren.

In jeder neuen Partie haben die Farben andere Wertigkeiten (die auch während der Partie weiterentwickelt).
Speed - spielt man in die Breite oder konzentriert man sich auf zwei Farben (Man kann bereits mit sieben Karten in der eigenen Auslage gewinnen).

Ich beneide die Österreicher. Die haben bereits eine Turnierreihe am Laufen.

Liebe Grüße
Nils
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Thygra
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Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Thygra » 25. August 2014, 19:10

Axel Bungart schrieb:
>
> Mir fiele ja noch was dazu ein, aber immer wenn ich was Böses
> über Splendor sage, kommt Thygra und haut mich
> (sinnbildlich). :eek:

Warum sollte ich? Ich haue dich nur für Kritik an Spielen, die ich redaktionell betreut habe! :-P
André Zottmann (geb. Bronswijk)
Thygra Spiele
(u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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Axel Bungart

Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Axel Bungart » 26. August 2014, 09:19

Wenn Du alles richtig machst, habe ich auch nichts zu meckern. :razz:

Gruß
Axel

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Axel Bungart

Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Axel Bungart » 26. August 2014, 09:20

widow-s-cruse schrieb:
>
> Hallo Ina,
>
> wir spielen fast jeden Tag mehrere Partie (3 bis 5).
>
> Splendor ist seit längerem mal wieder ein Spiel, dass bei mir
> einen Flow auszulösen vermag. Das faszinierende ist, dass
> Splendor als Ganzes zu LESEN ist. Also nicht in der üblichen
> Form, dass mir ein Kartentext den erlangten Vorteil erklärt.
> Es gilt die angestrebten Vorteile aus der zentralen Auslage
> zu lesen und entsprechend zu agieren.

DAS habe ich sogar mittlerweile verstanden. Macht's aber nicht besser.

Gruß
Axel

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Axel Bungart

Re: [aWg] Splendor

Beitragvon Axel Bungart » 26. August 2014, 09:23

Das Problem ist glaube ich, dass ich zu gerne spiele (also spiele). Und wenn man bei Splendor SPIELT, kommt man sofort vom Weg ab. Ich find das doof.

Gruß
Axel

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ManfredB
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon ManfredB » 26. August 2014, 20:57

Hallo zusammen,

Lewis & Clark zum Zweiten, auch wieder verloren. Aber nur 1 Punkt Abstand.
Trotzdem spannendes Spiel, wird auf jeden Fall in meine Sammlung aufgenommen.
Dann war da noch die obligatorische Mü & Mehr Abschlussrunde. Ich weis nicht wie viele Kartenspiele wir schon mit Mü & Mehr verschließen haben.:-)

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Helmut
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Re: [aWg] Dies und das....

Beitragvon Helmut » 26. August 2014, 22:59

"verschlissen"?

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Reyk
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Egizia

Beitragvon Reyk » 28. August 2014, 11:20

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
> [b] Egizia [/b] (zu zweit). Der viel gerügte, angeblich zu
> hohe Zufallsfaktor vor allem wegen der Sphinxkarten, stört
> mich nicht nur nicht, er ist auch gar nicht so exorbitant
> hoch. Wenn man dafür sorgt, dass man immer 5 Karten ziehen
> kann, ist die Auswahl, wenn man denn 1 Karte behalten will,
> schon beachtlich; klar kann trotzdem ein Spieler, der nur 1
> Karte zieht, eine bessere ziehen. Das beeinträchtigt die
> volle Planbarkeit und das ist gut so. Nichts beim Spielen
> finde ich uninteressanter, als trockene Mathematik. Egizia
> übt einen eigenartigen Reiz aus, der es zu einem meiner
> Lieblingsspiele macht.


Egizia ist auch eines meiner Lieblingsspiele, allerdings gewinnt es mit mehr Spielern m. E. nochmal gewaltig. Zu zweit finde ich es nur "passabel", weil der Spielplan nicht skaliert und immer gebaut werden kann. In Sachen Skalierung halte ich z. B. Russian Railroads für sehr gelungen.

Die Chancen, dass der bessere Spieler gewinnt, sind in der Tat sehr hoch und viele Karten bei der Sphinx ziehen ist ein Schlüssel zum Erfolg. Klar kann ein Spieler mit nur 1 Karte Glück haben. Aber die Chancen, dass danach die Sphinx-Karten sein Spiel diktieren und nicht umgekehrt sind höher. Außerdem hat viele Karten ziehen weitere Vorteile:

- Alle Karten, die ich sehe, können mir Aufschluss über den Spielverlauf allgemein und ggf. über die Sphinxkarten der anderen geben, wenn ich diese zuvor anhand deren Spielweise bereits auf einige Kandidaten einschränken konnte. Diese Deduktion hilft mir, das Einsetzen der Schiffe meiner Mitspieler in kommenden Runden zu antizipieren. Gerade im 4er enorm wichtig.
- Viele Karten zu sehen, hilft die Chancen der Karten, die man letztlich nimmt, besser zu bewerten.


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