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Neulich gespielt (2016)

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JasminHöller
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon JasminHöller » 21. April 2016, 12:01

Jemand Erfahrungen mit Smash it Up (ich meine, es heißt so...) ?

ansonsten als letztes gespielt: ein alter Klassiker, nämlich Kniffel.
Und was mich sehr überrascht hat, ist das puzzeln. Als Kind kam ich häufiger dazu. Und vor einigen Wochen habe ich tatsächlich mit einer Freundin zusammen Spaß daran draußen ein 1000-Teile-Puzzle zusammen zu setzen :blush: :D

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Dee » 21. April 2016, 19:49

Ein Puzzle als Koop ... Wieso nicht?! :)

Am WE:
Isle of Skye zu dritt: Die beiden Mitspieler kannten Carcassonne, was zumindest eine Spielerin extrem verwirrte, weil Wege nicht zwingend an Wege passen müssen. Dadurch schränkte sie sich zu sehr ein. Der andere Mitspieler hat dagegen clever auf Siepunktblättchen D gespielt und damit allein 3x12 Siegpunkte geholt. Am Ende hatte er auch gewonnen. Super Spiel!

Kanzume Goddess zu zweit: Eigentlich war Dominion geplant, aber meine Mitspieler haben das Grundspiel vergessen. ;) Also gab es Kanzume Goddess als Ersatz, wobei nur einer mitspielte. Neuer Deckbuilder ist natürlich mit den zahlreichen Texten immer problematisch. Aber auch dann wusste ich dank der Erfahrung, welche Karten sich lohnen zu kaufen, die man gut zu einer Kette kombinieren kann. Entsprechend habe ich gewonnen und hatte noch 22 Energie am Ende. Ihm hat's trotzdem Spaß gemacht!

Am Montag:
Room 25 – Season 2 solo: War ein Testspiel mit Solopartie und vier Charakteren. Das Grundspiel ist Solo und Koop etwas langweilig, weil einfach zu wenig passiert. Man kann es durchplanen. Aber was ändert sich in Season 2?

* Mit den neuen Ereigniskarten verändert sich das Spielfeld am Start der Runde jedes Mal etwas, sodass es abwechslungsreicher wird. Ich habe aber noch nicht mit den Irrsinnskarten gespielt, die glaube ich sehr viel Spaß machen, aber vielleicht zu viel Zufall in ein Koop-Spiel bringen.
* Die Roboter kamen leider gar nicht zum Einsatz, da ich den Steuerraum nicht erkundet hatte. Macht aber sicher Spaß mit denen durch die Gegend zu laufen und andere zu schubsen.
* Der Chiffrierraum ist gut, da man so Koop nicht zufällig direkt die richtige Ecke rät und das Spiel vorbei ist. Ist mir dennoch passiert, da Room 25 und Chiffrierraum direkt nebeneinander lagen. Und so war das Spiel in Runde 4 schon gewonnen.
* Die Fähigkeiten der Charaktere sind sehr unterschiedlich. Einige sind sehr gut, andere sind im Koop-Spiel gar nicht zu gebrauchen, sondern ergeben erst im Gegeneinander einen Sinn.
* Die anderen neuen Räume kamen leider auch nicht zum Einsatz, weil das Spiel nur vier Runde dauerte.

Season 2 lohnt sich für Solo/Koop also auf alle Fälle. Für das normale Gegeneinander/Teamspiel sind die Roboter sicherlich sehr interessant, ebenso wie die Ereigniskarten. Daher bin ich über den Kauf froh!

Gestern:
X-Wing Mission 16: "Der Vollstrecker" zu zweit: Der Jumpmaster ist zwar interessant, aber die Mission war blöd. War auch nur ein Unfall, aber aufgrund einer kleinen Karambolage (siehe Bild) standen plötzliche alle Gegner in Entfernung 1 mir direkt gegenüber. Da war dann leider nichts mehr zu machen und in Runde 3 war alles vorbei. :(

X-Wing Mission 11: "Abriegelung" zu zweit: Imperium liegt mir besser. War extrem spannend, da nach und nach immer ein Schiff vom Spielfeld verschwand. Am Ende standen sich zwei Tie-Fighter und 1 X-Wing (T70) gegenüber, also in etwa wie in der ersten Mission. Beide Ties waren stark angekratzt (bereits je 1 bzw. 2 Treffer), am Ende konnte ich aber den Finalschlag gegen den X-Wing landen. Angeblich nur wegen Würfelglück ... Pah! ;)

Among the Stars mit allen Erweiterungskarten zu zweit: Das hat wieder viel Spaß gemacht. Kaum Downtime, weil beide Spieler gleichzeitig überlegen und spielen. und es entstehen interessante Stationen. Inzwischen kaufen wir auch nur noch Experimentalreaktoren, weil es einfach lustiger ist also die langweilig, normalen. Sonst nutze ich von keiner Erweiterung irgendwas. Sprich, die Botschafter bleiben alle draußen, auch keine Konfliktkarten und die Ereignisskarten hatte ich rausgelegt, aber vergessen, umzudrehen ... Selbst die Karten aus „Revival“ mit den Raumschiffen, die an der Station andocken kamen nicht wirklich zum Einsatz. Ich glaube, Revival verkauf ich wieder, will es aber vorher (morgen) noch einmal zu dritt testen, wie es sich da spielt. (Hab im Übrigen verloren und Spaß dabei gehabt. ;))

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ElPeludo
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon ElPeludo » 22. April 2016, 13:34

Blood Bowl Team Manager zu viert: Grade frisch von der Post geholt, schon war es auf dem Tisch. Kam gemischt an, ich fands super! Habe während des Spiels im Kopf immer den Vergleich zu Smash Up gemacht und fand Blood Bowl Team Manager fast cooler (muss aber evtl noch 2-3 mal gespielt werden). Fand es erstaunlich thematisch und die Karten sind nicht zu textlastig, das stört mich an Smash Up ungemein, da es das Spiel stark verlangsamen kann. Konnte dann am Ende knapp gewinnen, bin im Spiel sehr auf die Starspieler gegangen (eigentlich nur, weil ich neue Karten kennenlernen wollte) und hatte am Ende noch den Fanshop, der mir noch die entscheidenden Fans bringen konnte. Fazit: gefällt (auch wenn es etwas gebraucht hat, am Anfang war es doch recht zäh, die Anleitung hat ihr übriges zur Verwirrung beigetragen).

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grevel
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon grevel » 22. April 2016, 17:16

JasminHöller hat geschrieben:Jemand Erfahrungen mit Smash it Up (ich meine, es heißt so...) ?


Du meinst Smash Up oder?

http://boardgamegeek.com/boardgame/122522/smash

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Peterlerock
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Peterlerock » 23. April 2016, 11:52

Mittwoch:
Orleans zu viert:
Drei Neulingen gezeigt, waren alle recht begeistert. Ich selbst hab meinen Aufbau völlig verhunzt (essentielle Figuren auf den Pöppelfriedhof entsorgt, die falschen Scheibchen gelegt), konnte mich aber noch knapp an die Spitze retten, weil ich im Gegensatz zu den anderen halbwegs wusste, was funktioniert und was nicht.

King of New York zu sechst:
Das hab ich in dem Spiel noch nie erlebt: Bin zusammen mit einem anderen Spieler früh rausgeflogen (die Gier...), und dachte: "Ach, ich muss ja nur kurz warten." Dann vollzog sich vor meinen Augen ein kompletter "Reset" des Spiels, alle heilten sich wieder auf 10 Lebenspunkte hoch, vermieden Konfrontationen und sammelten langsam und gemächlich Energie und Siegpunkte an... :(

Die holde Isolde zu dritt:
"Drafting - das Spiel". Netter Absacker, aber dann doch etwas belanglos: Reihum 5 Karten mit den Zahlen von 2 bis 5 draften, und die dann auf 6 Wertungstafeln bollern, und wer vorne liegt, kriegt was. Das Material ist auch fragwürdig, diese winzigen schildförmigen Siegpunktchips hätten sich doch wohl angenehmer und ansprechender gestalten lassen.

Gestern Abend:
StarWars - Rebellion
Hochgradig asymmetrisches Spiel aus dem Hause FFG.
Das Imperium hat alle Militärmacht, die Rebellen betreiben ein Aufhalte-, Sabotage- und Störspiel, und wann immer sie irgendwelche Ziele erreichen, rutscht ihr Spielmarker dem Rundenmarker entgegen. Trifft er sich mit dem Rundenmarker, gewinnen die Rebellen, finden die Imperialen unter 32 Systemen die Rebellenheimat und hauen alles kaputt, was dort herumlungert, endet es andersrum.

Ich war nach einer langen Arbeitswoche mit Wecker um 5:30, Pendelei und 8 Stunden in der prallen Sonne etwas zu müde für dieses Versteckspiel, daher ist meine Meinung vermutlich negativer, als wenn ich ausgeschlafen und fit gewesen wäre.

1. Ich mag Spiele generell nicht so, in denen ich diverse Decks an Karten benutzen muss, aber nicht alle auf der Hand halten kann.
Hier waren es ihrer drei: Die generellen und kaufbaren Aktionskarten, dann noch Einmal-Boni meiner Charaktere und in jeder Runde gezogene Aufklärungskarten, die mir sagen, wo die Rebellenbasis nicht sein kann. Die ersten beiden auch noch mit massig mit Text drauf, den ich lesen und mir merken muss.
Ich hab irgendwann angefangen, diese (geheimen) Aufklärungskarten einfach offen auf die Systeme zu legen, auch wenn der Rebell daraus eventuell einen irgendwie gearteten taktischen Nutzen zieht, ich hätte anders einfach absolut keinen Überblick mehr gehabt, welche Systeme ich schon abgegrast hatte oder anderweitig ausschließen konnte.
Die Einmalboni meiner Charaktere hab ich schlicht ausgeblendet, sie hin und wieder in die Hand genommen, sowas gedacht wie "ach, vor zwei Runden hätte ich vielleicht damit xyz machen können", sie wieder weggelegt und wieder vergessen.
Das ist natürlich alles meiner eigenen Unzulänglichkeit zuzuschreiben, aber mir sind trotzdem Spiele lieber, in denen ich genau eine Kartenhand memorisieren muss, in der dann alles drin ist.
FFG macht das gerne: tonnenweise Karten und Spielmaterial, mit Kanonen auf Spatzen schießen, und mechanische Ungereimtheiten mit "wenn, dann"-Lösungen und noch mehr Material zukleistern.

2. Beide Spieler müssen masochistisch veranlagt sein.
Die Rebellen sitzen eigentlich nur rum und hoffen, dass sie nicht von der imperialen Kriegsmaschinerie überrollt werden, die Kämpfe sind chancentechnisch schon extrem einseitig.
Ihr eigenes Spiel wiederum basiert zu 100% auf Hinhalten, Stören und Belästigen.
Das ist thematisch bestimmt sinnvoll, aber es ist halt ähnlich episch, wie #Magic gegen ein Land Destruction Deck zu spielen (oder irgendwas anderes, was nicht "mitspielt").

Eine typische Rebellenaktion sieht so aus: "Leia geht auf das System, wo deine fette Flotte steht, und macht Aktion xyz. Willst du was dagegen tun?" Entweder stellt man nun einen seiner Helden dagegen und verhindert das vielleicht, oder man lässt fiese Dinge geschehen. Oft zweiteres, denn sobald ein eigener Held auf einem Feld mit eigenen Einheiten steht, darf man diese nicht mehr bewegen (Ich nehme an, diese Regel soll in erster Linie verhindern, dass man mit mehreren Helden "Bewegungsketten" baut).
Man kann die Rebellenhelden auch jagen und gefangennehmen, aber oft genug sind das dann auch einfach verschwendete Aktionspunkte.

3. Ich find das Kampfsystem scheiße.
Ist wieder so ein "Würfeln + Karten drauf", wirkt aber völig beliebig. Mal nimmt man gar keinen Schaden, mal fliegen einem die Sternzerstörer um die Ohren. Warum? Weil halt.

4. Drei Viertel der - wunderschönen! - Miniaturen lungern gefühlt einfach nur herum. Man macht recht wenig damit.

5. Es scheint vonnöten zu sein, alle Karten zu kennen. Zumindest wenn man es nicht lustig findet, immer wieder das spielerische Äquivalent von "unvorbereitet asozial ins Gesicht getreten werden" zu erleben. Da waren mehrfach "Wtf! Das darfst du?"-Momente drin, auf die man sich hätte vorbereiten können, hätte man gewusst, was theoretisch in der Gegnerhand lauert...

Mir ist natürlich klar, dass hier viel subjektives Empfinden und Tagesform mit drin sind, aber ich weiss auch nicht, ob ich es nochmal spielen muss.
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Dee
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Dee » 23. April 2016, 12:35

Gestern:

Among the Stars – Revival zu viert: Das Grundspiel war dabei, ich wollte wissen, ob die Erweiterungen aus Revival im zu viert mehr bringen als zu zweit. Ergebnis: Nein, tun sie nicht! Es ist ganz nett mit den Siegpunkten für die Experten, die man auf seine Seite zieht und dem kleinen Bonus am Jahresende, aber es ist nicht spielentscheidend. Die Raumschiffe waren da schon effektiver, aber im Endeffekt nervig (was sie ja sein sollen). Wir spielen aber AtS grundsätzlich ohne Konfliktkarten oder ähnliches, weil wir den ungestörten Aufbau der eigenen Station vorziehen. Daher kommt Revival weg (nur als Hinweis, falls es zufällig gerade jemand haben will ;)).

Lichterfest zu viert: Entweder bin ich extrem verwöhnt oder die meisten Spiele, die auf den Markt kommen sind eben nur okay. Ja, Lichterfest ist nett und tut nicht weh, aber ich sehe auch keinen Reiz in dem Spiel. Thema ist gleich 0. Dazu kommt noch, dass jeder jede Runde etwas bekommt (mit Ausnahme, wenn mal ein Stapel leer ist). Das wirkt so nach Kuschelatmosphäre. Wenn ich aber gemeinsam an etwas baue, dann möchte ich schon Konflikte erleben. Daher nein, nicht für mich gemacht.

Room 25 – Season 2 zu viert als Koop im Irrsinslevel: Boah, war das hart. Dementsprechend haben wir auch vollends versagt. Extrem viele rote Räume haben uns ständig den Weg versperrt. Viel Spaß gemacht haben die Ereigniskarten, die alles etwas durcheinanderbringen. Beim nächsten Mal spielen wir aber wieder das Standardlevel mit Adrenalin und Merker. Ein bisschen Memory gehört zwar dazu, aber gestern war es etwas zu viel des Guten. Dennoch ein sehr gutes Spiel!

Between two Cities zu viert: Sehr gutes Stadtbauspiel, was auch in großen Runde funktioniert. Jeder baut an zwei Städten, aber nur die schlechteste wird am Ende gewertet. So muss man sehr gut schauen, dass man eine Stadt nicht extrem gut ausbaut, die andere aber vernachlässigt (wie bei mir geschehen). Ich hatte die beste und schlechteste Stadt, was aber nichts bringt, wenn jemand anderes zwei mittelgute Städte gebaut hat. Super Spiel, will ich mir auch noch zulegen.

Roll for the Galaxy zu viert: War vielleicht zu spät am Abend, um das noch jemand Neues zu erklären. macht zu viert mehr Spaß als zu zweit, weil man mehr Gegner zum Einschätzen hat, was die wohl als Aktion wählen und darauf spekulieren kann. Finde das Spiel klasse und ggf. leg ich mir das zu, wenn es auf Deutsch rauskommt.

Pandemic Legacy zu zweit: Den Januar hatten wir bereits in Essen 2015 gespielt, daher flutschte das ganz gut. Zwei Viren ausgerottet, zwei andere Heilmittel gefunden und am Ende des Spiels gemerkt, dass wir nach der zweiten Epidemie-Karte eigentlich im Event-Stapel hätten weiter machen sollen... Haben wir dann notgedrungen am Ende nachgeholt und so getan, als wäre die zweite Epidemie-Karte nicht gekommen. Danach voller Vorfreude in den Februar gestürzt und hoffnungslos verloren. Wir haben eine Krankheit, weil wir das Heilmittel schon hatten, vernachlässigt und es kam zu mehreren kaskadierten Ausbrüchen, sodass uns die Würfel ausgingen. :( Im zweiten Februar-Versuch sind wir bestimmt schlauer. Ich freue mich drauf!

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ErichZann
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon ErichZann » 23. April 2016, 13:31

Gestern zwei meiner Lieblingsspiele zu dritt, zuerst Alien Frontiers mit Factions...war megaspannend und ich konnte durch etwas Kartenglück bei den Agendas doch noch den Sieg über Tie Breaker rausholen. Immer noch eins der besten Würfel einsetzspiele überhaupt und gerade mit Factions und den Agendas ein sehr sehr gutes Spiel. Danach noch einmal Würfel einsetzen in Artifacts Inc. natürlich im Vergleich zu AF deutlich einfacher aber trotzdem einfach ein schönes Spiel mit angenehmer Spielzeit und einfachen Regeln aber dennoch schöner Tiefe.

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Harry2017
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Harry2017 » 23. April 2016, 21:06

Peterlerock hat geschrieben:Gestern Abend:
StarWars - Rebellion
.


Puh - Klingt hart, aber auch deine erste Partie Forbidden Stars klang hart und auch wie hier etwas mit dem Regelwust überfordert - Da wurde der 2. Bericht gleich etwas versöhnlicher, bin gespannt wie es hier aussieht.

Einiges von Deinen Kritikpunkten stört mich persönlich nicht so - Aber das geschilderte Spielgefühl der Rebellen schreckt mich doch etwas ab...mal abwarten was da die nächsten Wochen noch so an Eindrücken kommt...eigentlich meine 2 Spielerhoffnung für 2016.

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Peterlerock
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Peterlerock » 24. April 2016, 09:50

Harry2017 hat geschrieben:Puh - Klingt hart, aber auch deine erste Partie Forbidden Stars klang hart und auch wie hier etwas mit dem Regelwust überfordert - Da wurde der 2. Bericht gleich etwas versöhnlicher, bin gespannt wie es hier aussieht.

Hab mich grade gewundert und es nochmal nachgelesen.

Eigentlich waren meine ersten Berichte davon halbwegs optimistisch und positiv. Klar hatte ich nicht alles verstanden, aber durchaus Lust, mich "reinzufuchsen".
Das hat sich inzwischen geändert, ich hab letzte Woche (nach dem fünften Spiel) einen Nachtrag in meinen Text gepackt, der die Bewertung massiv nach unten korrigiert.
https://peterrustemeyer.wordpress.com/2 ... den-stars/
Das einzige, was ich - neben den Miniaturen - immer noch so richtig mag, ist: "kleines Spielfeld + Warpstürme = gefühlt großes Spielfeld", das finde ich ziemlich clever gelöst.


Einiges von Deinen Kritikpunkten stört mich persönlich nicht so - Aber das geschilderte Spielgefühl der Rebellen schreckt mich doch etwas ab...mal abwarten was da die nächsten Wochen noch so an Eindrücken kommt...eigentlich meine 2 Spielerhoffnung für 2016.

Ich bin inzwischen wieder wach und nüchtern und natürlich war es nicht wahnsinnig sinnvoll, so ein Spiel im halb komatösen Zustand lernen zu wollen.

Aber meine "Kritikpunkte" bleiben größtenteils stehen.

Ich denke, wenn man sich die diversen Sonderregeln, Miniaturen und so weiter wegdenkt, vom Spielgefühl und Ablauf her ist es wirklich mit einer Partie Magic: The Gathering zu vergleichen, in der ein Spieler alle Kreaturen hat, und der andere hat so ein Sabotage Deck, das nicht "mitspielt", sondern versucht, das Spiel des Gegners zu stören (Kreaturen, Länder und/oder Nachziehstapel kaputtmachen, gewürzt mit Karten wie "Fog", die Angriffe ins Leere laufen lassen).

Das Spiel liefert keinen richtigen "Kampf", man spielt eher aneinander vorbei.

Der Imperiale versucht, das Netz zuzuziehen, und wird von den Rebellen auch nur bedingt daran gehindert, weil sie militärisch halt so hoffnungslos unterlegen sind. Sie können schon ein bisschen kämpfen, aber sobald eine ernsthafte imperiale Truppe in der Nähe ist, wird der Ausgang recht eindeutig sein.
Und die Rebellen versuchen, irgendwelche Zielkarten zu erfüllen, die das Spielende näherbringen. Hier kann der Imperiale nur bedingt gegensteuern, weil er eh nicht abschätzen kann, was sie überhaupt erreichen wollen, und dadurch seine Helden wohl lieber dafür einsetzt, seine Armeen rumzuschieben.

Beide Spieler sitzen eher aus, was der Gegner tut, als aktiv dagegen zu halten.

Das kann man mögen oder nicht, mein Eindruck ist momentan eher durchwachsen: Ich würde ihm wohl noch ne Chance geben, aber so richtig begeistert oder angefixt bin ich nicht. Bei Forbidden Stars war es eher andersrum.
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Fang
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Fang » 24. April 2016, 09:52

Gestern ein Spielabend zu dritt:

Los gings mit Caverna. Habe ich zum ersten Mal gespielt. Bin Zweiter geworden mit 56 Punkten und gar nicht mal so viel Rückstand. Habe versucht über Erzminen und dem Erzlager zu gewinnen und eher wenig auf Tiere geachtet. Sehr schönes Spiel.

Dann folgte Terra Mystica. Wiederum Zweiter mit 6 Punkten Rückstand. Habe die Konstrukteure gespielt. Die Brücken und die Festung standen schnell und auch bei den Tempeln lief es recht gut. Nur am Ende habe ich die zweite Stadt nicht mehr bauen können, weil mir bei einer wichtigen Machtfähigkeit zuvorgekommen wurde. Ist und bleibt eines meiner Lieblingsspiele.

Und als Absacker Lost Legacy - Das Sternenschiff. Letzter geworden mir nur einem gewonnenen Spiel.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Harry2017 » 24. April 2016, 10:16

Peterlerock hat geschrieben:...Magic....Sabotage Deck...


Und genau das Spielgefühl würde mich richtig richtig abfuXXen - Hab zwar selbst nicht ausgiebig Magic gespielt, aber zuletzt 2 Kumpels in genau so einer Partie mit genau so einem Sabitagedeck gesen. Das Spiel war nach 5 Minuten vorbei, sowas liebloses habe ich noch nie gesehen :D Da wusste ich wieder warum mir Magic (Neben einer generellen Abneigung gegen Engine- und Kettendeckbuilder) nie gefallen hat.

Auch das der Imperiale nicht gegen die Ziele der Rebellen gegensteuern kann, kann ich zwar bei genauem Nachdenken filmerisch Nachvollziehen - Klingt dem asymetr. Spiel der alten Episoden einleuchtend, aber spielerisch werde ich deshalb doch durchaus skeptisch...

Forbidden Stars hab ich übrigens auch erstmal wieder von der Wantlist aussortiert...Nicht (nur) wegen deinen Kritikupdates, ich glaube das Spielgefühl ist etwas zäh und nach einer längerer Videorezension ists wohl weniger meins als ich dachte.

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Carmelo
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Carmelo » 25. April 2016, 00:10

Wir haben zu dritt als Familie [b]Blood Rage[/b] gespielt. Diese Spiel führt einen in die Welt der Wikinger. Die Spielfiguren und die thematischen Ergeignisse sind hervorragend umgesetzt. Man fühlt sich wirklich in eine Fantasy Wikinger Welt versetzt. Der Mechnismus funktioniert sehr gut. Es ist ein Karten-draft und Gebiete-Kampf Einsatzspiel. Es gibt verschiedene Strategien zu gewinnen. Mein Eindruck (nach drei Partien) war allerdings das das Spiel nicht gut genug ausbalanciert ist. Wer viele Kämpfe gewinnt, gewinnt auch das Spiel. Obwohl auch das Kämpfe verlieren durchaus eine Strategie ist, reichte diese oft nicht aus. Vielleicht müssen wir noch die ein oder andere Extremstrategie austesten. Erstmal bekommt das Spiel von mir die Wertung 7/10.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon JanB » 25. April 2016, 08:23

Gestern abend kam endlich mal wieder Imperial Settlers auf den Tisch, diesmal hat mich meine Frau die Atlanter ausprobieren lassen - Karten vorher nicht angeschaut, nur die Regeln gelesen. Da es schon recht spät war, haben wir darauf verzichtet und keine Decks gebaut. Meine Frau hat im Gegensatz zu mir dann einfach mit dem kompletten Japanerdeck gespielt und (50 Karten!) und eine gezogene Farm gegen eine neue Karte ersetzt.
Wir wollten eigentlich nur mal sehen, wie das mit den Technologien funktioniert.
Ich muss sagen .. es spielte sich mehr komplex als die 4 Basisvölker. Nicht schlechter, aber man muss doch mehr machen bzw. ist die eigene Auslage deutlich breiter als bei den anderen Völkern, da man dort durchaus weniger allgemeine Orte liegen hat.

Schönes Spiel... müssen wir wieder öfter auf den Tisch bringen.

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Peterlerock
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Peterlerock » 25. April 2016, 14:34

Carmelo hat geschrieben:Mein Eindruck (nach drei Partien) war allerdings das das Spiel nicht gut genug ausbalanciert ist. Wer viele Kämpfe gewinnt, gewinnt auch das Spiel. Obwohl auch das Kämpfe verlieren durchaus eine Strategie ist, reichte diese oft nicht aus.

In einem Gebietskontrollespiel mit hohem Fokus auf Kampf muss der Sieger nunmal irgendwie belohnt werden.
Dass es sich überhaupt lohnen kann, Kämpfe zu verlieren, ist dem Spiel schonmal hoch anzurechnen, in so gut wie jedem anderen Spiel dieser Art gilt "the Winner takes it all".

Damit die sogenannte "Loki-Strategie" aufgeht, muss man natürlich auch die entsprechenden Karten haben. Namentlich die Siegpunkte für gefallene Soldaten und die Kampfkarte, mit der man dem Sieger Rage stehlen kann. Und natürlich passende Quests.
Das ist eine absolute Extrem-Strategie, sie lohnt sich nur, wenn alles zusammenkommt, sonst füttert man den Sieger eher mit noch mehr Siegpunkten, als dass man dem eigenen Sieg zuarbeitet. Sich einfach nur wahllos die Fresse polieren zu lassen, ist gottseidank keine erfolgsversprechende Strategie.

Ich finde das Spiel auch nicht sonderlich ausbalanciert, aber das liegt an anderen Karten. Insbesondere die "ich darf gratis zusätzliche Krieger aufstellen" Karte finde ich recht brachial.
Das Spiel ist aber kurz und dabei spannend genug, dass mir das nicht viel ausmacht.
Und es gibt immer irgendeine Form von Konter, die Frage ist nur, ob die Spieler diesen Konter überhaupt identifizieren und korrekt draften konnten.
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon JanB » 26. April 2016, 08:32

Gestern abend ne Runde 2er-Partie Warhammer Quest: TACG über den Tabletop Simulator gespielt. Jeder von uns hat zwei Helden kontrolliert. Gespielt hatten wir das erste Abenteuer der Kampagne welche auch erfolgreich abgeschlossen wurde.
Nun geht's weiter mit Abenteuer Nr 2. Wird Zeit, dass das Spiel endlich in dt. in den Handel kommt.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Florian-SpieLama » 27. April 2016, 00:10

Heute war Spiele-Abend bei mir.

Android Netrunner zu zweit - Habe ich gewonnen.
Ein Bekannter spielte das HB-Deck von meinem Bruder und ich mein Anarcho-Deck.
Ich glaube so langsam habe ich ihn soweit, dass er sich auch Karten kauft.

Imperial Settlers zu dritt - Wurde Zweiter bei einem 37:34:26 allerdings nach der vierten Runde. Der eine Kollege musste weg. Daher haben wir nach der 4. Runde die Endwertung gemacht.
Schönes Spiel und zu dritt eine angenehme Spieldauer und Zeit zwischen den Zügen.
Hat allen mal wieder richtig Spaß gemacht.

Battlelore 2. Edition Lernszenario zu zweit - Habe ich mit 18:16 gewonnen.
Machte viel Spaß und Lust auf mehr. Natürlich spielt Würfelglück eine große Rolle. Wenn man sich darauf einlässt und Freude an der restlichen Strategie und der Aufmachung hat, ist es ein super Spiel.
Ich freue mich sehr auf das volle Spiel.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Günter-SpieLama » 27. April 2016, 11:40

Florian-SpieLama hat geschrieben:Heute war Spiele-Abend bei mir.

Android Netrunner zu zweit - Habe ich gewonnen.
Ein Bekannter spielte das HB-Deck von meinem Bruder und ich mein Anarcho-Deck.
Ich glaube so langsam habe ich ihn soweit, dass er sich auch Karten kauft.


Haha. Ich bin fest davon überzeugt, dass du deinen Bekannten infizieren wirst :D Netrunner steht für mich momentan an erster Stelle und jeden Monat kommen neue Datenpacks in meine Sammlung. Kann nur jeden ermutigen, netrunner auszuprobieren und sich nicht direkt von der Kartenvielfalt bzw. Einstigshürde erschlagen zu lassen. Ob auch die entsprechenden Karten im Spiel passend gezogen werden, ist dann einen andere Sache, aber netrunner macht einfach fun.

Imperial Settlers hätte mir ebenfalls Spaß gemacht.
Gruß

Günter

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 27. April 2016, 12:25

Through the Ages - Eine neue Geschichte der Zivilisation
Auch in der Neufassung ein faszinierendes, aber auch superlanges Spiel.

Copper Country
Ein Bergbauspiel. Hier geht es um die Zeit des Kupferbergbaus im Copper Country, gelegen auf der oberen Halbinsel von Michigan. Knüpft historisch -nicht spielmechanisch- an Tinners Trail an, weil viele der dortigen Bergleute nach Michigan ausgewandert sind und da in den Kupferminen gearbeitet haben. Thematisch gut umgesetzt, spielmechanisch interessant, in der Reihe der Bergbauspiele im engeren Sinne (Tinners Trail, Magnum Sal, Glück Auf, Haspelknecht) mit eigener Berechtigung. Wer an thematischen Spielen interessiert ist, findet in der Spielregel insgesamt neun Abschnitte, die sich mit der Geschichte des Kupferbergbaus im Copper Country befassen; da diese farblich gekennzeichnet sind, kann der nicht Interessierte diese Abschnitte einfach überspringen.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon openMfly » 27. April 2016, 20:11

Warhammer 40k Conquest LCG (solo)

Die letzten Tage habe ich nur dieses LCG gespielt. 1-2 Partien am Tag.
Dabei benutze ich Decks die ich im Netz gefunden habe. Nur die für die AI baue ich selbst (muss man ja).
Heute habe ich ein wirklich gutes Dark Eldar AI Deck hinbekommen. Das hat mir so richtig Probleme bereitet und ich konnte erst auf dem letzten Planeten Gewinnen. Das auch nur durch eine fiese Karte (Verdammnis).
Wenn man weiss, wie das Spiel Solo läuft, kann man den Schwierigkeitsgrad schon ordentlich anziehen durch den Deckbau.
Und es macht richtig Freude.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Florian-SpieLama » 28. April 2016, 00:00

Also bei mir hat Conquest gar nicht gezündet. Vielleicht lag es an der Regelerklärung, aber es fühlte sich beim Spielen sehr komisch, diskursiv an. Vielleicht gebe ich ihm noch eine Chance bei besserer Erklärung, aber so hat es mir nicht gefallen.
Wenn ich so darüber nachdenke, erinnert es ein wenig an Blood Bowl Teammanager. Das fand ich gar nicht so schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen.
Aber im Moment finde ich, dass Conquest das schwächste der FFG LCGs ist.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon openMfly » 28. April 2016, 15:01

Florian-SpieLama hat geschrieben:Aber im Moment finde ich, dass Conquest das schwächste der FFG LCGs ist.


Interessant. Mein Eindruck ist, dass Star Wars am schlechtesten ankommt bei den deutschen Spielern. Wobei man zu Conquest auch keine allzugroße deutsche Community im Internet findet.
HdR und Netrunner sind viel beliebter (und besser?). Das ist wohl eindeutig.
CoC gab es ja nie auf Deutsch. Invasion ist beendet. Sieht für mich auch nicht interessant aus. Die Bilder gefallen mir nicht.
GoT 2nd Edition habe ich bisher einmal angetestet. Kann ich kein Urteil zu abgeben.

Da ich das 40k Universum liebe dürfte mein Urteil stark gefärbt sein.
Aber das Spiel ist doch schnell, bietet ständig Aktion und hat trotzdem enorme strategische Tiefe.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Vikingblood80 » 28. April 2016, 16:13

Am Montag: Die Tore der Welt Kartenspiel zu zweit

Handkarten & Ressourcenmanagement.

Sammle Ressourcen, spiele dafür Karten im passenden Moment, erfülle Aufträge, kriege Punkte.
Bietet keine wirkliche strategische Tiefe...man lebt von der Hand in den Mund...wofür es grad Punkte gibt, das macht man eben. Netter Mechanismus zumindest, der aktive Spieler bestimmt bis zu einem gewissen Grad die Ressourcenverteilung für alle während des Zuges und hat damit hohe Einflussmöglichkeiten. Punkteskala geht bis 79, haben wir sofort ausgereizt im ersten Spiel. Mit mehr Spielern und weniger Einfluss (man ist seltener aktiver Spieler) hat man vermutlich öfter mit einer "kleinsten Übel" Entscheidung zu tun und kommt man bei weniger Punkten an.

Kann man spielen, muss man nicht. 5 /10

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Florian-SpieLama » 28. April 2016, 17:21

@openMfly Ja es spielt ja auch persönlicher Geschmack eine Rolle.
Thematisch bin ich dem Wh40k-Universum auch nicht abgeneigt, aber es reicht nicht um etwas "besser" zu machen, wenn du verstehst was ich meine.
Invasion hat mir zum Beispiel besser gefallen. Besonders gut finde ich es aber auch nicht (mehr).
Netrunner ist mein absoluter Favorit, wobei es bestimmt nicht die beste Wahl ist, wenn es um solo geht. Aber das spiele ich nicht.
Ich würde schätzen, dass HdR das beste für deine Zwecke ist. Ich stell mir zumindest vor, dass ein Spiel besser solo funktioniert und das Spielgefühl einfängt, wenn es für ein Solo-Spiel konzipiert/designt wurde, als wenn Fans nachträglich eine Solo-Variante sich ausdenken.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon V3rItaS » 28. April 2016, 19:25

Lords of Waterdeep zu Viert...

Für zwei Leute wars das erste Spiel und beide haben sich auch gut geschlagen und sind sogar auf der selben Punktzahl gelandet.
Eines unserer Lieblingsspiele was schnell erklärt und einfach zu spielen ist. Es passt gut in einen Mittwoch Spieleabend. Außerdem eines der wirklich schönen Spiele in unserer Sammlung.

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Sascha 36

Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Sascha 36 » 29. April 2016, 12:29

Vor den Toren von loyang - Lookout

Ich hab das Spiel bis dato immer nur Solo gespielt und finde es mit der Solovariante von Ode ( La Granja) immer noch eins der Highlights der Solo Spiele.
Gestern konnte ich meine Freundin mal überreden es zu zweit zu probieren und was soll ich sagen, es gefällt mir fast noch besser. Auch fand ich es gar nicht so schwer zu erklären, die Hofphase bzw Kartenverteilung finde ich grandios erdacht. Ich bekomme 4 Handkarten von denen ich aber nur eine von der Hand spielen kann und die andere aus dem Hof nehmen muss oder ich lege eine meiner Handkarten in den Hof und gebe meinem Mitspieler die Möglichkeit so aus dem Hof Karten zu nehmen oder das Hofangebot zu erweitern.
In der dritten Phase macht dann jeder soviel Züge wie er kann bzw will, das kann man dann gleichzeitig machen oder abwechselnd.
Uns beiden hat das Spiel sehr gut gefallen und wir werden es in nächster Zeit wohl öfter auf den Tisch bringen.

Lichterfest - Pegasus
Momentan eines der Spiele die wir gerne mal zu Abend spielen, liegt aber auch an der Leichtigkeit und dem angenehmen Spielgefühl. In seinem Video von Spielerleben meint Martin Klein das es mehr oder weniger egal wäre darauf zu achten welche Karten der Gegner bekommt bzw wie ich meine Plättchen ausspiele.
Ich hab das ganze mal so gespielt und meine Freundin hat drauf geachtet welche Karten sie mir dazu spielt. Am Ende habe ich Haushoch verloren, ich möchte hier auch nicht Martin Kleins Aussage kritisieren, mich würde mal interessieren wie Klaus Ottmaier von Pegasus über diese Aussage denkt.
Letztendlich ändert es aber auch nichts daran das uns das Spiel sehr gut gefällt und ich es als schönes Familienspiel sehe. Empfehlung für den Zen Spieleabend zuhause wären daher Lichterfest, Tokaido und TAkenoko .


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