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Neulich gespielt (2016)

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lehni » 7. September 2016, 11:17

New Bedford: Hierbei geht es um Walfang. Es ist ein schnelles und recht einfaches Workerplacement Spiel. Man holt Waren, die man zum Bauen oder Hinaussegeln braucht. Man baut neue Gebäude, die auch Mitspieler nutzen können. Aber besser als Le Havre und andere, die diese Gebäude beim Spieler hinlegen, bauen wir diese in eine Stadt (Wie z.B. Carson City). Kann auch jeder nutzen und wie bei Caylus bekommt der Besitzer dann etwas dafür. Nahrung sammle ich um mein Schiff raus zu schicken. Dann werden soviele Walplättchen aufgedeckt wie Schiffe drausen sind und wer am weitesten drausen ist, sucht sich zuerst eines aus usw.
Für mich hat der Pfiff gefehlt. Fast alles aus anderen Spielen bekannt. Thematisch ist es ok. Wir bauen uns aber nichts großes auf, keine Engine. Es ist aber auch schnell gespielt. Die kritischen Entscheidungen haben mir gefehlt.

Nations: Mittlerweile schon ein Klassiker. Sehr gut, macht Laune. Ein Top-Spiel einfach.

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Mystica
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Mystica » 7. September 2016, 16:31

Ben Ken hat geschrieben:
Mystica hat geschrieben:Gestern mal wieder die 1. Ausgabe Risiko heraus gekramt! Eine ziemlich staubige Angelegenheit, aber dieses Spiel ist nicht umsonst ein Klassiker.
Wenn man ein wenig nostalgisch veranlagt ist sollte man echt versuchen die 1.Ausgabe zu bekommen. Keine großen Details der Spielfiguren o.ä, sondern einfach nur ein top Spiel!


Die mit den Dreiecken, Sternen und was war die dritte Einheitengruppe? Falls du die meinst, die habe ich zu Hause. Haben wir früher verschlungen. :D War klasse.


Ja ganz genau die meine ich! Dreiecke, dann eine Art Kreuz und der Stern..
Solltest du auf jeden Fall mal wieder ausprobieren :P

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Ben Ken
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ben Ken » 7. September 2016, 17:52

Vllt hole ich es mal wieder raus bei Gelegenheit. :)
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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Arnold » 9. September 2016, 07:13

Catan zu zweit: Ja, es funktioniert.

Selbstverständlich ist die Kommunikation am Tisch zu mehreren wesentlich höher, aber dadurch, dass wir die Jubiläumsausgabe besitzen, trösten wir uns mit dem Outfit :-)

Am WE wagen wir uns die Erweiterung Städte & Ritter im Spiel zu zweit zu integrieren. Mal sehen, wie sich das spielen lässt. Das Barbarenschiff werden wir wohl zwei Runden fahren lassen, bevor es aktiv wird. meine die Empfehlung hier mal gelesen zu haben.

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Dee » 9. September 2016, 10:30

LiannaMaelie hat geschrieben:Wir haben Pandemic Legacy durchgespielt.

Dann herzlichen Glückwunsch! Wie fandet Ihr das Ende (ohne zu spoilern)? Uns hat es etwas missfallen, vor allem die Einsatzbesprechungen. Das hat irgendwie nicht zusammengepasst.

Throwdown hat geschrieben:2 x tzolkin. Das zweite mal in der Hoffnung das wir irgendwas vergessen oder missachtet haben.

Echt interessante Meinung. Wir haben das Spiel schon zig Mal gespielt und jedes Mal macht es viel Spaß (also die Grübelei an und für sich, ist ja kein Partyspiel zum Lachen). Den Mangel mit der Ernährung hatten wir auch noch nicht. Ja, wir hatten manchmal auch keine extra Ernährungsplättchen, aber dann musste man eben den Mangel verwalten. Aber das mag ggf. echt nicht jeder, weil in der Tat kannst Du Dich dann nicht in Technologie oder Tempeln verbessern, weil Du erstmal Futter ranschaffen musst.

Arnold hat geschrieben:"Stadt der Spione Estoril 1942" ... Absolute Kaufempfehlung!

Kann ich Dir zustimmen, habe das Spiel auch nach dem ersten Spieletest gekauft. Aber es hängt davon ab, ob jemand Memory-Spiele mag. Ich halte den Anteil davon zwar eher als gering, weil man taktisch mit den Platzierungen der Charaktere mehr machen kann, aber dennoch gibt es einen Memory-Effekt und nicht jedem gefällt das.

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Dee » 9. September 2016, 10:45

Letztens gespielt:

Star Wars Rebellion: Eher enttäuscht. Hab aber auch verloren. Zum einen dauert das Spiel ewig - vor allem, wenn man es nicht kennt. Wir haben mit Erklärung ca. 4 1/2 Stunden dran gesessen. Das ist mir für das, was das Spiel bietet, zu wenig. Am meisten gestört hat mich aber, dass das Spiel taktische oder sogar strategische Tiefe vorgaukelt, es dann aber am Würfelglück hängt, ob eine Mission gelingt oder nicht. Bei den Kämpfen sehe ich das noch ein, da gleicht sich das bei der Masse an Schiffen auch irgendwie aus. Aber kritische Mission, auf die man zwei Runden lang hinarbeitet, zu verlieren, nur weil der Gegner besser würfelt ... nee, das passt mir gar nicht. Ich würde es ggf. noch einmal mitspielen, um meine Meinung zu relativieren oder zu festigen, aber ich glaube, ich überlasse das Spielfeld lieber Spielern, die Spaß daran haben. (Bzw. spiel ich dann lieber X-Wing oder Armada. :))

Grimoir des Wahnsinns zu dritt: Spielgefühl von der ersten Partie bestätigt. Prinzipiell könnten auch alle ihre Karten offen hinlegen und dann spielt nur einer oder man diskutiert einfach, was die beste Strategie ist. Hab es jetzt zweimal gespielt und brauche es glaube ich nicht mehr.

Mombasa zu viert: Puh ... ich hatte mich ja erst an Stefan Feld erinnert bei der Masse an Möglichkeit, aber dafür greifen die Mechanismen etwas besser. Dennoch: Viel zu viele Möglichkeiten als dass das Spiel Spaß macht. Interessant fande ich, dass die Spezialisierungen der anderen Mitspielern nicht gefruchtet haben. Sprich, der eine ging auf Diamanten und eine Kompanie, der nächste versuchte eher in Bücher zu investieren. Ich hab einfach von allem etwas gemacht - und damit gewonnen. Das heißt, ich hatte in jeder Kompanie Anteile, ich hatte Diamanten, ich hatte Bücher. Den Mechanismus mit den Karten hochlegen und nur eine Reihe auf die Hand nehmen, finde ich großartig. Er ist aber gar nicht so leicht zu meistern. Da gehört schon einiges an Planung dazu, dass man das optimal spielt. Alles in allem: Es ist ein gutes Spiel, aber nicht für mich. (Wer ein Mombasa sucht, ich hätte eines abzugeben.)

Tumult Royal zu dritt: Mensch, macht das Spaß! Ich hätte es anfangs nicht gedacht, aber mit dem zweiten Spiel erkennt man einige taktische oder sogar strategische Möglichkeiten und kann sehr gut planen. Dazu gibt es noch Unsicherheitsfaktor, ob man vielleicht doch zu viel genommen hat, was eine sehr gute Mischung aus Zufall und Taktik ergibt. Tolles Spiel, dass ich jederzeit mitspiele. (Auch wenn es dennoch nicht in meine Sammlung kommt.)

Roll for the Galaxy mit Erweiterung: Die Erweiterung verkompliziert das Spiel zu sehr für Neulinge, finde ich. Toll finde ich die Zielkarten, auf die man gehen kann. Das Grundspiel würde mir aber in der Tat ausreichen.

Battlestar Galactica: Tolles Spiel, wenn es nur nicht so lange dauern würde. Zusätzlich mit zig Erweiterungen und Hausregeln freue ich mich darauf, wenn wir einmal nur das Grundspiel in seiner Standardform spielen. Dann ist es auch für Neulinge leichter zu durchschauen und es gibt weniger Optionen. Dann spielt es sich vielleicht auch schneller.

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Arnold » 9. September 2016, 11:00

Arnold hat geschrieben:"Stadt der Spione Estoril 1942" ... Absolute Kaufempfehlung!

Kann ich Dir zustimmen, habe das Spiel auch nach dem ersten Spieletest gekauft. Aber es hängt davon ab, ob jemand Memory-Spiele mag. Ich halte den Anteil davon zwar eher als gering, weil man taktisch mit den Platzierungen der Charaktere mehr machen kann, aber dennoch gibt es einen Memory-Effekt und nicht jedem gefällt das.[/quote]

Hallo Dee, zur Erreichung einer optimalen Ausbeute an Agentenkarten muss man sich merken, wo ich welchen Agent mit welcher Funktion abgelegt habe. Das entspricht, wie du richtig schreibst, dem Memory-Effekt, welches nicht jedem gefällt.

Ähnliches kenne ich auch, wenn ich mir merken muss, welchen Spielzug ich als nächstes sinnvoll machen will und meine Mitspieler haben gerade eine extrem hohe "Downtime". Da passiert es schon mal, wenn ich dann endlich dran bin, dass ich tatsächlich vergessen habe, was ich im Detail machen wollte. Das ist dann der Moment, wo mir der Memory-Effekt an anderer Stelle nicht gefällt :-)

Stadt der Spione ist echt spannend und unterhaltsam bei allen Spielerzahlen zugleich, wobei die Erfüllung der drei Siegpunktmöglichkeiten gar nicht so einfach ist. Gruß Arnold

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lehni » 9. September 2016, 11:31

Kampf um den Olymp ist ein 2er Spiel und ein typischer Cramer: Solide, alt bekanntes nichts neues, nichts zum Aussetzen und trotzdem nur "OK". Der Grund ist einfach: Es gibt mittlerweile sehr gute 2er, die auch schnell zu spielen sind aber wo man einfach mehr Kontrolle hat und öfters knifflige Entscheidungen zu treffen hat. Hier verliert oder gewinnt man und hat nicht das Gefühl gut oder schlecht gespielt zu haben, sondern die Karten haben halt nicht gepasst. Das System Bezahle Karten mit Karten kennen wir ja aus San Juan oder Race for the Galaxy. Finde ich sehr gut. Nur hier braucht man auch die richtige Farbe. Und genau das finde ich einen Rückschritt. San Juan geht zu zweit auch gut und schnell, macht mir aber letztendlich mehr Spaß. Revolte in Rom ist ein altes Spiel von Stefan Feld, wo man auch an einem Tableau in der Mitte anlegt, gegenseitig kämpft aber auch Würfel hat.
Kampf um den Olymp ist für mich somit solide, es gibt aber viele 2er Spiele, die ich lieber habe.

Nippon: Macht mir weiterhin viel Spaß. Das System der Worker in unterrschiedlichen Farben und man sollte möglichst wenig verschiedene Farben sammeln, finde ich genial. Wie ein typischer Euro ist alles miteinander verzahnt. Das einzige was mir nicht gefällt ist der Zeitpunkt der Zwischenwertungen. Die fallen manchmal sehr blöd und man fällt um viele Punkte um weil man gerade nicht mehr dran kommt. Bei 4 Spielern schwer zum Abschätzen. Eventuell besser zu 2. und 3. zu spielen.

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Ronny
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ronny » 9. September 2016, 14:34

Terraforming Mars - Gestern zum ersten mal gespielt, zu Dritt und in der Einsteiger Variante.
Wir schlüpfen also in die Rolle eines Konzerns, der sich dabei ein goldenes Näschen verdienen möchte, indem er einer der Ersten ist, die den Mars nutzbar machen. Ziel des Spiels ist es, 9 Ozean-Felder zu erzeugen, den Sauerstoffgehalt zu erhöhen und die Wärme deutlich zu steigern. Dafür steigt der Terraformwert (TW), welche wiederum Siegpunkte und ein Teil des Geldeinkommens darstellt.
Hier haben wir auch schon die erste Schwierigkeit für Einsteiger... Es gibt viele Symbole und Begriffe, die am Anfang echt verwirrend sein können. Wann steigt mein TW, wann ist die Produktion von Einkommen gemeint und wann das eigentliche Geld (Mega Credits). Das Ganze gibt es dann noch für Rohstoffe, Energie und Wärme. Genauso muss man sich merken, welchen Wert hat jetzt eigentlich der Bronzene, der Silberne oder der Goldenen Cube? 1, 5 und 10, eigentlich total einfache, trotzdem kann man sich mal verrechnen und vertun. Die ersten 2-3 Runden haben wir daher ein paar Fehler gemacht. Aber eigentlich ist alles ziemlich Einleuchtend und irgendwann sitzt der Unterschied dann auch und man kommt leichter rein.
Im Spiel kommen versuchen wir dann mit dem Ausführen von Projekten (Karten) verschiedene Vorteile zu bekommen, wie eine erhöhte Produktion, Forschung mit Mikroben und dem Bau von Gebäuden. Verschiedene Kartenkombinationen können dabei richtig Stark werden.
Wir drei hatten komplett andere Strategien und versuchten mit unterschiedlichsten Wegen unsere Ziele zu erreichen. Am Ende machten wir alle fast gleich viele Punkte, aber auf ganz anderen Wegen. Jede Strategie für sich sehr auf einen Bereich bezogen, waren Sie etwa gleich Stark.
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und nächsten Donnerstag kommt es gleich wieder auf den Tisch.

Ersteindruck: Sehr Gut!

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AndreasB78
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon AndreasB78 » 10. September 2016, 15:18

Lehni hat geschrieben:Kampf um den Olymp ist ein 2er Spiel und ein typischer Cramer: Solide, alt bekanntes nichts neues, nichts zum Aussetzen und trotzdem nur "OK".


Meinst Du Cramer oder Kramer? Dynasties und Kraftwagen fand ich zumindest recht "frisch". Bei Kraftwagen das Rondell und den Markt und bei Dynasties den Kuchenteilmechanismus als Spiel fand ich schon recht innovativ. Ich meine der Mann hat sein erstes Spiel 2010 auf den Markt gebracht und ich finde nicht, dass er seitdem nur "altbackenes" herausgebracht hat. Aber ist letztlich Geschmacksache.

Aber um auch etwas "Ontopic" beizusteuern:
Gespielt wurde "West of Africa" mit 5 Spielern. Für mich eine Überraschung. Es kam ja bei diversen Bloggern nur mäßig weg, aber es spielte sich recht flüssig, man hatte nicht das Gefühl, alles schon x-mal gesehen zu haben und es funktioniert hervorragend mit der maximalen Spielerzahl. Aus meiner Sicht ein echter "Geheimtipp".

Viele Grüße,
Andreas.

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Krazuul
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Krazuul » 10. September 2016, 17:04

Bei mir wird in den nächsten Wochen nur sehr wenig gespielt werden =/
Meine Freundin ist umgezogen (550km), hab zwar schon online mit ihr Hive und Shogi gespielt (mal schauen inwiefern und auf welche Spiele sich das ausweiten lässt).
Und ich muss die nächsten 5 Wochen immer Samstags Arbeiten bzw. auf Abruf stehen bis Sonntagabend -.-

Mal schauen, ob sich evtl. ein Brettspielabend Freitags organisieren/finden lässt.

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lehni » 10. September 2016, 19:26

AndreasB78 hat geschrieben:
Lehni hat geschrieben:Kampf um den Olymp ist ein 2er Spiel und ein typischer Cramer: Solide, alt bekanntes nichts neues, nichts zum Aussetzen und trotzdem nur "OK".


Meinst Du Cramer oder Kramer? Dynasties und Kraftwagen fand ich zumindest recht "frisch". Bei Kraftwagen das Rondell und den Markt und bei Dynasties den Kuchenteilmechanismus als Spiel fand ich schon recht innovativ. Ich meine der Mann hat sein erstes Spiel 2010 auf den Markt gebracht und ich finde nicht, dass er seitdem nur "altbackenes" herausgebracht hat. Aber ist letztlich Geschmacksache.

Kraftwagen ist ja eine überarbeitete Version von Glen More. Und Glen More fand ich sehr gut, besser sogar als Kraftwagen. Dieser Jenseits von Theben Grundmechanismus, den wir dann auch bei Patchwork gesehen haben, funktioniert grandios.
Dynasties war ein klassischer, solider Titel mit Mehrheiten und so. OK eben.
...also ich meine nicht altbacken sondern fehlender "Flash" für mich - ist aber natürlich subjektiv.

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lehni » 10. September 2016, 21:07

Caylus als Klassiker. Einfach sehr gut. Ich habe versucht auf Tuch+Gold=1 Gunst zu spielen. Und auch sonst viele Günste zu sammeln. Das Schloß war sehr umkämpft, da konnte ich leider nicht oft Günste einkassieren. Deshalb ging meine Strategie nicht ganz auf.

Roll for the Galaxy Das Spiel war extrem schnell aus, unglaublich. Es ging aber deshalb so schnell, weil jeder für sich gespielt hat. Die einzige Interaktion ist wer welche Aktion aktiviert. Das ist einerseits natürlich wichtig und macht auch Spaß zu überlegen. Aber da ich ja nicht die Würfel der Mitspieler kenne, ist es ein Stochern im Nebel.
Insgesamt stören mich Multiplayer Solitärspiele nicht und deshalb hat mir das hier auch nicht viel ausgemacht. Bei manchen aus unserer Runde kam es aber genau aus diesem Grund nicht so besonders an.

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Arnold » 11. September 2016, 11:38

Traders of Osaka Auf Empfehlung eines ehem. Forenmitgliedes habe ich mir das Spiel bestellt und am Samstag nach Lieferung gespielt. Hatte versprochen mich hierzu zu melden; versprochen ist versprochen ;) Nachdem ich den Luftwiderstand der OVP bezwungen hatte und leider wegen der geringen Übergröße der Spielkarten ( 104 ) meine Kartenmischanlage von Noris nicht nutzen konnte, entpuppte sich Traders of Osaka als echte Perle zu zweit.

Es gilt Warenkarten, welche in vier Farben vorhanden sind optimal zu sammeln. Sammeln heißt, sobald ein Kauf eines kompletten Marktes getätigt wurde, wandern die Schiffe, welche als Zählstein zum Ereignis dienen. Ist ein oder mehrere Schiffe in Osaka, nach fünf Feldern, angekommen, darf man seine Karten des Schiffes verkaufen, dessen Farbe gleich ist. Hier gilt die Summe der Werte aufgerundet auf die nächste durch 5 zu teilende Zahl. Der Quotient ergibt die erreichten Siegpnkte. Die werden dann durch die Kartenrückseite als Stapel dargestellt.

Um hohe Wertigkeiten( 2 - 5 ) der Spielkarten zu erhalten, hat jeder Spieler einen Reservierstein. Sobald das ausreichende Vermögen gesammelt wurde, darf er diesen kaufen, während er für alle andern Spieler blockiert war. Kostenlos darf man in jeder Runde nur eine Karte erwerben. Soweit in Kürze.

Gestört wird dieses Sammeln mit den beiden Felder Black Tide. Wenn bei einer Wertung ein anderes Schiff gleichzeitig auf einem der beiden Felder steht, so verliert man Karten, soweit man diese nicht versichern kann um diese dann doch noch für den nächsten Verkauf zu retten. Hier ist uns allerdings nicht ersichtlich, warum diese Karten um 90° gedreht werden sollen. Haben wir auch auf keinem Foto im Internet so gefunden. Zu zweit TOP, zu viert befürchten wir, dass kaum noch Einfluss besteht.

Danach haben wir mal richtig das Glück herausgefordert. Sechs Würfel werfen, sechs Spielsteine auf die letzten sechs Backgammonfelder setzen, sechs Karten ziehen und möglichst viele Stiche machen um meine Spielsteine auszuspielen. Die Rede ist von MarraKesch. Das Punktesystem macht richtig Spaß und die 12 Runden vergehen im Nu. Gruß Arnold

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Harry2017 » 11. September 2016, 19:45

Mal ne kurze 2er Runde Splendor eingeworfen...ich ging direkt nur auf Punkte, Frau hat sich erstmal seeeehr viele günstige Karten (ohne Punkte) gekrallt...Ab 11 zu 4 hat sie dann doch noch aufholen können - Mit 15 zu 13 konnte ich aber doch noch siegen.

Trockenes, themaloses aber dennoch recht schönes Spiel für mal kurz zwischendurch ...

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maeddes
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon maeddes » 11. September 2016, 19:56

Ronny hat geschrieben:Terraforming Mars [...]
Ersteindruck: Sehr Gut!

Danke für den Ersteindruck.
Ich freu mich auch schon auf die erste Partie. Was ich bisher drüber gelesen hab' und auch der überaus guten Wert auf BGG macht Lust. Die Regel ist ja auch gut geschrieben.

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon openMfly » 11. September 2016, 21:38

Herr der Ringe LCG (solo, zweihändig)
Unzählige Partien die letzte Woche gespielt. Für etwas Abwechslung bin ich zeitweise auf das Spielen mit 2 Decks übegegangen. Für einen Solo-Spieler ist dieses Spiel einfach großartig. Für Mehrspieler natürlich auch. :D

Apex Theropod (solo)
Mal ein ganz anderer Deckbuilder. Sowohl Thema (Dinosaurier) als auch Mechanismen sind (mir) neu.
Mal wählt einen Dinosaurier und geht jagen. Ein Boss-Gegner und die Umwelt kommen einem dabei in die Quere.
Jeder Saurier spielt sich anders.
Es ist ein wirklich nettes Spiel. Allerdings packt mich das Thema nicht so richtig. Da habe ich doch Deckbuilder/ Kartenspiele, die mir mehr liegen.

Legendary Marvel (solo, zweihändig)
Gestern X-Men: Apokalypse geschaut. Heute musste das Spiel auf den Tisch. Apokalypse habe ich dann im zweiten Anlauf mit einem guten X-Men Team besiegt. Einer der fettesten Masterminds im ganzen Spiel.
In einer dritten Runde ging es dann noch gegen Mr. Sinister, ebenfalls mit X-Men.
Ich liebe es. :heart:

Oh my gods (solo)
Die neuen Regeln gelsen und eine deutsche Solo-Variante auf BGG gefunden.
Hm... nicht übel. Aber der AI-Gegner scheint mir doch etwas schwach auf der Brust.
Das Spiel wird mich sicher auch nicht lange motivieren können. Etwas zu simpel für meinen Geschmack.
Vielleicht geb ich ihm im Mehrspieler bei nächster Gelegenheit eine Chance.

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Ben Ken
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ben Ken » 11. September 2016, 23:24

Karuba
Sehr simpel und trotzdem muss man in äußerst überschaubarer Zeit schnell an seine Siegpunkte kommen. Das erfordert taktisches vorgehen und ein Quentchen Glück bei den Plättchen.

Tzolkin
Ganz einfach: Ich bin begeistert. :D
Komplex und jede Menge Möglichkeiten pro Zug. Ein Spiel nach meinem Geschmack. Wir haben die zwei Spieler Variante gespielt. Der Dummyspieler besetzt nur die Zahnräder und greift ansonsten nicht ein.
Es war nicht ganz einfach den Überblick zu behalten. Am Ende konnte ich allerdings mit einem guten Abstand den Sieg davontragen.
Tolles Spiel, angenehmer Mitspieler.

Splendor
Absacker mit schönen Karten und sehr wertigem Material. Hat mir auch gefallen. Wurde allerdings von meinem Tzolkin Mitspieler eiskalt abgezockt.
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Sempre
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Sempre » 12. September 2016, 07:58

Arnold hat geschrieben:Traders of Osaka
Gestört wird dieses Sammeln mit den beiden Felder Black Tide. Wenn bei einer Wertung ein anderes Schiff gleichzeitig auf einem der beiden Felder steht, so verliert man Karten, soweit man diese nicht versichern kann um diese dann doch noch für den nächsten Verkauf zu retten. Hier ist uns allerdings nicht ersichtlich, warum diese Karten um 90° gedreht werden sollen.

Der Grund ist, dass die Versicherung auch für weitere Black-Tide-Ereignisse bestehen bleibt. Eine einmal versicherte Ware muss später nicht noch ein weiteres Mal versichert werden. Das Drehen der Karten ist also eine Erinnerungsstütze.

Arnold hat geschrieben: Zu zweit TOP, zu viert befürchten wir, dass kaum noch Einfluss besteht.

Zu zweit haben wir immer extrem knappe Ergebnisse und das Spiel ist sehr taktisch gesprägt. Einmal konnten wir zu viert spielen. Der eigene Einfluss sinkt natürlich und man muss etwas mehr "Risiko" gehen. Ich fand's aber nicht schlecht.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Arnold » 12. September 2016, 09:54

Danke Sempre, wir verlassen jetzt zwar mal den ursprünglichen Thread, aber worin würde der Unterschied bestehen, die Karten zwecks Versicherung quer oder längs zu legen? Wir meinen nur die Ausrichtung und nicht die Funktion.

Wobei wir es so verstanden haben, dass diese Karten auch später mit in den Verkauf dürfen. Gruß Arnold

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Krazuul
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Krazuul » 12. September 2016, 10:02

Die Ausrichtung dient einfach nur als Gedächtnisstütze, soweit ich das verstanden habe.
Ist eine gängige Praxis in vielen Kartenspielen, zB in Magic: The Gathering wenn die Funktion einer Karte ausgeführt wurde, oder Mana, welches benutzt wurde. Nennt sich "to tap a card" oder "tappen"

https://en.wikipedia.org/wiki/Tap_(gaming)

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Sempre » 12. September 2016, 11:00

Wie schon geschrieben, ist es lediglich eine Erinnerungshilfe. Wie Ihr das konkret handhabt, könnt Ihr natürlich frei entscheiden. Und ja, die versicherten Waren können später ganz normal verkauft werden.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Arnold » 14. September 2016, 07:13

zu zweit zwei spannende und auch unterhaltsame Newcomer:

Traders of Osaka: stimmt der Übersicht zu liebe sollten auf jeden Fall die Versicherungen quer gelegt werden. Zwei Partien, die immer verdammt spannend verliefen, Absolute Kaufempfehlung!

Stadt der Spione: Habe bereits berichtet, neben der Spannung und sich manchmal wundern, welchen Agenten man wohin gelegt hatte :) hat dieses Spiel extrem hohe Interaktion und ist sehr unterhaltsam. TOP!!!

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Ronny
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ronny » 14. September 2016, 10:41

am Sonntag kam zum ersten Mal Star Wars Rebellion auf den Tisch. Wir haben zu Zweit gespielt, denn von den Mehrspielervarianten halte ich bei solchen Spielen nicht viel (Stronghold, Ringkrieg). Ich "durfte" die Rebellen spielen, was zwangsläufig bedeutete, dass ich mich benachteiligt fühlte. hehe. Kleiner Spaß, aber das Imperium hat wirklich Missionskarten, die dem Rebellenspieler immer wieder ungläubig nach der Karte fragen lassen. "Darf er das jetzt wirklich tun?" - ja, er darf!

Zu den Regeln... die sind eigentlich sehr gut geschrieben und auch gar nicht zu umfangreich, wie ich eigentlich dachte. Trotzdem hat zwei Mal überfliegen der Regeln nicht gereicht, um einfach durchzuspielen. Immer wieder gibt es kleine Situationen, die man lieber noch mal nachlesen will. Ein großen Fehler haben wir gemacht, als wir davon ausgingen, dass man zum intervenieren immer einen Anführer vom Spielertableau in das System ziehen muss, wo die Mission gerade stattfindet. Tatsache ist aber, wenn bereits ein Anführer von mir drin steht, interveniere ich beim Gegner in diesem System automatisch. Auch braucht er nicht mal das richtige Symbol, er zwingt den Gegner trotzdem zum Würfeln und hat dieser keine Erfolge gewürfelt, misslingt die Mission trotzdem. Das zusammenrechnen von allen Anführern im System haben wir hingegen richtig gemacht.
Alles andere in den Regeln haben wir intuitiv richtig gemacht, war aber trotzdem manchmal nicht ganz sicher. Im großen und ganzen aber eine super Anleitung mit tollem Referenzbuch.

Das Spiel ging sehr langsam los, wie gesagt, wir mussten oft Regeln nachschlagen wegen Unsicherheit. Erst nach der Hälfte des Spiels, kamen wir besser rein und dann gingen die Runden auch flotter. Obwohl der Imperiale Spieler immer tolle Karten ausspielte und mir ständig Anführer wegnahm, machte er den Fehler, nicht genug sich auszubreiten. Dadurch war im lange unklar, wo ich sein könnte. Er sagte zwar aus Spaß am Anfang mal, es wäre lustig wenn ich auf Tatooine wäre. Da war ich tatsächlich, aber er konnte es nicht glauben. hehe.

Das Spiel funktioniert im Grunde so:
Erst werden den Anführer Missionen zugeteilt, oder sie werden auf dem Spielertableau gelassen, um später damit zu intervenieren.
Dann werden die Missionen ausgeführt oder Anführer vom Tableau verwendet, um Bewegungen durchzuführen. Jetzt könnte der Gegner bei Missionen intervenieren, wenn er noch freie Anführer auf seinem Tableau hat. Wenn interveniert wird, muss man für den Erfolg der Mission würgeln, bei manchen Karten gelingt die Mission aber auch immer. Kommt drauf an, ob auf der Mission steht "Versuche".
Bewegt man sich in ein System mit Gegner, kommt es zum Kampf. Hierbei gibt es Weltraumkämpfe und Bodenkämpfe. Diese werden getrennt abgehandelt und das solange bis einer die Flucht antritt, oder verloren hat.
Anschließend gibt es die Auffrischungsphase, alle Anführer kommen zurück, es gibt vielleicht neue Anführer und es werden vielleicht Einheiten produziert, je nachdem welche Runde man gerade ist.
Das Spiel endet, wenn das Imperium den Rebellenstützpunkt mit Bodeneinheiten überrannt hat, oder der Rebellenmarker den Zeitmarker berührt.

Das Spiel machte uns trotz 4,5 Stunden Spielzeit echt viel Spaß und wir werden es bald wieder spielen.

Mein Fazit: Sehr gut!

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon JasminHöller » 14. September 2016, 12:22

Wir haben letzten Sonntag die Legenden von Andor gespielt. Immer wieder ein toller Spielspaß!


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