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Neulich gespielt (2016)

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Vikingblood80
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Vikingblood80 » 28. Dezember 2016, 12:48

Gestern Abend 2 Runden Colt Express zu viert.

Im ersten Spiel wählte ich Ghost. Meine Frau: "Das ist voll unfair, der ist viel zu stark. Wenn du den noch mal nimmst spiel ich nicht noch mal mit." Mir gelang es den Koffer zu schnappen. Cheyenne wurde der Revolverheld und gewann damit...ich wurde knapp 2.er.

Meine Frau hatte sich etwas beruhigt und ich wählte im zweiten Spiel den Chrakter den ich noch nicht gespielt hatte und zwar Django. Lief ich richtig gut. Ich konnte mich immer etwas abseits von den anderen bewegen, schiessen und Geld einsacken. Bewegen während der Tunnelphasen war auch prima. Ich konnte einen der beiden Koffer aus der Lok erbeuten und blieb dann oben.In der letzten Runde war mein Ziel meine beiden letzten Patronen ans den Mann zu bringen, um auch noch die 1000$ für den Revolverheld einzusacken. Schien mir lohnenswerter als sich mit den anderen um den 2.en Koffer zu prügeln. Mist nur 1 Schuss-karte auf der Hand. Vorletzter Zug, ich ziehe 3 Karten - ja da ist meine zweite Schusskarte und ich treffe noch. Allerdings antizipiert meine Frau (Belle) gut wo ich bin und schlägt mir in ihrer letzten Aktion den Koffer aus der Hand. Kurzer Ärgermoment. Aber habe trotzdem mit Highscore (2500$) gewonnen. :)

Fazit: Zu viert noch mal deutlich besser als zu dritt. :)

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon openMfly » 28. Dezember 2016, 18:33

Über die letzten drei Tage wurde sehr viel gespielt bei uns. Bei den meisten Sachen war die Stimmung am Tisch auch toll.

Escape Room (Noris; 4 (5) Spieler)

Das erste Szenario (Prison Brake) kam richtig gut an. Irgendwann um nach 1:00 Uhr haben wir damit noch losgelegt.
Leider saßen wir am ersten Teil des Szenarios eine halbe Stunde. Mit der Lösung waren wir uns nach 15 Minuten oder so sicher. Aber der Decoder war anderer Meinung.
Dann haben wir die Hinweiskarten benutzt und waren erstaunt, dass die 3. Karte dieselbe Lösung nannte. Also nochmal verschiedene Schlüssel mit den gleichen Zahlen getestet und beide Richtungen.... immer wieder "falsch". Unser Decoder scheint kaputt zu sein.
Wir spielten dann weiter. Bei Teil 2 und 3 des Szenarios wieder das gleiche Problem.
Laut Internetseite waren unsere Lösungen richtig.
Das hinterließ einen negativen Beigeschmack. Das Spiel an sich fanden alle super und waren mit Eifer dabei. Aber der Frust über den kaputten Decoder.... mal sehen, was der Hersteller sagt.

Exit (Kosmos; 4 Spieler)
Die Grabkammer des Pharaos folgte direkt auf "Prison Brake". Am Ende hatten wir 5 Uhr... morgens.
Wir haben 1,5 Stunden gebraucht. Das Zerstören des Materials hat einen Spieler gestört, deshalb haben wir es versucht so zu lösen (Kopf, Papier und Stift). Hat geklappt. Auch hier hatten alle viel Freude dran.
Ein einziges Rätsel war uns zu schwer. Auf das dafür benötigte wären wir wohl nie ohne Hinweis gekommen.
Insgesamt kann ich die Exit/ Escape Spiele nur empfehlen. Auch unsere Wenigspieler waren begeistert.

Mysterium (6 Spieler)
Das Spiel ist richtig eingeschlagen. Ich denke fast noch mehr als die obigen Titel.
Dabei war ich skeptisch, ob es alle anspricht. Kommt selten vor, dass vom gleichen Spiel drei Partien gespielt werden. Codenames kam bei dieser Gruppe schon so gut an. Und es gibt bei den beiden viele Gemeinsamkeiten im Spielgefühl. Dann weiß ich nun, welche Art Spiel sehr gut zu dieser Gruppe passt.
Zwei Partien gingen verloren. Sehr lustig war die dritte. Person, Ort und Tatwaffe wurden von jedem fast direkt erraten. Wir haben uns dann absichtlich falsch gestellt, um noch viele Hellsicht-Punkte abzustauben.
Also konnten wir im Finale alle die drei Karten sehen. Ich war auch sofort sicher, was gemeint war. Die anderen auch.
Dann deckten wir auf und waren erstaunt, dass wir uns alle auf 4 verschiedene Möglichkeiten verteilt hatten.
Als dann der Geist aufheulte und die 5. Möglichkeit die richtige war, auf der niemand stand, war das Gelächter groß.
Ich hatte vorher noch großspurig meine Lösung den Mitspielern anhand der Karten erklärt. :D

Smash Up (3 Spieler)

Bisher hatten wir es meist mit 5 Leuten gespielt. Auch mit "Langdenkern". Mit 3 hat es mir deutlich besser gefallen. Die Züge waren schnell und man hatte nicht so eine ewige Down-Time. Bei so einem simplen Spiel das auf Fun ausgerichtet ist, macht es keinen Spaß ewig zu warten. Aber zu dritt lief es gut.
Meine Game of Thrones - Transformer konnten sich dann auch gegen die Zombie- Griechen und die Drachen - Haie durchsetzen. Hatte das Spiel schon fast abgeschrieben und wollte es eigentlich nur noch auf den Tisch bringen, weil es der Gruppe so gut gefällt. Aber an der Partie hatte auch ich wieder meinen Spaß.

T.i.m.e. Stories (4 Spieler)
Puh... lange hatte ich mich auf dieses Spiel gefreut. Wir statteten der Nervenheilanstalt einen Besuch ab.
Genauer gesagt 3 Versuche. 25 Zeiteinheiten... ist das euer Ernst? Wie soll man das schaffen? Meine Gruppe wurde skeptisch und fragte, ob ich die Regeln richtig verstanden habe. 1-3 Zeiteinheiten für einen Ortwechsel. 1 Zeiteinheit für die Bewegung und eine weitere Zeiteinheit, wenn die gleiche Figur (bei der nächsten Zeiteinheit) eine Probe ablegen möchte. Dann wieder eine Zeiteinheit, wenn noch Schilde da sind und die Probe nochmal abgelegt werden muss. Bei den ganzen Orten sind die 25 Einheiten schnell verbraucht.
Nach 3 Versuchen war dann doch viel Frust dabei. Das Spiel an sich kam sehr gut an. Die Geschichte, das Besuchen der Orte und lösen der Rätsel. Aber der Zeitdruck schien uns extrem. Lief da was falsch bei uns?

Shuffle Heroes (2 Spieler)
Für mich das schwächste Spiel an den drei Tagen. Eine Partie gespielt, die sich auch noch lange hinzog. Hat mir und meinem Gegenüber so gar nicht gefallen.

Blood Bowl Team Manager (3 Spieler)
Hier wurde es dann wieder lustig. Allen drei Spielern gefiel das Spiel sehr gut. Bis zum Ende blieb es spannend. Chaos konnte sich aber durchsetzen gegen Zwerge und Menschen. Ich durfte ab Runde 4 keine Betrugsmarker mehr verteilen. Zu oft wurden die Spieler meiner Gegner vom Platz gepfiffen. Als ich dann sagte, dass es nur 6 Pfeifen gibt bei ca. 32 Markern, wurden die Mitspieler sehr misstrauisch. :rolleyes:
Das Spiel ist überhaupt nicht kompliziert, obwohl es erstmal so aussieht. Erstaunt war ich, dass die Gegner meist gelassen auf Angriffe gegen ihre Spieler reagierten.
Dass ich mich doch noch für das Spiel entschieden habe, bereue ich nicht. Es wird sicher öfter mitgenommen und ausgepackt.

Ohne Furcht und Adel (5 Spieler)
Noch ein Knaller. Nur mir war das Spiel bekannt und ich liebe es, obwohl ich es seit Jahren nicht gespielt habe. Gerade bei den beiden Wenigspielern kam es sehr gut an. Die beiden haben uns auch ordentlich abgezogen. Die Gruppe war sehr friedlich eingestellt, so dass ich, der oft erst als vierter oder fünfter wählen dufte, meist Dieb und Meuchler zur Wahl hatte. Geschickt meuchelte und stahl ich :D . Einen Spieler traf es besonders oft. Dabei war es oft auch Zufall, dass ich ihn erwischte. Er ärgert sich doch etwas. Aber insgesamt hatten alle Spaß. Das Spiel ist ein Klassiker, ohne altmodisch zu wirken.

Yomi (2 Spieler)

3 Partien gegen zwei verschiedene Mitspieler.
Die Mitspieler waren zwar dabei, aber ich hatte gerade bei dem Spiel mehr Begeisterung erwartet. Mir gefällt es sehr gut, auch wenn ich nur einen Sieg verzeichnen konnte. Wenn man drin ist, spielt es sich zügig und bleibt auch bei größerem Abstand noch spannend. Einmal konnte ich 45 Schaden in einer Runde machen. Damit habe ich das Spiel drehen können. Bin gespannt, ob es in Zukunft noch mehr Beliebtheit bei uns erlangt.

Warhammer Quest Abenteuerkartenspiel (4 Spieler)
2 Missionen haben wir geschafft. Das Aufrüsten und Entwickeln der Helden hat zwei Mitspieler gefesselt. Ein Mitspieler war nicht so angetan von dem Spiel. Allein die englischen Karten haben bei ihm schon eine Blockade gegen das Spiel ausgelöst. Wir haben ihm dann eher sagen müssen/ sollen, was er macht.
Solo (2 Helden) hat mir das Spiel gut gefallen. Mit 4 Spielern sogar noch besser, da es mir auch leichter erschien.
Ich werde es noch öfter in der Gruppe auspacken. Zumindest 3 der 4 Spieler wollen die Kampagne sicher zu Ende spielen.
Bei den FFG/ Heidelberger Fantasy Spielen kann man anscheinend nicht viel falsch machen.

Patchwork (2 Spieler)
Hier habe ich dieses Mal zugeschaut. Der eine Spieler kannte und mochte das Spiel, für den anderen war es neu. Er kam aber flott rein. Ich denke, es kam mäßig bei ihm an. Er war bis zum Ende wirklich bemüht und hatte auch Spaß, aber die positiven Kommentare blieben aus.

Das Grimoir des Wahnsinns (4 Spieler)
Für mich eine positive Überraschung. Auch wenn es bis zum letzten Gegner etwas einfach wirkte. Wir müssen den Schwierigkeitsgrad bei der nächsten Partie erhöhen. Aber das Artwork ist spitze und die Aktionen machen Freude. Zwar kein Überflieger, aber durchaus ein Spiel, dass noch ein paar Mal auf dem Tisch landen wird.

Puzzle Strike (3 Spieler)
Der eine Spieler hatte nicht so richtig Lust auf das Spiel. Es wirkte auf ihn denke ich zu kompliziert. Das merkte man dann auch an seiner Motivation. Insgesamt entwickelte das Spiel sich auch nur langsam. Viel verschickt wurde überhaupt nicht. Eher Geld und Aktionen gesammelt. Daher löste die Partie wenig Begeisterung aus.
Eigentlich blöd, denn mir gefällt das Spiel. Ich denke, hier ist viel mehr Potential. Zudem mag ich den Beutel-Bau und die schönen dicken Chips.

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HDScurox
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon HDScurox » 28. Dezember 2016, 21:14

Puzzle Strike lebt vom draufhauen, wenn die Spieler nicht konfrontativ spielen, stirbt das Spiel einen qualvollen langsamen Tod.
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Harry2017 » 28. Dezember 2016, 22:00

Heute mit nem Tabletopper meine Sammlung eingeweiht und Warhamner 40k und Blood Bowl gespielt:

Mein Warhammerspielfeld von Tabletop-Modellbau hab ich ja schonmal vorgestellt. Schnell mal ein Spielfeld generiert und los gings mit Kill Team 5vs5 nach ganz ganz einfachen Regeln. Macht Spaß, aber als Brettspieler ist es erstmal ungewöhnlich für eine Aktion bis zu 3x zu Würfeln...(Treffe ich? Verletze ich? Hält die Rüstung?) Dazu die ganzen Werte - Erstmal sehr undurchsichtig für mich...Sollte man aber halbwegs schnell reinkommen - Ist schon ein "Tabellen-&Zahlenspiel.

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Danach Blood Bowl, zumindest eine Halbzeit. Erstmal ausgestanzt, entgratet und dann aufgebaut/zusammengesteckt....zum Glück muss nicht geklebt werden. Dann gehts los mit positionieren der Spieler, Anstoss und den Aktionen. Schnell geht man zu Boden und es gibt einen Spielerwechsel - 8 Runden hat eine Halbzeit. Erst natürlich etwas träge mit viel nachschlagen - Aber später gings dann halbwegs. Auch hier: Zahlenjonglieren und bis zu 3x Würfeln für eine Aktion, auch hier fällt mir das erstmal schwierig mit den vielen "nun auf xy Würfeln mit Modifikation yz blablabla - Macht aber Spaß, am Ende hab ich dann durch Zufall auch einen Touchdown hinbekommen und die Halbzeit gewonnen :-)

Es gibt wahrscheinlich bessere Tabletops und auch bessere Ball-und Kloppbrettspiele - Aber der Flair der GW Spiele ist schon einzigartig und höchstens GW kommt da mit XWing und Co dran...Ist halt wie Apple - Kann teilweise weniger, ist manchmal auch beschränkt und umständlich, aber hast Du kein Apple hast Du halt kein Apple und das was es kann macht es dafür extrem gut .

Das Feeling Blood Bowl zu spielen ist für mich halt ein anderes als einfach ein Deadball etc auszupacken (auch weil ich früher neidisch auf die großen Kids im Jugendcafe geschielt habe, die ihre Blood Bowl Liga hatten). Spiel macht Spaß, ist aber halt in manchen Dingen etwas umständlich und kann auch mal zäh sein - Denn kurz ist es mit ca 1 1/2 oder 2 Stunden nicht. Ich werde mich auf 2 Teams beschränken aber ein paar Spieler dazukaufen und das Spiel immer mal wieder auspacken - Eine Liga werde ich bei meinen Wenigspieler-Kumpels leider eh nicht hinbekommen.

Ich als Brettspieler denke halt, dass sich die Teams/Fraktionen eher durch Zusatzfähigkeiten unterscheiden. Z.B Einen 12. Mann beschwören, einen Mitspieler hypnotisieren, beamen etc - Also ziemlich krasse Sachen. Warhammer / Blood Bowl Teams unterscheiden sich aber eher in den Stats oder das man einen Wurd wiederholen kann etc...Wie wichtig diese einzelnen Stats sind und wie unterschiedlich sich Teams dadurch spielen muss ich dann mal in weiteren Runden ausprobieren.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon openMfly » 29. Dezember 2016, 00:47

HDScurox hat geschrieben:Puzzle Strike lebt vom draufhauen, wenn die Spieler nicht konfrontativ spielen, stirbt das Spiel einen qualvollen langsamen Tod.


So sieht es aus.
Man muss wohl einfach mehr Fusions- und Crash-Kugeln kaufen.
Das Spiel werde ich noch öfter auf den Tisch bringen.

T.i.m.e. Stories (solo, 4 Wirte)
Ich musste dann doch unbedingt das Szenario beenden. Das Spiel funktioniert auch solo sehr gut.
Wobei gemeinsam rätseln und entscheiden deutlich mehr Freude bereitet. Solo ist es dafür (je nach Spieler) effektiver.
Im dritten Durchlauf hatte ich es dann mit 9 Zeiteinheiten Rest geschafft. Dabei habe ich aber auch Notizen gemacht.
Das Rätsel gegen Ende hat Spaß gemacht. Insgesamt ein schönes, aber schweres Spiel.

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Ichnehmgelb
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Ichnehmgelb » 29. Dezember 2016, 23:16

Unsere allererste Partie Adrenalin. Das ganze zu viert im Death Match Modus. Witziges Spiel, bei dem trotz leichter taktischer Überlegungen der Spaß sehr im Vordergrund steht. Was mich zunächst ein wenig störte ist, dass es scheinbar völlig egal ist ob man nun abgeknallt wird oder nicht, und somit eine defensive Strategie überflüssig ist. Verwundert waren wir dann aber doch alle, dass ich das Spiel ganz knapp für mich entscheiden konnte, obwohl es eher danach aussah als sei ich dritter oder gar letzter. Da ich der einzige war, der lediglich ein Mal getötet wurde, liegt die Vermutung nahe, dass man durch defensive Züge vermeiden kann, anderen Punkte zu geben.
Auf jeden Fall ein gutes Spiel, was nach all den Schwergewichten die wir in letzter Zeit gespielt haben, eine angenehme Erholung ist. Ein paar mehr defensive Optionen wie Verteidigungskarten oder Schilde wären aber eine bereichernde Idee für eine Erweiterung. Oder wenigstens Punktabzüge wenn man getötet wird. Der Schadenfreude zuliebe.

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lazzard » 30. Dezember 2016, 22:10

Heute Abend kam "EXIT - Die verlassene Hütte" auf den Tisch. Es ist das erste Spiel dieser Art, welches wir bestritten haben. Wir haben es zu zweit gespielt und sind ohne Tipps durchs Spiel gekommen. Wir haben zwar rund 2 Std. insgesamt benötigt, sind jedoch stolz, ohne Hilfen das Spiel zu zweit gemeistert zu haben. Wie gesagt, es ist das erste Spiel dieser Art, welches wir gespielt haben und wir sind wirklich begeistert. Es war schwer, aber nicht unfair sondern wirklich immer so, dass die Lösungen plausibel waren. Ich denke, die nächste Exit Box wird kurzfristig gekauft :)

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Jenshs
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Jenshs » 30. Dezember 2016, 23:40

Gestern das erste Szenario von Villen des Wahnsinns 2 zu dritt gespielt.
Wirklich tolles Spiel mit super Atmosphäre! Freue mich schon auf das nächste Szenario!

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Throwdown
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Throwdown » 31. Dezember 2016, 15:13

Villiage zu dritt mit der ersten Erweiterung. Die liegt schon seit laaaanger Zeit unbespielt in Regal und gestern wurde sie dann endlich mal von uns ins hauptspiel implementiert. Ich habe mich auf die Reise und den Markt spezialisiert und meine Männlein sehr schnell sterben lassen. Hab damit zum ersten Mal fast die umrundung geschafft und war dann auch erster. Die Erweiterung fügt sich sehr schön ein. Meine Frau hat sich zu sehr um die Karten gekümmert, sie sind zwar gut aber mehr als 1-2 brauch man wohl eher nicht. Bleibt ein tolles Spiel
Keiner ist blinder als der der nicht sehen will

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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon Lehni » 31. Dezember 2016, 21:53

Mea Culpa zu viert. Thema, Aufmachung, Material...konnte überzeugen. Das Spiel nicht. Blind bidding um eine Rolle. Blind Bidding (wobei man schon sieht, was die Leute grundsätzlich in ihre Kiste legen, aber will man sich das alles merken?) um Wertungen, wo der 1. und 2. was bekommen. Gut war das Element, dass der Wert der Waren noch nicht klar ist, er hängt von der Kathedrale ab, die gebaut wird.
Ich glaube man wollte mit dem Spiel etwas aus der Rolle fallen, ungewöhnlich sein. Unterm Strich hat es uns aber leider nicht gefallen.

Great Western Trail zu viert. Die Spieldauer wird immer kürzer, wir sind aktuell bei ca. 2 Stunden. Das passt für mich immer mehr und mehr. Meine Taktik war schnell ein Gebäude zu bauen, bei dem ich Geld von den Mitspielern verdiene. Schlußendlich trifft man viele Entscheidungen, ist also schwer zu sagen welche spielentscheidend ist. Aber das Gebäude hat sich deutlich ausgezahlt. Weiters wieder mal auf Cowboys gesetzt. Irgendwie liegt mir diese Strategie. Die Preise der Kühe kenne ich schon auswendig, 3 Cowboys um günstig eine 4er zu kaufen, 4 Cowboys für eine günstige 5er. Das sollte dann bei dieser Strategie schon das Ziel sein. Wo ich Probleme habe ist schnell zu ziehen. Ich denke, dass man mit dieser Strategie versuchen muss das Spiel schnell zu beenden. Die anderen verdienen bei einem längeren Spiel oft mehr.

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SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2016)

Beitragvon SpieLama » 1. Januar 2017, 10:00

*Thema geschlossen*

Weiter geht es unter Neulich gespielt (2017).


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