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Neulich gespielt (2017)

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 14. Juni 2017, 00:51

Am Sonntag war T.I.M.E-Stories mit meiner Zweit-Bespielungs-Gruppe. Dabei haben wir in passend drückender Hitze auf der Veranda uns an "Hinter der Maske" versucht.
Kam wieder super an und ich bin wieder auf "Lumen fidei" gehyped.
Aber erstmal kann ich mit der Gruppe noch die Endurance-Expedition genießen.

Heute war offener Spiele-Abend in der Gaststätte.

Zeitalter des Krieges zu fünft - Konnte ich trotz Punktegleichstand gewinnen, da ich mehr Festungen erobert hatte. 9:9:6:5.
Witziges kleines Würfelspiel, was ganz stark an "Das Ältere Zeichen" erinnert. Dabei ist es viel einfacher und kompetitiv.
Kann theoretisch ewig gehen, ist unter normalen Umständen aber recht schnell zu ende.
Ein schönes kurzes und sehr einfaches Einstiegsspiel. Bleibt auf meiner Kaufliste für kleine Spiele.

Mein Traumhaus zu viert - Auch hier war ich siegreich bei 43:38:35:34.
Ich konnte keine richtige Garage bauen und hatte kein zweites Bad.
Es lief dafür mit Deko sehr gut und mit den Dächern.
Das Spiel ist mir fast etwas zu simpel, aber ganz süß. Kann man mal mitspielen. Es gibt nichts zu meckern, haut mich aber auch nicht um. Zumal die Entscheidungen recht eindeutig wirken.

Century Die Gewürzstraße zu viert - Wow. Ich hatte wohl einen Lauf. Dritter Sieg in Folge bei einem 71:64:56:41.
Dieses mal war es etwas schwieriger eine Kombo mit den Karten hinzukriegen. Es hat trotzdem ganz gut geklappt.
Das Spiel funktioniert auch zu viert richtig klasse und macht einfach Spaß.
Die Regeln sind sehr einfach und schnell erklärt. Trotzdem kann man tüfteln. Eben wie bei Splendor mit noch etwas mehr Abwechslung durch den Deckbuilding-Aspekt.
Deswegen werde ich Splendor nicht verkaufen, aber Century hat sich seinen Platz in meiner Sammlung redlich verdient!

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 14. Juni 2017, 10:22

Danke Daniel, ist wirklich interessant, welche Aufmerksamkeit auf den verschiedenen Campingplätzen während unserer Reise in unterschiedlichen Regionen wir mit Kingdomino erregt haben. Alle wollten und konnten sofort losspielen. ;)

Wir haben gestern Abend die klassischen Legespiele in Reiseversion gespielt:
Carcassonne. Qwirkle. Rummikub

Uns gefällt Rummikub wegen dem permanenten Umbauen am besten.

So, dass war es jetzt. Heute Abend netter Ausklang und morgen früh auf die Fähre Richtung Heimat. Schöne sonnige Grüße

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Winston
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Winston » 14. Juni 2017, 16:48

Time Stories - Die Drachen Prophezeihung.
Anfangs wollte ich mir die Erweiterung gar nicht kaufen ... Fantasy und Parallelwelten und so ... aber mir hat sie gut gefallen. Bis auf eine Stelle die etwas frustrierend war, lief es auch ganz gut :)

Danach For Sale - Jep ... neuer Anwärter auf supertollster Filler :)

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Tamidor
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Tamidor » 14. Juni 2017, 23:49

Ekö heute eingetroffen und gleich mit meinem Sohn (9J.) ausgetestet.
Das Spiel ist wirklich toll. Es fühlt sich weniger abstrakt an, als es ist. Die unterschiedlichen Möglichkeiten zu gewinnen machen es spannend und es ist trotz relativ einfacher Regeln sehr strategisch.
Ich bin sehr gespannt auf eine 4rer-Runde.

Fury of Dracula zu viert. Obwohl es lange anders wirkte, wurde Dracula am Ende wieder geschlagen. Die Draculaspielerin und ich hatten sehr viel Spaß. Den anderen beiden Mitspielern war es deutlich zu langatmig und die Regeln sind einfach zu fitzelig und nicht gut beschrieben, das führt dann zu viel Blätterei und zieht das Spiel in die Länge.
Trotzdem mag ich den Hidden movement Mechanismus sehr gerne und bin sehr gespannt auf Hunt for the ring.
aktuelle Lieblingsspiele: Galaxy Trucker, Legenden von Andor, Saboteur 2

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 15. Juni 2017, 10:10

And then we held hands zu zweit: Das Spiel habe ich in Essen 2015 mitgenommen. Es ist ein abstraktes Zwei-Personen-Spiel. Durch das Ausspielen von Karten in den Farben rot, schwarz, grün und blau bewegt man seinen Spielstein (jeder Spieler hat einen eigenen) auf einem Ringsystem auf dem Spielbrett. Stoppt man auf einer bestimmten Farbe kann man die zugehörige Auftragskarte ablegen. Ziel des Spiels ist es, innerhalb der 24 Auftragskarten in die Mitte des Kreissystems zu kommen. Dabei darf man aber eine bestimmte Folge von Karten nicht spielen, da man sonst aus der Balance kommt. Nur in Balance darf man aber Karten nachziehen. Und nur in Balance darf man die Mitte betreten. Und das wiederum auch nur in zwei direkt aufeinander folgenden Zügen. Ach, und man darf sich bei dem Spiel nicht absprechen bzw. gar nicht über das Spiel sprechen.

Ich finde die Idee von „And then we held hands“ sehr schön. Ein Koop-Spiel ohne Absprache. Davon gibt es ja viele andere wie z.B. The Game oder Les Poilus. Und es spielt sich wirklich sehr gut, wenn man abstrakte Spiele mag, bei denen man nicht über die Taktik sprechen darf.

7 Wonders Duel zu zweit: Der „Klassiker“ der Zwei-Personen-Spiele. Mein Start war ohne passende Ressourcen für meine Weltwunder etwas holprig. Aus dem Grund konnte ich mein viertes Wunder auch nicht mehr bauen und habe so einen extra Zug verschenken müssen. Insgesamt konnte ich aber noch gut aufholen.

Problematisch war wie üblich, dass man ausrechnen konnte, dass man eine bestimmte Karte irgendwann nehmen muss. Zusätzlich ist das Aufdecken von Karten für den Gegner blöd. Die Erweiterung Pantheon macht das dadurch besser, dass man „Aussetzen“ kann und Boni für das Aufdecken von Karten bekommt. Der Rest von Pantheon hat mich damals aber nicht richtig überzeugt. Ein Pantheon light wäre toll. Z.B. werden auf alle verdeckten Karten 1-3 Münzen gelegt (je nach Zeitalter), die der bekommt, der sie aufdeckt. Und man darf Aussetzen durch die Abgabe von 5 Münzen. Oder man macht es aufsteigend, d.h. beim ersten Passen 3 Münzen, beim zweiten direkt darauf folgenden Passen 5 Münzen, dann 7, usw.) Auf die Art wird Passen irgendwann extrem unlukrativ, aber man hat dennoch die Möglichkeit, seinen Gegner mal drankommen zu lassen.

Nebel über Valskyr zu viert:Wow, was für ein Brocken. Nach dreimaliger Erklärung konnten wir dann auch mit dem Standardszenario starten. Jeder Spieler hat einen Charakter und ein spezielles Aktionsdeck. Zusätzlich gibt es für jeden spezielle Austüstungsgegenstände. Im Laufe des Spiels werden neue Orte erkunden, die besondere Gegner hervorrufen, die sich nach einem bestimmten Schema auf die Charaktere verteilen, gegen die man kämpfen muss, um dann zum nächsten Ort zu gehen, bis man beim Endgegner ankommt – was wir nicht geschafft haben.

Nebel über Valskyr ist sehr kleinteilig. Auf jeder Karte stehen sehr viele Informationen und kleine Symbole, die irgendwie nicht ganz so eingängig sind. Vor allem mit dem Abstandssymbol (ein simpler Kreis mit einer Zahl in der Mitte) hatten wir unsere Mühe. Grund war vor allem sich merken zu müssen, was nun Abstand 1, 2 oder gar 3 hat, was sich im Laufe des Spiels aber wiederum ändert. Die meisten anderen Symbole sind eindeutig, auch wenn wir eins falsch interpretiert und uns dadurch das Spiel wesentlich schwerer gemacht haben.

Vom Spiel her kommt ein bisschen Rollenspiel-Feeling auf – aber leider keine Gruppendynamik. Bis auf das Verteilen der Gegner kämpft eigentlich nur jeder vor sich hin. Es war meist nicht relevant, was jemand anderes in seiner Kampfphase treibt, außer er schreit um Hilfe. Es ist schade beim einem Koop-Spiel, dass einem die Aktionen der Mitspieler egal sind.

Mir selbst war das Spiel etwas zu überladen (zu viel Text und zu viele Dinge, die aufeinander wirken) und hat mich auch insgesamt nicht so sehr begeistert. Ggf. ist es mit weniger Spielern besser.

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Nauticus zu viert: Ein Strategiespiel ohne jeglichen Zufall. Wir bauen Schiffe mit Mast und Segel (1- bis 4-Master), können diese mit Waren beladen und die Waren verkaufen. Jede der fünf Runden werden nacheinander 7 der möglichen 8 Aktionen vom Aktionsrad von den Spielern gewählt. Der Startspieler bekommt einen Bonus für die Wahl, die anderen können die Aktion ebenfalls nutzen oder sie auslassen. Mit den Aktionen baut man sein Schiff aus, lädt Waren ein oder liefert die Waren ab. Ein wichtiger Clou: Alles, was man kostenlos bekommt (entweder auf dem Markt für 0 Geld) oder als Bonus muss man in sein Lager legen und kann die Dinge erst durch eine Aktion auf dem Aktionsrad tatsächlich einbauen. Geld ist knapp, die Arbeiter zum Ausführen der Aktionen auch, ein Mangelspiel eben.

Die Mechanismen von Nauticus greifen alle sehr gut ineinander. Geld zum Kaufen, die Arbeiter für Aktionen, die Wahl der Aktion, um einen bestimmten Bonus zu bekommen – alles ist wichtig. Zusätzlich gibt es nicht eine Siegstrategie, sondern man muss mehrere nutzen. Entweder baut man möglichst große Schiffe (dafür aber wenige), die am Spielende Punkte bringen. Oder man konzentriert sich auf das Verschiffen von Waren. Oder man sammelt im Spiel Kronensymbole, die bei einer bestimmten Aktionswahl Siegpunkte bringen. Meine Gewinnstrategie war von allem etwas. Dadurch konnte ich so gut wie immer Aktionen der Mitspieler sinnvoll mit nutzen.

Insgesamt hat mir Nauticus gut bzw. sehr gut gefallen. Wenn ich aber die Wahl haben zwischen Nauticus und anderen Strategiespielen wie Myrmes, Tzolkin oder Rokoko, dann käme Nauticus leider nicht so oft/nie auf den Tisch. Das ist schade, aber thematisch sind die anderen Spiele einfach dichter.

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JanB
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon JanB » 15. Juni 2017, 14:02

Dee hat geschrieben:Nebel über Valskyr ist sehr kleinteilig. Auf jeder Karte stehen sehr viele Informationen und kleine Symbole, die irgendwie nicht ganz so eingängig sind. Vor allem mit dem Abstandssymbol (ein simpler Kreis mit einer Zahl in der Mitte) hatten wir unsere Mühe. Grund war vor allem sich merken zu müssen, was nun Abstand 1, 2 oder gar 3 hat, was sich im Laufe des Spiels aber wiederum ändert. Die meisten anderen Symbole sind eindeutig, auch wenn wir eins falsch interpretiert und uns dadurch das Spiel wesentlich schwerer gemacht haben.

Vom Spiel her kommt ein bisschen Rollenspiel-Feeling auf – aber leider keine Gruppendynamik. Bis auf das Verteilen der Gegner kämpft eigentlich nur jeder vor sich hin. Es war meist nicht relevant, was jemand anderes in seiner Kampfphase treibt, außer er schreit um Hilfe. Es ist schade beim einem Koop-Spiel, dass einem die Aktionen der Mitspieler egal sind.

Mir selbst war das Spiel etwas zu überladen (zu viel Text und zu viele Dinge, die aufeinander wirken) und hat mich auch insgesamt nicht so sehr begeistert. Ggf. ist es mit weniger Spielern besser.


Ich bin da ganz bei dir.
Da du den Abstand (richtig wäre hier das Wort 'Reichweite') erwähnt hast. Es ist mitunter das wichtigste Symbol, da so angegeben wird, wie weit ein bestimmter Effekt wirkt.
Ein Effekt mit Reichweite 2 kann man also auch bei den Mitspielern anbringen .. zb. das Verhindern von Schaden, Generieren von mehr Schaden. Ein wichtiger Aspekt ist der Umstand, dass wenn ein Spieler keine Gegner in seiner Abenteuerzone hat, seine Reichweite aller Effekte sich um +1 erhöht. Er somit in der Lage ist bei den anderen Spielern in den Heldenzonen <H> oder gar in der Abenteuerzone [A] was zu machen. In diesem Moment kommt die Gruppendynamik zum tragen.
Spieler A nimmt Spieler B die Gegner ab, so dass Spieler B in der Lage ist bei Spieler A oder ggf. Spieler C & D noch mit einzuwirken.
Vielleicht hilft dir dieser Ansatz, das Spiel mehr zu mögen .... vielleicht auch nicht. :dodgy:
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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 16. Juni 2017, 15:55

Zwischenstop am Lago Maggiore. Am Camping Del Flume in Cannobio.
Neben uns spielt ein Paar mit seeehr großen Spielsteinen Rummikub. Dauercamper haben halt mehr Platz :)
Die Ravensburger zwei Stellplätze weiter packen zur morgigen Abreise. Inzeredsanr, was die alles in OVP mit hatten. Qwirkle, Verflixxt und El Grande .
Ich habe mir Zug um Zug als App für mein iPad aufgespielt und drei Partien verloren.
Tolle funktionierende Spielumsetzung.

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 16. Juni 2017, 20:11

Herr der Ringe LCG (solo)
Es war wieder an der Zeit, am Tisch Herr der Ringe auszupacken. Es hatte sich einiges neues Zeug angesammelt.
Der neue Harad-Zyklus, das Fellowship-Event-Szenario und der komplette Zwergenbingen-Zyklus in der Alptraum-Version.
Das hat mich einige Tage beschäftigt.
Durch den neuen Zyklus sind wieder interessante neue Karten dazu gekommen. Und 2-3 neue Decktypen lassen sich nun (sinnvoll) bauen. Die ersten 6 Abenteuer aus dem Harad-Zyklus waren nett, 3 sogar ordentlich schwierig. Aber im Gegensatz zum letzten Zyklus, fühlte er sich bisher nicht so frisch an und wartet mit wenig neuen Ideen auf.
Trotzdem macht es weiterhin Spaß gegen die Schergen Saurons auszuziehen.

Legendary Encounters: Firefly (solo, zweihändig)

Das Artwork ist bäh... aber man vergisst es beim Spielen irgendwann.
Ich habe heute den ganzen Tag mit dem ersten Szenario (von fünfen) verbracht. Es waren wohl um die 6 Versuche bis es endlich geklappt hat. Wie auch bei Predator ist der Schwierigkeitsgrad enorm. Man braucht einiges an Glück, allein mit Strategie ist das nicht gewinnbar.
Durch das Schiff und die Crew kommen einige merkbare Veränderungen gegenüber den anderen Teilen hinzu.
Es macht auch Spaß, aber jetzt steht es fürs erste im Schrank. Genug verloren und der eine Sieg befriedigt vorläufig. :)

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 16. Juni 2017, 22:34

Gestern war spontanes spielen bei mir mit Freundin und Eltern.

3x Unter Spannung! zu zweit - Ich habe 2:1 gewonnen.
Einfach Kopfrechen-Spiel auf Geschwindigkeit.
Einfach schnell und spannend. Macht Laune!

Unlock! Die Formel zu viert - Nach knapp 1 1/2h sind wir mit der Formel verschwunden.
Das Spiel finde ich immer noch klasse und auch der Fall hat Spaß gemacht.
Die Rätsel waren gar nicht so schwer, aber wir haben immer vergessen, dass es auch versteckte Objekte gibt. Daher hangen wir, wenn wir hangen, weil wir was verstecktes noch nicht aufgedeckt hatten.
Ich freu mich auf mehr Fälle/Räume.

2x Diamant zu viert - Erste Runde habe ich mit 34 Punkten gewonnen und zweite mit 6 Punkten (Freundin war Erste mit 49 Punkten) kläglich verloren.
Ein lustiges Push-your-luck-Spiel mit nur einer Entscheidung: Geh ich weiter oder sichere ich mich zum Camp.
Sorgt für einige Lacher und Pokerface-Entgleisungen.
Einfach klasse!

Qwixx zu viert - Gewann mein Vater mit 72 Punkten.
Zu dem Spiel gibt es nicht mehr viel zu sagen.
Einfach ideal für einen lauen Sommerabend auf der Veranda!

Schöner Abend! Nichts hoch strategisches, aber trotzdem richtig toll. Hat mir mal wieder gezeigt, dass ich beide Seiten des Spektrums an Komplexitätsgrad mag. Und je nach Situation, Umgebung und Stimmung passt mal mehr das eine mal mehr das andere.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 17. Juni 2017, 09:34

Zum ersten Mal Unlock gespielt, nachdem ich alle anderen Escape Room spiele schon durch hatte. "Die Formel" war innerhalb von gut 40 Minuten gefunden... geschafft haben wir es trotzdem nicht. Die 3 Minuten Strafe pro Fehlversuch sich unglaublich hart und meiner Meinung nach auch nicht gerechtfertigt. Letztendlich stand die Zeit am Ende bei 69 Minuten. Das sorgt dann auch ein wenig für Frust, obwohl man eigentlich alle Rätsel gelöst hat. Das Hinweissystem ist auch nicht sonderlich gut, da wir auch hier eigentlich nur Hinweise bekommen haben, die wir schon gelöst hatten. Was mir aber gut gefallen hat, war die Autohilfe bei verborgenen Gegenständen, die einfach zu bestimmten Zeitpunkten kommt und uns einmal den Arsch gerettet hat, weil wir nicht genau hingesehen haben. Es waren ein paar ganz nette Rätsel dabei. Letztendlich haben mir die Reihen von Noris und Kosmos aber besser gefallen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 17. Juni 2017, 10:22

Lorion42 hat geschrieben:Zum ersten Mal Unlock gespielt....


Interesssant wie unterschiedlich die Spiele doch laufen können.
Du hattest bei der Kosmos Reihe gesagt, dass ihr da abgeräumt habt. Hier hattet ihr Probleme.
Bei uns war es umgekehrt.

Meine generelle Beobachtung zu diesen Spielen:
Wenn es ein (oder mehrere) Rätsel gibt, bei denen man absolut nicht weiter kommt alleine, hat das großen Einfluss auf den Spielspaß. Man sitzt minutenlang davor, die Zeit läuft ab und man verliert Stück für Stück die Motivation.

Hier kommt es nun drauf an, wie das jeweilige Spiel das löst.
Kosmos bietet alles bis zur fertigen Lösung an.
Norris... hier gibt es Tipps, aber die letztendliche Lösung der Akte ist nur im Internet. War doch so?
Unlock gibt auch "nur" Tipps per App.

Wenn man mit den Tipps alleine bei einem Rätsel absolut nicht weiter kommt, hat man da natürlich dann ein Problem. Die Partie ist gelaufen.
Aber die fertige Lösung zu erhalten ist auch nicht unbedingt befriedigend.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 17. Juni 2017, 10:38

Wir haben es letztendlich auch hier geschafft die Rätsel zu lösen. Nur die Hinweise haben uns einfach nicht geholfen... es waren meistens Kleinigkeiten, die gefehlt haben. Aber letztendlich hast du Recht: je besser das Hinweissystem desto eher hat jede Spielgruppe damit Spaß.
Momentan sieht es so aus, dass ich die Rätsel bei Noris am Besten fand und das Hinweissystem von Kosmos.

Bei Unlock sind halt wirklich so Sachen dabei wie mehrere Schlüssel und mehrere verschlossene Türen oder Schränke. Natürlich muss man hier jeden Schlüssel mit jedem Schloss kombinieren. Da bei jeden Versuch 3 Minuten zu verlieren finde ich etwas enttäuschend, da ich keinerlei Hinweise gefunden habe welche Schlüssel/Schlösser wirklich zueinander passen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 17. Juni 2017, 11:01

Lorion42 hat geschrieben:... da ich keinerlei Hinweise gefunden habe welche Schlüssel/Schlösser wirklich zueinander passen.


Das habe ich ganz anders in Erinnerung. Wir haben alle 3 (4) Szenarien an zwei Abenden durchgespielt und dabei immer das Gefühl, dass alles schön ersichtlich ist. Ich meine nur einmal hatten wir einen Schlüssel, der optisch nicht zum Schrank gepasst hat, was uns etwas iritiert hat.

Probleme gab es nur auf der Insel. Das war in ein wenig happig an 2-3 Stellen.
Aber da hat uns das mit den 2 Teams super gefallen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 17. Juni 2017, 11:09

Na dann bin ich mal auf die anderen beiden Szenarien gespannt... wir hatten eine Stelle an der wir nicht weiterkamen (letztendlich weiß ich auch gar nicht mehr warum) - dort haben wir dann für alle noch offenen Karten Hinweise geholt und Gegenstände nahezu wahllos kombiniert. Dabei hatten wir dann gut 20 Minuten verloren ohne dadurch irgendwas geschafft zu haben.

Das mit den zwei Teams hab ich noch nicht verstanden. Darf man das andere Team fragen ob sie eine bestimmte Nummer haben?

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 17. Juni 2017, 12:00

Lorion42 hat geschrieben:
Das mit den zwei Teams hab ich noch nicht verstanden. Darf man das andere Team fragen ob sie eine bestimmte Nummer haben?


Die Antwort wäre ein größere Spoiler.
Verraten kann ich, dass man bei Spielbeginn zwischen den Teams keine Kommunikation hat und jeder mit eigenen Karten spielt.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon LiannaMaelie » 17. Juni 2017, 13:00

Wir haben neulich noch ein Exit Spiel gespielt (das Pharao Grab).

Und die letzten 2 Szenarien bei Unlock. Die gefielen mir wiederum nicht so gut. Diese winzigen Suchrätsel waren einfach nicht unser Ding. Und wie hier jemand schon schrieb, wir hingen ewig an irgendwelchen Sachen fest, die wir einfach übersehen hatten, während die Tipps in der App absolut nicht aufschlussreich waren.

Bei Exit hatten wir zwar auch ne Stelle, an der wir länger festhingen, aber nicht in dem Ausmaß.

Dann hab ich das erste Mal den Tabletop Simulator auf Steam ausprobiert, um über die Entfernung Eldritch Horror und Mansions of Madness zu spielen. Hat gut geklappt, besser als erwartet.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon AB2000 » 17. Juni 2017, 23:07

Durch das verlängerte Wochenende hatten wir mal etwas Zeit zum Spielen:

Wir haben ebenfalls das Exit Spiel - Pharaos Grab gespielt. Dabei hatten wir extrem viel Spaß und kamen ohne Hilfekarte in ca 80min durch. Das war unser zweites Spiel aus der Reihe. Ich freue mich auf weitere Szenarien :-)

Dann haben wir nach einer längeren Pause ein Szenario in unserer Imperial Assault Kampagne gespielt. Wir spielen gerade die Kampagne des Grundspieles mit vier Helden (Davith, Murne, MHD, Loku und Lando Calrissian unser Verbünderter). Calrissian hat sich schon in der ersten Runde wieder verzogen, weil "zu viel geschossen wird". Wir wurden von einem Sternzerstörer aufgehalten und wollten die Traktorstrahlkontrolle von innen ausschalten. Wir konnten die Kontrollen zwar deaktivieren, wurden aber auf dem Rückweg gefangen genommen. Nun müssen wir uns im nächsten Szenario erstmal aus dieser Lage befreien.

Heute habe ich zum ersten mal Captain Sonar gespielt, ein echtzeit Schiffeversenken, indem je zwei U-Boote gegeneinander antreten. Pro U-Boot schlüpfen die Spieler in eine der folgenden Rollen: Kapitän, 1. Offizier, Mechaniker oder Funker. Ich war einmal Mechaniker und einmal Funker. Das Spiel macht schon sehr viel Spaß. Wenn ich mich regelmäßig mit großen Gruppen zum Spielen treffen würde, würde ich es mir zulegen. Wir spielen aber meistens zu zweit.

Dann habe ich noch Magic Maze ein paar mal in verschiedenen Besetzungen gespielt. Bisher nur die ersten beiden Szenarien von zwei bis vier Spielern. Mit mehr Spielern hat es mir besser gefallen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon toasted » 18. Juni 2017, 11:47

Tamidor hat geschrieben:Spiele-offensive

Wann hast du denn bestellt? Mein Exemplar steht immer noch auf "Wartet auf fehlende Artikel".
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Elmo » 18. Juni 2017, 22:26

Das lange Wochenende gut genutzt:

Warhammer Quest: Silver Tower: Endlich alle Szenarien geschafft. Nach wie vor ein super Spiel, wenn man auf kooperative Dungeoncrawler steht.

Tikal: Erstpartie: definitiv gut gealtert

Das Orakel von Delphi: Nach 2 Partien für mich ein interessantes Spiel, bei dem alle Mechanismen gut ineinandergreifen. Gerne mehr davon!

Kingdomino: Joa....was soll man sagen. Nett? Hübsch? Von mir aus...das wars dann.

Magic Maze: Mal was anderes. Definitiv interessant und unterhaltsam. Eher ein Spiel des Jahres als Kingdomino :rolleyes:

Wettlauf nach El Dorado: Macht einen guten Eindruck. Da würde ich gerne noch ein paar Partien mehr von spielen.

Mystic Vale: Vollkommen in Ordnung, aber der Abbau nervt etwas^^

Great Western Trail: Nach der Erstpartie muss das noch viel öfter auf den Tisch! :D

Crazy Coconuts: Immer wieder ein grandioser Zeitvertreib für Zwischendurch!

Die fiesen Sieben: Für Zwischendurch einfach ein lustiges Spiel.

Tempel des Schreckens: Nichts für Zurückhaltende, aber in der richtigen Runde einfach top!

Sheep & Thief: Sieht schön aus, spielt sich im Wesentlichen rund. Würde ich gerne nochmal spielen.

Dr. Eureka: Tolle Idee und schöne Haptik. Das passt!

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Andee » 19. Juni 2017, 08:38

Am Wochenende haben wir zu viert El Dorado, Räuber der Nordsee und Valletta gespielt.

Räuber der Nordsee ist leider durchgefallen. Ewige Sammelei, kurze Eroberung, und dann fängt das wieder von vorne an.

El Dorado hat gefallen und kommt sicherlich wieder auf den Spieltisch.

Valletta ist unser eindeutiger Favorit. Das Spiel macht Spaß, ist abwechselungsreich und absolut spannend. Zweimal zu viert und einmal zu zweit gespielt. Ich habe zwar noch nicht gewonnen, die Partien war aber recht knapp.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 19. Juni 2017, 14:44

Am Samstag war wieder Mengede spielt! im Senioren-Begegnungszentrum.

Spectaculum zu dritt - Wurde ich nur Zweiter bei einem 106:74:39
Ich hatte mich mit den Spielende-Bedingungen verzettelt und holte deswegen zu früh zum "letzten" Schlag aus. So wurde der ich noch zur Kasse gebeten und mein Gaukler-Gilde noch ordentlich im Wert gesenkt.
Ein typisches Knizia-Spiel. Sehr abstrakt und mechanisch. Funktioniert aber super. Ist dabei nicht zu komplex, sorgt aber für Überlegungen. Würde ich jeder Zeit wieder mitspielen.

Die Tore der Welt zu dritt - Leider letzter geworden. 47:46:34
Ich hatte versucht ohne Medizin auszukommen, aber ich glaube die ist dann doch zu lukrativ.
Tolles Spiel, mit toller Grafik. Ist durch die Ereigniss-Karten nicht so recht planbar, aber da liegt auch etwas der Reiz des Spiels. Habe ich sehr gerne in der Sammlung und ich freue mich auf den dritten Vertreter der Reihe.

Yamatai zu dritt - Auch hier wurde ich Letzter bei einem engem Feld von 49:43:41
Ich hatte alle meine Gebäude verbaut und sogar noch ein Prestige-Gebäude drin.
Geschlagen wurde ich in der Kategorie Geld. Ich bekam dort nur 2 Punkte, während die Zweit-Platzierte 25 (Spezialist, dass 3 Geld=1 Punkt) und der Sieger 12 Punkte (Spezialist, dass er immer die Hälfte des Geldes abkriegt, wenn sich einer einen Spezialisten nimmt, auf dem Geld liegt).
Ich hatte den Spezialisten, welcher einen Prestigeplättchen gibt, wenn man nicht benachbart zu sich selber baut und gleichzeitig den Spezialisten, der die Punkte für Prestigeplättchen verdoppelt. Das gab aber nicht so viele Punkte und ging sehr zu Lasten meines Geld-Vorrats.
Optisch ist das Spiel einfach ein Knaller und mir gefällt es auch vom Spielgefühl. Ich bin ein ziemlicher Bauch-Spieler (hab ja auch genug davon :P ) und daher bringt mich das Spiel nicht zur Verzweifelung.
Bin froh, es in der Sammlung zu haben.

Das Orakel von Delphi zu viert - Hier gibt es keine richtige Platzierung. Nur ein Spieler hatte alle Ziele erfüllt und war bei Zeus, während wir anderen noch 2-3 Ziele offen hatten.
Ich hab einfach nicht, das gewürfelt, was ich wollte und mich einfach zu sehr auf Sachen versteift. Wenn etwas lukrativ beieinander war, wollte ich das nutzen. Verwendete dann viele Würfel für Gunstplättchen, um andere Würfel passend umzufärben. So hatte ich im Schnitt weniger Aktionen als die anderen. Außerdem bekam ich meine Schilde schlecht hoch und musste einmal(zweimal?) wegen Wunden aussetzen.
Ich finde das Spiel echt grandios. Auch hier finde ich sehr schade, dass die Jury es nicht mal für die Empfehlungsliste berücksichtigt. Ich finde es sehr erfrischend, ein Wettrennen zu spielen, was trotzdem sehr strategisch-taktisch ist. Ein Strategie-Spiel ohne Siegpunkte zählen mit ständigen Spannungsbögen durchs würfeln und durch die Aktionen der Mitspieler (Opfergabe vor der Nase wegschnappen, oder noch schnell einen Statuen-Platz für sich beanspruchen).
Und wieder etwas, worüber ich mich in meiner Sammlung freue. Ich will jetzt nur nochmal das volle Spiel spielen. das könnte mir vielleicht etwas zu lang sein, aber da die kürzeren Varianten direkt angeboten werden, tut das dem ganzen keinen Abbruch.

Knatsch zu sechst - Auch hier gibt es keine Siegpunkte oder ein Ranking. Jemand anderes hatte halt zuerst eine Zielkarte erfüllt.
Zu dem Spiel gibt es nicht viel zu sagen.
Man sucht sich eine Burg oder Karte aus, die man erwürfeln möchte (die Burg kann auch schon ein Gegenspieler besitzen). Dabei versucht man im Kniffelmechanismus die Vorgaben auf den Karten (meist ein Drilling von irgendwas plus einen Würfel mit einem Mindestwert) zu erfüllen und nimmt sich die Karte. Gewürfelte Sechsen sind Nieten und der Würfel kommt aus dem Spiel. Bei Turnieren würfelt der aktive Spieler eine Vorgabe und reihum versucht jeder das höchste Ergebnis zu würfeln. Der Sieger erhält die Karte.
Fand ich zu aufgebläht mit Sonderkarten usw. und zu lang dafür, dass ich immer nur versuche einen Dreierpasch zu würfeln. Zeitalter des Krieges von Knizia ist im Endeffekt das Gleiche nur macht es das meiner Meinung nach viel einfacher, schöner und schneller.


Am Sonntag haben wir dann noch bei meiner Freundin gespielt.

Leaders a combined game zu dritt - Ich habe durch Wissenschaft mit der Sowjet Union gewonnen.
Ich konnte am Anfang mit Asien holen und hatte einen starken Produktionsvorteil, den ich dann in Wissenschaft umsetzte. Ich hätte auch auf 110 Produktionspunkte gehen können, aber das erschien mir schwieriger und anfälliger durch feindliche Interaktion. Da liegt auch eine der Schwachstellen im Spiel.
Zunächst mal sind die Miniaturen sehr schlecht verarbeitet. Details sind so gut wie nicht vorhanden und es scheint mir sehr weiches Plastik aus nicht sehr dicht geschlossenen Gussformen zu sein. Auch die dazugehörige App scheint nicht ganz einwandfrei zu laufen. Z.B. ging die Registrierung nicht übers Tablet und man kann in vielen Situation nicht zurück, obwohl es sinnvoll wäre, wenn man einen Fehler gemacht hat, auch mal wieder zurück zu können.
Ansonsten ist das restliche Spielmaterial gut und auch die App ist, bis auf die Mängel, gut und auch gut gestaltet.
Aber: Es ist einfach tröten langweilig, wenn man das Tablet nicht in den Händen hält. Die Idee ist gut. Ein Risiko, in dem man forschen kann, geheime Sabotage vollführen und heimlich Allianzen schmieden kann. Es gibt Forschung, die einem Erfolgschancen bei Spionage oder die wirtschaftliche Leistung verbessern.
Nur die Interaktion zwischen den Spielern auf den Brett ist einfach nur, dass man Einheiten einsetzt, sie ein Feld bewegt (und nur eins, also man kann nicht aus dem neu eroberten Gebiet, weiter marschieren), der Verteidiger eventuell Einheiten einsetzt und dann wird gewürfelt.
Beim Spiel zu dritt sitzt man 2/3 der Zeit dumm in der Gegend rum. Die Sachen, die der Aktive Spieler macht sind geheim. Man soll ja nicht wissen, wer einen sabotiert hat, woran der Gegner forscht, was für Einheiten er baut. Also ist man in der HQ-Phase der Gegner komplett außen vor.
Idee ist also gut. Man freut sich darauf das Tablet wieder in die Hand zu kriegen, seine Meldungen zu lesen und neue Diplomaten, Spione, Forschungen und Truppen in Auftrag zu geben bzw. einzusetzen. Aber dazwischen ist einfach total tote Hose.
Man kann in der App wohl die Zeit in der HQ-Phase begrenzen, dann läuft ein Timer. Aber, ich glaube, das bringt nicht viel und sorgt dann dafür, dass man nichtmal mehr Spaß hat, wenn man selber das Tablet in den Händen hält, weil man dann unter Zeitdruck vielleicht sogar Sachen nicht mehr schafft, die man machen wollte. Und ich war so schon schnell genug und habe nicht wirklich getrödelt.
Also gute Idee und dafür, dass man es im Moment für 15€ kriegt ist es kein Grund sich zu ärgern. Trotzdem würde ich es mir nicht holen und mitspielen nur unter Umständen. Wir waren ja jetzt auch nur zu dritt und es geht bis 6. 5 Gegner zwischen den Zügen und ich währe zwischendurch eine Serie gucken gegangen.

Exit das Spiel Die Grabkammer des Pharao zu viert - Wir haben nur 2 Sterne gekriegt bei 1:43h und ich glaube 5 Hilfekarten, wobei es weniger hätten sein können.
Meine Freundin ist sehr ungeduldig und will solche Spiele immer unbedingt schaffen und ist dann sehr schnell dabei sich Tipps und Lösungen anzusehen. Bei zwei oder sogar drei Rätseln hatte jemand die Lösung in der Hand. Ich bat sie dann einzuhalten und sich rauszuhalten, um es dann doch selber zu lösen, was dann auch gelang.
Mir persönlich hat Unlock! etwas besser gefallen, weil es einen irgendwie besser eingesogen hat und ich das Gefühl hatte, dass mehr Leute gleichzeitig etwas tun konnten. Hier brauchte man sehr viel das Heft, und damit kann dann nunmal nur einer richtig rumhantieren.
Aber trotzdem fand ich das Spiel/Erlebnis wieder richtig gut. Ich steh auf diese Sache und muss der Exit-Reihe zugute halten, dass sie auf jedenfall kreativer in den Rätseln ist. Allein dadurch, dass man das Spiel zerstören darf/muss ergeben sich nunmal andere Möglichkeiten in der Rätsel-Gestaltung. Daher wieder ich es aus gut, dass es zerstört wird/werden kann. Meine Mitspieler kriegten da eher Gänsehaut.
Ich freue mich mega auf die anderen Titel die bei meiner Freundin darauf warten enträtselt zu werden.

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Lorion42
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 19. Juni 2017, 15:37

Ein Tipp zu Exit: das erste was wir immer machen ist es die Klammern zu entfernen. So kann jeder sich eine andere Seite vornehmen. Ich glaub man brauchte bisher auch niemals die richtige Reihenfolge der Seiten (aber es gibt ja zum Glück auch Seitenzahlen).

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 19. Juni 2017, 16:51

Ohne zu Spoilern: Bei der Grabkammer gab es ein Rätsel bei dem schon wichtig war, dass das Heft so bleibt, wie es ist.
Aber grundsätzlich hast du recht und werde ich nächstes mal vorschlagen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 19. Juni 2017, 17:41

Ach ich erinnere mich... ich glaub dafür haben wir dann die entsprechenden Seiten wieder zusammengelegt

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Elmo
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Elmo » 19. Juni 2017, 22:07

Florian-SpieLama hat geschrieben:Das Orakel von Delphi zu viert - Hier gibt es keine richtige Platzierung. Nur ein Spieler hatte alle Ziele erfüllt und war bei Zeus, während wir anderen noch 2-3 Ziele offen hatten.
Ich hab einfach nicht, das gewürfelt, was ich wollte und mich einfach zu sehr auf Sachen versteift. Wenn etwas lukrativ beieinander war, wollte ich das nutzen. Verwendete dann viele Würfel für Gunstplättchen, um andere Würfel passend umzufärben. So hatte ich im Schnitt weniger Aktionen als die anderen. Außerdem bekam ich meine Schilde schlecht hoch und musste einmal(zweimal?) wegen Wunden aussetzen.
Ich finde das Spiel echt grandios. Auch hier finde ich sehr schade, dass die Jury es nicht mal für die Empfehlungsliste berücksichtigt. Ich finde es sehr erfrischend, ein Wettrennen zu spielen, was trotzdem sehr strategisch-taktisch ist. Ein Strategie-Spiel ohne Siegpunkte zählen mit ständigen Spannungsbögen durchs würfeln und durch die Aktionen der Mitspieler (Opfergabe vor der Nase wegschnappen, oder noch schnell einen Statuen-Platz für sich beanspruchen).
Und wieder etwas, worüber ich mich in meiner Sammlung freue. Ich will jetzt nur nochmal das volle Spiel spielen. das könnte mir vielleicht etwas zu lang sein, aber da die kürzeren Varianten direkt angeboten werden, tut das dem ganzen keinen Abbruch.


Also wir haben bisher nur mit 12 "Aufträgen" gespielt und waren zu dritt bei der Zweitpartie in wenig mehr als 1 Stunde fertig (bei zufälligem Spielplanaufbau). Das ist definitiv empfehlenswert! :) Freut mich zu lesen, dass das Spiel auch anderen sehr gut gefällt.


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