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Neulich gespielt (2017)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 13:10

"Kohle" lohnt sich aber, ist ein Klassiker und für mich eines der tollsten Strategiespiele die ich kennengelernt habe!
(Ich habe und kenne diese Version: https://goo.gl/eqgam8; es gab ja ein paar unterschiedliche Brass-Versionen, und es kommen derzeit 2 neue dazu.)
Ist aber natürlich auch kein kurzes Spiel. :cool:

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 14:05

Mitspieler hat geschrieben:"Kohle" lohnt sich aber, ist ein Klassiker und für mich eines der tollsten Strategiespiele die ich kennengelernt habe!
(Ich habe und kenne diese Version: https://goo.gl/eqgam8; es gab ja ein paar unterschiedliche Brass-Versionen, und es kommen derzeit 2 neue dazu.)
Ist aber natürlich auch kein kurzes Spiel. :cool:

Wäre ich nicht davon überzeugt, die könnten sich lohnen, hätte ich sie mir nicht gekauft. Ich muss nur einmal 3 Mitspieler dazu überreden das zu spielen. Ich vermute die Neuauflagen hätten mehr Chancen, da sie eine bessere Aufmachung haben. Das letzte Mal als wir zufälligerweise zu viert waren wurde T'zolkin ausgepackt. Sprich ein Spiel, dass auch seit 2 Jahren ungenutzt rumlag, aber wenigstens schon einmal gespielt war. Aufmachung und Thema üben gestern wie heute mehr Reiz aus. Und ich schätze bevor ich Kohle ausprobiere werden wir vorher noch Myrmes, Food Chain Magnate, die Minen von Zavandor, Machtspiele, Marco Polo, Western Town und Yunnan spielen (und meine Liste ist noch viel länger :pirate: Zum Beispiel wurde schon nach Le Havre gefragt... das wurde auch vor einigen Jahren einmal gespielt und danach nie wieder)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon bertmat » 11. April 2017, 14:10

Mitspieler hat geschrieben:Zumal Ihr beide (glaub ich) etwas aneinander vorbeigeredet habt. ;)
(Marc bezog sich auf epische Spiele"brocken", Bertmat meinte vermutlich (zumindest auch) das "Abarbeiten" der riesigen Neuheitenflut)


Yupp, ich meinte tatsächlich die Menge und nicht die Länge. Bei der Menge selektiere ich ebenfalls vorab. Habe ja auch schon einiges gespielt und glaube ein gutes Gefühl dafür zu haben, was mir gefällt und was nicht. Das auch ohne es gespielt zu haben. Da kann mir natürlich mal was Gutes durch die Lappen gehen. Aber das finde ich nicht schlimm. Ich hab ja auch nicht den Anspruch jedes Buch gelesen zu haben oder jeden Film gucken zu müssen.

Und sorry an alle wegen des Einwurfes der garnicht hierher gehört.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 14:32

bertmat hat geschrieben:Yupp, ich meinte tatsächlich die Menge und nicht die Länge. Bei der Menge selektiere ich ebenfalls vorab. Habe ja auch schon einiges gespielt und glaube ein gutes Gefühl dafür zu haben, was mir gefällt und was nicht. Das auch ohne es gespielt zu haben. Da kann mir natürlich mal was Gutes durch die Lappen gehen. Aber das finde ich nicht schlimm. Ich hab ja auch nicht den Anspruch jedes Buch gelesen zu haben oder jeden Film gucken zu müssen.

Und sorry an alle wegen des Einwurfes der garnicht hierher gehört.

Ach, so ein kleiner Einschub gehört auch mal hier hin :rolleyes:
Bei Filmen hab ich übrigens noch viel stärker das Bedürfnis nichts zu verpassen das irgendwer als herausragend bewertet. Betrifft zum Glück nur wenige Titel jedes Jahr. (Filme bisher gesehen 3160 :shy: )
Bei Spielen versuch ich momentan meinem Bedürfnis zu widerstehen die 3 Schwerkraft-Spiele Terraforming Mars, Oben und Unten, sowie Räuber der Nordsee zu bestellen. Aber du hast ja Recht: es ist gar nicht schlimm, wenn man mal was Gutes verpasst... es gibt ja einfach genug Anderes zu entdecken. Falls irgendein Strategiespiel dieses Jahres nächstes Jahr immer noch gespielt wird, dann kann ich ja immer noch zuschlagen. Ich geh davon aus, dass dasselbe passieren wird wie mit jedem Jahrgang vorher auch: es bleiben vielleicht 2 Titel übrig, die wirklich nachhaltig wirken.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 15:34

Lorion42 hat geschrieben:
Mitspieler hat geschrieben:"Kohle" lohnt sich aber

Ich muss nur einmal 3 Mitspieler dazu überreden das zu spielen. Ich vermute die Neuauflagen hätten mehr Chancen, da sie eine bessere Aufmachung haben.
[..] Und ich schätze bevor ich Kohle ausprobiere werden wir vorher noch Myrmes, Food Chain Magnate, die Minen von Zavandor, Machtspiele, Marco Polo, Western Town und Yunnan spielen (und meine Liste ist noch viel länger[...]


Hey, hab dazu drei Gedanken. :cool:

1.) Warum unbedingt drei Mitspieler? Kohle geht auch super zu dritt! Oder wolltest Du einfach nur ausdrücken, dass Ihr immer zu viert seid und somit Du drei Spieler überzeugen müsstest?

2.) Die Umkarton-Aufmachung der neueren Brass-Versionen sieht cooler aus, aber der Spielplan selbst sieht glaub ich genauso aus, oder? Ja, auch ich selber mag lieber (auch optisch) atmosphärisch aufgemachte Spiele, aber leider fehlt einigen Super-Spielen diese grafische Gestaltung und trotzdem sind sie spielerisch herausragend. So auch Kohle - ich finde es strategisch und spielerisch irgendwie viel viel reizvollerals die neueren Spiele wie Marco Polo und Co, obwohl die mir ja auch gefallen.

3.)
Lorion42 hat geschrieben:Ich geh davon aus, dass dasselbe passieren wird wie mit jedem Jahrgang vorher auch: es bleiben vielleicht 2 Titel übrig, die wirklich nachhaltig wirken.
So ähnlich seh ich das auch. Und bei mir gehört Kohle eben zu diesen (sogar bis heute) herausragenden Spielen.

Sorry, will Dir definitiv nix aufdrängen :rolleyes: :blush: sondern nur nettgemeint ein spielmechanisch wirklich feines und reizvolles Spiel empfehlen.
Anderereseits stimmt ja genau das, was bertmat und Du bereits sagtet: "Es ist gar nicht schlimm, wenn man mal was Gutes verpasst... es gibt ja einfach genug Anderes zu entdecken." Ist ja schon "lustig" (oder traurig), dass wir Wohlstandsgesellschaftler in totalem Überfluss leben und trotzdem dabei Panik schieben, irgendeine Kleinigkeit davon möglicherweise zu verpassen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 16:22

Mitspieler hat geschrieben:1.) Warum unbedingt drei Mitspieler? Kohle geht auch super zu dritt! Oder wolltest Du einfach nur ausdrücken, dass Ihr immer zu viert seid und somit Du drei Spieler überzeugen müsstest?

Nein ich hab keine feste Spielerunde, aber einen Pool von bis zu 40 Leuten mit denen ich manchmal spiele. Wenn ich zum Spieleabend einlade, sind wir eigentlich immer mindestens 4 Leute. Falls nur eine oder zwei Personen Zeit haben, sagen diese meistens ab, weil es zu viele Absagen gibt. Typischerweise habe ich 5 oder 6 Leute da... Spiele die man nur zu viert spielen kann haben es deshalb besonders schwer.
Mitspieler hat geschrieben:2.) Die Umkarton-Aufmachung der neueren Brass-Versionen sieht cooler aus, aber der Spielplan selbst sieht glaub ich genauso aus, oder? Ja, auch ich selber mag lieber (auch optisch) atmosphärisch aufgemachte Spiele, aber leider fehlt einigen Super-Spielen diese grafische Gestaltung und trotzdem sind sie spielerisch herausragend. So auch Kohle - ich finde es strategisch und spielerisch irgendwie viel viel reizvollerals die neueren Spiele wie Marco Polo und Co, obwohl die mir ja auch gefallen.
Dann geb mir ein Argument, wie ich das Spiel bewerben kann ;)
Bei der Spielauswahl sag ich meistens 2-3 Sätze pro Spiel und wenn da kommt "Wir spielen die industrielle Revolution nach und verschiffen Waren per Kanal oder Eisenbahn. Wir bauen die Industrie auf und produzierte Waren können von allen genutzt werden.", dann hab ich die Hälfte der Mitspieler verloren. Ich glaub Marco Polo ist ähnlich schwer vermittelbar, aber die Grafik von Menzel spricht zumindest mich viel mehr an - aber das Spiel liegt ja auch schon fast 2 Jahre im Regal. T'zolkin dagegen wirkt auf Grund der Zahnräder direkt einladend. Bei Space Cadets haben ein paar Mitspieler direkt an Space Alert gedacht und Ubongo als Beispiel für die Minispiele kommt auch immer gut an. Kohle wirkt da einfach sehr trocken und man macht sich die Finger schmutzig. Kohle halt :P

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 11. April 2017, 16:42

Lorion42 hat geschrieben: Dann geb mir ein Argument, wie ich das Spiel bewerben kann ;)
Bei der Spielauswahl sag ich meistens 2-3 Sätze pro Spiel und wenn da kommt "Wir spielen die industrielle Revolution nach und verschiffen Waren per Kanal oder Eisenbahn. Wir bauen die Industrie auf und produzierte Waren können von allen genutzt werden.", dann hab ich die Hälfte der Mitspieler verloren. Ich glaub Marco Polo ist ähnlich schwer vermittelbar, aber die Grafik von Menzel spricht zumindest mich viel mehr an - aber das Spiel liegt ja auch schon fast 2 Jahre im Regal. T'zolkin dagegen wirkt auf Grund der Zahnräder direkt einladend. Bei Space Cadets haben ein paar Mitspieler direkt an Space Alert gedacht und Ubongo als Beispiel für die Minispiele kommt auch immer gut an. Kohle wirkt da einfach sehr trocken und man macht sich die Finger schmutzig. Kohle halt :P


Ist dieser Pool von 40 Mitspielern tatsächlich so homogen, dass die alle gleich reagieren?
Ich hätte einfach gesagt, mal konkret zu diesem Spiel einzuladen.
Also kein Spiele-Abend und dann muss geschaut werden, dass alle zufrieden sind, sondern sagen, dass du das Spiel gerne spielen willst, da geht es da und da rum und das funktioniert grob so und so.
Meinst nicht, dass bei 40 Leuten sich nicht wenigstens 2 angesprochen fühlen?

Natürlich würde ich das nur machen, wenn mir ein Spiel besonders an Herzen liegt und es einen gewissen Aufwand erfordert. Kleinere neue Spiele kriegt man eher auf einem "normalen" Spiele-Abend unter. Aber mit dem extra dazu verabreden krieg ich auch so Brocken schon mal gespielt. (Descent, Twilight Imperium 3, StarCraft das Brettspiel, Kolonisten oder Der Eiserne Thron)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 16:54

Florian-SpieLama hat geschrieben:Ist dieser Pool von 40 Mitspielern tatsächlich so homogen, dass die alle gleich reagieren?
Ich hätte einfach gesagt, mal konkret zu diesem Spiel einzuladen.
Also kein Spiele-Abend und dann muss geschaut werden, dass alle zufrieden sind, sondern sagen, dass du das Spiel gerne spielen willst, da geht es da und da rum und das funktioniert grob so und so.
Meinst nicht, dass bei 40 Leuten sich nicht wenigstens 2 angesprochen fühlen?

Natürlich würde ich das nur machen, wenn mir ein Spiel besonders an Herzen liegt und es einen gewissen Aufwand erfordert. Kleinere neue Spiele kriegt man eher auf einem "normalen" Spiele-Abend unter. Aber mit dem extra dazu verabreden krieg ich auch so Brocken schon mal gespielt. (Descent, Twilight Imperium 3, StarCraft das Brettspiel, Kolonisten oder Der Eiserne Thron)

Für den Eisernen Thron hab ich das auch letztens gemacht. Da hat das geklappt. Sonst hab ich eher die Erfahrung gemacht, dass es bei Spielen, welche die Leute noch nicht kennen, sich keiner so wirklich angesprochen fühlt. Bei den 40 Leuten sind jetzt auch viele dabei, die immer nur mitspielen wenn andere dabei sind oder Leute die nur dann und wann mal dazu kommen. Ich werde das Ganze demnächst nochmal für Eclipse versuchen. Bei Erfolg versuch ich das dann vielleicht mit Kohle auch mal.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 17:12

Lorion42 hat geschrieben:Bei Space Cadets haben ein paar Mitspieler direkt an Space Alert gedacht und Ubongo als Beispiel für die Minispiele kommt auch immer gut an. Kohle wirkt da einfach sehr trocken und man macht sich die Finger schmutzig. Kohle halt :P
Oh okay, ich verstehe... viele Frauen dabei, ja? :D

Es geht aber ja gar nicht nur um Kohle, sondern um Industrien allgemein, sowie um den Bau von Schifffahrtskanälen und Eisenbahnstrecken, um Städte und Häfen. Aber das sind natürlich alles keine Mädchenthemen. :cool:

Aber ich denke, dass Du ja selber noch nicht so überzeugt von dem Spiel bist. Ein Argument für das Spiel wäre bispielsweise, dass es sich nicht nur um reine Optimierarbeit handelt wie bei vielen modernen Spielen, sondern um vielschichtigere Aspekte, Vorbereitungen auf Technikwechsel (Kanal/Schiene), Ausgabenmanagement und viel Interaktion.

Schau mal, wie überragend es bewertet wurde:
http://www.cliquenabend.de/spiele/704000-Kohle.html
http://www.spieletest.at/gesellschaftsspiel/2465/Kohle
https://www.hall9000.de/html/spiel/kohl ... m_reichtum
https://boardgamegeek.com/boardgame/287 ... ?comment=1
https://boardgamegeek.com/video/111406/ ... iews-brass

Andererseits gibt es natürlich auch Leute, denen das Spiel nicht gefällt, weil es ihnen zu denklastig, mechanisch oder zu trocken ist usw. Hier eine Review mit negativem Fazit: https://boardgamegeek.com/video/96017/b ... view-brass
Vielleicht ist es für Eure Mädelsgruppe ja wirklich nicht geeignet. :P
Im Ernst, ich denke wirklich, dass Du Eure Gruppe sicher viel besser einschätzen kannst als ich, und es wär ja schade, wenn Ihr Euch umsonst stundenlang mit dem Spiel auseinandersetzt und es dann gar keine Freude gemacht hat.
Als Tipp würde ich Dir raten, es erstmal wirklich nur zu dritt zu spielen, und zwar mit Leuten, bei denen Du genau weißt, dass sie auf strategische Brocken stehen (wobei ich es gar nicht so schwergewichtig finde).
P.S. Ich sehe grad, dass Florian Dir gerade Ähnliches geraten hat. :cool:

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 17:31

Ja sind viele Mädels dabei und ich denke das Spiel ist dann vermutlich auch das Richtige für einen kleineren Männerabend. Seltsam dass sich bestimmte Klischees dann doch zu oft bestätigen ;)
Ich denke mir wird das Spiel sehr viel Spaß machen, bin mir nur nicht sicher, wer die richtigen Mitspieler sind, die ich dazu einladen soll. Mit den Grüblern hab ich Bedenken, dass es viel zu lange dauert ;)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 18:46

:) Naja, ohne in Gleichmacherei zu verfallen, es lassen sich zwischen Männlein und Weiblein manchmal halt nicht nur im Anatomischen unterschiedliche Ausprägungen ausmachen (zusätzlich zur persönlichen Individualität). Aber das ist ja auch reizvoll. :cool:

Cool, dass Dir das Spiel zu gefallen scheint. Der Reiz erschließt sich einem wirklich im Spielgeschehen (und weniger anhand der Optik).

Ich weiß, was Du meinst: Die einen fänden ein anspruchsvolleres Strategiespiel langweilig oder anstrengend, und die anderen, die solche Spiele toll finden, neigen zum Grübeln. Und es wäre wirklich schade, wenn durch einen Extremgrübler die Spielspannung verloren ginge.
Aber es gibt ja individuelle Zwischenstufen zwischen Bauchspieler und Extremgrübler. ;)
Zuletzt geändert von Mitspieler am 11. April 2017, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 18:49

Florian-SpieLama hat geschrieben:Ist dieser Pool von 40 Mitspielern tatsächlich so homogen, dass die alle gleich reagieren?

Ich find es eher krass, dass sich überhaupt so viele Leute in einer Stadt zusammenfinden, die es gar nicht gibt.. :D

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon bertmat » 12. April 2017, 11:34

Gestern Abend zu viert eine Partie Yedo gespielt.

Definitiv eines der Spiele, das nie die Aufmerksamkeit erhalten hat, die es verdient hätte.

Wer auf Arbeitereinsetzspiele mit Ärgerfaktor steht wird hier gut unterhalten. Mir gefällt die Notwendigkeit sich auf neue Situationen spontan einstellen zu müssen. Freunde von Optimierungsorgien werden hier jedoch nicht glücklich.

Kurzweilig trotz relativ langer Spieldauer.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon frauoftheworld » 12. April 2017, 12:00

ErichZann hat geschrieben:Nen guten Freund in Köln besucht und ein paar 2er Spiel mitgenommen.
Zuerst ein paar Runden Omen "Age of Aegean", welches mir wirklich sehr gut gefällt, schön taktisch aber natürlich auch Kartenglück. Danach mehrere Runden 7 Wonders Duel...immernoch mit mein liebstes 2er Spiel, da er es noch nicht kannte erstmal ohne Erweiterung und dann ein paar Partien mit. Mir gefällt die Erweiterung sehr gut. Dann noch Tides of Madness, im Grunde das gleiche Spiel wie Tides of Time aber die Madnesstokens machen es tatsächlich noch interessanter, gefällt mir super und ich hab zum Glück die englische Version ohne den hässlichen Pegasusrand auf den Karten (mir ein Rätsel warum man sowas macht). Danach noch eine Runde Among the Stars Revival (quasi die 2er Variante von AtS), mir gefällt der zusätliche Layer mit der Position der Karten sehr gut und das ist auch so das einzige was mir an 7 Wonders fehlt...jedoch ist AtS leider doch deutlich unübersichtlicher und leider auch furchtbar zum sortieren.


Aloha! Du hast bestimmt eine gute Zeit mit deinem Freund verbracht! Wie lange habt ihr das alles gespielt?)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ErichZann » 12. April 2017, 19:27

Naja das sind ja alles eher kurze Spiele, eine Runde 7 Wonders Duel dauert 30 Minuten, Tides of Madness auch nur maximal 20 und Omen auch eher im 30 Minuten Bereich. Das längste war Among the Stars Revival...
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 12. April 2017, 21:47

Aber wenn das "den Neuheiten Hinterherhecheln" zum Stress ausufert und man die wirklich guten bisherigen Spiele deshalb kaum mehr spielen kann

So schlimm ist es nicht. Die Zahl war im übrigen auch nur ein reiner Zufallswert. Ggf. sind es auch nur 100. Und wir interessieren uns eben für neue Spiele. Das heißt ja nicht, dass an keinem Spieleabend auch ein Klassiker auf den Tisch kommt (siehe meine Spielberichte oben). Glücklicherweise ist ja ein Abend oft lang genug für zwei Spiele. :)

Im Gegensatz dazu liegen z.B. Keyflower und Kohle seit mindestens 2 Jahren in meinem Schrank und warten immer noch auf die erste Partie...

Kohle kannst Du auch noch eine Weile liegen lassen. ;) Im Gegensatz zu Mitspieler fand ich das Spiel viel zu lang für das, was es tut. Von der Mechanik sicherlich nicht schlecht, thematisch aber für mich nicht sehr ansprechend. Und dann ist die Spielzeit eben verdammt hoch, dass Du eben nicht zwei Spiele am Abend spielen kannst.

Und ich schätze bevor ich Kohle ausprobiere werden wir vorher noch Myrmes, Food Chain Magnate, die Minen von Zavandor, Machtspiele, Marco Polo,

Myrmes unbedingt! Wenn ich das beste Spiel meiner Sammlung nennen soll, wäre es Myrmes. Da stimmt in meinen Augen einfach alles und es ist das thematischste Spiel, dass ich je gesehen habe.

Aber du hast ja Recht: es ist gar nicht schlimm, wenn man mal was Gutes verpasst... es gibt ja einfach genug Anderes zu entdecken.

Das ist der Grund, wieso Spiele bei uns meist nur eine, selten noch eine zweite Chance bekommen. Wenn ein Spiel nicht beim ersten Mal begeistert, gibt es genügend Kandidaten, die sich um den Platz auf den Spieltisch drängen und gleich beim ersten Mal richtig funktionieren. Ein Spiel, dass sich erst nach drei Partien erschließt, ist einfach nicht sinnvoll, weil unsere Spielerunden ständig wechseln. Effektiv brauch ich ein Jahr, um auf die drei Partien zu kommen. Und die meisten haben nach einer ersten, nicht so guten Partie meist keine Lust, überhaupt eine zweite zu spielen.

Gruß Dee

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 12. April 2017, 22:29

Dee hat geschrieben:
Aber du hast ja Recht: es ist gar nicht schlimm, wenn man mal was Gutes verpasst... es gibt ja einfach genug Anderes zu entdecken.

Das ist der Grund, wieso Spiele bei uns meist nur eine, selten noch eine zweite Chance bekommen. Wenn ein Spiel nicht beim ersten Mal begeistert, gibt es genügend Kandidaten, die sich um den Platz auf den Spieltisch drängen und gleich beim ersten Mal richtig funktionieren.

Ähm, Du verdrehst unsere Aussagen gerade genau ins Gegenteil. ;)
Denn mit der Aussage, dass es nicht schlimm ist, etwas zu verpassen, meinten wir (zumindest ich), dass man eben nicht jedesmal was Neues spielen muss, sondern ein Spiel wertschätzen und ihm die Möglichkeit geben sollte, sich zu entfalten, damit man seine Tiefen ergründen kann (was man bei "1x spielen & dann (vor-)schnell ad acta legen" eben oft nicht kann).


Egal.. Auch Du spielst ja "alte" Spiele wieder - und preist eines davon ("Myrmes") sogar als bestes Spiel an. Find ich gut! Und so finden halt andere Spieler (ich beispw.) "Agricola" und wieder andere eben "Kohle" eines der besten Vielspielerspiele "ever". Oder alle drei. Oder gar keins von ihnen. Ist doch Geschmackssache. ;)
Übrigens ist auch Kohle durchaus thematisch (das merkt man beim Spielen) und dauert bei weitem nicht so lange wie manch andere Spiele, die hier im Thread genannt werden. Aber ich finde, es ist genug gesagt über Kohle, auch ich bin kein Kohle-Fanatiker - entweder man probiert es aus oder man lässt es eben. :cool: Kein Problem.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 12. April 2017, 23:42

Gerade komm ich von einem Spontan-Spieleabend zurück bei dem wir wirklich mal 4 Leute waren :D
Für Kohle fehlte mir aber die Zeit die Regeln vorher nochmal durchzulesen, also haben wir Kingdomino, First Class und New Beasts in Town gespielt. War eine gute Zusammenstellung. Kingdomino war meine erste Partie und es war blitzschnell erklärt und gespielt. Es fühlte sich aber ein klein wenig zu solitär an. Man nimmt den anderen Mitspielern zwar mal was weg um denen nicht zu viele Punkte zu schenken, aber letztendlich wartet man dass im richtigen Augenblick das perfekte Plättchen für einen selbst herausspringt. Es fühlte sich dementsprechend irgendwie wie Carcassonne in einfach an.
Bei First Class hab ich mich an der Schaffnerstrategie versucht und katastrophal versagt und mit 129 Punkten so wenig wie noch nie zuvor in dem Spiel gemacht. Module waren B und C und ich hatte ein wenig zu viel Angst vor den Beweisen, dass ich etwas sehr irrational gespielt hab und letztendlich zu viele Münzen in 0er Wagons getauscht habe ohne meine Strecke oder die Wagons selbst sinnvoll aufzuwerten.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 13. April 2017, 01:26

Klingt doch nach einem netten Spieleabend (trotz des erstklassigen Desasters :D ).

Zu "Kingdomino": Ich find die Größe der Plättchen schön. :blush: Und der spezielle Plättchenwahl-Mechanismus scheint ja interessant zu sein.
Wie man an meiner Formulierung erkennen kann, habe ich das Spiel aber bisher weder gespielt noch gekauft. Denn ich habe ich schon seit den ersten Veröffentlichungen und trotz der vielen sehr positiven Rezensionen
leider das Bauchgefühl, dass das Spiel mir persönlich zu banal wäre. Obwohl es ja durchaus immer wieder knifflige Entscheidungszwänge bietet.
Aber irgendwie reizen mich so Mini-Puzzle-Spiele wie Kingdomino, Cottage Garden, Bärenpark und Limes schon an sich einfach kaum..irgendetwas fehlt mir da, weiß selber nicht genau, was es ist. (Puzzeln an sich ist okay, Carcassonne und Alhambra mag ich, Agricola ist eines meiner Lieblingsspiele... vielleicht ist es tatsächlich so, dass mich bei Kingdomino&Co die Kombination aus "einschichtigem" und solitärem Plättchenlegen zu lahm ist. :shy: )

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 13. April 2017, 09:05

Kingdomino ist auf jeden Fall keine Hauptmahlzeit und wir hatten auch nicht den Reiz es sofort nochmal zu spielen. Aber als netter Appetit-Happen ist es ganz gut. Ein Spiel des Jahres ist es daher für mich nicht, aber ich werde es sicher noch ein paar Mal spielen. Dann auch mit den Bonuspunkten für Harmonie und dem Schloss in der Mitte.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Vikingblood80 » 14. April 2017, 07:51

Letzten Sonntag: 2-3 Runden Bania mit der Frau. Hatten wir mal für 3€ bei K I K geschossen.
Die erste Kennenlernrunde zu dritt noch mit der Tochter (6J.), aber war noch zu hoch. Wir hatten uns nicht so gut konzentriert und noch ein paar Dinge nicht beachtet.

Dann 1 Runde mit der Frau. So schlecht fanden wir es gar nicht. Sehr viel Taktik involviert, um darauf zu reagieren was der andere macht. Habe ganz knapp mit 2 Punkten gewonnen, hätte meine Frau lediglich eine Runde gewartet mit dem Platzieren ihres letztes Zeltes, hätte sie gewonnen.

Ist eine Neuauflage von Desert Bazar des gleichen Autor. Änderungen: Diesmal ab 2 Spielern möglich. Die Ressourcen hält nun jeder verdeckt als Karten. Die Anzahl der Ressourcenwürfel ging von 3 auf 4 hoch.

Vorteil: Niedrige Einstiegshürde, leichtes Ressourcenmanagement und Kettenzüge planen als einfache grundlegende Euro-games Mechanismen

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Jenshs » 14. April 2017, 10:32

Gestern das 3. mal Eldritch Horror gespielt. Diesmal waren wir zu dritt...
Wir haben das erste mal mit der Erweiterung Vergessenes wissen gespielt.
Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht!
Natürlich hat uns der Große Alten fertig gemacht ;)

Nächstes mal wird dann Berge des Wahnsinns dazu genommen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 14. April 2017, 19:20

Kleine 4er Familienspielrunde

#Simsalabumm - Also Hanabi gegeneinander...Wir haben uns die Feuerbälle und Schneelawinen um die Ohren geschossen und meine Freundin hat mit ihren zig Drachenversuchen den Running Gag der Runde hervorgebracht :-) Keine Glanzleistung an Spiel was ansich den Anspruch und das Thema angeht - Aber Fun- und Lachfaktor war doch recht hoch...deswegen darf es auch bleiben - Zwar nur bei der Mutter als Notspiel deponiert für zwischendurch/für die Zeit wenn meine Kleine groß ist, aber es darf bleiben. Eigentlich nicht wirklich was Besonderes, aber wir hatten wirklich überraschenderweise richtig Spaß - Wenn man nur den reinen "Spaß am Spiel" als Kriterium heranzieht, dann schlägt solch ein Leichtgewicht doch oft die "richtig guten" Spiele wie Eclipse und Co...

Danach: 2x Tempel des Schreckens - Battlestar Galactica Light :D . Meine Freundin ist schlecht im Lügen und noch schlechter im Lügen als Spielstrategie - Daher ist das ansich eher mittelmäßig angekommen, obwohl wir auch hier echt gelacht haben...ich glaube da braucht es noch 2-3 Ründchen. Ich fands spitze und hervorragend einfach - Bin aber eigentlich ein noch schlechterer Lügner als meine Freundin (meine Mundwinkel zucken beim bluffen)...Zu 4. vielleicht nicht ganz so optimal - Mit 6-10 Spielern bestimmt ne Mordsgaudi...Und erklärt ist es wirklich schnell - Darf auch bleiben.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 16. April 2017, 01:32

Tempel des Schreckens klingt echt gut. Ich glaube, dass wird demnächst mal angeschafft.
Hatte ich gar nicht auf dem Schirm, aber aus vielen Ecken hör ich nun davon und auch nur Positives.

Heute wurde bei mir gespielt.

2x Red 7 zu dritt - Beide Partien habe ich verloren.
In der ersten Partie habe ich zu wenig an meiner Auslage gemacht und war deswen zu unflexibel.
Die zweite Runde lief da schon besser, ging länger und war spannender. Dennoch fehlten mir zum Schluss die richtigen Karten.
Sehr schönes Spiel. Sehr einfach und schnell. Perfekt als Aufwärmer für einen Abend oder als Spiel an einem Abend, an dem man gar nicht spielen wollte.
Gefällt mir richtig gut, wobei der Preis (ich schätze aufgrund der Auflagengröße) für ein Kartendeck echt happig ist. Lohnt sich aber meiner Meinung nach schon!

Der Eiserne Thron zu fünft - Tyrell konnte in der 6. Runde gewinnen. Ich war Lannister, weil ich das Spiel kannte. Wir anderen bewegten uns bei 3-4 Burgen.
Ich einigte mich mit den Grejoys zu einem Nicht-Angriffs-Pakt. Das Gleiche machte Baratheon mit Tyrell.
So kämpften die Lannisters (ich) gegen Baratheon und Greyjoys gegen die Starks. Tyrell kämpfte gemütlich in Dorne gegen die neutralen Garnisonen.
Ich bettelte Baratheon an, da zu intervenieren, doch es half nichts.
Ein wirklich klasse Spiel! Man brauch zwar 5 oder besser 6 Spieler und Zeit, um es gut spielen zu können. Aber wenn man die Konstellation hat, ist es mehr als lohnenswert!
Wir haben jetzt etwas mehr als 2 1/2 Stunden gespielt und diese Zeit vergeht wie im Flug.
Vieles wird gleichzeitig gemacht. Man ist ständig involviert und hat hohes Interesse an jedem gegnerischen Zug. Dadurch gibt es kaum Wartezeiten.
Die Verhandlungen über Bündnisse und Absprachen sorgen für reges Leben am Tisch und ein Höchstmaß an Interaktion.
Dabei ist das Material echt Top und die Regeln sind gar nicht so kompliziert, wie man am Anfang denken mag.
Wir spielten übrigens ohne "Kriegsgeschick", was einen Glücksfaktor rein bringen würde. Es gehen also Kämpfe mit oder ohne Glück, je nach Vorlieben.
Rangiert locker in meiner Top 5, vielleicht sogar Top 3 meiner "besten Spiele aller Zeiten". Ich kann es nur empfehlen und würde es bei 5-6 Spielern mit etwas Sitzfleisch jederzeit vorschlagen. Ich freue mich schon auf die nächste Partie, die leider etwas auf sich warten lassen wird.

Lumina
Spielkamerad
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lumina » 16. April 2017, 10:09

Operation Kindergarten: Wir haben es endlich geschafft:) Immerhin sollten wir es als Erzieher gut beurteilen können. Es hat uns viel Spaß gemacht:)

Villen der Wahnsinns 2 Edition: Wir haben uns in Ratingen die zwei Erweiterungen geholt und diese direkt gespielt. Wieder zwei gruselige aber auch spannende Fälle.

Bücherwurm und Perlentaucher: zwei tolle Kartenspiele, die wir zurzeit immer wieder rausholen, Auf jeden fall eine Empfehlung:)
Meerschweinchen und Brettspiele? Geht das?
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