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Neulich gespielt (2017)

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Malte
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Malte » 2. April 2017, 14:35

Dee hat geschrieben:@Malte: Mythotopia fanden wir zu zweit ganz gut, aber viel zu lang. Aber zu zweit gibt es das Königsmacher-Problem nicht, denn niemand von beiden will zurückstecken. Bei Planet Steam hielten wir auch für ein sehr gutes Spiel mit großartiger Mechanik und Komponenten. Nur leider ebenfalls zu lang für das, was es macht. Ich habe beide Spiele deswegen auch weggegeben.


Wir hatten beide Spiele zu dritt gespielt, beide dauerten locker 3 Stunden (ohne Erklärung). Da gebe ich Dir recht, dass ist auch etwas zu lang.

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 3. April 2017, 22:45

Am Wochenende haben wir bei meiner Freundin ein paar Spiele gespielt.

Am Freitag kamen 2 Freunde vorbei, von denen einer 3 Spiele mitbrachte. Er hatte erwähnt, er wolle sie verkaufen, weil er sie nicht auf den Tisch kriegen würde. Also wollten wir sie mal anspielen, um dann eventuell auch was da zu behalten. Bzw. meine Freundin ist diejenige die gebrauchte Spiele bei uns für sich kauft.
Los ging es mit:

Il Vecchio zu viert - Ich kann leider nicht sagen wer da gewonnen hat. Das Spiel wurde nämlich durch einen Cola-Unfall eines gewissen Jemands jäh unterbrochen.
Bis dahin gefiel es mir aber recht gut. Dieser Weiterzug der Gefolgsmänner lädt zu einem vorrausschauendem Spiel sehr ein und bietet gute Möglichkeiten die Spielzüge der Mitspieler zu antizipieren.
Hat mir gut gefallen. Da es sowieso veräußert werden sollte, hat dann ein gewisser Jemand durch seinen ungeschickte Glasführung das Spiel dann kurzer Hand gekauft. Die Sammlung meiner Freundin wächst und wächst.
Eh ich mein die eines gewissen Jemands!

Grog Island zu viert - Dank Score Pal (danke nochmal an Alex fürs vorstellen! Gefällt mir richtig gut die App), kann ich hier sagen wie der Endstand war. Ich konnte mit 27:24:20:11 gewinnen.
Ich hatte weniger Glück mit dem besetzen von Läden auf den Inseln, konnte aber durch Truhenkarten und das Sammeln von Rohstoffen viele Punkte machen.
Gefiel mir eigentlich auch ganz gut. Die Aufmachung ist recht schick und der Bietmechanismus ist recht clever. Strategische Möglichkeiten sehe ich aber weniger und daher befürchte ich, dass es sich recht schnell abspielt.
Trotzdem gefiel es dem Besitzer auch so gut, dass er es dann doch nicht verkaufen wollte.

Packet Row zu viert - Auch hier war ich Sieger mit 19:15:13:10.
Ich war der einziger der sich ein paar Banker holte. Beinahe ging das noch schief, weil ich gerade so am zweit-meisten Geld hatte und so dann immerhin pro Banker 1 Siegpunkt erringen konnte.
Insgesamt ist mir das Spiel etwas zu glückslastig und repetitiv. Der Freundin hat es gefallen und auch gleich da behalten.

Am Samstag kam ein anderer Kollege vorbei und wir testeten andere "Neu"-Anschaffungen meiner Holden.

Mafia City zu dritt - Habe ich mit 10:6:6 gewonnen.
In der ersten Runde behakelten sich die anderen beiden so sehr im Wirtschaftsbezirk, dass ich direkt mit 5 Punkten aus der ersten Wertung rausging.
Es ist einfaches Mehrheitenspiel mit Aktionskarten, die Tricks erlauben, um Mehrheiten zu seinen gunsten zu verändern.
Das Spiel ist von einem kleinen ost-europäischen Verlag mit sehr kleinem Budget anscheinend. Es wurde sich bemüht mit einem schönen Inlay, Pokerchips und dicker Pappe bei den Stanzteilen. Dafür wurde bei der Anleitung mMn ziemlich versagt und die Karten sind auch richtig schlecht. Man kann die Schnittrahmen noch sehen, weil verschnitten wurde (womöglich von Hand), die Schattierungen sind beim Druck verrutscht und generell sind sie in Schwarz-Weiß recht lieblos.
Insgesamt konnte mich das Spiel auch nicht überzeugen. Es gab Regeln die mir sinnlos vorkamen und ich fand die Karten ziemlich schwach, dass es doch nur darauf ankam, wer wo seinen Chip hingelegt hatte und da dann eben mehr Chips liegen hatte, als wer anderes.
Ist bei mir durchgefallen.

Dominion mit der Alchemisten-Erweiterung - Und wieder war ich siegreich bei einem 51:49:24.
Ich konnte mich als Erster und recht lange als Einziger den Provinzen widmen. Dadurch kam mein Deck zwar gegen Ende ziemlich ins stocken, aber es reichte knapp.
Dominion finde ich super, aber die Alchemisten wird nicht meine Lieblingserweiterung. Noch eine zusätzliche Währung braucht es nicht, finde ich.

The Big Bang Theory Cluedo - Wie ich feststellen musste hat Amy Sheldon's Polster im Schlafzimmer von Leonard beschmutzt! Auch das war ein Sieg.
Es kommen ein paar Sheldon-Karten rein, die einem Helfen, wenn man keinen Raum erreichen konnte und jeder Charakter hat eine Spezial-Fähigkeit, die er einmalig einsetzen kann. Ansonsten ist es Cluedo wie eh und je.
Wird bestimmt nicht mein Lieblingsspiel, ist aber eine nette Tüftelei. Ein kompetitives Logikrätsel, was Spaß gemacht hat. Die nächste Partie kann aber ruhig etwas auf sich warten lassen. Das TBBT-Thema tut dem ganzen nicht weh.

Schönes Wochenende gewesen. Am Dienstag geht es weiter mit dem offenen Spiele-Abend in der Gaststätte. Mal sehen was da so auf dem Tisch kommt.

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 5. April 2017, 15:36

Wie angekündigt der offene Spiele-Abend in der Gaststätte. Leider schafften wir es nur ein Spiel zu spielen.

Elysium zu viert - Ich konnte mich bei einem 58:46:46:44 an die Spitze kämpfen.
Das erste mal, dass ich dieses Spiel mit einem anderen Set, als das empfohlene Startset gespielt habe. Es hieß soetwas wie: in Hülle und Fülle und versprach viele Siegpunkte.
Hermes und Ares waren damit für mich neu und empfand ich als ziemlich interessant. Mir brachte die Mehrheit an Ehrenpunkten durch Ares-Karten den Sieg.
Unglaublich tolles Spiel, was mir wiedermal richtig gut gefallen hat und über das ich mich richtig gefreut habe, dass es erwählt wurde mal wieder auf den Tisch zu kommen.
Im Prinzip ist es ziemlich simpel, bietet aber durch die Karten enorm viele Möglichkeiten. Dabei ist es wunderbar gestaltet und bittet viel Varianz. Schönes Dilemma, wann ich Karten in Punkte umwandeln will, aber dafür ihre Fähigkeit einbüße.
Klasse Spiel und ich würde es am liebsten direkt nochmal spielen.

P.S.: Nochmal danke an ScorePal. Seitdem ich ScorePal benutze habe ich eine Siegesserie! :D :P

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 5. April 2017, 16:52

Gestern war mal wieder Blood Bowl tag - Diesmal wurden die neuen Teams ausprobiert: Meine Skaven gegen Gegners Zwerge. Ein ganz schön anderes Spiel mit so einem gegensätzlichen Team (früher hatte ich die Orks)...statt brutalem Vorpreschen war nun lückensuchen und durchschlüpfen mit meinen wendigen Rattenmenschen angesagt. In der ersten Hälfte konnte ich mit meinem (für Skaven) recht risikoreichen Spiel einen Touchdown erlangen - Der Zwergenspielet hatte einfach kein Glück und konnte verhältnismäßig wenig meiner Spieler in die KO Box prügeln...In der zweiten Hälfte konnte er sich dann mit mühe und Not einen Käfig aufbauen, doch leider wars auch diesmal wegen dem Busfahrplan etwas früher vorbei - Ob er den Touchdown noch hätte machen können ist also unklar :-/ Nächstes mal unbedingt mit Zeitlimit für die Spielzüge...dann klappts auch mit dem Bus :-)

Immer noch ein tolles Spiel, das leider etwas zu lang geraten ist...Würfelglück stört mich trotzdem überhaupt nicht.

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 5. April 2017, 20:19

Food Chain Magnate zu viert: Das Spiel wird hier im Forum ja von einigen Leuten extrem gelobt und manche Zahlen sogar 90 Euro dafür. Und nun konnte ich es endlich einmal spielen ... und war bereits bei der Erklärung schon entgeistert. Im Spiel wurde es dann nicht viel besser.

In Food Chain Magnate versucht man einen Technologiebaum aus Berufen aufzubauen, um so eine Fast-Food-Restaurant zu managen. Hierfür kann man Leute anheuern, die dann neue Leute anstellen können oder Burger und Pizza herstellen, Werbung schalten oder Ware einsammeln.

Vom Prinzip her hat mir der Technologiebaum gefallen, aber mir war es zu viel des Guten. Ich mochte das auch bei Computer-Rollenspielen nie, wenn einem 50 Optionen gegeben werden, wie man sich entwickeln möchte. Ich will lieber intuitiv spielen und Spaß haben.

Ich selbst hatte am Spiel kaum Anteilnahme, da ich weder Getränke noch Essen fabriziert habe. Ich habe einfach nur ganz viele Kellnerinnen eingestellt und so am Ende pro Runde 35 Dollar erhalten (für 7 Kellnerinnen). Ein bisschen ging dann drauf für meinen Vizepräsident, aber es reicht für den zweiten Platz. Ich finde es prinzipiell gut, wenn es mehrere Strategien gibt, aber irgendwie arbeitete meine am Spielprinzip vorbei.

Die Aufmachung des Spiel ist leider sehr minimalistisch. Effektiv bezahlt man 90 Euro für die Spielidee, aber sicherlich nicht für die schöne Grafik. Einzig die Holzteile für Pizza, Burger und Getränke sind ganz nett, aber Spielbrett und Werbetafeln reizen einen nicht.

Den anderen Mitspielern hat es aber gefallen. Ich muss es glaube ich nicht noch einmal spielen. Zu erwähnen ist noch, dass wir das schnelle Spiel gewählt haben (d.h. nur eine Banksprengung), sodass die richtige Maschinerie aus Produzieren und Liefern nicht voll zum Tragen kam. Aber wir spielten auch daran 90 Minuten und wenn ein volles Spiel dann doppelt so lange dauert, ist das viel zu lang für mich.

Cosmic Encounter zu fünft: Die Spielevideos von Shut up & Sit down und Girls Game Shelf waren echt gut und haben zum Spiel verleitet. Und dann wurden wir enttäuscht. Keine richtige Intrige, keine Allianzen, wenig Spannung.

In Cosmic Encounter versucht man gegenerische Planeten anzugreifen und wenn möglich zu besiedeln. Ein Zufallselement lässt einen nicht beliebig angreifen, sondern bestimmt das Ziel, sodass im Normalfall jeder sein Fett weg kriegt, was ich sehr gut finde. Andernfalls würden sich Spiele womöglich gegen andere verbünden. Wenn man angreift, können die anderen Spieler bei der Invasion mitmachen oder bei der Verteidigung helfen. Dafür gibt es dann auch Siegpunkte oder Handkarten. Mit den Handkarten geht man ins Gefecht, wo man zwei Zahlwerte gegeneinander ausspielt, oder verhandelt.

Hier sah ich auch das erste Problem: Die Handkarten haben Zahlwerte von 0 bis 40 (nicht gleich verteilt). Zu den Handkarten werden noch die Schiffe addiert, die angreifen/verteidigen. Das sind im Regelfall am Anfang so um die 5-10 Schiffe. Das heißt: Wer hohe Karten auf der Hand hat, hat den Kampf gewonnen. Und so war es bei uns auch, dass die Anzahl der Schiffe so gut wie nie irgendeine Auswirkung auf den Kampf hatten. Fast jeder Kampf wurde allein über die Karten entschieden. Hier hätte ich es besser gefunden, dass die Karten nur von 0 bis 10 gehen und damit auch fairer verteilt sind.

Die Abwägung zwischen "Helfe ich jetzt beim Angriff/Verteidigung" oder spare ich mir meine Schiffe, weil ich sonst selbst leicht angreifbar bin, fand ich sehr gut. Nur leider bin ich in so etwas sehr schlecht - wie bei Poker. Meist überlebe ich nur zwei, drei Runden und habe dann keine Chips mehr. Auch hier war es so, dass ich am Ende komplett ohne Schiffe dastand, womit man natürlich auch nichts reißen kann. Viele Absprachen gab es nicht. Ein-, zweimal war es witzig, wenn jemand sicher sagt "Wir verhandeln, okay?" und beide stimmen zu und spielen dann doch eine Angriffskarte. Aber große Allianzen über einen Zeitraum hinweg, gab es nicht wirklich.

Alles in allem: Ein okayes Spiel, was beim Zuschauen irgendwie mehr Spaß macht als beim Spielen. ;)

Taiwan Snackbar zu viert: Man, war das ein Akt, das Spiel zu lernen. Ich habe es letztes Jahr bei Swan Panasia mitgenommen, die Anleitung war nur auf taiwanesisch. Bei BGG gibt es eine englische Anleitung, nach der ich das Spiel gespielt habe, was keinerlei Spaß macht und auch irgendwie nicht rund war. Dann bin ich auf ein Video von Hunter&Cron gestoßen, die das Spiel (unter dem Namen Tem-purr-a gespielt haben). Und erst da verstand ich die Regeln (vermutlich) und nun stehen diese auf deutsch auch bei BGG bereit ...

Taiwan Snackbar ist ein einfaches Push-Your-Luck-Kartenspiel. Man spielt Gerichte-Karten mit Zahlwerten aus. Der nachfolgende Spieler kann das Gericht essen (so viele Karten nehmen, wie der Zahlwert ist) und dem nachfolgenden Spieler ein neues Gericht auftischen. Oder man vergrößert das Angebot, indem man das gleiche Gericht dazulegt. Problem beim Essen: Irgendwo im Stapel sind eine oder mehrere rote "Vollgefressen"-Karten. Wenn man die erwischt, kriegt man einen Minuspunkt. Bei drei Minuspunkten ist man raus und hat verloren. Der mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt das Spiel bzw. bei Gleichstand der mit den meisten Handkarten.

Und so muss man sich immer entscheiden: Riskiere ich es, Karten zu ziehen, solange noch keine rote Karte kommt. Oder setze ich lieber den Folgespieler unter Druck. Irgendwann hat man keine Karten mehr und muss zwingend essen. Wenn man dann 30 Karten ziehen muss, ist das prinzipiell gut, aber nicht, wenn der Stapel nur aus 40 Karten und 3 roten Karten besteht. ;)

Wider Erwarten sehr witziges, nettes Spiel, dass ich jetzt gerne auf den Tisch bringe.

In Love and War zu viert: Der zweite Versuch, das Spiel zu mögen ...

Effektiv ist es eine Art Rommé mit süßer Katzengrafik. ^^ Man zieht eine Karte und wirft eine Karte ab. Wenn jemand eine Karte abwirft, die man für die eigene Auslage braucht, kann man diese nehmen und spielt das fertige Set aus. Wenn man zwei Dreiersets und ein Pärchen ausliegen hat, stoppt das Spiel und man darf einen Heiratsantrag machen. Hierzu legt man eine besondere Karte zu der eigenen Auslage dazu, andere Spieler dürfen noch Karten reinwerfen, alles wird gemischt und der Spieler zieht eine Karte. Ist es die besondere Karte, hat er gewonnen. Wenn nicht, bekommt er einen Bonusmarker und das Spiel startet neu.

Vor allem der letzte Teil macht es einfach zu zufällig. Da kann man sich noch so viel Mühe geben und Heiratsanträge versuchen, bei einem anderen klappt es sofort beim ersten Mal. Und auch so ist das Spielprinzip zu simpel als dass es viel Spaß macht.

Die Grafik bleibt weiterhin schön, aber das macht leider kein Spiel aus. Es bleibt aber in der Sammlung, weil es solche Spiele in Deutschland nicht gibt. ^^

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 5. April 2017, 21:17

Oh - Interessantes Statement zu Cosmic Encounter. Leider noch ungespielt hier im Regal, aber vom Spielertyp bist Du mir da ähnlich (Pokern verliere ich zb auch immer und bin sofort Pleite - Pokerface, Verhandeln und Intrigen kann ich auch nicht so gut)...

...Vielleicht bin ich also auch leider der falsche fürs Spiel...bin gespannt wenn es denn dann mal auf den Tisch kommt.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 5. April 2017, 22:31

Den Kommentar zu Food Chain Magnate kann ich von außen auch nachvollziehen.
Es sieht aus wie ein besserer Prototyp und kam mir nach zu viel Rechnerei vor, also auch zu abstrakt.
Deine Strategie, die am Thema voll vorbei geht scheint das ganze zu bestätigen. Also ist es nun noch mehr von meiner Liste gestrichen als vorher.

Tem-purrr-a (oder wie man das schreibt) scheint echt witzig zu seim und zwischendurch steh ich auf so kleine Kartenspiele.

Cosmic Encounter habe ich bisher nur einmal auf einer RPC gespielt und da fand ich es sehr witzig. Da wurde sich aber auch mit Aktionskarten gegenseitig hochgeschaukelt und Allianzen geschmiedet und zerstört.
Es gab sehr viel Tabletalk und lustige Situationen. Ich denke davon lebt das Spiel. Man sollte da also als Fun-Laber-Spiel rangehen. Da hat es uns viel Spaß bereitet und ein Kollege hat es direkt gekauft.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 6. April 2017, 19:17

Man sollte da also als Fun-Laber-Spiel rangehen.
Das können wir eigentlich ganz gut, weswegen wir das Spiel auch in unserer Gruppe testen wollten. Aber irgendwie zündete es leider nicht so.

@Harry: Intrigieren und so etwas liegt mir eigentlich bzw. macht mir Spaß. Aber es kam leider viel zu wenig dazu. Vielleicht haben wir aber auch irgendetwas falsch gespielt?

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 6. April 2017, 19:42

Das kann sein.
Vielleicht hatten wir auch einfach nur Glück. Wie gesagt, es war nur eine Partie.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 10. April 2017, 11:05

Gestern waren wir auf den "Ratinger Spieletagen". Echt tolle Veranstaltung! Daumen hoch, da fahr ich nächstes Jahr wieder hin!
Man konnte dort sehr schön spielen.

La Granja zu viert - Konnte ich mit 75:54:53:46 gewinnen.
Ich machte meine Punkte vorallem durch die großen Marktstände und Belieferung der Handwerksgebäude zu späteren Zeitpunkten (mehr Siegepunkte).
Mir gefällt das Spiel richtig gut und es ist sofort auf meiner Wunschliste gelandet. Bisher hatte ich nur das Würfelspiel, welches eine schöne abgespeckte Version vom Ganzen ist. Aber auch die "Vollversion" macht richtig viel Spaß und, wenn man die Zeit dazu hat, bietet es auch mehr Tiefe.
Das einzige was etwas stört war, dass es etwas wenig 1er Siegpunkte-Chips gibt. Man musste ziemlich oft wechseln. Und, dass das Tableau zwar eine schöne Idee ist, aber ständig alles verrutscht, beim Karten drunter schieben oder drunter herziehen. Da kann ich mir aber vorstellen kleine Gumminoppen unters Tableau zu kleben und alles ist gut.
Wirklich schönes Spiel. Das wird auf jedenfall nochmal angeschafft!

El Gaucho zu viert - Ich wurde Dritter bei einem 156:148:146:122.
Ich hatte vor einen riesigen Verkauf meiner Kühe zu machen und war kurz davor für 89 Punkte zu verkaufen. Das kriegten die Mitspieler dann aber doch noch spitz und stahlen mir die 12 und die 10 und essig war es mit dem großen Geld. Generell, habe ich das Stehlen etwas unterschätzt und aus den Augen verloren.
Ganz schönes Spiel mit mehr Tiefe, als man zunächst vermutet. Schön illustriert und nicht zu lange Spielzeit. Die Koppel für die Würfel ist dabei ein kleines Highlight. Würde ich wieder spielen, aber brauch ich nicht selbst in der Sammlung.

Glück Auf Das große Kartenspiel zu viert - Ziemlich knapp Zweiter geworden mit 58:53:46:36.
Ich fühlte mich eigentlich ziemlich gut, da ich alle Aufträge erfüllt hatte und auch keine ungenutzten Loren oder Ähnliches über hatte.
Auch die Zusatz-Siegpunkt-Karten waren alle sinnvoll und brachten mir Punkte ein. Dennoch war jemand noch einen ticken besser.
Das Spiel gefällt mir auch gut. Ich finde das Brettspiel echt klasse, gerade als Einstieg ins Worker-Placement. Das Kartenspiel ist nun keine Verkleinerung (es nimmt viel Platz auf den Tisch ein), aber die Schachtel ist kleiner. Es ist dem Brettspiel recht ähnliches, bietet aber genug neue Kniffe und Änderungen, dass das Spielgefühl anders ist und man durchaus beide Spiele in der Sammlung haben kann. Ist auch direkt auf meine Wunschliste gelandet.

Zuhause wurde dann noch eine neue Errungenschaft meiner Freundin ausprobiert.

Game of Quotes zu dritt - Wir hatte alle 5 Witzig-Stempel mit 4 Marker. Ich hatte aber einmal Karten getauscht und war deswegen raus. Die Anderen teilten sich dann den Sieg.
"Macht kaputt was euch kaputt macht!" - MC Hammer
Lustiges Spiel, welches man aber doch lieber mit mehr Spielern spielen sollte. So war die Verteilung der Siegpunkte zu gleichmäßig. Außerdem gab es auch eine Runde in denen bei 3 Spieler keiner was wirklich witziges kredenzen konnte. Mit mehr Spielern sind mehr Karten im Spiel, es gibt mehr Zitate über die man lachen kann und es ist einfach mehr Kreativität am Tisch.
Macht einfach Spaß und ist ein schöner kleiner Absacker. Außerdem ist die Anleitung natürlich wieder ziemlich genial!

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Elmo » 10. April 2017, 12:09

Am Wochenende wurde mal wieder gespielt:

- Warhammer Quest Silver Tower: Nach wie vor bin ich von dem Spiel sehr überzeugt. Spielt sich regeltechnisch super runter und macht einfach Spaß. Die Zufallselemente machen das ganze auch immer wieder spannend. Der Nachfolger liegt schon hier und wartet darauf zusammengebaut zu werden :angel:

-Oh my Goods: Schönes Kartenspiel, das gerade durch die Kettenreaktionen Raum für Strategien bietet.

-Fabelsaft: Sieht schön aus, spielt sich rund und macht definitiv Spaß. Die Frage ist ob das auch bei mehrmaligem Durchspielen der Fall ist.

-Qwixx: Klassiker für zwischendurch. Geht immer.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 10. April 2017, 12:40

Zum ersten Mal Space Cadets gespielt (zu sechst). Wow war das ein Krampf am Anfang. Es dauerte 1 Stunde bis wir die erste Runde hinter uns hatten. Die Regeln waren doch wesentlich schwerer zu verstehen als Anfangs gedacht. Wer hat gesagt, das Spiel wäre ab 8? Es hat aber doch Spaß gemacht. Ich hatte mit meinen Sprungvorbereitungen viel Spaß und am Ende auch alle Karten verfügbar, so dass ich natürlich in der letzten Runde meine Aufgabe erfüllen konnte. Unsere Sensoroffizierin hatte massive Probleme weswegen wir für Mission 1 ziemlich lange brauchten. Das Raumschiff flog dann lange um die Kristalle herum.
Das seltsame war aber, dass wir nicht einmal Schaden bekommen hatten. Der Waffenoffizier hat immer gut getroffen und wenn wir mal Schaden hatten, hatten diese keinen relevanten Effekt.
Insgesamt ein spaßiges Spiel mit lauter Minispielen. Aber man sollte es mit einer Person spielen, welche die Regeln vollends verstanden hat. Hatte mich am Anfang nicht gut darauf vorbereitet.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Ina-SpieLama » 10. April 2017, 16:08

Gestern haben wir den ganzen Tag bei bestem Wetter zu zweit auf dem Balkon gespielt.
Angefangen mit Isle of Skye, beides knapp ausgegangen. Die zweite Runde schien für mich schon verloren, doch bei der Endwertung konnte ich mit Schriftrollen noch aufholen und habe tatsächlich mit einem Punkt Vorsprung gewonnen.

Dann Glück Auf - Das Kartenspiel. Hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es sehr thematisch die Waggons mit Loren zu beladen und man muss wirklich viel beachten, da rauchen schon mal die Köpfe. Mein Freund ist weniger begeistert, er mag das Thema nicht und daher fühlt es sich für ihn so anstrengend an. Schade.

Danach Auf den Spuren von Marco Polo habe ich deutlich gewonnen. Ich hatte den Charakter, der beim Durchlaufen Häuschen setzen kann, sehr stark!

Es folgten ein paar Runden Dominion - nach wie vor eines unserer Lieblingsspiele. Wir haben Basisspiel, Reiche Ernte und Dark Ages kombiniert und hier konnte mein Freund auch mal zwei Runden für sich entscheiden :P

Anschließend kramte ich Boss Monster hervor - nettes Spiel für zwischendurch mit witziger Grafik. Nicht mehr und nicht weniger. Das habe ich leider auch verloren mit 9 zu 11 Punkten (Seelen).

Dann noch Bohnanza Duell. Ich finde diese Zweispieler-Variante sehr gelungen. Werden wir definitiv mit in den Urlaub nehmen!

Und zum Abschluss noch Orléans. Da konnte mein Freund einen neuen Highscore aufstellen und ich konnte nicht mithalten. Langsam hat er den Dreh raus, bisher hatte er nie eine Chance gegen mich. Mist.

Wir waren sehr fleißig gestern :cool:
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 10. April 2017, 18:42

Zum ersten Mal Space Cadets gespielt (zu sechst). Wow war das ein Krampf am Anfang. Es dauerte 1 Stunde bis wir die erste Runde hinter uns hatten. Die Regeln waren doch wesentlich schwerer zu verstehen als Anfangs gedacht.

Ging uns auch so. Selbst wenn einer die Regeln kann, ich mag das Spiel nicht in drei Gruppen jedes Mal aufs Neue erklären müssen. Das blöde ist eben, dass die anderen oft abschalten, wenn ich für eine Person die Station erkläre. Habe aber keinen Weg gefunden, wie ich um die Erklärung drumherum komme. Das ist vermutlich der Grund, wieso das Spiel aussortiert wird. Man sollte es immer mit der gleichen Gruppe spielen wegen Regeln und auch wegen Missionsaufbau. Aber dafür treffen wir uns zu selten bzw. müssen von den 1000 neuen Spielen im Jahr mindestens ein Viertel testen. "Alte" Spiele kommen da selten auf den Tisch.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 10. April 2017, 19:15

Dee hat geschrieben:müssen von den 1000 neuen Spielen im Jahr mindestens ein Viertel testen


Warum?
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 10. April 2017, 19:50

Weil wir gerne neue Spiele testen ...

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 10. April 2017, 22:42

Achnee! :P :rolleyes:

Aber wenn das "den Neuheiten Hinterherhecheln" zum Stress ausufert und man die wirklich guten bisherigen Spiele deshalb kaum mehr spielen kann (und auch die Neuheiten ja nur ein-zweimal spielen kann, weil dann ja immer schon die nächsten Neuheiten drängen), dann ist das doch ein bissl schade, oder?

Natürlich ist jedem selber überlassen, was ihm Freude bereitet ;) , aber mir wären die guten Spiele (und die jahrelange Arbeit der Autoren an jedem Spiel) zu schade für so ein schnelles Abhaken.

Soll kein Angriff gegen Dich sein, sondern nur meine persönliche Ansicht zu Spielen. :blush:
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Ina-SpieLama » 11. April 2017, 07:28

Mir fällt auch immer mehr auf, dass wir den einzelnen Spielen durch ständig neues Material gar nicht mehr gerecht werden. Ein Mombasa z.B. will nicht nur einmal gespielt und abgehakt werden, da wollen Strategien ausprobiert werden.
Wir haben deshalb zu Beginn des Jahres einen Ordner angelegt, in dem jedes unser Spiele eine eigene Seite hat. Darin wird jede Partie eines Spiels mit Datum und Sieger notiert. Wenn wir dann etwas spielen möchten, nehmen wir uns den Ordner und suchen uns etwas raus, das noch nie oder schon lange nicht mehr gespielt wurde, sodass alles mal dran kommt.

Außerdem habe ich mir vorgenommen die nächsten Monate weniger zu kaufen. Ich möchte die Spiele immernoch haben, um sie zu spielen. Ums Sammeln geht es mir dabei weniger.

Gestern haben wir übrigens nochmal Isle of Skye gespielt, leider habe ich knapp verloren. Ganz ohne Schriftrollen sollte man seine Landschaft nicht aufbauen ;-)
Danach hab ich Freitag in Level 2 mit über 100 Punkten geschafft, jawoll! Auf zu Level 3!
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 07:49

Ich hab an Silvester eine Liste angelegt mit 100 Spielen, die ich in den letzten 2 Jahren nicht mehr gespielt habe oder noch nie gespielt habe. Ich versuche jetzt dieses Jahr diese Liste abzuarbeiten. 28 davon hab ich bereits gespielt. Was aber jetzt schon auffällt Spiele mit 2+ Stunden Spieldauer haben es schwer überhaupt ausgepackt zu werden. Ich denke meine nächste Konsequenz wird sein, dass ich mir großen Strategiespiele einfach nicht mehr kaufe. Halte ich sowieso für die Kategorie Spiel in der am wenigsten interessantes in den letzten 10 Jahren passiert ist.

Gestern auf den Tisch kamen wieder einmal Codenames, Tempel des Schreckens und Dixit ;)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Ina-SpieLama » 11. April 2017, 08:09

Wir haben auch Spiele wie Mage Wars, CIV, Ringkrieg, Kolonisten usw. bei denen es mit einmal spielen eigentlich auch nicht getan ist. Wir ziehen eine ähnliche Konsequenz, wir kaufen solche Spiele nur noch, wenn uns das Thema wirklich umhaut.

Wenn solche Spiele so selten auf den Tisch kommen, dauert auch die Einarbeitungszeit immer wieder aufs Neue ewig lang. Sehr schade. Da tendieren wir dann auch eher zu Spielen wie Orléans, Agricola, Dominion etc. , die nicht mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

(Wobei eine epische Schlacht bei Star Wars Rebellion oder eine mehrstündige Mission Zombicide gehen sonntags eigentlich immer :D )
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon bertmat » 11. April 2017, 09:31

Die letzten Einträge finde ich interessant zu lesen. Da wirkt das Spielen nicht wie ein Hobby, sondern schon wie Arbeit. Crazy!

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Marc Gallus
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Marc Gallus » 11. April 2017, 09:57

bertmat hat geschrieben:Die letzten Einträge finde ich interessant zu lesen. Da wirkt das Spielen nicht wie ein Hobby, sondern schon wie Arbeit. Crazy!



Hallo Bertmat,

das kann man so sehen, muss es aber nicht. Insbesondere Cosims, im Gegensatz zu Eurogames, ein wirkliches historisches Spielerlebnis bieten, offenbaren spielerisch ein ganz anderes Vergnügen.

Ja, es ist Arbeit, die mir auch nicht immer gefällt. Aber bei guten Cosisms wiegt der spielerische Mehrwert die intensive Regelarbeit auf.
Bei Cosims endet das Spiel normalerweise auch nicht mit dem Ende der Partie, sondern fördert das Verlangen, mehr über diese Epoche zu erfahren. Nur bei solchen Spielen wird Geschichte lebendig. Falls man natürlich mit Geschichte nichts am Hut hat, kann man natürlich auch nichts mit solchen Spielen anfangen.

Ich finde, dass Cosims wie erstklassige Gourmet Menus sind: Sie sind aufwendig in der Herstellung, bieten aber gegenüber McDonalds ein ganz anderes und intensiveres Geschmackserlebnis.

Sonnige Grüße
Marc
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bertmat
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon bertmat » 11. April 2017, 11:35

Das glaube ich Dir gern. Ist auch keine Kritik. Es darf jeder spielen wie und was so oft er möchte oder kann.

Ich hab aber auch anscheinend weniger Zeit oder auch noch andere Hobbies. Wenn ich den oben genannten Anspruch hätte 250 der 1000 jährlich erscheinenden Neuheiten spielen zu wollen/müssen, wäre das für mich kein Spass mehr.

Es gibt halt einfach verschiedene Spielertypen und die Wichtigkeit des Hobbies schwankt von Typ zu Typ. Ich hab das garnicht als Kritik gemeint, sondern handelte es sich nur um eine Feststellung.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Mitspieler » 11. April 2017, 12:23

Zumal Ihr beide (glaub ich) etwas aneinander vorbeigeredet habt. ;)
(Marc bezog sich auf epische Spiele"brocken", Bertmat meinte vermutlich (zumindest auch) das "Abarbeiten" der riesigen Neuheitenflut)


Zu mir:
Ich spiele zwar theoretisch auch gern mal einen "Brocken" (keine Kriegsschlachten oder so, aber zumindest etwas längere Spiele wie "Die Macher" oder hoffentlich bald mal "Naufragos"), komme aber selten dazu, und meist ist es der jeweiligen Situation dann doch angemessener, lieber "nur" ein paar "kleinere" Strategie- oder gar Funspiele zu spielen.

Und was die Neuheitenflut anbelangt, handhabe ich es wie folgt: Ich informiere mich überblickartig über "alle" Neuheiten (beispielsweise via BGG-Messepreview und Messereportagen), im weiteren dann ausführlicher über diejenigen, die mich irgendwie ansprechen (Genre, Thema, Optik, Idee, Mechanik), und selektiere dann (anhand von Rezensionen, Erklärvideos, eigenem Anspielen auf Messen sowie meinem Bauchgefühl) so stark, dass dann nur noch ganz wenige übrigbleiben, die ich dann theoretisch wirklich gern spielen möchte. Dadurch habe ich immer noch genug Luft, um auch noch die guten "älteren" Spiele wiederzuspielen. :cool:

Abgesehen davon, dass ich mangels nahewohnender Vielspieler eh relativ selten zum Spielen komme (zumindest im Vergleich zu Euch ;) )..
Und ebenfalls auch noch andere Hobbies habe (beispielsweise Naturfotografie).
Zuletzt geändert von Mitspieler am 11. April 2017, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Canopy / Caylus 1303 / Hallertau / Honey Buzz / Mariposas / My Farm Shop / Praga Caput Regni / TtR Amsterdam

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Lorion42 » 11. April 2017, 13:01

Und ich der zuerst vom Abarbeiten geredet hat, meinte eine Kombination daraus ;)
Ich besorge mir immer wieder neue Spiele und alle Spieler, die eine doch relativ hohe Einstiegshürde haben, werden einfach sehr lange nicht gespielt (teilweise sogar gar nicht). Die kurzen und teilweise innovativeren landen dafür schneller und regelmäßiger auf dem Tisch.
Space Cadets hatte jetzt das Glück, dass ich die Einstiegshürde falsch eingeschätzt hatte, es innovativer ist als andere Spiele mit ähnlich hoher Einstiegshürde und das Thema ansprechend ist (hab das Spiel im Adventskalender letztes Jahr besorgt... das ist vergleichsweise schnell).
Im Gegensatz dazu liegen z.B. Keyflower und Kohle seit mindestens 2 Jahren in meinem Schrank und warten immer noch auf die erste Partie... und eben deshalb hab ich eine Liste angelegt, damit ich die Spiele, die mich einfach angesprochen haben auch irgendwann auspacke (und dann Spaß habe und keine Arbeit) :)


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