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Neulich gespielt (2018)

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 5. März 2018, 21:26

Die Fundamente der Ewigkeit zu viert: Schade, schade. Machten die Säulen der Erde und Tore der Welt mit ihrem Arbeitereinsetzmechanismus noch Spaß, ist das Spiel zum neuen Ken-Follet-Roman „Die Fundamente der Ewigkeit“ eher von Langeweile geprägt.

Dabei werden viele Mechanismen zusammengelegt, die in anderen Spielen funktionieren: Ein bisschen Handel, ein Rondell, Würfel als Hilfsarbeiter zum Einsetzen, Mehrheitenbestimmung und eine Gesinnung, die man wechseln kann. Und das spielt man dann zwei Stunden ohne Spannungsbogen. Die erste Runde spielt sich dabei exakt wie die letzte. Es gibt keinerlei Vorankommen in dem Spiel, da man seinen Spielstein auf dem Rondell immer im Kreis bewegt.

Der Wechselmechanismus (bin ich Katholik oder Protestant?) ist gut, da man auch während sich die Mehrheiten bilden mehr oder weniger einfach mal zum anderen Lager konvertieren kann, um so schnell noch Siegpunkte abgreifen zu können. Auch macht das Würfeleinsetzen Spaß, da die Würfel je nach Augenzahl X Runde gesperrt sind, dafür darf man aber auch die Aktion der Personenkarte, die man mit dem Würfel erstanden hat, X Runden nutzen. Und zusätzlich braucht man Würfel für das Rondell, sodass man gut überlegen muss, welche Würfel man zum Kaufen nimmt und welche zum Bewegen.

Dennoch ist das aber langweilig. Gerne hätte die Siegpunktleiste nach gut einer Stunde bei 30 Punkten aufhören können. Aber nein, man spielt noch, bis man bei 50 ist. Mir hat es leider keinen Spaß gemacht.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 8. März 2018, 20:56

Gestern Pandemic Legacy: Season 2 weiter gespielt. Mensch, sind wir schlecht ... ich meine, Mensch, ist das Spiel schwer. Von den bisher 10 Partien haben wir nur 4 Spiele gewonnen. Und wir sind erst im Juni, also nicht mal Halbzeit. Immerhin haben wir so aber auch besonders viel vom Spiel. :)

Nach wie vor freuen wir uns aber über die Geschichte, vor allem weil sich alles so gut mit unserem Spiel aus Season 1 ergänzt. Neben der eigenen Geschichte, die wir zu den Charakteren dazu erfinden, macht das wirklich viel Spaß. Auch wenn ich zugebe, dass oft die Mechanik das Spiel gewinnt und wir gar nicht so sehr thematisch spielen.

Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Juni-Versuch und hoffe, dass wir endlich unser eines Ziel erreichen (was wir schon länger versuchen).

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Emirio
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Emirio » 9. März 2018, 13:24

Spiel: Scythe mit "Invasoren aus der Ferne" und "Kolosse der Lüfte", 4-Spieler Simulation
Mitspieler: Nordische Königreiche (landwirtschaftlich), Republic Polnia (technisch), Clan Albion (mechanisch), Toguwa Shounat (innovativ)
gewonnen: Nordische Königreiche (61 Geld)
-> Clan Abion (38), Toguwa Shogunat (31), Republic Polnia (23)

In der 4-Spieler-Simulation war es schon etwas heftig, aber es hat sich viel einfacher gespielt als in der Automa-Variante. Klar ist es nur zum kennenlernen geeignet, da ich ja eigentlich mit verdeckten Zielkarten, Kampfentscheidungen spielen müsste, was Solo nicht möglich ist, aber um ein Gefühl für das Spiel und die Erweiterungen zu bekommen war es gut.
Mit dem "Nordischen Königreich" habe ich versucht so schnell wie Möglich an die Fabrik zu kommen um so eine gute Aktionskarte zu ergattern. Die Arbeiter sind dabei erst mal auf der Strecke geblieben, was aber nicht so schlimm war.
Die "Republic Polnia" wurde leider von "Clan Albion" im entscheidenden Moment besiegt und damit zurückgeworfen und konnte sich aus Ressourcenmangel nicht mehr erholen, vor allem da "Clan Albion" direkt vor der Türschwelle stand und ein herauskommen damit unmöglich gemacht wurde, bzw. nur sehr schwer. Die Strategie sollte auf Beliebtheit abzielen. "Republic Polnia" war am Schluss auch als einziges Volk auf der höchsten Multiplikator-Stufe, was aber nichts gebracht hat, da es nicht viel gab, das multipliziert werden konnte. Alle anderen Rassen waren in der untersten Kategorie...
"Clan Albion" hat sich auf die Produktion von Ressourcen konzentriert und konnte so dann recht viel Mechs und Gebäude bauen, damit weitere Ressourcen von "Republic Polnia" stehlen und durch die vielen Einheiten auch viele Gebiete besetzten, die Punkte bringen.
"Toguwa Shogunat" sollte auch schnell zur Fabrik eilen, hat es auch als zweites geschafft und die Strategie war eigentlich viele Gebiete zu besetzten, was aber überhaupt nicht funktioniert hat (da hat es ungewollt bei "Clan Albion" viel besser funktioniert). Die Fraktion wurde auch von dem "Nordischen Königreich" angegriffen, konnte sich aber nochmal gut zurück ins Spiel bringen, indem gegen Ende nur noch alles auf Sterneproduktion gesetzt wurde. (Alle Arbeiter, Alle Verbesserungen, etc.).
Ich finde die beiden neuen Völker ("Clan Albion" und "Toguwa Shogunat"), die in der ersten Erweiterung dazu kamen sehr gut. Sie spielen sich nochmal anders, da sie 4 unterschiedliche Mech-Fähigkeiten haben (alle anderen Völker haben 2 gleiche Mech-Fähigkeiten). Die Fallen die "Toguwa Shogunat" auf der Landkarte verteilt können die Gegner schön blockieren und wenn diese nicht wissen welche Falle dort ausliegt werden nicht drauf treten wenn es nicht unbedingt sein muss. Clan Albion kann Flaggen verteilen und jederzeit im Spiel zu diesen mit einer Bewegung springen. Zusätzlich zählen die Gebiete mit Flagge (ohne Gegnerische Einheiten) zu den Siegpunktgebieten von "Clan Albion".
Die zweite Erweiterung führt Luftschiffe ein und alternative Spielendbedingungen. Sie kamen bei mir kaum zum tragen, denn die beiden gezogenen Luftschiffeigenschaften waren jetzt nicht sehr Spiel beeinflussend, auch wenn sie das eine oder andere mal getriggert haben. Super war, dass man Ressourcen auf das Luftschiff lagern konnte und so vor der Übernahme sichern konnte, damit konnte man das Luftschiff an Grenzregionen stationieren und produzierte Güter sofort einladen und kein Gegner kam mehr an sie heran.
Die Spielendbedingung war: "Entweder 6 Sterne oder 10 Gebiete besetzt". Diese Endbedingung war gleichzeitig erfüllt. Die "Nordischen Königreiche" haben ihren 6ten Stern mit einem Angriff verdient, das auch das 10te Feld war, das sie besetzten. Da es aber auch hier ein paar Plättchen gibt, die bei jeder Partie zufällig oder auch gezielt ausgesucht werden können, bietet das Spiel auch neue Strategien an um das Spielende zu forcieren und mehr Abwechslung.
Ich finde das Spiel großartig und beide Erweiterungen passen perfekt ins Spiel.

Ich bin mir noch nicht sicher ob ich mir die dritte Erweiterung, die schon angekündigt ist, auch zulegen soll, weil diese einen Kampagnenmodus einführen soll. Das Spiel kommt sowieso schon selten auf den Tisch und eine Kampagne möchte oft gespielt werden... Aber vermutlich werde ich mich eh nicht zusammenreißen können.

Die ganzen Promoartikel, die es auch auf deutsch gibt hätte ich auch noch gerne. Bei Ebay werden aber für mich zu hohe Preise verlangt. Bekommt man diese auch irgendwo offiziell vom Verlag?


Geiles Spiel. Jetzt gerne auch mal mit realen Mitspielern, am besten zu viert, vielleicht auch schon zu dritt. Am liebsten zu siebt!!!

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Fuchs » 9. März 2018, 14:06

Bei http://www.docsmagic.de/ kann man den ganzen Promokram bestellen, billig ist es da aber auch nicht.

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Maery
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 9. März 2018, 19:18

Wir haben letztens sehr viele verschiedene Spiele gespielt, die ich teilweise eher schlecht fand oder einfach langweilig, sodass ich mich schon gar nicht mehr erinnern kann. Im Kopf ist von den kleinen Spielen nur noch The Mind übrig geblieben, das viele so gelobt haben und wir wirklich nicht mochten. Hat einfach gar nicht gezündet.

Außerdem diese beiden Spiele, die noch frisch gespielt sind.
Zombies!!!
Kannten wir gar nicht und der Humor hat meinen Mann sofort angesprochen. Ist zwar kein super anspruchsvolles Spiel, aber wir fanden es sehr unterhaltsam und haben es dann auch direkt für 5 € gekauft. Das wird definitiv öfter gespielt, denn es ist wirklich sehr schnell erklärt und die Zombiesmassen sind einfach witzig :D

Hit Z Road
Dagegen hat mir dieses Zombiespiel leider gar nicht gefallen. Es ist natürlich strategischer, aber der Eliminationsmechanismus gefällt mir leider gar nicht. Finde es schon bei King of Tokyo nicht so gut, weil wir da auch schon schlechte Erfahrungen mit einer Mitspielerin hatten. Ich habe zwar generell keine Probleme, aber so richtig toll finde ich es auch nicht. Höchstens bei schnellen Spielen wie Bluff oder Exploding Kittens macht es Spaß.
Sehr schade, denn die Illustration und die Ideen waren sehr gut.

Mechs vs. Minions
Haben wir schon länger, aber haben bislang nur einmal zu zweit und zweimal zu dritt das Einführungsszenario gespielt. Jetzt hatten wir mal mehr Zeit und haben direkt die zwei nächsten Szenarien probiert. Finde immer noch das Inlay genial und Preis-Leistungsverhältnis super. Allerdings hatten wir alle eher die Erwartung an ein lockeres Spiel, was dann durch die Schäden chaotisch wird. Aber es ist echt schwerer als gedacht und das schon ohne Chaos.

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[Christoph]

Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon [Christoph] » 10. März 2018, 13:36

Terraforming Mars
Wir haben nach längerer Zeit mal wieder zu zweit den Mars besiedelt. Das war wie gewohnt ein amüsanter Zeitvertreib, gerade mit dem 'großen' Kartensatz an Patenten. Damit hat das Spiel auch eine anständige Länge gehabt (ca. 1 1/2 Stunden) und wenn man erst einmal die Megacredit- und Rohstoff-Produktion angeschoben hat, passiert auch jede Runde ausreichend viel. Ich mag ja besonders, das eigentlich alle Spieler zu fast jedem Moment im Spiel etwas zu tun haben und man nicht immer wieder einzelnen Spielern ewig lange beim Spielen zusieht. :)

Verflucht!
Das Spiel habe ich letzte Woche geschenkt bekommen, seitdem haben wir uns zu zweit diverse Male an der Monsterjagd versucht. Das Spielprinzip ist ja überaus simpel, dass das Spiel trotzdem so einen Sog hat, hatte ich erst gar nicht erwartet. Aber mit den gezogenen Waffen mit den richtigen Werten immer im richtigen Moment sinnvoll ein Monster plattzumachen ist ja dann doch gar nicht so einfach. Wir sind bei den meisten Versuchen dann kurz vor Schluss gescheitert, weil keine passende(n) Waffe(n) und kein Siegel als Joker mehr da war. Bleibt also spannend. :dodgy:

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 11. März 2018, 16:36

Escape Room: The Game – Der Tempel der Azteken zu fünft: Ich mag Escape-Room-Spiele ja, vor allem den Chrone Decoder aus "Escape Room" mag ich. Aber es ist das zweite Mal, dass ich dieses Szenario spiele und zum zweiten Mal haben wir es nicht geschafft. Selbst mit allen Hilfekarten sind wir nicht auf die Lösung von Rätsel 2 gekommen. Nach Ablauf der Zeit haben wir dann auf der Webseite des Verlags die Komplettlösung runtergeladen. Das heißt, obwohl ich prinzipiell wusste, wie es geht, konnte wir die Rätsel nicht lösen, was etwas unbefriedigend war. Immerhin sind die anderen Szenarien besser.

Danach spielte wir alte, "neue" Spiele:

Eine Frage der Ähre zu fünft: Ein rein abstraktes Spiel, bei dem Gemüse(plättchen) anbaut und auf dem Acker altes Gemüse überbauen kann. So versucht man ein großes Gebiet der gleichen Gemüsesorte zu erstellen, um Siegpunkte zu erhalten. Alternativ gibt es noch Farmpunkte, mit denen man auf einer Leiste nach oben klettern kann, um Farmen zu bauen bzw. Tiere (mit Siegpunkten, ohne Funktion) zu ergattern.

Wie gesagt, existiert das Thema so gut wie nicht. Deswegen wurde es thematisch mit Skyways und Stadtbau auch neu aufgelegt. Dabei erinnert es ein bisschen an ein anderes Plättchen-Überbauspiel mit Städten, nämlich Ginkgopolis. Vom Thema abgesehen ist es ganz nett. Die Entscheidung, ob man (recht wenige) Farmpunkte oder lieber Siegpunkte nimmt, ist essentiell und oft gar nicht so leicht zu entscheiden. Dennoch spiele ich lieber Ginkgopolis (oder lieber gleich Suburbia, wenn es um Stadtbau geht).

Forum Romanum zu fünft: Eine Art Vier gewinnt/Tic Tac Toe im alten Rom. Auch hier war das Thema nicht existent. Dafür muss man auf einem 7x7-Feld seine Spielsteine taktisch einsetzen, um die Reihen, Spalten, Diagonalen und einzelne Bereiche mit Steinen zu füllen. Ist eins davon voll mit Spielsteinen, wird geschaut, wer die Mehrheit hat und derjenige bekommt Siegpunkte. Der-/Diejenigen, die am wenigsten (oder gar keine) Steine haben, bekommen Minuspunkte.

Schön, taktisch, schnell. Aber eben abstrakt. Taktisch muss man immer gut abwägen, wo man die Mehrheit haben will und wo man ggf. freiwillig Minuspunkte nimmt, weil das Setzen eines Steins eh nichts bringt. Kann man also ab und zu mal schnell spielen.
Zuletzt geändert von Dee am 18. März 2018, 11:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon ElPeludo » 13. März 2018, 11:33

Nach langer Zeit schreib ich hier auch mal wieder was rein :) In letzter Zeit wurde wieder fleißig gespielt, ein kurzer Überblick ^^

Einige Partien Nations: Das Würfelspiel: einfaches und schnelles Spiel im Nationsuniversum. Kann natürlich nicht mit dem großen Bruder mithalten was Tiefe und Strategie betrifft, ist aber in sehr kurzer Zeit gespielt und gibt einem schon einige Möglichkeiten. Macht definitiv Spaß und kommt aufgrund der Spieldauer deutlich öfter auf den Tisch als das "richtige" Nations. Ich denke über die Erweiterung nach, da diese anscheinend nochmal ne ganze Menge Würze reinbringt....

Nach langer Zeit gabs dann auch mal wieder eine Partie Paperback, gut so! Gefällt mir richtig gut, Scrabble meets Dominion: I am in! Im Gegensatz zu Dominion finde ich aber das Spiel nicht so zielorientiert, während Dominion (und andere Deckbuilder die ich gespielt habe) wirklich darauf aussind möglichst effizient Punkte zu generieren, ist mir das bei Paperback eigentlich relativ unwichtig. Hier finde ich es deutlich spannender ein "spektakuläres" Wort zu bilden, oder auch über die Gültigkeit von gelegten Wörtern zu diskutieren.

Dann um halb 11 abends noch auf die Idee zu kommen was neues zu spielen, das seit Essen unausgepackt im Regal stand: Anachrony! Gut, war zugegebenermaßen kein wirklich brillianter Einfall was die Uhrzeit betriftt... Nach ca 1,5 Stunden auspöppeln und Regelstudium gings dann los, gg 3 waren wir dann durch ^^ Trotzdem: mega Spiel! Bin ein großer Fan von Worker Placement und Anachrony macht hier sehr vieles sehr richtig. Spannende Entscheidungen, wie viel man sich aus der Zukunft schicken lässt, wie viele Arbeiter man einsetzen möchte und was die eine wirklich wichtige Aktion ist, die man in dieser Runde ausführen möchte. Super, ich freue mich auf mehr (zu einer angenehmeren Uhrzeit vielleicht ^^)

Zu guter Letzt gab es dann gestern noch die erste Partie Agra zu zweit. Spielplan ausgepackt, Gildentableau aufgebaut, Spielertableaus bereitgelegt: ok, krass, das Spiel nimmt einiges an Platz ein. Sehr viele kleine Regeln machen den Einstieg zugegebenermaßen schwer und steinig, ging dann aber doch deutlich flüssiger als gedacht. Gut, einen wirklichen Plan was es zu erledigen gibt habe ich auch nach 2,5 Stunden Spielzeit nicht, aber das macht nix, ich freue mich auf mehr! Werden das nächste Mal die Guard-Variante ausprobieren, um das Spiel zu zweit ein bisschen spannender zu machen (war gut zu zweit, ließ aber dennoch das Gefühl, dass es mit mehr Spielern wohl spannender ist). Das Spiel ist eigentlich gar nicht so komplex was die Spieltiefe angeht, aber durch die 3 Währungen (Meditation, Gunst und Arbeiter) kann man wirklich zig Aktionen in einem Zug machen, die alle das selbe Ergebnis bringen. Nur, welche davon ist wohl die Beste??? Viel zu denken, schönes Material (danke, dass endlich mal andere Farbtöne für die Spielerfarben gewählt wurden!!) und soooo viele Möglichkeiten... Auch hier: freue mich auf mehr :)

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Emirio
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Emirio » 14. März 2018, 11:09

Es wurde gestern gespielt. Ich muss das jetzt posten, denn sonst zieht Dee "Colt Express" runter, was ich nicht zulassen darf...
Ich denke von ihm bekommt ihr auch noch einen Bericht, mit seiner Meinung über die gleichen Spiele ;).
Viel Spaß beim lesen...

Captain Sonar
6 Spieler, 3er Teams

In Captain Sonar spielen 2 Teams gegeneinander. Thematisch befinden wir uns jeweils in einem U-Boot und versuchen das gegnerische U-Boot zu finden und zu zerstören. Dabei hat jedes Teammitglied seine individuellen Aufgaben:
Der Kapitän navigiert das Schiff in die vier Himmelrichtungen und muss dies laut ansagen, während er den Kurs auf der Karte markiert.
Der 1. Offizier sorgt dafür, dass die Systeme im Boot funktionieren, indem er bei jeder Kursansage des Kapitäns einen Aktivierungsschritt eines Systems ankreuzt. Sobald alle nötigen Kreuze gemacht wurden, ist das System bereit eingesetzt zu werden. Mit 2 Systemen (Drohnen und Sonar) kann man Hinweise auf die Position des gegnerischen U-Bootes schließen, 2 Systeme (Mine und Torpedo) sind zum Schaden machen da, falls man bereits weiß wo sich der Gegner befindet und ein System (Schleichfahrt) ist dafür da, dem Gegner zu entkommen.
Der Maschinist muss ebenfalls bei jeder Kursansage ein Kreuz machen, was allerdings die Systeme beschädigt und nicht mehr einsatzbereit macht, bis man bestimmte Richtungen einschlägt um so die Kreuze wieder vom Plan wischen zu dürfen.
Der Funker hat die Aufgabe dem gegnerischen Kapitän bei seinen Kursansagen zuzuhören, diese Auf seinen Plan zu zeichnen und so vversuchen herauszufinden, wo sich der Gegner auf der Karte befindet.
Das Spiel verläuft dabei die meiste Zeit in Echtzeit, was bedeutet, dass die Geschwindigkeit der U-Boote nur davon abhängt, wie Schnell die Ansagen des Kapitäns kommen. Es wird allerdings dadurch gut ausgebremst, dass man nicht einfach irgendwo hin fährt, da sonst alle Systeme ausfallen und im Extremfall das Bot Schaden erhält.
In 3er Teams muss ein Spieler 2 Rollen übernehmen, was tatsächlich sehr gut funktioniert. In 2er Teams wäre es auch noch vorstellbar, allerdings würde ich zu viert andere Spiele spielen.
Neulingen oder Wenigspielern kann man erst mal die einfachen Rollen "Maschinist" und "1. Offizier" geben, aber unsere Beiden kamen recht schnell ins Spiel und konnten bei der dritten Partie bereits Funker und Kapitän spielen, die auch nicht viel schwerer sind.
Es macht mir echt viel Spaß und hoffe auf weitere Partien.


Colt Express - Gold am Ende der Bahn mit Erweiterungen: "Postkutsche und Pferde" und "Marshall&Gefangene
Marshall + 5 Banditen

Endlich konnte ich das Spiel mal mit beiden Erweiterungen spielen. Immerhin hatten auch zwei Spaß an dem Spiel, leider waren zwei Brettspielneulinge dabei, die sichtlich überfordert waren, dennoch wollte ich das Spiel mit allem spielen, da ich wusste, dass ich es nicht nochmal auf den Tisch bekomme, wenn ich jetzt nur das Grundspiel auspacke. Also die Gelegenheit am Schopfe packen um das Gesamtspiel kennenzulernen (gut, jetzt muss ich mir ne neue Gruppe suchen, aber das wars mir ja schon wert...:D).
Der Marshall Spieler konnte seine Aufgaben nicht erfüllen, da er auch zwei Aufträge bekam, die etwas gegensätzlich schienen (einem Bandit viele Patronen verpassen und gleichzeitig vielen Banditen jeweils Patronen verpassen) und er bekam zwei Aufträge zur Gefangennahme erst in den letzten beiden Runden und hat das auch nicht mehr geschafft.
Ich konnte mich gut auf Beute machen konzentrieren und gefühlt haben die anderen Spieler einfach irgendwas getan.
Zuletzt hatte ich beide Postsäcke, 3 Rubine, den Revolverheld und eine Geisel aus der Postkutsche und mit weitem Abstand gewonnen. Mit beiden Erweiterungen gibt es eine fülle an Optionen (befreie ich meinen Kumpanen aus dem Knast, nehme ich eine Geisel, konzentriere ich mich auf Beute machen, ...) und dadurch das der Marshall nicht mehr von jedem Spieler gezogen werden kann, was meistens darin endet, dass er zwischen erstem Waggon und Lok hin und her läuft, wird er berechenbar und man kommt auch mal in die Lok und am Sheriff vorbei. Man kann ihn sogar angreifen, was auch Sinn ergibt, denn wenn er seine Aufgaben erledigt, haben alle Banditen auch verloren.
Mir gefällt das Spiel sehr sehr gut mit beiden Erweiterungen zusammen. Man hat viele Optionen und Ausweichmöglichkeiten durch die Postkutsche, die Gefangenen und die Pferde, der Randommässige Spieleraufbau wird durch die Pferde strategisch, der Marshall, der sich sinnvoller bewegt und die Banditen jagt, und und und.
Zugegeben, mit Anfängern sollte man nicht gleich das komplette Spiel auspacken und erst mal klein anfangen. Mit Spielern, die das Spiel schon 2-3 mal gespielt haben, können weitere Optionen hereingenommen werden, wie es bei fasst allen Spielen ist :)


Das Orakel von Delphi Random Map, Normales Spiel
4 Spieler

Im Orakel von Delphi versuchen die Spieler Herkules-like Götter-gegebene Aufgaben zu erfüllen um im Olymp aufgenommen zu werden.
Wer an der Reihe ist würfelt 3 Farbwürfel und kann je nach Farbe Aktionen ausführen. Das heißt grundsätzlich kann jede Aktion mit beliebigen Würfeln gemacht werden, nur wohin die Aktion führt ist Farbbestimmt.
Möchte ich segeln und setzte dafür einen blauen Würfel ein, muss ich auf einem blauen Feld landen. Den roten Gott kann ich nur mit einem roten Würfel beeinflussen, die gelbe Statue mit einem Gelben nehmen und Andernorts wiederum mit einem Gelben abladen, ähnlich wie die farbigen Warenwürfel und der Bau der eigenen Tempel, die auf farblich markiertem Terrain gebaut werden sollen.
Sobald ein Spieler seine 12 Aufgaben erfüllt hat und zurück zur Zeus-Statue gefahren ist endet das Spiel und derjenige mit den meist erfüllten Aufgaben gewinnt, bei Gleichständen entsprechend den Tie-Breakern.
Ich muss sagen dass das Spiel mir ein Wechselbad der Stimmung auferlegt hat. Erst hat mich die Erwähnung des Autors Stefan Feld nicht sehr begeistert, da ich seine Art Spiele tatsächlich immer recht gut anhörten, aber für mich dann doch enttäuschen spielten. Am Anfang der Regelerklärung konnte ich mich immer noch nicht erwärmen, gegen Ende der Erklärung, als ich die Zusammenhänge endlich verstand freute ich mich wiederum aufs Spiel.
Als ich das Spiel als Startspieler dann anfing und die ersten paar Runden absolvierte, habe ich gemerkt, dass mir die anderen Spieler völlig egal sind. Sobald mein Zug zu ende ist Würfel ich alle meine Würfel und kann dann schon mal planen was ich tue (toll), aber was die anderen tun habe ich nicht wirklich verfolgt, auch wenn es von Zeit zu Zeit wichtig ist welche Tempelplättchen sie aufdecken und was sie Würfeln, weil es mein Spiel ebenfalls beeinflusst, aber nur leicht.
Das Spiel plätscherte dann so vor sich hin, und in den letzten beiden Runden habe ich recht mächtige Züge machen können, die mich dem Spielsieg nahe brachten. Dass ich zurück zur Statue musste war mir entfallen, sonst hätte ich vielleicht im vorletzten Zug noch eine weitere Aktion machen können und im letzten ebenso und es so geschafft, so wurde ich allerdings zweiter und das als Bauchspieler. Ich habe versucht immer früh zu überlegen was ich machen kann und was ich aus diesen Optionen dann tue, sodass mein Zug recht schnell vorbei war.
Das Spiel war okay, in meinen Augen auch eines der besten Stefan Feld Spiele und ich spiele es auch gerne nochmals mit, jetzt wo ich auch weiß auf was es ankommt.
Colt Express hatte mir allerdings besser gefallen...

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[Christoph]

Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon [Christoph] » 14. März 2018, 17:15

Letzten Sonntag gab's mal wieder eine größere Spielerunde:

Terraforming Mars
Diesmal war es eine Partie mit vier Spielern und das ändert die Spieldynamik dann doch ganz schön. Anders als in der Partie zu zweit gilt es die siegrelevanten Details noch viel mehr im Auge zu behalten - den Kauf von 'Meilensteinen' beispielsweise oder das Verwenden vorhandener Grünpflanzen-Ressourcen, bevor wieder mal ein Meteorit abstürzt und die verbrennt. Ich hatte nicht meinen besten Tag und bin als dritter über die Ziellinie gegangen, aber selbst wenn es nicht besonders läuft, macht mir das Spiel noch richtig Spaß. Anders als andere Spiele, bei denen man ohne die richtigen Ressourcen oder das entscheidende bisschen Glück dann schnell einfach nur noch daneben sitzt. :)

Caverna
Zu dritt gab's dann noch eine Partie Caverna und auch das hat für meinen Geschmack diese 'Es läuft nicht besonders, aber macht immer noch Spaß zu spielen.'-Qualität. Genauso war's diesmal auch, wobei ich bei 'Caverna' deutlich mehr mit einer brauchbaren Strategie kämpfe, als z. B. beim Besiedeln des Mars. Allein im Auge zu behalten, dass man auch wirklich an die je nötigen Ressourcen und Aktionen kommt und dann auch noch wenigstens ein, zwei Runden vorauszudenken... Das macht wahrscheinlich auch nach wie vor nach diversen Spielen für mich den Reiz des Spiels aus, zusammen mit der hübschen Ausstattung (gerade im Gegensatz zu 'TM'). Wenngleich auch die Materialschlacht einem schon ein bisschen den Impuls nehmen kann, das Spiel wirklich auszupacken. Anyway. :)

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 18. März 2018, 11:25

Captian Sonar zu sechst: Zwei U-Boot-Mannschaften stehen/sitzen sich gegenüber. Der Kapitän gibt die Anweisungen und die Fahrtroute vor, der Funker belauscht den gegnerischen Kapitän, um dessen Position herauszubekommen, der Maschinist macht den Maschinenraum kaputt (und wieder ganz) und der erste Offizier macht die Systeme wie Torpedos, Minen, Sonar etc. bereit. Das Ganze in Echtzeit und voller Chaos …

… zumindest dachte ich das immer. Bereits zweimal auf der Spielemesse gespielt, war meine Befürchtung, dass es auch daheim in ein hektisches Geschrei ausarten würde. Aber gar nicht. Es geht relativ langsam voran – vor allem wenn die meisten Systeme streiken und der Kapitän nicht mehr weiß, wo er hinfahren kann, ohne das Schiff explodieren zu lassen.

Schade, dass man für das Spiel so viele Menschen dafür braucht. Mit weniger als 6 würde ich es wohl nicht spielen, da das dann zu viel Verwaltungsaufwand wird. Wir haben bei uns auch den Kapitän entlastet, der im 3-Personen-Team normalerweise auch gleich eine der anderen Rollen mimt. Sinnvoller ist es, Maschinist und ersten Offizier von einer Person ausführen zu lassen, da beide sowieso eng miteinander interagieren müssen.

Dennoch sehr spaßig und immer wieder gerne, wenn man mal so eine große Gruppe beisammen hat (also 2x im Jahr vielleicht).

Colt Express mit zu vielen Erweiterungen zu sechst: Colt Express habe ich 2015 auf der Messe gespielt, gekauft, daheim einmal gespielt und wieder verkauft. Im Grundspiel war es mir einfach zu viel Chaos und irgendwie war es auch nicht lustig, wenn man eine Runde nichts Vernünftiges machen kann, weil entweder die Handkarten nicht passen oder die Gegner/Beute woanders ist.

Mit den Erweiterungen wird das Spiel taktischer – und irgendwie noch langweiliger. Die ersten drei Runden spielten wir aufgrund der Strecken alle Karten offen aus. Es gab keinerlei Überraschung, weil man gut abschätzen konnte, wer sich wo befindet. Das Pferd ist ganz nett, mit dem man sich schneller bewegen kann. Alle anderen Erweiterungen gingen zumindest mit am Allerwertesten vorbei. Ich habe in der Postkutsche eine Geisel genommen. Dann wurde ich gleich vom Marschall-Spieler gefangengenommen und die Geisel war wieder weg. Ansonsten waren es zum Anfang extrem viele Regeln (viel zu viele für Neulinge) und am Ende wusste ich die Hälfte der neuen Regeln auch nicht mehr.

Neben dem Mitbringer des Spiels (siehe weiter oben) und dem Marshall-Spieler hatte auch niemand Spaß und wir waren froh, als es endlich vorbei war. Es war eine sehr seltsame Runde, aber man merkt daran auch wieder, dass ein Spiel immer von der Gruppe abhängt. Trotz Spiel des Jahres werden wir Colt Express vermutlich nie wieder spielen.

Das Orakel von Delphi zu viert: Zum Schluss noch ein „Absacker“ von Stefan Feld – das heißt, ein langes Spiel mit viel Grübeln und wenig Thema. Ich gebe zu, dass ich kein Fan der Feld-Spiele bin. Die bisher gespielten zeichneten sich dadurch aus, dass alle Mechaniken extrem gut zusammenspielen, dass man extrem viele Aktionsmöglichkeiten hat, dass man für alles Mögliche Punkte bekommt, dass man das Thema vergeblich sucht und dass am Ende irgendwer gewinnt ohne dass man es vorher abschätzen kann. Und hier hat mich „Das Orakel von Delphi“ positiv überrascht.

In dem Rennspiel versucht man als erster 12 Aufträge auszuführen: 3 Waren abholen und abliefern, 3 Statuen abholen und abliefern, 3 Tempelplätze entdecken und Tempel drauf bauen und 3 Monster besiegen. Das sind immer noch viele Möglichkeiten, aber man muss alles erfüllen, die Reihenfolge kann variieren. Es gibt viele Aktionsmöglichkeiten, aber es gibt zahlreiche natürliche (Schiff bewegen, Sachen ein/ausladen) und drei andere, die man sich gerade noch merken kann. Es ist auch jederzeit klar, wer gerade vorne liegt. Ein bisschen nimmt das natürlich in den letzten zwei Runden die Spannung, weil man ggf. sieht dass der Führende uneinholbar ist, aber es ist auch nicht Zufall wer gewinnt. Eine Interaktion zwischen den Spielern gibt es fast nicht. Es kann maximal passieren, dass jemand ein Monster besiegt, was man selbst gerne besiegt hätte. Aber da es genügend Auswahl gibt, geht niemand leer aus.

Das Rennspiel ist eigentlich nur ein großes Traveling-Salesman-Problem, da man möglichst optimal alle Stellen auf den Spielpan abklappern. Die Mechaniken spielen dabei super zusammen. Schiff fahren, durch Sonderplättchen die Fähigkeiten aufwerten, durch die Götterleiste extra starke Aktionen bekommen.

Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Nicht so, dass ich es mir kaufen würde, denn auch das Thema wirkt etwas austauschbar, auch wenn ich griechische Mythologie ganz nett finde. Aber ich spiele es gerne noch einmal mit.

PS: Und wer auch immer meine Spieleberichte mit irgendwelchen Spieletiteln verlinkt, der möchte doch bitte damit aufhören. Den Beitrag hier schreibe ich und wenn ich denke, dass es sinnvoll ist, etwas zu verlinken, tue ich das von ganz allein (z.B. bei Pandemic habe ich das für sinnvoll erachtet). Bei einem Spieleabend mit mehreren Spielen, einfach willkürlich eines rauszupicken, nur damit ein Spiel verlinkt ist, halte ich nicht für sinnvoll und für frech dem Beitragenden gegenüber.
Zuletzt geändert von Dee am 5. April 2018, 18:31, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon -G- » 18. März 2018, 14:13

Wettlauf nach El Dorado - Erstpartie zu dritt als Familie (Eltern plus Kind). Gefällt uns gut, da wir bisher kein Familienspiel mit dem System des Deckbau haben. Bei Dominion habe ich immer ein Spielbrett vermisst und die möglichen Verkettungen waren mir zu lang. Mal sehen, ob wir Broomservice als weitere Neuanschaffung heute noch schaffen.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Arnold » 18. März 2018, 21:21

Wir haben seit langem "seicht" wieder mit dem Spielen angefangen. Hierzu haben wir gewählt:

1. Majesty zuerst A-Seite und dann B-Seite,beides gnadenlos verloren.

2. Quadropolis zuerst Grundspiel und dann Expertenspiel. Holte mir die Monumente und mit den Parks war ich sehr erfolgrich, glaube das Grundspiel ist ausreichend.

3. First Class mit Modul A und B, ich liebe PSiele, die durch eine gewisse Dynamik sich von Zug zu Zug steigern.

4. Bärenpark :Schön und nett,immer wieder dabei.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 18. März 2018, 23:58

Rise to Nobility

Solo und mehrfach zu zweit gespielt. Ein Würfeleinsetzspiel mit einem Touch von Workerplacement; gelungene Mischung.
Mir gefällt besonders die jedenfalls teilweise sehr schöne Verbindung zwischen Thema und Spielmechanik. Will man ein Gebäude bauen (Werkstatt auf dem Spielplan oder Gemeindegebäude auf dem eigenen Tableau), muss man Leute haben, die das Gebäude betreiben. Das macht Sinn, weil Gebäude nicht nur Punkte bringen, sondern auch eine Funktion haben, einen Nutzen bringen, den jemand "erarbeiten" muss. Leute hat man aber nicht, man muss sie ansiedeln. Dazu muss man ihnen auf dem Spielertableau, das das eigene Stück Land darstellt, ein Haus bauen und muss sie für ihre Arbeit "bezahlen", indem man Waren zur Verfügung stellt.
Solo hat man in 10 Runden einen zufällig zugewiesenen Auftrag zu erfüllen; ich musste in meinem ersten Spiel von jedem der sechs Völker je eine Gruppe ansiedeln und mindestens 80 Punkte erreichen. Das sah zuerst schwer aus, war aber zu schaffen. Im Mehrpersonenspiel spielt man halt gegeneinander auf Punkte. Das Spiel kann schnell grübellastig werden. Solo fand ich es spannender.

Cavern Tavern

Sozusagen das "Vorspiel" zu Rise to Nobility. Man hat einen Job in der Höhlenkneipe, von der aus in Rise to Nobility die Siedler kommen. Gäste bestellen Getränke aus verschiedensten Zutaten, die man sich besorgen muss. Es gibt einiges an direkter Interaktion, z.B. Zwangstausch und Wegnehmen. Kam bei uns leider nicht so gut an, weil meine Frau derartige Nickeligkeiten im Spiel nicht mag.

Viticulture als 2-Spieler-Koop-Variante

Eine solche Regel gibt es bei Games for Friends and Lovers. Viticulture ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Es in dieser Variante zu erleben, war mir eine echte Freude. Im wesentlichen spielen beide Spieler eigenständig, aber man kann sich absprechen, spielt offen, kommt sich nicht in die Quere, sondern berät und hilft einander, die gesetzte Aufgabe zu erfüllen. Das im Kern kooperative Element besteht nämlich darin, dass neben den Aufträgen, die man persönlich hat und erfüllen kann, oder auch nicht, es noch allgemeine Aufträge gibt. Einer wird zu Spielbeginn ausgelegt; zu Beginn jeder Runde kommt einer dazu. Die Spieler gewinnen, wenn am Ende einer Runde kein allgemeiner Auftrag mehr ausliegt. Sie verlieren, wenn 5 allgemeine Aufträge ausliegen. Allgemeine Aufträge kann immer nur jeweils ein Spieler erfüllen, man kann sich da aber absprechen, wer was macht. Siegpunkte gibt es auch, sie haben aber keinen Einfluss auf Sieg oder Niederlage, sondern dienen als eine Art Währung. Zum einen kann man sie wie üblich bei Nutzung der Karten einsetzen. Zum anderen kann jeweils ein Spieler zu Beginn einer neuen Runde, wenn eine neue Auftragskarte gezogen wird, 10 Siegpunkte abgeben; dann wird der gezogene Auftrag abgeworfen und stattdessen von einem Spieler ein Auftrag, den er persönlich hat, als allgemeiner Auftrag ausgelegt. Man kann bei dieser Gelegenheit auch nur 5 Siegpunkte ausgeben, dann darf man den gezogenen allgemeinen Auftrag auch abwerfen und einen neuen blind vom Stapel ziehen.
Da wir gleich am Anfang nur allgemeine Aufträge bekommen haben, bei denen man Sekt oder hochwertige Rosé-Weine haben musste, sah es zunächst schlecht aus, wir haben es aber doch noch in den Griff bekommen.
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Lorion42
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Lorion42 » 19. März 2018, 11:55

Ein kleines Spielewochenende liegt hinter mir. Gespielt wurde wesentlich mehr, aber hier die interessantesten Sachen:

Terraforming Mars
Hat sogar eine Mitspielerin überzeugt, die am Anfang gemeckert hat, wie hässlich das Spiel ist (finde ich übrigens auch) und dass es viel zu strategisch aussieht. Die Tatsache, dass jede Aktion dazu führt, dass man danach besser dasteht als vorher sorgt für ein außerordentlich positives Gefühl. Nach ein paar Runden rollt bei jedem Spieler die Engine, selbst wenn man hauptsächlich zufällige Karten gespielt hat. Nach 8 Generationen war das Spiel vorbei und ich hab gewonnen, da ich als einziger auf die Meilensteine geachtet habe und 3 blocken konnte, bevor die Anderen dies konnten. Der Sieg war auch sehr knapp.

Zug um Zug - Indien
Indien ist mMn immer noch die spannendste Karte und ich konnte mit 142 Punkten gewinnen (ist glaub ich mein Rekord auf der Karte). Habe auf Mandalas gesetzt und konnte 4 meiner 5 Aufträge doppelt erfüllen und gleichzeitig durch einen großen Kreis die Indien Express erobert. Immer noch ein tolles Spiel.

Mechs vs. Minions
Kann die Begeisterung für das Spiel nicht nachvollziehen. Es ist herausragend produziert, aber spielerisch war in jeder Runde ein Mitspieler dabei, der einfach nur ziellos im Kreis gelaufen ist und ins Nichts gefeuert hat. Keine Ahnung ob sie Pech hatten oder mit den Karten nicht umgehen konnten, aber letztendlich war es alles recht chaotisch, kooperative Absprachen waren nur bedingt möglich und es dauerte mit knapp 2 Stunden ein wenig zu lang für das was es war. Wenn man so will das Gegenstück zu Terraforming Mars: Sah toll aus, aber spielerisch Mau. Habe aber trotzdem Lust es irgendwann nochmal zu spielen... einfach weil ich hoffe, dass da doch noch irgendwas passiert, was mich begeistert, denn eigentlich mag ich Programmierspiele.

Die Alchemisten
Gutes Spiel aber auch etwas sehr lang und ich bin mir nicht sicher, wie stark der Glücksfaktor am Ende ist. Ich finde es aber faszinierend, wie realistisch es den Universitätsalltag abbildet. Genau so funktioniert unser Wissenschaftsbetrieb. Gewonnen habe ich nicht, auch weil ich zunächst hauptsächlich die negativen Tränke herausbekommen habe.

T.I.M.E. Stories: Lumen Fidei
Gutes Szenario, auch wenn wir am Anfang einen kleinen Fehler gemacht haben und vergessen haben bei den Stallungen die verdeckten Karten auszulegen (weswegen wir dann planlos umhergereist sind). Die Entscheidung, ob man lieber eine gläubige Truppe oder eine ketzerische spielt, ist faszinierend und im Spiel mehrfach gekippt. Ich mochte auch das Renaissance Szenario. Das dritte Kapitel steht aber noch aus. Bin gespannt.

The Mind
Verdammt: holt euch das! Was für ein faszinierendes Spielerlebnis. Wie man gedanklich langsam mit seinen Mitspielern verschmilzt... haben es bis Level 9 bei 3 Spielern geschafft. Mit 4 Spielern sind wir schon in Level 3 gescheitert...

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon widow_s_cruse » 19. März 2018, 12:05

Hallo Dee,

Dee hat geschrieben:PS: Und wer auch immer meine Spieleberichte mit irgendwelchen Spieletiteln verlinkt, der möchte doch bitte damit aufhören. Den Beitrag hier schreibe ich und wenn ich denke, dass es sinnvoll ist, etwas zu verlinken, tue ich das von ganz allein (z.B. bei Pandemic habe ich das für sinnvoll erachtet). Bei einem Spieleabend mit mehreren Spielen, einfach willkürlich eines rauszupicken, nur damit ein Spiel verlinkt ist, halte ich nicht für sinnvoll und für frech dem Beitragenden gegenüber.

Dabei hatte ich mich gerade gefreut, dass neuerdings die Datenbank-Verlinkung gute Akzeptanz findet. Mir gefällt das Cover-Bild über dem wiedergegebenen Spieldruck. Noch besser würde ich es finden, wenn jeder Spieltitel ein eigener Beitrag wert und mit der Datenbank verlinkt wäre. Dann wäre es der Blick in die Datenbank auch wert, um konzentrierte Informationen/weitere Eindrücke dort zu finden. (die Mixed-Beiträge verschmutzen das Ergebnis etwas)

Wenn Du diese Beiträge nicht mal für datenbank-würdig erachtest - warum veröffentlichst du überhaupt deine Eindrücke? (Mit der Frage liegt ein ernsthaftes Interesse an einer Auskunft vor)
Liebe Grüße
Nils
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Dee
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 19. März 2018, 17:59

Wenn Du diese Beiträge nicht mal für datenbank-würdig erachtest - warum veröffentlichst du überhaupt deine Eindrücke?
Die Antwort ist einfach: Die Beiträge sind fürs Forum gedacht und werden ja auch hier von den Forenteilnehmern gelesen, unabhängig von einer anderen Datenbank. Das reicht mir zumindest aus als Empfangskreis. Daneben ist die Verlinkung eines Spiels auf einen Beitrag, bei dem man aber mehr beschreibt, ist nicht sinnvoll in meinen Augen.

Dabei hatte ich mich gerade gefreut, dass neuerdings die Datenbank-Verlinkung gute Akzeptanz findet.
Ich habe mit der Spielen-Datenbank das Problem, dass ich sie für unnütz halte . BGG als Backend mit einem deutschen Frontend halte ich für sinnvoller. Die ganzen Daten sind alle schon da, und das sogar noch viel besser aufbereitet. Als zweites mag ich die Spiele-Offensive aus bestimmten Gründen nicht, möchte also in meinen Beiträgen auch nicht auf sie verlinken.

Ich denke aber, dass wenn jemand was mit der Spieledatenbank anfangen möchte, kann er das gerne (auch hier im Forum tun), solange es mir nicht aufgezwungen wird. Das Verlinken meiner Beiträge letztens war aber ein Zwang, der mich eher davon abhält, weiter über Spiele zu schreiben. Schließlich sieht es so aus als hätte ich eines der besprochenen Spiele ausgewählt und durch den Link besonders hervorgehoben.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon widow_s_cruse » 19. März 2018, 18:40

Dee hat geschrieben:Als zweites mag ich die Spiele-Offensive aus bestimmten Gründen nicht, möchte also in meinen Beiträgen auch nicht auf sie verlinken.

Befindest du dich da nicht auf dem Holzweg? Deine Beiträge werden mit der Datenbank von spielen.de verbunden - und nicht mit der Spiele-Offensive (SO) . Die sind, glaube ich, nicht miteinander verknüpft.
Ja - wenn jemand die Titel erwerben möchte, liegt ein automatischer Link zur SO vor. Wer den Link nutzt, unterstützt dieses Forum finanziell beim Erweb des Titels (Provision).

Aber ist das jetzt ein Problem? Das hier angebotene Forum hat auch seine Kosten und Aufwand, die einen Weg brauchen wieder eingeholt zu werden.
Liebe Grüße
Nils
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon SpieLama » 19. März 2018, 23:13

Ich schreibe am Mittwoch was zu dem Thema Datenbankverknüpfung. Heute und am Dienstag komme ich leider nicht dazu.

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Lehni » 20. März 2018, 15:13

Dee, die Verknüpfung ist halt "Werbung", wo das Forum Geld verdient. Dafür gibt es keine Spendenaufrufe und das Forum ist gratis.

Was wurde bei uns gespielt:
Würfelland: Man würfelt, legt alle einer Farbe raus, würfelt nochmal und nochmal usw. bis man die zuerst rausgelegte Farbe nicht mehr gewürfelt hat und rauslegen kann. Wer aber jetzt denkt, dass man dann wie bei Port Royal seinen Zug verloren hat, wenn man nichts rauslegen kann, irrt. Trotzdem wird man unter Umständen nicht mehr neu würfeln, weil wenn man von einer Farbe zuviel gewürfelt hat, dann hat man seinen Zug verloren. Wer also Platz für 2x Blau hat, erst 1x Blau würfelt und dann mit Pech noch 2xBlau, schreibt nichts. Platz heißt: Sein blaues Gebiet voll machen (pro Würfel 1 Feld wegstreichen), aber kein neues blaues Gebiet anfangen - man darf immer nur 1 Gebiet pro Farbe in Arbeit haben. Es gewinnt wer eine Farbe ganz abgesrichen hat und alle Schätze - pro Farbe gibt es 2 - abgestrichen hat. 6-7/10
Was taugt es: Es ist nett. Eine Spur zu lange für das was es ist. Aber hat mir schon halbwegs gefallen.

Zauberlehrling gesucht: Ja, für wen ist das Spiel eigentlich? Familie, Kenner? Oder so wie optisch wirkt: Kinder? Schwer zu sagen. Für Kinder eher nicht, dazu gibt es zuviele Regeln.
Im Prinzip ist es ein Pickup & Deliver Spiel. Wobei, das was man abliefert, ist nur Feenstaub. Übrigens, tolles Material. Man fährt also auf der Karte herum und liefert Feenstaub ab und bekommt dafür Geld und Punkte und das Plättchen. Amulette kosten Feenstaub und erhöhen die Ausschüttung, wenn man einen Auftrag erledigt. Immer wenn man einen erledigt, taucht ein Bonus irgendwo auf. Da muss man nur drüber fahren und sammelt den ein - thematisch sind es Pilze. Irgendwann ist der Feenstaub aufgebraucht und man muss mit Geld neuen kaufen. Das kann man an einem bestimmten Ort billig machen, oder an ein paar anderen Orten teurer - damit man nicht zu weit ziehen muss. Man kann sich über einen gewißen Mechanismus teleportieren lassen und es gibt auch eine andere Bewgungshilfe. Dann gibts noch Aufträge und eine Endgame Wertung. Man sieht von der Beschreibung schon, da ist schon einiges drin.
Was taugt es: Es ist ein taktisches Spiel. Optimiere deinen Zug wenn du dran bist. Schnappt dir jemand was weg? Dort gibt es 3 Pilze, wäre auch lukrativ etc. Eine taktische Punkteoptimiererei, welche aber Spaß macht. Durchaus gut! 7-8/10.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon widow_s_cruse » 20. März 2018, 16:46

Hallo,
Lehni hat geschrieben:Es gewinnt wer eine Farbe ganz abgesrichen hat und alle Schätze - pro Farbe gibt es 2 - abgestrichen hat. 6-7/10
Was taugt es: Es ist nett. Eine Spur zu lange für das was es ist. Aber hat mir schon halbwegs gefallen.

Dann ist ja gut, dass man gemäß den Regeln bereits mit 9 von 12 Schätzen gewinnt. Dürfte den Titel dann auch für dich knackiger machen. :P

Ich habe mir auch mal die Ergebnisse der Datenbank-Verknüpfungen angesehen. Ich bin etwas enttäuscht. Da werden nicht per Suche die Beiträge dieses Forums gelistet. Es liegt ein Verweis auf diesen Fred vor, wenn es hier gelinkt wurde. Bei der Länge des Freds beginnt wieder "die Suche" nach dem Beitrag. Geht das nicht effiziente? Dann kann ich doch gleich die Suche des Forums bemühen...
Liebe Grüße
Nils
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon SpieLama » 21. März 2018, 21:29

zuspieler hat geschrieben:Ich schreibe am Mittwoch was zu dem Thema Datenbankverknüpfung. Heute und am Dienstag komme ich leider nicht dazu.

Siehe viewtopic.php?f=63&t=390872&p=435471#p435471.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 22. März 2018, 21:20

Lorion42 hat geschrieben:Zug um Zug - Indien
Indien ist mMn immer noch die spannendste Karte und ich konnte mit 142 Punkten gewinnen (ist glaub ich mein Rekord auf der Karte). Habe auf Mandalas gesetzt und konnte 4 meiner 5 Aufträge doppelt erfüllen und gleichzeitig durch einen großen Kreis die Indien Express erobert. Immer noch ein tolles Spiel.

Mechs vs. Minions
Kann die Begeisterung für das Spiel nicht nachvollziehen. Es ist herausragend produziert, aber spielerisch war in jeder Runde ein Mitspieler dabei, der einfach nur ziellos im Kreis gelaufen ist und ins Nichts gefeuert hat. Keine Ahnung ob sie Pech hatten oder mit den Karten nicht umgehen konnten, aber letztendlich war es alles recht chaotisch, kooperative Absprachen waren nur bedingt möglich und es dauerte mit knapp 2 Stunden ein wenig zu lang für das was es war. Wenn man so will das Gegenstück zu Terraforming Mars: Sah toll aus, aber spielerisch Mau. Habe aber trotzdem Lust es irgendwann nochmal zu spielen... einfach weil ich hoffe, dass da doch noch irgendwas passiert, was mich begeistert, denn eigentlich mag ich Programmierspiele.


Zu Mechs vs. Minions stimme ich leider momentan auch zu. Fantastisches Spielmaterial, aber Spiel funktioniert zumindest bei uns nicht so richtig.
Aber eine Frage zu Zug um Zug. Mit wie vielen Leuten spielst du es, sodass du Indien am Besten findest? Wir spielen vor allem zu zweit und da fiel Indien irgendwie bei uns (durch vorheriges Erkunden) weg, sodass wir die Erweiterung nicht ausprobieren wollten. Haben Deutschland, Skandinavien, UK, Frankreich, Europa. Lohnt sich deiner Meinung nach Indien noch zu holen?

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Florian-SpieLama » 22. März 2018, 23:51

Vielleicht irre ich mich da, aber für 2 Spieler soll die Schweiz doch richtig gut sein, weil die nur für 2-3 Spieler ausgelegt ist?!
Vielleicht solltet ihr euch die Karte dann auch mal anschauen. Oder ist die schon bei einer von dir genannten dabei/auf der Rückseite?
Zu Indien kann ich leider nichts sagen.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Lorion42 » 23. März 2018, 06:56

Maery hat geschrieben:Aber eine Frage zu Zug um Zug. Mit wie vielen Leuten spielst du es, sodass du Indien am Besten findest? Wir spielen vor allem zu zweit und da fiel Indien irgendwie bei uns (durch vorheriges Erkunden) weg, sodass wir die Erweiterung nicht ausprobieren wollten. Haben Deutschland, Skandinavien, UK, Frankreich, Europa. Lohnt sich deiner Meinung nach Indien noch zu holen?

Indien ist perfekt für 4 Spieler. Ich vermute, dass es zu zweit nicht so gut funktioniert - habe es aber noch nicht ausprobiert. Auf der Rückseite ist aber wie schon gesagt die Schweiz, die genau für 2-3 Spieler ausgelegt ist. Da ich aber Zug um Zug noch nie zu Zweit gespielt habe, kann ich dazu auch nix sagen.


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