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"kopfsalat" ohne dressing!

Verfasst: 11. November 2002, 13:05
von ralph obkircher
hallo an alle salatfreunde!

wirklich viel habe ich mir vom neuen kommunikationstitel "kopfsalat" von ravensburger erwartet. eine zusammen arbeit mit dem wissen.de portal war für mich grund zur annahmen, dass echt kluge und gewitzte aufgabenstellungen auf mich zukommen würde.

leider tut mir nun nach 3 spielen noch immer der bauch weh, 32 euro für dieses spiel ausgegeben zu haben. wenn mir nämlich bei einem spiel ab 14 jahren angebliche logik fragen gestellt werden, wie etwa "welches wort passt nicht in die reihe? dienstag, freitag, feiertag, montag", und dann noch antworten auf besonders interssante fragen wie " wie viele strafpunkte bekommt ein springreiter, wenn er vom pferd fällt?" gesucht werden, frage ich mich, wo denn der angebliche spassfaktor von 5 sternen (so auf der spieleschachtel aufgedruckt!) versteckt sein soll. zum großen spass tragen nämlich auch die vermeintlich lustigen quasselsalat- und ratesalataufgaben nicht bei. das wort "eiszapfen" unter verwendung der störwörter "natur, schraube", kann laut der spielregel, die es sich hier in sachen genauigkeit auch etwas zu leicht macht, ohne weiter probleme erklärt werden. und dann einen ort, eine persönlichkeit oder allesmöglich anhand von hinweiswörtern zu erraten, erscheint mir eine ähnlich unkreative aufgabenstellung zu sein, wie alles eben erwähnte. auch das großartige zocken in der spielplanmitte, bei dem es darum geht, aus einer bestimmten anzahlt von karten, drei mit der abbildung von intakten glühbirnen und nicht zwei mit kaputten glühbirnen aufzudecken. na, wenn das nicht nervenkitzel pur bedeutet!

es kommt gottseidank nur selten vor, dass ich den kauf eines spieles so richtig bereuhe, aber nach all den flotten sprüchen auf der spieleverpackung und dem intelligenten touch, den dieses spiel dank der rühmenden vorankündigung gerne selbst aufdrücken würde, bin ich schon sehr enttäuscht. hier wird uns vielleicht kopfsalat serviert, aber ohne dressing schmeckt der jedoch recht langweilig!!!

wie geht es euch mit dieser neuerscheinung?

mfg ralph.

Re: "kopfsalat" ohne dressing!

Verfasst: 11. November 2002, 20:07
von Wolfgang Ditt
Hallo Ralph,

ich kann dir zu Kopfsalat nchts sagen, aber wenn du ein kommunikatives Spiel suchst, schau dir den kleinen Prinzen an. Ich mag diese Art Spiele eigentlich nicht, aber bei dem habe ich bisher viel Spaß gehabt. Kurz zu den Aufgaben:

- Drudelbilder interpretieren, die anderen Interpretationen bewertet.
- Etwas nach Vorgabe zeichnen, was andere erraten müssen (z. B.
welches Tier du gerne wärst)
- An etwas erinnern, z. B. an die Lieblingssüßigkeit aus deiner Kindheit und
- zu Zitate aus dem kleinen Prinzen die Fortsetzung aus vier Möglichkeiten finden (ich habe ihn nicht gelesen und es ging, andere hatten es, waren auch nicht besser)

Man gibt Sterne in den Sternenhimmel ab, aber wer gewinnt, ist eigentlich Nebnesache. Wir haben schon mal eingepackt ohne zu zählen, weil wir es nicht wissen wollten

Wolfgang

bersser "der kleine prinz"

Verfasst: 11. November 2002, 20:23
von ralph obkircher
hi wolfgang,

du sprichst mit deinem posting genau den grund an, warum ich mir echt selbst in den a**** beißen könnte, nicht doch lieber "der kleine prinz" gekauft zu haben. für mich stand nämlich "kopfsalat" oder "der kleine prinz" als neues kommunikationsspiel in meiner sammlung zur auswahl, und dann habe ich glatt das falsche genommen.

danke aber vielmals für deine empfehlung, denn ich werd mir wohl den prinzen zulegen müssen, weil das wirklich sehr nach harmonischem zusammenspielen klingt.

danke und liebe grüsse

der ralph.

Re: bersser "der kleine prinz"

Verfasst: 11. November 2002, 23:51
von Wolfgang Ditt
Hi Ralph,
>... weil das wirklich sehr nach harmonischem zusammenspielen >klingt.

falls du den kleinen Prinzen kennst: die Spieler lernen sich ungezwungen kennen und es läuft harmonisch kreativ ab. Mihc würde interessieren, wie er dir gefällt. Ich hoffe, meine Empfehlung war dann richtig und du hattest den Spaß, den ich gehabt habe (und werde), aber nie dabei vermutet hätte.

Wolfgang