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Waterloo
Verfasst: 13. Dezember 2002, 09:25
von Peter
Wer spielt Waterloo (Phalanx Games) und hat es schon mit verschiedenen Hausregeln ausprobiert? Unsere Hausregel geht folgendermaßen: Das Spielfeld wird in der Mitte durch einen Sichtschutz (großer Karton) geteilt. Jeder stellt dann seine am Anfang verfügbaren Einheiten nach eigenem Gutdünken auf. Nachschub dann nach Plan und Regeln.
Re: Waterloo & Houserules
Verfasst: 13. Dezember 2002, 12:40
von Niccolo
Spiele es.
Nie mit Hausregeln... Hausregeln mag ich nicht, seh sie maximal als Notlösung, wenn eine Regel Fragen offen lässt.
Ich denk mal, es wird schon seinen Sinn haben (somit auch alles übrige, inklusive Turnanzahl - darauf ausgerichtet sein), dass es eben eine starre Ausgangsposition gibt und weder ein variables Setup, noch ein Aufmarsch vorgesehen ist.
Wieso das Setup so ist, wie es ist - bleibt Designergeheimnis (eben auch die ungeklärte Frage, weshalb das Fort im Zentrum *unbesetzt* ist ?!?).
Re: Waterloo
Verfasst: 13. Dezember 2002, 14:31
von Christoph
Hallo,
ich habe noch keinen Bedarf für Hausregeln, weil wir unabsichtlich in den ersten 2 von drei Partien falsch aufgebaut haben.
Aber vielleicht taugt das ja als Variante für das kurze Szenario:
Wellingtons Einheiten im Zentrum werden eine Reihe in Richtung Napoleons Truppen aufgebaut. Damit befindet sich das Chateaux und der nebenliegende Hügel zu Anfang in der Hand Wellingtons und die Lage für Napoleon wird schwieriger.
Gruß, Christoph
Re: Waterloo
Verfasst: 14. Dezember 2002, 14:40
von Uli Blennemann
Grundsätzlich habe ihc überhaupt nichts gegen "Hausregeln" - es ist Eurer Produkt und Ihr könnt damit anstellen, was Ihr möchtet.
Der Aufbau spiegelt die Ausgangssituation wider, durch die Karten sind ausreichende Variationen garantiert, so daß ich _persönlich_ hier keinen Bedarf sehe.
Uli
Phalanx Games
Re: Waterloo
Verfasst: 14. Dezember 2002, 17:45
von Benjamin Spicher
Wo ich schon mal den "Guru" hier habe: Ich finde die sache mit dem "gleichzeitigen" ausspielen von Karten nicht ganz zufriedenstellend gelöst. Je nachdem welche Karten der gegenspieler aufdeckt kann man sich ja noch überlegen, ob man jetzt wirklich eine Karte als "Elite" spielen soll, oder doch lieber den kampfwert verwenden, was wiederum dazu führt, dass den andere eine möglicherweise aufgedeckte Artilleriekarte anders verwenden möchte,...". Wär's nicht sinnvoller, wenn zwar jeder seine zu spielenden Karten verdeckt aussuchen und bereitlegen muss, beim Aufdecken aber dann Karte für Karte abwechsungsweise gespielt wird (Angreifer oder Verteidiger fängt an?) und jeweils gesagt werden muss, in welcher Funktion eine Karte verwendet wird? Das würde das Ganze möglicherweise klarer machen.
Re: Waterloo
Verfasst: 15. Dezember 2002, 11:15
von Uli Blennemann
Benjamin,
"gleichzeitiges" Ausspielen von Karten: Ich verstehe Dein "Problem" - auch wir haben diesen Punkt länger diskutiert.
Letztendlich wollte ich die Regel aber nicht noch länger machen. Wir sind zu dem Schluß gekommen, daß die Vorteile meist auf der Hand liegen und man Spiele sowieso nur in freundschaftlichem Rahmen ohne "Tricksereien" spielen sollte.
Sollte dies für Dich unbefriedigend sein, s.o....Hausregel?
Uli
Phalanx
Re: Waterloo
Verfasst: 15. Dezember 2002, 16:10
von Benjamin Spicher
Hausregel: s.o. .. ich mag auch keine Hausregeln .. ;)
Danke trotzdem - freue mich auf Nero.
Re: Waterloo
Verfasst: 16. Dezember 2002, 16:54
von Niccolo
Benjamin Spicher schrieb:
>
> Hausregel: s.o. .. ich mag auch keine Hausregeln .. ;)
Versteh ich gut ;)
...auch "das Problem" (hab damit offensichtlich eh Mr. Berg auf der Consimworld entnervt damit... na egal)
Vielleicht ginge 'diese' Hausregel durch: die Karten müssen eh versteckt ausgewählt werden - bevor ich also den Stapel auf den Tisch lege, ordne ich die Karten aus, sodass die Kartenseite gilt, welche zur Gegenseite zeigt; sprich:
zeigt Ereignis - gilt Ereignis
zeigt Bewegungs/Kampfpunktseite - gilt Bewegungs/Kampfpunktseite
Re: Waterloo
Verfasst: 16. Dezember 2002, 19:14
von Benjamin Spicher
hmmm.. wär auch ne Möglichkeit. Ich werd's wohl dann doch mal so versuchen, dass zuerst (wie gehabt) alle Karten geheim ausgewählt werden müssen, dann beginnt der Angreifer mit dem Aufdecken, so dass der Verteidiger die Möglichkeit hat darauf zu reagieren (innerhalb der vorher ausgewählten Karten). In den meisten Fällen wird sich sowieso wohl nicht viel ändern (wie Uli gesagt hat), aber die paar Streitfälle sind dann damit geregelt.
Viel Spass noch