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Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 13:36
von Roman Pelek
Hi allerseits,
nachdem die Umfrage zu den Neuheiten Essen 2002 nun abgeschlossen und ausgewertet ist, wollte ich einmal aus persönlicher Sicht Bilanz ziehen.
Insgesamt sind wir zufrieden mit der Beteiligung und dem Ablauf der Umfrage, ich denke die Umfrage gibt einen netten Querschnitt über die Meinungen von Spielern. Ich möchte mich hiermit bei allen bedanken, die sich daran beteiligt haben, obwohl dieses Mal der Anreiz einer Preisverlosung nicht bestand und die Beteiligung somit auch etwas unter der vergangenen Umfrage lag. Im Gegenzug gab es diesmal aber auch keine Abgaben, an denen man gesehen hat, dass es mehr um’s Dabeisein ging als darum, möglichst eigene Eindrücke zu Spielen loszuwerden ;-)
Zu den aufgetauchten Problemen bei der Darstellung des Formulars gibt es zu sagen, dass wir den Fehler nicht reproduzieren konnten, es sich aber vermutlich so verhält, dass gewisse Konfigurationen unter Windows 98 oder ME diesen Fehler verursachen. Da es zum Glück nur einzelne betraf und das Nachsenden von Noten per E-Mail gut geklappt hat, werden wir vermutlich daran festhalten wollen, da das Formular etwas komfortabler zu bedienen ist und Eingabefehler, wie sie bei den vergangenen Umfragen häufiger auftauchten, minimiert.
Bzgl. des Abstimmverhaltens war es bei den allermeisten Teilnehmern vorbildlich, leider mussten wir aber auch einige Streichungen vornehmen. Zum einen betraf diese leere Abgaben, die vermutlich von Darstellungsfehlern herrührten und solche ohne E-Mail-Angaben. Für die Zukunft werden wir vermutlich eine Sicherheitsabfrage vornehmen, dass die E-Mail auch eingegeben wurde und es nicht schlicht vergessen wird. Den anderen Teil der Streichungen nehmen offenkundige Versuche des „Pushens“ oder gezielten Abwertens von Spielen/Verlagen ein. Wie in der Vergangenheit zeigt sich hier deutlich, dass einzelne immer wieder versuchen, im Schutze der scheinbaren Anonymität zu mauscheln, was die Notwendigkeit einer intensiveren manuellen Kontrolle bei solchen Dingen traurigerweise wieder einmal bestätigt. Vielleicht ist das ja als Information auch eine sinnvolle Ergänzung des jüngsten „Pushen“-Threads.
Abschließend noch ein paar Takte zur Notenskala. Im Gegensatz zur Vergangenheit haben wir dieses Mal die etwas einfachere Schulnotenskala verwendet. Wie sich gezeigt hat, minimiert das in Verbindung mit dem Formular Eingabe- sowie Verständnisprobleme, da die Noten geläufig und ihre Bedeutung schriftlich erläutert sind. Die Kehrseite der Medaille ist die fehlende Notenabstufung im oberen Bereich der Skala. Während es bei Spielboxnoten schon so war, dass die unteren Notenstufen kaum genutzt wurden, ergibt sich hier ein ähnliches Bild – statt auf 6-10 verteilen sich nun die Noten hauptsächlich auf 1-3. Das bedingt zum Teil durch die geringeren Abstufungen sehr ähnliche Durchschnittswerte. Dazu würden wir uns über Feedback freuen, was Euch besser gefällt, da beide Systeme ihre Vor- und Nachteile haben.
Ansonsten hoffe ich, dass Euch die Umfrage wieder Spaß gemacht hat und das Ergebnis für Euch informativ ist. Ich denke, dass sich mit dem vorliegenden System (mit entsprechenden Detailänderungen und Verbesserungen nach den diesmaligen Erfahrungen und Feedback) sicher auch noch in der Zukunft solche Umfragen einfach durchführen lassen, sofern das Interesse besteht.
Ciao,
Roman
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 14:27
von Heinrich Glumpler
Hi,
so verlockend die "Benotung" ist - man kann gut damit rechnen, sie vermittelt einen schnellen Eindruck - würde ich doch mal versuchen, über Alternativen nachzudenken.
Wie wäre es, wenn man Spiele in "Kategorien" steckt wie die folgenden:
- das beste Spiel, dass ich je gespielt habe
- ganz gutes Spiel, aber das Thema gefällt mir nicht
- das Thema ist super, der Mechanismus ist Mist
- funktioniert nicht
...usw.
Der Nachteil: ich weiß nicht, wie man das übersichtlich auswerten kann
Der Vorteil: alle verwenden zumindest annähernd den selben Maßstab
Ein erster Schritt besteht vielleicht darin, die Noten 1 bis 6 sehr klar zu beschreiben - ich denke, dass eine "4" von einem Spieler noch lange nicht das gleiche zu bedeuten hat wie eine "4" von mir (z.B.).
Das die Skala nicht so ausgeschöpft wird, wundert mich nicht allzu sehr - ich finde es vor allem wichtig (LOB für eure Auswertung), dass man die einzelnen Noten sehen kann - so kommen sehr viel mehr Informationen rüber als nur eine x-komma-y - eventuell ist leicht zu erkennen, dass ein Spiel vielleicht einfach nur Geschmackssache ist (Werwölfe von Düsterwald z.B.).
Gruesze
Heinrich
Re: Neuheitenumfrage: persoenliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 16:08
von Volker L.
Roman Pelek schrieb:
>
> ... leider mussten wir aber auch einige
> Streichungen vornehmen.(...) und solche
> ohne E-Mail-Angaben. Für die Zukunft werden wir vermutlich
> eine Sicherheitsabfrage vornehmen, dass die E-Mail auch
> eingegeben wurde und es nicht schlicht vergessen wird.
Das ist IMHO sehr wichtig. Auch hier im Forum bekomme ich so
ca. alle 2-4 Monate eine Fehlermeldung, weil ich in der Eile,
eine Antwort zu schreiben, vergessen habe, meinen Namen
einzugeben. Wuerde daraufhin das posting einfach nicht
erscheinen, koennte man ja notfalls nochmal schreiben, aber
beim Abschicken des Formulars wuerde man das ja gar nicht
bemerken.
> Abschließend noch ein paar Takte zur Notenskala. Im Gegensatz
> zur Vergangenheit haben wir dieses Mal die etwas einfachere
> Schulnotenskala verwendet. Wie sich gezeigt hat, minimiert
> das in Verbindung mit dem Formular Eingabe- sowie
> Verständnisprobleme, da die Noten geläufig und ihre Bedeutung
> schriftlich erläutert sind. Die Kehrseite der Medaille ist
> die fehlende Notenabstufung im oberen Bereich der Skala.
> Während es bei Spielboxnoten schon so war, dass die unteren
> Notenstufen kaum genutzt wurden, ergibt sich hier ein
> ähnliches Bild – statt auf 6-10 verteilen sich nun die Noten
> hauptsächlich auf 1-3. Das bedingt zum Teil durch die
> geringeren Abstufungen sehr ähnliche Durchschnittswerte. Dazu
> würden wir uns über Feedback freuen, was Euch besser gefällt,
> da beide Systeme ihre Vor- und Nachteile haben.
Auch, wenn ich jetzt tierisch eins auf den Deckel kriege, weil
das den anderen schon wieder zu abgestuft ist: Es gibt eine
Moeglichkeit, die bekannten Schulnoten mit mehr Abstufungen
zu verwenden: Nehmt die Notenskala aus der gymnasialen Oberstufe:
1+, 1, 1-, 2+, 2,... 5-, 6.
Sind zwar noch mehr (16 Stueck), aber man kennt die Bezeichnung
und kann differenzieren.
In diesem Jahr habe ich keine "1" vergeben, da ich in Essen
nichts neues gesehen habe, das auch nur annaehernd an Puerto Rico
herangekommen waere ([i]PR haette bei mir eine 1+ bekommen[/i]).
Daher habe ich ziemlich oft die Note "2" vergeben fuer Spiele,
die sonst auf den Bereich 2-, 2, 2+, eventuell noch 1-, verteilt
worden waeren.
Gruss, Volker
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 17:14
von Werner Bär
> Während es bei Spielboxnoten schon so war, dass die unteren
> Notenstufen kaum genutzt wurden, ergibt sich hier ein
> ähnliches Bild – statt auf 6-10 verteilen sich nun die Noten
> hauptsächlich auf 1-3. Das bedingt zum Teil durch die
> geringeren Abstufungen sehr ähnliche Durchschnittswerte.
Ich have vor allem 2-4 benutzt. Allerdings hätte ich mir gerade im Bereich 2 bis 3 mehr Differenzierungsmöglichkeiten gewünscht. Einiges, dem ich 2 gegeben habe, wäre besser als 1-2 oder 2-3 einzuordnen gewesen. Ging halt nicht.
Zum Fehlen der schlechten Noten ist vielleicht anzumerken, dass man ein Spiel, das einem auf Anhieb nicht gefällt, halt normalerweise nicht mehr oft spielt. Und für nur einmal gespielte Spiele gebe ich lieber keine Note ab (ausser, wenn ich hier im Spielekreis noch mehr Spielerunden mitbekommen habe, die meine Meinung unterstützen).
Gruss, Werner.
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 17:39
von Roman Pelek
Hi Werner,
Werner Bär schrieb:
> Ich have vor allem 2-4 benutzt. Allerdings hätte ich mir
> gerade im Bereich 2 bis 3 mehr Differenzierungsmöglichkeiten
> gewünscht. Einiges, dem ich 2 gegeben habe, wäre besser als
> 1-2 oder 2-3 einzuordnen gewesen. Ging halt nicht.
Ja, das ist genau die Frage, ob noch mehr dies als Verlust an Möglichkeiten empfinden. Wie Du sagst, wird man sich ja primär mit den Spielen beschäftigen, die einem zusagen und da kann evtl. der Wunsch bestehen, stärker zu differenzieren. Auch wenn man eine andere Notenskala benutzt, wird der untere Bereich sicher weitaus weniger ausgereizt, dafür mögen im oberen Bereich die Abstufungen feiner sein.
Meine Hoffnung beim Versuch der 6er-Skala (neben Vereinfachung der Abstimmung und eindeutigen, geläufigen Notenbedeutungen) war, dass sich das Ganze etwas mehr nach unten hin ausweitet (z. B. eher mal eine 4 gegeben wird statt 'ne 3), was aber m. E. nicht spürbar der Fall war. So ergibt sich halt der Effekt, dass von 76 Spielen (>=10 Noten) nur 7 unter dem Schnitt von 3,5 befinden, es sich obenrum sehr ballt und sich auch gleiche Platzierungen ergeben.
Ciao,
Roman
Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 19:50
von hannes
Hallo Volker
> Auch, wenn ich jetzt tierisch eins auf den Deckel kriege, weil
> das den anderen schon wieder zu abgestuft ist: Es gibt eine
> Moeglichkeit, die bekannten Schulnoten mit mehr Abstufungen
> zu verwenden: Nehmt die Notenskala aus der gymnasialen
> Oberstufe:
> 1+, 1, 1-, 2+, 2,... 5-, 6.
> Sind zwar noch mehr (16 Stueck), aber man kennt die Bezeichnung
> und kann differenzieren.
Wer ist man ? Vielleicht sind ja nicht alle Forumsleser Absolventen der (DEUTSCHEN) gymnasialen Oberstufe.
Also, mir ist eigentlich egal, welches Notensystem herangezogen wird.
Aber : Nicht mehr als 10 verschiedene Stufen bitte ! Sonst kann ich wegen Entscheidungsschwäche an keiner Abstimmung mehr teilnehmen.
Und aber : Keine Noten mit +- oder -Suffix ! Wenn ich z.B. die Fairplay-Benotung zu Rate ziehen möchte, werde ich nur immer ratlos.
2+ ist wohl "stärker" als 2 aber was heisst das jetzt ? Besser als 2, also 1,75 ? Oder grösser als 2, also 2,25. Das Grundübel ist natürlich, dass - im Unterschied zu finanziellen Angelegenheiten ;-) - die grösste Note, die schlechteste Note ist (in der Schweiz gilt die 1 als die schlechteste Note).
Immerhin leicht logischer wäre übrigens...,1-2, [b]+2[/b], 2, 2-, .....
Wieso es dann noch eine 1+ braucht, ist mir völlig schleierhaft. Der beste Wert sollte doch eine ganze Zahl sein ?!
Nötige Grüsse
hannes (der sich hiermit bei Roman entschuldigt, die Abstimmung, bzw. den Schlusstermin, verschlafen zu haben :-( )
Re: Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 20:52
von Roland G. Hülsmann
hannes schrieb:
> Wieso es dann noch eine 1+ braucht, ist mir völlig
> schleierhaft. Der beste Wert sollte doch eine ganze Zahl sein
> ?!
Eine "1+" gibt es in der Tat bei Schulnoten nicht, denn "sehr gut" ist nun mal sehr gut ... und das wars! (Bei meiner Tochter gibt es höchstens eine 1 mit Stern, aber der Stern ist nicht Teil der Note, sondern ein Zusatz, der über das Eigentliche hinausgehende Leisungen belohnt, etwa besonders schöne Schrift oder besonders asführliche Antworten, etc.) Oft hört auch die Differenzierung bei der 4- auf und danach folgen nur noch 5 und 6 als mangelhafdt und ungenügend!
Gruß
Roland ("5! Setzen!")
Re: Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 21:06
von Volker L.
hannes schrieb:
>
> Hallo Volker
> > Auch, wenn ich jetzt tierisch eins auf den Deckel kriege,
> weil
> > das den anderen schon wieder zu abgestuft ist: Es gibt eine
> > Moeglichkeit, die bekannten Schulnoten mit mehr Abstufungen
> > zu verwenden: Nehmt die Notenskala aus der gymnasialen
> > Oberstufe:
> > 1+, 1, 1-, 2+, 2,... 5-, 6.
> > Sind zwar noch mehr (16 Stueck), aber man kennt die
> Bezeichnung
> > und kann differenzieren.
>
> Wer ist man ? Vielleicht sind ja nicht alle Forumsleser
> Absolventen der gymnasialen Oberstufe.
Nunja, ich gehe mal davon aus, dass Leute, fuer die "Mensch
aergere Dich nicht" schon 95% ihrer Geisteskapazitaet
beansprucht, bei so einer Umfrage gar nicht erst mitmachen.
Und wer genug Grips hat, Spielregeln von z.B. dSvC zu kapieren,
selbst wenn er/sie nur Hauptschulabschluss hat, sollte auch in
der Lage sein, vom Grundschul- und Mittelstufensystem mit 6 Noten
auf das 16er-System der gymnasialen Oberstufe zu schlusfolgern.
> Wer ist man ? Vielleicht sind ja nicht alle Forumsleser
> Absolventen der (DEUTSCHEN) gymnasialen Oberstufe.
> (in der Schweiz gilt die 1 als die schlechteste Note).
Oha, [i]das[/i] ist schon eher ein Argument, das Beachtung
verdient (obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass der
gedankliche Schritt von den 1-6-Schulnoten (wenn man die einmal
kapiert hat) zum 1+, 1, 1- -System keine zu grosse intellektuelle
Huerde darstellt ... nichtmal fuer einen schweizer Gymnasialleher
;-)
> Und aber : Keine Noten mit +- oder -Suffix ! Wenn ich z.B.
> die Fairplay-Benotung zu Rate ziehen möchte, werde ich nur
> immer ratlos.
> 2+ ist wohl "stärker" als 2 aber was heisst das jetzt ?
> Besser als 2, also 1,75 ? Oder grösser als 2, also 2,25.
Ok, Ok, noch als Zusatzinfo:
1- = 1,33
2+ = 1,66
2 = 2 (wie originell :-D )
2- = 2,33
3+ = 2,66 u.s.w.
> Wieso es dann noch eine 1+ braucht, ist mir völlig
> schleierhaft. Der beste Wert sollte doch eine ganze Zahl sein
1+ ist sozusagen "mit Auszeichnung"
> Aber : Nicht mehr als 10 verschiedene Stufen bitte ! Sonst
> kann ich wegen Entscheidungsschwäche an keiner Abstimmung
> mehr teilnehmen.
Wie auch Werner schon geschrieben hat, wird man ja - wenn man
Noten nur fuer mehrfach gespielte Spiele vergibt, fast nur gute
Noten vergeben.
Selbst, wenn man wie in Essen (bei der Scout-Umfrage) nach
jeweils 1 Partie ein Urteil abgibt, wird dieser Trend -
wenngleich weniger ausgepraegt - auftreten, da man ja eine
gewisse Vorauswahl trifft und nur die Spiele ueberhaupt
ausprobiert, von denen man annimmt, dass sie einem gefallen
werden.
Insofern wuerden sich alle "guten" Spiele auch nur auf ungefaher
6 Noten zwischen 1- und 3 verteilen. Bei nur 6 Noten insgesamt
stelle ich fest, dass ca. 80% 2 und 3 sind.
Etwas ausfuehrlicher hatte ich das schon hier beschrieben:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=57081&t=56565
Gruss, Volker
Re: Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 21:16
von Volker L.
:-O Oh Schreck, habe ich fuer mein Posting lange gebraucht :-O
Als ich mit Schreiben anfing, war Deine Antwort noch nicht da,
und als ich abschicke ist sie schon 14 Minuten alt.
Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> hannes schrieb:
>
> > Wieso es dann noch eine 1+ braucht, ist mir völlig
> > schleierhaft. Der beste Wert sollte doch eine ganze Zahl sein
> > ?!
>
> Eine "1+" gibt es in der Tat bei Schulnoten nicht, denn "sehr
> gut" ist nun mal sehr gut ... und das wars!
Jein.
In Grundschule und Mittelstufe nicht.
Da gibt es offiziell ueberhaupt keine Zwischennoten, die + und
- sind inoffizielle Differenzierungen des Lehrers, die sich
am ende nicht auf den Zeugnissen wiederfinden (sofern dies
nicht seit meiner Schulzeit geaendert wurde, sollte ich wohl
vorsichtshalber einschraenken)
[i]Aber[/i] in der gymnasialen Oberstufe gibt es die in der Tat.
Genaugenommen gibt es Punkte, die aber den 1/3-Noten eindeutig
und offiziell zugeordnet sind (1+ = 15P, 1 = 14P, 1- = 13P,
2+ = 12P ... 5- = 1P, 6=0P).
> (Bei meiner
> Tochter gibt es höchstens eine 1 mit Stern,
Angeber! :-P
> Oft hört auch die Differenzierung bei der 4- auf und danach
> folgen nur noch 5 und 6 als mangelhafdt und ungenügend!
Ja, weil es keine offiziellen Noten sind, da macht es jeder
Lehrer nach eigenem Gutduenken.
Gruss, Volker
Re: Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 21:31
von Ernst Knauth
Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Eine "1+" gibt es in der Tat bei Schulnoten nicht, denn "sehr
> gut" ist nun mal sehr gut ... und das wars!
Ich kann aber für das andere Ende der Skala was beisteuern. Ich hatte in meiner Schulzeit in einem bestimmten Fach bei Klassenarbeiten mehrmals eine "6-" bekommen - was es ja eigentlich auch nicht geben kann ...
Gruss
Ernst
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 21:43
von Ernst Knauth
Roman Pelek schrieb:
>
> Während es bei Spielboxnoten schon so war, dass die unteren
> Notenstufen kaum genutzt wurden, ergibt sich hier ein
> ähnliches Bild – statt auf 6-10 verteilen sich nun die Noten
> hauptsächlich auf 1-3. Das bedingt zum Teil durch die
> geringeren Abstufungen sehr ähnliche Durchschnittswerte. Dazu
> würden wir uns über Feedback freuen, was Euch besser gefällt,
> da beide Systeme ihre Vor- und Nachteile haben.
Ich würde mir wünschen, daß bei solchen Abstimmungen die komplette Bandbreite an Noten genutzt wird. Aber leider muß man sich ja von manchen Forums-Teilnehmern als "Manipulierer" und "Hass-Bewerter" beschimpfen lassen, wenn man sowas tut.
Deshalb hatte ich einfach keine Lust, teilzunehmen ...
Gruss
Ernst
[OT ?] Aha. Drittelsnoten !
Verfasst: 19. Dezember 2002, 21:44
von hannes
> > 2+ ist wohl "stärker" als 2 aber was heisst das jetzt ?
> > Besser als 2, also 1,75 ? Oder grösser als 2, also 2,25.
>
> Ok, Ok, noch als Zusatzinfo:
> 1- = 1,33
> 2+ = 1,66
> 2 = 2 (wie originell :-D )
> 2- = 2,33
> 3+ = 2,66 u.s.w.
Aha. Es handelt sich bei 2- etc. um Drittelsnoten. Ich dachte an Viertelsnoten.
In der Schweiz ist für einzelne Zensuren folgende Bewertung nicht unüblich :
Beste Note 6.
Dann -6 (=5.75), 5-6 (=5.5), 5- (=5.25), 5, -5 (=4.75), etc.
Kapiert ? ;-)
Als Semester-Zeugnisnoten gibt es allerdings nur halbe Noten.
Folgerungen aus dem allen : Nur keine Drittelsnoten und keine Viertelsnoten ! Sonst ist der Erklärungsbedarf zwischen Angehörigen verschiedener Schulkulturen viel zu aufwändig.
Entweder nur ganze Noten 1 bis 6 oder 1 bis 10 oder 6 bis 1 oder was auch immer.
Oder, falls es eine unmissverständliche Schreibweise dafür gibt, halbe Noten. Z.B. 1 , 1-2 , 2 , 2-3 , 3 , 3-4 , 4 , 4-5 , 5 , 5-6 , 6 (11 Stufen sind aber imho zuviel !)
Oder das ganze meinetwegen rückwärts mit weniger Stufen.
Ciao
hannes (für den, streng genommen, 3-4 = -1 ist :D )
Re: Notennoete
Verfasst: 19. Dezember 2002, 22:14
von Volker L.
Ernst Knauth schrieb:
>
> Ich kann aber für das andere Ende der Skala was beisteuern.
> Ich hatte in meiner Schulzeit in einem bestimmten Fach bei
> Klassenarbeiten mehrmals eine "6-" bekommen - was es ja
> eigentlich auch nicht geben kann ...
Das war dann ebenfalls nicht offiziell, sondern die mehr oder
weniger humorvolle Art des Lehrers, auszudruecken [i]wie[/i]
grottenschlecht Deine Leistung war.
In der 7. oder 8. Klasse bekam ein Mitschueler mal fuer einen
Englisch-Test eine "6, eigentlich 8")
Gruss, Volker (der Dein anderes Posting morgen beantworten wird)
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 19. Dezember 2002, 22:39
von Arne Hoffmann
Moin Ernst!
Ernst Knauth schrieb:
>
> Ich würde mir wünschen, daß bei solchen Abstimmungen die
> komplette Bandbreite an Noten genutzt wird. Aber leider muß
> man sich ja von manchen Forums-Teilnehmern als "Manipulierer"
> und "Hass-Bewerter" beschimpfen lassen, wenn man sowas tut.
Wuenschen tue ich mir das auch. Und auf diese Beschimpfungen habe ich gar nicht erst geachtet (aber wohl auch keine 6 vergeben). Wenn ich an einer solchen Umfrage teilnehme, stimme ich (und damit meine ich mich persoenlich) in Bezug auf den Spielspass ab, den mir das Spiel bringt und nicht, ob es funktioniert, gewisse Maengel hat, etc.. Und wenn mir das Spiele keinen Spass bereitet, gibt es eine 6. Punkt! :-) Andersherum vergebe ich dann aber auch eine 1, wenn mir das Spiel richtig viel Spass bereitet.
Deshalb waere ich auch mehr fuer ein System mit beschreibenden Saetzen a la
"Spiele ich immer wieder gerne", "Wuerde ich nicht spielen, und wenn es das einzige Spiel unter der Sonne waere", "Wird noch ein paar mal auf den Tisch kommen, aber nicht auf meinen Wunsch hin" etc..
Da kann sich dann jeder doch eher dasselbe drunter vorstellen als unter den abstrakten Noten 1 bis 6.
> Deshalb hatte ich einfach keine Lust, teilzunehmen ...
Och, den Spass lasse ich mir nicht verderben.
> Gruss
>
> Ernst
Gruesse zurueck,
- Arne -
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 00:48
von Roman Pelek
Hi Ernst,
Ernst Knauth schrieb:
> Ich würde mir wünschen, daß bei solchen Abstimmungen die
> komplette Bandbreite an Noten genutzt wird.
Wird allein deswegen nie ganz der Fall sein, weil verständlicherweise vorselektiert wird, d. h. man sich sowieso primär mit Spielen beschäftigt, die einem vielversprechend erscheinen. Und da sind die Enttäuschungen normalerweise geringer.
> Aber leider muß
> man sich ja von manchen Forums-Teilnehmern als "Manipulierer"
> und "Hass-Bewerter" beschimpfen lassen, wenn man sowas tut.
> Deshalb hatte ich einfach keine Lust, teilzunehmen ...
Ich wüsste nicht, dass eine anonyme Umfrage irgendjemandem erlaubt, gezielt Personen mit diesem Etikett zu versehen, auch wenn manch einer die Dinge für sich so sieht, dass eine "6" nur absolut nicht funktionierenden Spielen zuzuordnen wäre. Jeder sieht das ein bisschen anders und jeder sollte so bewerten, wie sie/er es für richtig hält. Und es ist ja niemand gezwungen, anderen die eigene Einstellung diesbezüglich öffentlich auf die Nase zu binden, wenn sie keine Lust auf Diskussionen haben ;-)
Ciao,
Roman
Noten und Benennung
Verfasst: 20. Dezember 2002, 01:37
von Jürgen Karla
Hallo zusammen,
um Mißverständnisse auszuschließen haben wir dieses Mal nicht nur die Zahlen 1-6 in den Auswahlkästchen angegeben, sondern daneben auch die Bedeutung der Zahl, d.h. "sehr gut", "gut", "befriedigend"...
Eine Benennung der Zahlenwerte anhand der hier schon genannten Beispiele (ich darf auf Arnes Antwort zurückgreifen: "Spiele ich immer wieder gerne", "Wuerde ich nicht spielen, und wenn es das einzige Spiel unter der Sonne wäre", "Wird noch ein paar mal auf den Tisch kommen, aber nicht auf meinen Wunsch hin" etc...) gefällt mir aber auch ausgesprochen gut ;-) .
Viele Grüße
Jürgen Karla
(Der ansonsten ein harter Verfechter von genau sechs Abstufungen ist)
[OT ?] Aha. Drittelsnoten !
Verfasst: 20. Dezember 2002, 07:46
von Michael Andersch
hannes schrieb:
> Folgerungen aus dem allen : Nur keine Drittelsnoten und keine
> Viertelsnoten !
Habt Ihr Euch schon mal über gepunktete und transponierte Gedanken gemacht?
Vielleicht auch noch ein paar achtel und sechzehntel, das gibt nen geilen Beat ;-) ...
SCNR,
Micha
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 08:03
von Michael Andersch
Also, m.E. sollte eine Benotung, um sie so fair und gerecht wie möglich zu machen, folgende Kriterien erfüllen:
-Nicht zu viele Stufen (6, max. 10)
-Ganze Bandbreite genutzt
-Mit Texten / Beschreibungen versehen, die es ermöglichen, dass jeder mit gleichem Mass misst
Ein Vorschlag wäre auch, Noten nicht-skalar (heisst das so?) zu verteilen. Was soll das heissen?
Nun, ich denke wir sind uns alle einig, dass es wirklich grottenschlechte (im Sinne von nicht funktionierend) nicht sooo häufig gibt.
Dafür gibt es viele durchschnittliche Spiele, die an sich ok sind (wenn man das Spiel nur für sich betrachtet und nicht mit anderen vergleicht) aber aufgrund ihrer Durchschnittlichkeit eben auch nichts besonderes sind (und somit eigentlich auch schon schlecht sind, ohne es wirklich zu sein). Ich brauche also eine Häufung von Bewertungsmöglichkeiten im "oberen Drittel", und darunter nur noch eine oder maximal zwei Stufen für "wirklich schlecht" und "hätte gar nicht gedacht, dass es noch schlechter geht".
Ein Beispiel habe ich mal hier gebracht:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=55546&t=55323
VG,
Micha
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 08:39
von Ernst Knauth
Roman Pelek schrieb:
>
> Hi Ernst,
>
> Ernst Knauth schrieb:
>
> > Ich würde mir wünschen, daß bei solchen Abstimmungen die
> > komplette Bandbreite an Noten genutzt wird.
>
> Wird allein deswegen nie ganz der Fall sein, weil
> verständlicherweise vorselektiert wird, d. h. man sich
> sowieso primär mit Spielen beschäftigt, die einem
> vielversprechend erscheinen. Und da sind die Enttäuschungen
> normalerweise geringer.
Die Neuheiten im Frühjahr und im Herbst kannst Du so ja nicht vorselektieren. Da gehe ich dann nach Thema, Aussehen, Kurzbeschreibung, Autor, Spieldauer etc.. So geschehen mit Gladiator dieses Jahr, und heraus kan für mich eine glatte "6". Ein Absacker mit Alles im Eimer ergab dann gleich nochmals dasselbe. Solche Sachen wie Cairo habe ich dann allerdings gar nicht mehr selbst ausprobiert, da hatte ich vom kurzen Zuschauen schon genug ...
> > Aber leider muß
> > man sich ja von manchen Forums-Teilnehmern als "Manipulierer"
> > und "Hass-Bewerter" beschimpfen lassen, wenn man sowas tut.
> > Deshalb hatte ich einfach keine Lust, teilzunehmen ...
>
> Ich wüsste nicht, dass eine anonyme Umfrage irgendjemandem
> erlaubt, gezielt Personen mit diesem Etikett zu versehen,
> auch wenn manch einer die Dinge für sich so sieht, dass eine
> "6" nur absolut nicht funktionierenden Spielen zuzuordnen
> wäre. Jeder sieht das ein bisschen anders und jeder sollte so
> bewerten, wie sie/er es für richtig hält.
Richtig. Ich gestehe das ja auch zu, erwarte aber gleichzeitig, daß meine andere Sicht der Dinge genau so toleriert und akzeptiert wird.
> Und es ist ja
> niemand gezwungen, anderen die eigene Einstellung
> diesbezüglich öffentlich auf die Nase zu binden, wenn sie
> keine Lust auf Diskussionen haben ;-)
Letztendlich versuche ich doch nur, eine persönliche Meinung kundzutun, die anderen mit helfen kann, eine Enttäuschung zu vermeiden. Es kann doch nicht sein, daß ich diese Notenvergabe geheimhalten muß, um nicht verunglimpft zu werden. Da laß ich's dann lieber gleich.
Gruss
Ernst
Re: [OT ?] Aha. Drittelsnoten !
Verfasst: 20. Dezember 2002, 08:43
von Gregor Breckle
Hallo,
> > Ok, Ok, noch als Zusatzinfo:
> > 1- = 1,33
> > 2+ = 1,66
> > 2 = 2 (wie originell :-D )
> > 2- = 2,33
> > 3+ = 2,66 u.s.w.
das ist so auch nicht ganz korrekt (zumindest habe ich so nie Noten verteilt), sondern ist nur die Umsetzung des Punktsystems in das Notensystem. Schulnoten in der Unter/-Mittelstufe (ich kenn allerdings nur Schulnoten nur aus Ba-Wü und Rheinland-Pfalz) sind auch 1/4-Noten:
1=1
1-=1,25
1-2=1,5
2+=1,75
etc. pp
Ist also quasi Schweiz invers.
Nur im Punktsystem gibt es 1/3-Noten bis zur 1+ (15 Punkte).
Soviel nur noch kurz zur Schule ...
Um noch ein weiteres System zur Diskussion zu bringen, das Unisystem würde sich auch eignen.
Dort gibt es
1 : absolut super
1,3 : tolles Spiel, immer wieder gerne
1,7 (2+) : sehr gutes Spiel, das z.B. wegen der interessanten Grafik zusätzlichen Spielreit besitzt
2 : prima Spiel
2,3 (2-): prime Spiel, bis auf die Kleinigkeit ...
...
4
und durchgefallen = 5
Das würde in etwas auch Michas Anspruch genügen, da es im entscheidenden Bereich genügend Differnzierung erlaubt und die 4 als "mit beiden Augen zugedrückt, laß ich mich nötigen es zu spielen" und die 5 als "unsäglich schlecht" für den unteren Rand der Skala zur Verfügung stellt.
Viele Grüße
Gregor (geht jetzt in die Weihnachtsvorlesung)
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz (OT)
Verfasst: 20. Dezember 2002, 09:09
von Heinrich Glumpler
Uff,
ok, Ernst, wenn du dich beim Notenvergeben zurück hältst, würde ich das natürlich akzeptieren - aber ich hoffe doch nicht, dass du deshalb in Zukunft ganz allgemein mit deiner Meinung hinter dem Berg hältst!
Kann ich mir aber auch nicht vorstellen ;-)
Gruesze
Heinrich
RE: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 11:34
von Jost Schwider
"Roman Pelek" hat am 19.12.2002 geschrieben:
> Insgesamt sind wir zufrieden mit der Beteiligung und dem
> Ablauf der Umfrage, ich denke die Umfrage gibt einen netten
> Querschnitt über die Meinungen von Spielern.
(Vorneweg ein HTML-Technik-Tipp: Benutzt zukünftig nicht so große HTML-Tabellen, sondern stückelt diese in mehrere kleine Abschnitte (etwa zu je 10 Zeilen). Das können die Browser besser und deutlich schneller verarbeiten...)
Was mich speziell verwunderte: Warum sind ganz oben nur Kleinverlags-Spiele zufinden? Sind diese wirklich alle besser als die "normalen"?
> Wie in der Vergangenheit zeigt sich hier deutlich, dass
> einzelne immer wieder versuchen, im Schutze der
> scheinbaren Anonymität zu mauscheln, was die
> Notwendigkeit einer intensiveren manuellen Kontrolle
> bei solchen Dingen traurigerweise wieder einmal
> bestätigt.
Daher fand ich den entsprechenden Thread auch ziemlich wichtig.
Wie kommt es eigentlich, dass ein Spiel wie "Keythedral" so oft bewertet wurde (etwa im Vergleich zu den "Spielen aus Timbuktu")? Es war doch sehr stark limitiert, so dass viele von uns es sich weder anschauen noch kaufen konnten? ;-)
> Abschließend noch ein paar Takte zur Notenskala.
Ja, das Thema hatten wir (heute) noch nicht. :-D ;-)
M.E. sollte eine Punkteskala (0-10) benutzt werden, mit ausführlicher Erläuterung, was sie bedeutet. Optimal wäre eine Unterscheidung nach Spielspaß/Material/Planbarkeit/etc. pp. ;-)
> Ansonsten hoffe ich, dass Euch die Umfrage wieder Spaß
> gemacht hat und das Ergebnis für Euch informativ ist.
:-)) Vielen Dank für eure Arbeit! :-))
Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")
RE: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 11:34
von Jost Schwider
"Ernst Knauth" hat am 19.12.2002 geschrieben:
> Ich würde mir wünschen, daß bei solchen Abstimmungen die
> komplette Bandbreite an Noten genutzt wird.
100% ACK.
D.h., wenn ein Spiel optimal ist bekommt es eine "1", wenn ein Spiel "absolut unspielbar ist" eine "6", wenn es "im Prinzip funktioniert" eine "4", etc. pp.
> Aber leider muß man sich ja von manchen Forums-
> Teilnehmern als "Manipulierer" und "Hass-Bewerter"
> beschimpfen lassen, wenn man sowas tut.
:-O Mir ist kein einziger derartiger Fall bekannt!
Kann ja auch nicht, da Abstimmungen immer anonym sind.
Falls das eine Anspielung auf den Abstimmungs-Thread gewesen sein sollte:
Da ging es an keiner Stelle um eine konkrete Verdächtigung (die von KMW gepostete Liste war nur ein willkürlicher Aufsatzpunkt, wie ich ja auch erwähnte).
Mich persönlich interessierten vor allem die Mechanismen und die Intentionen der "Extremwerter" und die Frage wie/ob man sowas in "geregelte" Bahnen lenken kann/sollte.
Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz (OT)
Verfasst: 20. Dezember 2002, 11:34
von Ernst Knauth
Heinrich Glumpler schrieb:
>
> - aber ich hoffe doch
> nicht, dass du deshalb in Zukunft ganz allgemein mit deiner
> Meinung hinter dem Berg hältst!
>
> Kann ich mir aber auch nicht vorstellen ;-)
Hallo Heinrich,
Ich auch nicht ... :-)
Gruss
Ernst
Re: Neuheitenumfrage: persönliche Bilanz
Verfasst: 20. Dezember 2002, 11:37
von Roman Pelek
Hi Ernst,
Ernst Knauth schrieb:
> Die Neuheiten im Frühjahr und im Herbst kannst Du so ja nicht
> vorselektieren. Da gehe ich dann nach Thema, Aussehen,
> Kurzbeschreibung, Autor, Spieldauer etc.. So geschehen mit
> Gladiator dieses Jahr, und heraus kan für mich eine glatte
> "6". Ein Absacker mit Alles im Eimer ergab dann gleich
> nochmals dasselbe. Solche Sachen wie Cairo habe ich dann
> allerdings gar nicht mehr selbst ausprobiert, da hatte ich
> vom kurzen Zuschauen schon genug ...
Nuja, Du sagst es ja schon selbst: in Grenzen kann man da auch vorselektieren - entweder durch Zuschauen, Mundpropaganda auf der Messe oder was man sonst so liest und hört. Man nimmt sich ja nicht alle um die 170 Spiele binnen kurzer Zeit selbst vor :-)
> Letztendlich versuche ich doch nur, eine persönliche Meinung
> kundzutun, die anderen mit helfen kann, eine Enttäuschung zu
> vermeiden. Es kann doch nicht sein, daß ich diese
> Notenvergabe geheimhalten muß, um nicht verunglimpft zu
> werden. Da laß ich's dann lieber gleich.
Ursprünglich ging's bei der Sache, so wie ich sie interpretiert habe, jetzt nicht um persönliche Verunglimpfung, sondern eher um eine generell andere Ansichtsweise, wenn auch etwas, hm, radikal, formuliert. Wie dem auch sei: am Tatbestand, dass manchmal halt auch Sachen auf eigene Bekundungen kommen, die man nicht mit sonderlich viel Freude liest, wird's nix ändern. Ich finde das aber nicht notwendigerweise einen Anlass, mit kontroversen Meinungen immer hinterm Berg zu halten, sonst gäb's hier und anderswo ja auch keine sinnvollen Diskussionen mehr...
Ciao,
Roman