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Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 16:30
von Rolf Braun
Hi all, Hi Marten Holst (appropos Käsekästchen)
Wie nannte man die zwei folgenden Rennspiele, die (damals gerne in der Schule) auf einem auf Karopapier gezeichneten Kurs gespielt wurden?
1.) Man konnte immer x Kästchen in eine Richtung gehen. im nächsten Zug x, x+1 (beschleunigen) oder x-1 (bremsen) in die selbe oder eine andrer Richtung. Die Bande durfte nicht berührt werden. (ähnlich wie Mississipi Queen!)
2.) Man machte seinen Zug in dem man den (Filz-)Stift zwischen Finger und Papier einklemmte und dann mit dem Finger (der anderen Hand) schnippte. Der Stich der dadruch entstand war die Fahroute, das ende des Strichs ist ausganspunkt für die nächste Runde.
Die Bande durfte wieder nicht berührt werden.
Gruß
Rolf, der beide Spiele gern mal wieder spielen würde *g*
Re: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 16:35
von Carsten Wesel
Autorennen.
So hieß das bei uns.
Gruß Carsten (der Marten gut kennt)
Re: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 17:54
von Hans-Peter
Kannst Du die Version 2 mal etwas genauer beschreiben? Die kenne ich nicht, hoert sich aber interessant an. Danke.
Hans-Peter
RE: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 17:56
von Marten Holst
Moinle Ralf, sehr geehrter Herr Wesel,
> Autorennen.
>
> So hieß das bei uns.
Bei uns je nach Kurs entweder Skifahren (von einer Seite des Din-A-4-Papier zur anderen) oder auch Autorennen.
An die "Schnippvariante" erinnere ich mich nur noch sehr bruchstückhaft, wie ich gestehen muss, aber Spiele mit manüller Geschicklichkeit waren bei mir nie so hoch im Kurs... ;-)
Gab übrigens kürzlich ein Brettspiel zu dem Thema (mit "Schalttafel" für den letzten Zug). Name?!
> Gruß Carsten (der Marten gut kennt)
Leugnende Grüße
Marten (wenig glaubwürdig)
RE: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 18:03
von peer
Hi,
Marten Holst schrieb:
>
> Gab übrigens kürzlich ein Brettspiel zu dem Thema (mit
> "Schalttafel" für den letzten Zug). Name?!
Wenn du die taktische Verainate des Carrascing meinst, was wahrscheinlich Taccara von eggertspiele, ist aber gar nicht so neu... Oder meinst du was anderes?
ciao
Peer
RE: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 18:30
von Heinrich Glumpler
Hi,
es gab mal ein sehr schön gestaltetes Spiel (ich glaube von Schmidt Spiele) in den 70er Jahren oder so - Name: Vektor oder Vector ? - das diesen Mechanismus verwendet hat.
Taccara ist die jüngste Umsetzung des Prinzips, soweit ich weisz.
Prinzipiell könnte ich mir noch vorstellen, dass es vielleicht irgendein Raumfahrtspiel gibt, dass diesen Mechanismus nutzt (würde meines Erachtens gut passen).
Gruesze
Heinrich
Re: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 18:38
von Biberle
Also die zweite Version mit dem Schnippen kannte ich nur als "Panzerschlacht". man malt eine Lndschaft aufs Papier und verteilt dort kästchengroße Panzer, Schiffe und Wachtürme. Schiffe und Panzer dürfen pro Runde eine bestimmte Anzahl an Kästchen weit gezogen werden (per Bleistiftlinie und Knoten/Knöllchen am Haltepunkt), das Schießen geht wie beschrieben. Per lineal wurde die Linie verlängert und geprüft, ob jemand getroffen wurde.
RE: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 19:15
von KMW
Hi Heinrich,
bei Vector verwechselst Du, glaube ich, was.
Aber eine Weltraumversion gab es: Perry Rhodan von ASS.
Da müsste ich jetzt aber noch mal genauer nachforschen.
Gruß
KMW
RE: Rennspiele auf Karopapier
Verfasst: 11. März 2003, 21:36
von Heinrich Glumpler
Hi,
mag sein, dass der Name nicht "Vector" lautet. Aber ich hab' vor kurzem irgendwo ein Bild gesehen.
Es war ein Plastikteil, bei dem man die Vektoren der Rennwagen mit jeweils zwei Stöpseln markierte. Unter dem Plastikteil konnte man ein Rennstrecke unterlegen, die durch das Plastik sichtbar war - sehr elegant.
Gruesze
Heinrich
genauere Beschreibung Variante 2
Verfasst: 12. März 2003, 03:49
von Rolf Braun
Hallo Hans-Peter,
gerne versuche ich es nochmal genauer zu beschreiben:
2.) Man machte seinen Zug in dem man den (Filz-)Stift zwischen Finger und Papier einklemmte, der Stift steht also senkrecht auf dem Papier und wird meist vom Zeigefinger der Linken Hand (bei rechtshändern) gehalten.
Dann schnippt man den Stift mit dem Zeigefinger der rechten Hand so das ein Strich entsteht. (man schnippt gegen die untere hälfte des Stifts, sonst entsteht kein vernünftiger Strich)
Die schwierigkeit ist einen möglichst langen Stirch zu 'malen' um möglichst schnell voran zu kommen, aber eben nicht gegen die Bande zu fahren.
Das ende des Strichs ist quasi der Stundpunkt deines Autos (wenns ein Autorennen ist!) Dieser Punkt ist dann Ausganspunkt für die nächste Runde, auf dem der stift dann wieder aufgesetzt wird.
Gruß
Rolf
Re: genauere Beschreibung Variante 2
Verfasst: 12. März 2003, 16:49
von Hans-Peter
Das hoert sich interessant an, muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Danke fuer die Beschreibung.
Hans-Peter
Re: Variation von Variante 2
Verfasst: 13. März 2003, 08:33
von Gregor Breckle
Hallo,
ich kenne es ein klein bißchen anders.
Zur Stifttechnik: Wir haben es ohne Schnippen gespielt. Man hält also den Stiftsenkrecht zwischen Zeigefinger und Papier. Durch leichtes Kippen des Stiftes fängt er an in eine Richtung rutschen und malt einen Strich. Die Kunst ist, ihn einerseits in die richtige Richtung möglichst lange rutschen zu lassen und andererseits evtl. sogar noch kurven hinzukriegen.
Zum zweiten haben wir immer mit einem Kurs gespielt. Es wurde eine Autorennstrecke (meist ein Rundkurs, möglichst mit vielen Kurven) aufgemalt und mit Engstellen, Hindernissen die nicht berührt werden dürfen (z.B. Minen), Gruben etc. gespickt. Bei uns war es nicht so tragisch in die Bande zu fahren, es bedeutete eben nur, daß an diesem Punkt die Fahrt für diese Runde zu Ende war. Ja, und wer eben mit den wenigsten Strichen im Ziel war, hat gewonnen. Tatsächlich so eine Art Carabande light.
Viele Grüße
Gregor (hat allerdings nie in Chemie gespielt ;-) )
Re: Variation von Variante 2
Verfasst: 14. März 2003, 21:00
von Rolf Braun
Gefällt mir auch gut!