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Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 1. April 2003, 17:47
von Steffen S.
Hallo zusammen,

gestern habe ich Magna Grecia ausgepackt und die zahlreichen Sechsecke (Städte und Straßenteile für alle 4 Spieler) samt den 12 Aktionskarten aus der dicken, aber etwas weichen Pappe ausgepoppt.

Und dann die Frage: Wohin damit.... Also, da sind 4 gleich große Vertiefungen, das würde sich anbieten für das Material der 4 Spieler. Leider ist da für die Sechseckplättchen viel zu wenig Raum. Also das ganze Zeugs durcheinander in die große Mittelvertiefung geworfen - das heißt fröhliches Sortieren bei jedem Spiel. Nun, da der Mittelstauraum verbraucht war, konnten nur noch die Teile aus der Zip-Tüte (Tempel etc.) in die vertiefungen verteilt werden. Gemacht, getan. Zip-Tüte damit leider umsonst, weil für die 6-Ecke zu klein. Hmm, verdammt: Der Spielplan deckt das Spiel nicht ab, und die Vertiefung, die die 4 Spielerstauräume mit meinem Kleinstmaterial (angesprochene Tempel usw.) abgedeckt hat, war für die Stanzformen vorgesehen. Der versetzt aufliegende Spielplan kippelt nun in der Packung umher, wohingegen die Kleinteile fröhlich und ungestört durch die ganze Packung purzeln...
Naja, wenigstens die Aktionskarten (12) haben eine eigene Vertiefung nur für sich. Leider hört die bei etwa 1,5 cm Tiefe auf, viel zu wenig für die 12 Karten. 3 stehen über, lufen den auf ihnen aufliegenden Spielplan noch zusätzlich an, und rutschen genüsslich durch die ganze Packung. Ende des Liedes: Ausgepackt, Packung leicht schräg gehalten, alles wil durcheinander.

Das ärgerlichste: In der Riesenhaften Clementoni-Verpackung wäre massig Raum gewesen, wenn das Plastik-Inlay nicht so komplett hirnfrei gestaltet worden wäre. Einfach nur bitte rund stupide, weil so leicht vermeidbar.

Gruß,
Steffen (der noch nie gerne gepuzzelt hat)

Re: Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 1. April 2003, 18:06
von KMW
Hallo Steffen,
ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du den gleichen Schachteleinsatz hast wie ich. In die 4 "Spielerstauräume", die gegenüber von den Aktionskarten liegen, gehören die Sechseckplättchen - hochkant 'reingestellt und nach Spielerfarben sortiert (auf der Spitze stehendes Sechseck - kann man daran erkennen, dass der Boden ebenfalls spitz zuläuft).
Das gesamte Holzmaterial gehört in das große Fach in der Mitte (es bietet sich aber an, es zuvor in den beliebten Zipptüten sortiert zu verpacken), und die Aktionskarten, da hast Du recht, deren Fach ist nicht tief genug geraten. Und das Inlay ist so gestaltet, damit der Stanzbogen ebenfalls seinen Platz hat. Allerdings braucht man den ja nach dem Auspöppeln nicht mehr.
Bei Magna Grecia hatte ich keine Schwierigkeiten, das Material zu verpacken. Aber ich gebe zu, bei manchem Spiel kommt man ins Grübeln, was jetzt in welches Fach gehört (ging mir bei Amun-Re so).
Gruß
KMW

Re: Amun Re

Verfasst: 1. April 2003, 18:15
von KMW
> Aber ich gebe zu, bei manchem Spiel
> kommt man ins Grübeln, was jetzt in welches Fach gehört (ging
> mir bei Amun-Re so).

Vorsichtshalber sei noch ergänzt: Ich hab's dann aber 'rausgefunden.

> Gruß
> KMW
Sagte ich schon.

Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 1. April 2003, 19:05
von Steffen S.
Danke für den Sechseck-Hinweis, habe nach geraumer Stapelzeit das Zeugs jetzt untergebracht, und eine Stanzform als Abdeckung im Spiel gelassen. So geht es einigermaßen.

Das Spiel selbst wirkt interessant, erfordert aber eine Menge Übersicht über die Spielsituation (was ist wo angebunden, und wie oft). Da hat man den Spielern mit der Ton-in-Ton-Gestaltung wohl eher keinen Gefallen getan: Die gelben Straßen auf gelben Plättchen werden auf dem gelbem Spielplan schier unsichtbar, den schwer davon zu unterscheidenden orangenen Plättchen gehts manchmal kaum besser, v.a. bei nicht optimalen Lichtverhältnissen scheinen da Missverständnisse vorprogrammiert. Ich hoffe, dass das meine kritischen Spielrunden nicht zu sehr stört...

Orakelnde Grüße,
Steffen

Re: Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 1. April 2003, 19:23
von Matthias Staber
In aller Regel ist es kein Problem, alle Materialien wieder in eine Spielschachtel hineinzusortieren, wenn man ein paar wenige, einfache Grundregeln beachtet:

- zunächst zieht man sich einigermaßen festes Schuhwerk an.
- anschließend entfernt man alle Materialien aus der Schachtel.
- man nimmt nun das Inlay heraus und legt es auf den Boden.
- jetzt hüpft man so lange auf dem Inlay herum, bis es bequem in die Mülltonne passt.
- die Materialien werden nun sortiert, in Ziplock-Tüten verpackt, und sollten nun problemlos in der Schachtel Platz finden.

Matthias

Re: Spieler- und Hintergrundfarbe in Magna Grecia

Verfasst: 1. April 2003, 21:23
von Franz-Benno Delonge
Als ich in Nürnberg das Spiel zum erstenmal gesehen habe, hatte ich zwei erste Eindrücke gleichzeitig:
a) Interessantes Spiel mit einem Thema, das mir schon vom Prinzip her gefällt. Will ich unbedingt schnellstmöglich ausprobieren.
b) Absolutes Novum in der Spielgeschichte: Hintergrundfarbe des Spielplans identisch mit einer der Spielerfarben.

Zu b) ist mir keine rationale Erklärung eingefallen. Nachdem jetzt Steffen dieses Thema aufgegriffen hat, habe ich das Gefühl, daß es nicht nur mir so gegangen ist.

Schönen Gruß
Benno

Re: Spieler- und Hintergrundfarbe in Magna Grecia

Verfasst: 1. April 2003, 21:48
von Steffen S.
Ja, nicht wahr? Ich habe zum Regelverständnis Teile auf dem Plan ausgelegt, halt etwas "gegen mich selbst" gespielt um reinzukommen. Was soll ich sagen? Beim Auszählen habe ich gleich 2 gelbe Verbindungen übersehen...

Für mich absolut unverständlich, und wenn´s auf dem Spielplan richtig voll wird - ich möcht´s mir gar nicht ausmalen...

Eintönige Grüße,
Steffen

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 00:18
von Andreas Spies
Hallo!

Ich halte MG fuer eines der innovativsten Spiele des aktuellen Jahrgangs, doch ist auch für mich die Farbwahl der Spielplättchen und des Spielplans ein völliges Rätsel (ich bitte darum das Michael Schacht es doch auflöst).

Die Verpackung des Spiels gefällt mir vom Bild her sehr gut, doch ist die Aufteilung des Inlays und die Größe der Schachtel meiner Meinung nach mißlungen.

Sollte das Spiel trotz dieser Umstände ein Erfolg werden (was ich doch hoffe; SDJ oder ein ähnlich toller Preis), so wünsche ich mir eine Neuauflage mit einer wesentlich durchgestylteren Verpackung und einer besseren Grafik, bzw. Farbwahl der einzelnen Spielkomponenten.

Beste Grüsse

Andreas

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 09:42
von michael schacht
Hallo Andreas!

>doch ist auch für mich die Farbwahl der Spielplättchen und des Spielplans ein >völliges Rätsel (ich bitte darum das Michael Schacht es doch auflöst).

In Sachen Farbe bin ich ganz Eurer Meinung.
Auflösen kann ich es nicht wirklich.
Das Design bestimmt der Verlag bzw. die Redaktion.
Der Autor wird in Sachen Grafik oft erst sehr spät mit einbezogen.

Gruss
Michael

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 11:13
von Andreas Spies
Hallo Michael!

Danke für die schnelle Antwort.

Also, alle auf die Redaktion.............

Bye

Andreas

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 11:46
von michael schacht
Die Intention von Clementoni verstehe ich schon.
Sie wollten den Gesamteindruck von Plan und Material nicht zu bunt machen -
eben alles Ton in Ton.
Beim Gelb haben sie es halt zuuuuu gut gemeint.

Re: Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 2. April 2003, 12:20
von Volker N.
Hallo Matthias,

selten so gelacht wie bei Deinem Statement...........
wäre wirklich eine Überlegung wert. :-)))))

Stampfende Grüße

Volker N.

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 15:55
von Björn Kalies
Also trotz der ganzen Kritik an der farblichen Gestaltung des Spiels ist es spielerisch gesehen ein absolutes Highlight! Ich habe es bisher 4x zu zweit und 3x zu dritt gespielt und die Kritik an den Farben im Spiel vollkommen vergessen. Eindeutigere Farben wären sicherlich schönes gewesen, aber wenn einem ein Spiel so sehr gefällt wie Magnus Grecia, dann sieht man über so etwas eher mal hinweg!

Mein Tipp: Unbedingt MG spielen!!!

Verbindene Grüße,

Björn.

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 16:00
von Steffen S.
Naja Björn, zu zweit oder dritt kann ich verstehen, wenn einen die Farben nicht so stören. Denn da kann man GELB WEGLASSEN.....

Was das Spiel selbst anbelangt kann ich persönlich (nach allerdings erst 1 1/2 Partien...) nur zustimmen: Wirklich tolles, auch innovatives Spiel mit vielen Möglichkeiten und Winkelzügen. Bloß zu viert ist die Übersicht (MIT gelb...) ein derart immenses Problem, dass das leider auch auf den Spielspaß durchschlägt.

Eintönige Grüße,
Steffen

So ist´s richtig!

Verfasst: 2. April 2003, 16:09
von Steffen S.
.... was schon bei EVO gut war, kann ja auch bei Magna Grecia nicht schaden ;-) !

Mitstampfende Grüße,
Steffen

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 17:29
von Gabi Goldschmidt
Hallo Steffen,

ich habe heute einfach zu Pinsel und Farben gegriffen und eine zarte grüne Lasur ( Acrylfarben, die sind nämlich wasserfest) über den Spielplan gelegt. Schon war das Problem gelöst!

Ciao Gabi

Re: Zur Farbwahl in MG

Verfasst: 2. April 2003, 19:42
von Steffen S.
Ich spiele mit dem Gedanken, das Problem ähnlich zu lösen: Die Straßenränder der gelben Straßen mit einem extrem dünnen Fineliner nachziehen (mal sehen was sich stiftemäßig dazu eignet).

Malerische Grüße,
Steffen

Re: Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 3. April 2003, 12:54
von Carsten Wesel
Matthias Staber schrieb:
>
> - die Materialien werden nun sortiert, in Ziplock-Tüten
> verpackt, und sollten nun problemlos in der Schachtel Platz
> finden.

Ich habe gestern Abend beim Verpacken von MG erst einmal die typischen Verpackungsprobleme erlebt und anschließend einen Blick in [b]Wildlife[/b] geworfen, da ich das Problem da ja auch gelöst hatte... Mein Erstaunen war nicht gering, als ich sah', daß ich da wohl der Lösung von Matthias gefolgt war.

Gruß Carsten (der damals wohl mal wieder seiner Zeit voraus war)

Re: Magna Grecia - Absurde Packungseinteilung

Verfasst: 6. April 2003, 01:12
von Ferdinand Köther
Hallo Steffen,
lustige Diskussion, und in vielen Fällen ist wirklich nur Stampfen angesagt. Aber in diesem Falle muß ich sagen "wer Augen hat zum Sehen, der nutze sie nicht dazu, sie dauernd geschlossen zu halten".
Nach dem katastrophalen Innenteil von Wildlife nun ein sinnvolles Tiefziehteil von Clementoni, in dem das Material bestens unterkommt - vor allem die Hexplättchen passen sehr gut in die vier dafür vorgesehen Fächer!
Sorry, ist nicht böse gemeint und ich hoffe, Du kannst Spaß verstehen - aber Tomaten gehören in den Salat und nicht auf die Augen ;-)

Tschüß
Ferdi