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Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 00:31
von Steffen S.
Hallo zusammen,

ich plane eines der beiden im Thread-Titel genannten Spiele (G.o.T. oder A.o.M.) anzuschaffen. Da sich beide einigermaßen vergleichen lassen, wollte ich erfahrenere "Kosimmler" fragen, welches ihr denn für empfehlenswerter haltet. Welches dauert länger, wo ist der Einstieg leichter, wo der Glücksfaktor (Würfel?) höher? Kann jemand beide Spiele anhand ihrer Grundzüge vergleichen, oder zumindest für das eine oder andere Stärken und Schwächen nennen?

Fragende Grüße,
Steffen

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 07:17
von Christoph Trageheim
Hallo Steffen,
GoT kenne ich nur vom Ansehen und aus der Besprechung aus der SB. AoM habe ich in einer Dreierpartie auf der Messe ausprobiert und es hat mir nicht gefallen.

Der Grundmechanismus ist gut: Es gibt sechs verschiedene Aktionen (in Form von Karten): Rohstoffe sammeln, Gebäude bauen, Einheiten rekrutieren, Land erschliessen, Angreifen und Epochenaufstiege. Vier (in späteren Epochen bis zu sieben) Aktionen wähle ich aus, drei werden durchgeführt. Bei der Auswahl habe ich von jeder Aktion die "Grundkarte" immer zur Verfügung, kann aber von einem gemischten Stapel blind Aktionskarten ziehen. Die Aktionen im gemischten Stapel sind "besser" als die Grundkarten (zwei Gebäude bauen statt eines, mehr Rohstoffe sammeln, mit mehr Einheiten angreifen, usf.).
Die Landschaften sind eher abstrakt dargestellt: Jeder Spieler bekommt ein Tableau, das in drei Bereiche unterteilt ist: Rohstofflager, Gelände und "Stadt". In den Stadtbereich werden die Ausbauten gelegt, diese verbessern die eigene Partei. Die Ausbautenplättchen sind das hässlichste im Spiel: einfache Pappplättchen mit Text, ohne Grafik. Fällt gegenüber dem restlichen Material völlig ab. Ich frage mich schon, warum man eine Lizenz für die Umsetzung eines Computerspieles hat und dann nicht mal Grafiken daraus benutzt.
Angriffe der lieben Mitspieler richten sich immer gegen einen der drei Bereiche: Rohstoffe plündern, Gelände an sich reissen, Stadtausbauten niederreissen.
Beim Kämpfen bestimmt jeder der beiden Beteiligten, welche seiner Einheiten prügeln, die Anzahl wird durch die Angriffskarte vorgegeben. Der Kampf findet dann Mann gegen Mann statt, jeder wählt einen Einheit und würfelt mit der Anzahl Würfeln, die der Einheit zusteht. Manchmal gib's Boni in Form von Extrawürfeln, wenn zB ein Bogenschütze gegen einen Flieger kämpft. Jede sechs ist ein Treffer und wer mehr sechser wirft, gewinnt den Zweikampf.

Warum hat es mir nicht gefallen?
Das Bluffelement beim Kämpfen zieht nicht, weil jede der drei Kulturen unterschiedliche Einheiten hat und davon noch 10 Stück (Wir konnten die Miniaturen schwer auseinander halten). Da den Überblick zu behalten, wer gegen wen Vorteile hat, ist umständlich.
Wenn zwei kämpfen, haben die anderen Spieler erst mal nichts mehr zu tun. Ein grösserer Kampf (zB sechs E auf jeder Seite) zieht sich hin. Kann mal beim Zuschauen spannend sein, aber nicht immer.
Es gibt auch Siegpunkte fürs aufbauende, konstruktive Spielen, aber die Rohstoffe dazu sind schwer zu bekommen, da man immer genug Einheiten haben muß, um sich zu verteidigen. Und das kostet Rohstoffe, ein Teufelskreis.

Mein Urteil: Zu zweit gut spielbar, wenn man den ganzen Chrom mag.
GoT ist ja erst ab drei Spieler und ich glaube, die Ausrichtung des Spieles ist eine Andere. Die Optik ist jedenfalls in sich stimmiger.

Gruß, Christoph

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 09:05
von Attila
Christoph Trageheim schrieb:

> SB. AoM habe ich in einer Dreierpartie auf der Messe
> ausprobiert und es hat mir nicht gefallen.

Das ist legitim. Einige deiner Kritikpunkt kann ich nicht zustimmen.

> Das Bluffelement beim Kämpfen zieht nicht, weil jede der drei
> Kulturen unterschiedliche Einheiten hat und davon noch 10
> Stück (Wir konnten die Miniaturen schwer auseinander halten).

Da hast du recht, verschweigst aber das der Kampf nur ein taktisches Mittel ist. So kann man in einer Spielrunde durchaus Einheiten Produzieren um im Anschluss (wenn der andere darauf nicht reagiert oder reagieren kann) gegen ihn in den Krieg zu ziehen. Ein Nordischer "Frostmann" macht z.B. ziemliches Kleinholz aus einer sterblichen Armee.
Und du vergisten das Ziel eines Kampfes: Resourcen oder schwächung eines Gegners und ggf. Siegpunkte.
Und zu allerletzt: Jeder kann sich vor *jeder* Kampfrunde (einschliesslich der Ersten) zurückziehen.

> Da den Überblick zu behalten, wer gegen wen Vorteile hat, ist
> umständlich.

Das Argument versteh ich, aber der Kampf ist doch so ausgelegt, das keiner einem anderen ultimativ überlegen werden kann. Egal was man an Truppen kauft, jede Rasse kann dem etwas entgegen stellen. Die Auswirkungen eines Kampfes sind ja auch reichlich überschaubar. Man reisst ja nicht gleich die halbe Stadt, es wird ja 1, max. 2 Gebäude eingerissen, 5 Rohstoffe gestohlen oder ein Platagenplättchen entfernt.

> mehr zu tun. Ein grösserer Kampf (zB sechs E auf jeder Seite)
> zieht sich hin. Kann mal beim Zuschauen spannend sein, aber
> nicht immer.

Nach 2-3 Partien geht die Kämpfe schneller als du "Mir ist langweilig" sagen kannst .... :-)

> Es gibt auch Siegpunkte fürs aufbauende, konstruktive
> Spielen, aber die Rohstoffe dazu sind schwer zu bekommen, da
> man immer genug Einheiten haben muß, um sich zu verteidigen.
> Und das kostet Rohstoffe, ein Teufelskreis.

Imho ist es so: Nur ein Spieler der Konstruktiv spielt wird gewinnen können. Der Kampf ist nur ein taktisches mittel um etwas bestimmtes zu erreichen oder zu verhindern.Kämpfe werden auch selten bis zum Ende ausgefochten. Wenn man 2 Truppen verliert, dann muss man meist für den nachbau der Truppen mehr bezahlen als man sich gleich zurückgezogen hätte. Ein "Gather" bingt weitaus mehr ein als 5 Rohstoffe! - der Kampf ist imho die schwächste Aktion und nur in ganz bestimmten Situationen wirklich sinnvoll.

Atti

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 09:17
von Holger Janssen
Hallo Steffen,

ich glaube nicht, dass die beiden Spiele sich so einfach vergleichen lassen, und würde auch keins von beiden als "Kosim" bezeichnen.

Allerdings beruht meine Einschätzung von GoT nur auf Lesen von Rezensionen.

Ein grundlegender Unterschied ist auf alle Fälle, dass GoT einen standard Spielplan hat, auf dem sich die Reiche der Spieler mit Hilfe von verdeckt festgelegten Aktionen für die einzelnen Provinzen ausbreiten. Bei AoM dagegen hat jeder Spieler ein eigenes Brett wie bei Puerto Rico, auf dem die eigenen Figuren, Provinzen und Gebäude abgelegt werden.

Zumindest AoM ist eigentlich auch kein Kampfspiel. Es geht mehr um die bessere Entwicklung der eigenen Kultur, wobei man dabei schon mal den Nachbar einen Dämpfer verpassen muss. Nach meiner bisherigen Erfahrung gibt es üblicherweise doppelt so viele Kämpfe wie Mitspieler in einer Partie. Es ist richtig, dass die vielen unterschiedlichen Figuren zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sind, aber das legt sich nach einigen Spielen.

Der Einstieg in das Spiel geht recht einfach. Die sieben Aktionen und der Kampfmechanismus sind schnell erklärt. Außerdem dem Kampf gibt es noch zwei Zufallselemente: das Ziehen der Provinzen beim Erkunden und die Zufallsaktionskarten. Auf die Zufallsaktionskarten ist man nicht zwangläufig angewiesen, da man die entschiedenden Aktionskarten immer von den Standardaktionen nehmen kann. Allerding ist der effiziente Einsatz der Zufallsaktionskarten entscheidend für das erfolgreiche Spiel. Spielzeit mit etwas Übung je nach Spieleranzahl 2 bis 3 Stunden.

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 09:21
von Manuel Siebert
Hallo Steffen.

AoM kenne ich nur vom Anschauen und Regeln lesen. Der Kampf scheint mir recht glücksbasiert zu sein. Ansonsten sieht es aber sehr ansprechend aus und könnte mich durchaus reizen.

Wenn Du allerdings als Alternative an Game of Thrones denkst, dann fällt meine Empfehlung nicht schwer.

Game of Thrones ist für mich das beste komplexe, strategische Brettspiel seit Jahren. Die Regeln sind nicht zu schwierig zu lernen, aber die Möglichkeiten die man mit diesen Regeln im Spiel hat sind einfach überwältigend. Ein weiterer Bonus ist es (aber wirklich nur ein Bonus, nicht mehr) wenn man die Bücher von G.R.R. Martin schätzt, auf denen Game of Thrones thematisch basiert. Das Spiel fängt die Atmosphäre und den Charakter der Bücher exellent ein, ohne dafür Kompromisse bei Spielbarkeit und Regelkonsistenz zu machen.

Game of Thrones ist sowohl mit 3 und 4 Spielern spielbar, am Besten funktioniert es jedoch zu fünft. Erst mit Fünf Spielern kommt die diplomatische Komponente voll zum tragen und das Spielbrett ist dann auch nicht mehr so einladend leer, sondern man sieht sich vom ersten Zug an, potentiellen Gegnern und Verbündeten gegenüber. Durch ein paar clevere Regelmechanismen, erhält das Spiel eine sehr schöne Dynamik was das Ausheben von Armeen betrifft. Eigentlich hat man immer zu wenig Truppen und dann muss man auch mächtig genug sein, um diesen Truppen die richtigen Befehle geben zu können. Durch das sehr nette Bluff-Element mit den Heerführer-Karten kann man auch nie abschätzen, ob ein Spieler bei einer Niederlage alles verliert (passiert so gut wie nie) oder mit einem blauen Auge und einer schlechteren strategischen Position davonkommt.

Genug geschrieben. Auf boargamegeek findest Du enorm viele Beiträge zu beiden Spielen, aber auch da geht die Tendenz (zumindest was die Noten anbelangt) eher zu Game of Thrones. Soll heissen: AoM hat sehr gute Noten. GoT hat extrem gute Noten.

take care
Manuel

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 10:56
von Gerhard
Hallo,

Age of Mythology kenn' ich noch nicht, aber Game of Thrones ist richtig stark!
Abwechslungsreich, kaum Glücksfaktor (und wenn, betrifft er alle Spieler gleichermaßen) viele Strategische Möglichkeiten und reichlich Interaktion zwischen den Spielern ist möglich (nicht zwingend).
Ein echt rundes Spiel. Macht uns sehr viel Spaß!!!

Viele Grüße

Gerhard

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 11:26
von LarsE
Hallo,

Ich hab beide Spiele und bereue den Kauf bei beiden nicht!

Der klare Gewinner ist aber AGoT! Dies ist eines der besten "langen" Spiele, die ich je gespielt habe und erinnert stark an Diplomacy mit typischen Elementen deutscher Spielkultur. Die Startpositionen scheinen mir nicht ausgewogen, aber das sind sie bei Dipl meiner Meinung nach auch nicht (und hier wird es viele Gegenstimmen geben). Noch nie haben wir nach einem Spiel soviel über mögliche Strategien diskutiert, und das um 3 Uhr morgens. (manche sollen sogar schon von dem Spiel geträumt haben. Und auch die Zeit (ca. 4 Stunden) ist für ein solches Spiel voll in Ordnung.

AoM ist ideal für 3 Spieler geeignet. Das Spielmaterial ist für Fantasyfans ein Traum und das Spiel sehr Abwechslungsreich. Allerdings hat unsere erste Partie Ewigkeiten gedauert. Dies hatte ich absolut falsch eingeschätzt! Nach3,5 Stunden haben wir abgebrochen, ohne dass ein Ende in Sicht war. Mit 4 Spielern würde das ganze bestimmt sehr viel länger dauern.

Mein Fazit: kauf dir auf jeden Fall AGoT! AoM nur wenn du noch (viel) Geld über hast!

Vielen Dank!

Verfasst: 11. November 2003, 12:39
von Steffen S.
Vielen Dank für die ausführlichen und sehr hilfreichen Meinungen! Ich habe mich nun guten Gewissens für "A Game of Thrones" entschieden :)

Inthronisierte Grüße
Steffen

Re: Vielen Dank!

Verfasst: 11. November 2003, 14:12
von Jürgen W.
Steffen S. schrieb:
>
> Vielen Dank für die ausführlichen und sehr hilfreichen
> Meinungen! Ich habe mich nun guten Gewissens für "A Game of
> Thrones" entschieden :)

Wohl getan!!
AoM ist nämlich ein grässlicher Murks!!
All das Gute von Puerto Rico geklaut - und das dann mit idiotisch langem und auch noch furchtbar glücksbetontem Kampf vollkommen vermurkst!
Da bleib ich doch lieber gleich beim unübertroffenen (und viel preisgünstigeren) "Original".

Grüße Jürgen

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 16:44
von Ralf Arnemann
> der Kampf ist imho die schwächste Aktion und nur in ganz bestimmten
> Situationen wirklich sinnvoll.
Bisher konnte ich AoM noch nicht wirklich spielen (nur eine Solo-Probepartie), aber das schien mir auch das Fazit zu sein.

Einen halbwegs gleich starken Gegner anzugreifen dürfte nur sinnvoll sein, wenn man ganz dringend etwas braucht, insbesondere wenn es gegen Ende um entscheidende Siegpunkte geht.
Ansonsten sind die Kosten verlorener Einheiten meist größer als der mögliche Gewinn.

Kriege vor der Endphase lohnen sich eigentlich nur, wenn entweder ein Gegner so in der Rüstung zurückgefallen ist, daß er leichte Beute ist, oder wenn es auf der Siegpunktkarte ordentlich Punkte zu kassieren gibt.

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 18:12
von Attila
Ralf Arnemann schrieb:

> Einen halbwegs gleich starken Gegner anzugreifen dürfte nur
> sinnvoll sein, wenn man ganz dringend etwas braucht,
> insbesondere wenn es gegen Ende um entscheidende Siegpunkte
> geht.

Das hört sich aber mehr nach einer verzweifelten Aktion an! - Einen gleichwertigen Gegner anzugreifen ist ein ziemlichen Glücksspiel - wer sich darauf einlääst, sollte später nicht rummeckern das er ja sooo viel Pech gehabt hat!

> Ansonsten sind die Kosten verlorener Einheiten meist größer
> als der mögliche Gewinn.

So ist es!

> Kriege vor der Endphase lohnen sich eigentlich nur, wenn
> entweder ein Gegner so in der Rüstung zurückgefallen ist, daß
> er leichte Beute ist, oder wenn es auf der Siegpunktkarte
> ordentlich Punkte zu kassieren gibt.

Och es gibt schon einige sinnvolle Anwendungsgebiet für einen kleinen Kampf:

- Rohstoffe stehlen um das Wunder zu verhindern
- Gebäude einreissen um die Siegpunkte (der Gebäude) zu bekommen
- Um die Siegpunke auf der "Win last Battle"-Karte jemanden anderem "zuzuschustern" (was ich ziemlich fies finde *gg*)
- Um einen Gegenangriff zu verhindern (Sieg-Shop einreissen - der ist zwar recht einfach nachzubauen, aber dazu muss man erstmal eine Bau-Karte haben! *gg*)

Provilaktisch Krieg zu führen ist unsinn. Es schwächt einen nur.

Atti

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 11. November 2003, 18:21
von Attila
LarsE schrieb:


> Abwechslungsreich. Allerdings hat unsere erste Partie
> Ewigkeiten gedauert. Dies hatte ich absolut falsch
> eingeschätzt! Nach3,5 Stunden haben wir abgebrochen, ohne
> dass ein Ende in Sicht war. Mit 4 Spielern würde das ganze
> bestimmt sehr viel länger dauern.

Häh? - Ihr *müsst* irgendetwas völlig falsch gespielt haben! - Die Rundenzahl ist nach oben limitiert auf 10 Runden (10 * 3 = 30 Siegpunkte). Durch das Wunder oder durch kaufen von Siegpunkten kann sie verkürzt werden (hängt ganz von den Spielern ab). So eine Runde geht normalerweise recht fix!
Was in den ersten Partien lange dauert, sind die Kämpfe - da muss man doch am anfang sehr häufig die Spielhilfe (von der es nur eine gibt) konsultieren.
Das sollte man aber nach ein paar Partien "drauf" haben!

Ich schätze die normale Spielzeit für ein AOM-Spiel 90-120 Minuten. (Wenn man nicht ständig die Spielhilfe konsultieren muss).

Atti

Re: Vielen Dank!

Verfasst: 11. November 2003, 18:23
von Attila
Jürgen schrieb:

> All das Gute von Puerto Rico geklaut - und das dann mit
> idiotisch langem und auch noch furchtbar glücksbetontem Kampf
> vollkommen vermurkst!

Wie man sieht hast, du es ja echt Durchblickt! :roll:
Naja, beim Kampf musst du noch Nachsitzen, aber irgendwas ist ja immer.

Atti

Re: Game of Thrones oder Age of Mythology?

Verfasst: 12. November 2003, 10:18
von Ralf Arnemann
> Das hört sich aber mehr nach einer verzweifelten Aktion an!
Jein.
Einen gleichwertigen Gegner anzugreifen ist selbstverständlich eine 50:50-Chance und damit wie gewürfelt.
Aber trotzdem sinnvoll in genau den Fällen, die Du später aufzählst: Um sich kurz vor Spielende die Chance auf "meiste Gebäude" oder "Wunder" zu ermöglichen (bzw. Wunder verhindern).
Wenn man nicht auf "stärkste Armee" spekuliert, können einen auch die Verluste kalt lassen.

Re: Game of Thrones oder Age of Mythologie

Verfasst: 12. November 2003, 14:50
von Christian Koppmeyer
Ist es eigentlich richtig das es zu beiden Spielen eine deutsche Version geben wird?

CK

Re: Game of Thrones oder Age of Mythologie

Verfasst: 12. November 2003, 15:48
von Volker L.
Christian Koppmeyer schrieb:
>
> Ist es eigentlich richtig das es zu beiden Spielen eine
> deutsche Version geben wird?
>
> CK

Zu AoM definitiv, sollte wohl laut Information auf der Messe
irgendwann in diesem Monat erscheinen.

Gruss, Volker (der leider nicht dazu kam, auf der Messe aGoT
auszuprobieren :-/ , und daher nur sagen kann, dass es recht
interessent aussieht)

[OT]

Verfasst: 12. November 2003, 16:07
von Jürgen W.
> Wie man sieht hast, du es ja echt Durchblickt! :roll:
> Naja, beim Kampf musst du noch Nachsitzen, aber irgendwas ist
> ja immer.
>
> Atti

Überaus intelligente Bemerkungen!!
Hauptsache, du blickst durch, oder!? Oder kann es sein, dass du das nur glaubst ...?

Jürgen

Re: [OT]

Verfasst: 13. November 2003, 10:13
von Attila
Hiho,

Hab ich behauptet das es grässlicher Murks ist? Das es von PR geklaut ist?

Sowas kann in meinen Augen nur jemand sagen der es noch nie oder noch nie richtig gespielt hat!

Ich finde es immer wieder erstaunlich wie schnell man nach einem halben Probespiel (oder gar nach dem Lesen der Regel) pauschale, vernichtende Urteile ausspricht

Wenn einem ein Spiel nicht gefällt - ok, das ist eine Sache. Aber das ganze dann noch mit vermeindliche Weissheiten zu "untermauern" ist dann noch eine ganz andere. Scheinbar wird dann auch noch Kategorisch ausgeschlossen das man sich irren könnte.

Atti

deutsche Version Game of Thrones / Age of Mythologie

Verfasst: 13. November 2003, 20:18
von Maja Dorn
Laut Fantasy Flight Games wird es auch von Game of Thrones eine deutsche Version geben, aber leider erst im nächsten Sommer.
Die deutsche Version von Age of Mythologie kommt wahrscheinlich Anfang Dezember.