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Magellan
Verfasst: 19. Dezember 2003, 15:40
von Werner
Hallo,
nachdem mal die Spielanleitung und die Entdecker auf der A-Seite durchgegangen bin, wollte ich euch fragen ob ihr Balanceprobleme ausgemacht habt. Mir erscheint nämlich Vasco da Gama und auch Pizarro relativ stark, wohingegen Magellan doch etwas schwach ist.
So kriegt man wenn man am Ende des Spiels ein Schiff bei Pizarro in der 1.Phase 7Siegpunkte bei Magellan dagegen 0Sp. Denn bei Magellan schiebt man eine Geldkarte unter die Magellan Karte und die Siegpunkte der Karte zählen einfach, also nicht mehr, als wenn man die Geldkarte in der Hand gehalten hätte. Diese Einschätzung hab ich von der A-Seite.
Etwas zu glücksabhängig und leider auch nicht gerade unwichtig ist das Karten nachziehen.
Wäre es nicht besser man bekommt zum Bespiel doppelt so viele auf die Hand und man sucht sich die Hälfte aus. Wenn man z.B. zwei Karten nachziehen darf, kriegt man 4 auf die Hand und sucht sich aus denen zwei aus. Oder habt ihr eine andere Lösung, da das einfache Nachziehen doch meiner Meinung etwas zu viel Einfluss hat.
Dann wäre es wirklich ein Spiel mit sehr wenig Glückskomponente.
Von der Spieleranzahl sind wohl 4-6 am besten. Wobei am allerbesten mit 5.
Gruß,
Werner
Re: Magellan
Verfasst: 20. Dezember 2003, 10:43
von Udo Möller
Hallo Werner,
spielen solltest du das Spiel zumindest mal, denn nur von der Spielregeln her kann man schlecht einschätzen, ob die Karten ausbalanciert sind.
Bei und gab es da keine Probleme udn auch zu dritt macht das Spiel sehr viel Spaß!
LUdo ergo sum
RE: Magellan
Verfasst: 20. Dezember 2003, 11:15
von Braz
...dem kann ich mich nur anschließen:
große Unausgeglichenheit in der Charakterstärke gab es bei uns ebenfalls nicht !
Magellan ist eines meiner Lieblingsversteigerungsspiele und mE für jeden Bestand gut ;)
Gruß
Braz
Re: Magellan
Verfasst: 20. Dezember 2003, 13:25
von Werner
Doch schon vorher durchrechnen bringt sehr wohl was, obwohl es wirklich nicht zwansläufig zum Sieg führt. Das man bei Magellan mit einem Schiff in Phase1 0P kriegt bei Pizarro dagegen 7Sp ist wohl ein gutes Beispiel.
RE: Magellan
Verfasst: 20. Dezember 2003, 14:56
von Braz
Hallo,
sicherlich sollte man nicht planlos steigern und eine gewisse Strategie folgen....nur IMHO gibt es eine klare Übermacht an diversen Charakteren nicht bzw. man kann einer Strategie eines anderen sehr gut entgegen wirken!
RE: Magellan
Verfasst: 21. Dezember 2003, 16:44
von Werner
Ich finde man sollte Magellan auf der A-Seite noch 2-3 feste Siegpunkte pro Phase geben. Und vielleicht Kolumbus statt 1,5,10 Siegpunktten 2,6,12 aber der Rest is schon ok denk ich.
RE: Magellan
Verfasst: 21. Dezember 2003, 16:46
von Werner
Die erste Partie ist wohl etwas schwierig da man sich noch nicht so auskennt, deswegen erwarte ich bei einer ersten Partie kein klasse Spiel, sondern vielleicht etwas Ratlose Blicke und einige Fragen. Um aber danach ganz anders ans Spiel ranzugehen.
RE: Magellan
Verfasst: 22. Dezember 2003, 09:24
von Lukas Merlach
> Doch schon vorher durchrechnen bringt sehr wohl was, obwohl
> es wirklich nicht zwansläufig zum Sieg führt. Das man bei
> Magellan mit einem Schiff in Phase1 0P kriegt bei Pizarro
> dagegen 7Sp ist wohl ein gutes Beispiel.
Nein.
die Sache wird ja versteigert. - d.h. bessere Stücke sollten für höhere Preise weggehen. Resp. die einzige Siegstrategie ist ja wohl, den inneren Wert der Stücke besser einzuschätzen als die Mitspieler.
(Resp. andersrum: falls alle Charaktere genau gleichwertig sind, dann gibt es für jeden ein sinnvolles Durchschnitts-Gebot, das dann in jeder Versteigerung geboten wird... - tolles Versteigerungsspiel, nicht?)
Gruss Lukas
RE: Magellan
Verfasst: 22. Dezember 2003, 10:30
von Rainer Fieseler
Genauso ist es! Ein Ungleichgewicht ist doch Wurscht, da es alle gleich trifft und durch die Vesteiegrung ja nicht willkürlich vergeben wird. Grade da liegt ja der Reiz des Spiels, sich zu überlegen, was man wofür ausgibt!