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Frage zu Carrom
Verfasst: 25. Januar 2004, 15:13
von Torsten Schmidt
Hallo,
ich wüßte gerne wieviel von dem Puder/Gleitmittel auf dem Brett verteilt werden sollte. Ich konnte bisher noch keine entsprechende Information im Netz finden.
Vielen Dank
Torsten Schmidt
Re: Frage zu Carrom
Verfasst: 25. Januar 2004, 16:56
von Dieter Niehoff
Torsten Schmidt schrieb:
>
> Hallo,
>
> ich wüßte gerne wieviel von dem Puder/Gleitmittel auf dem
> Brett verteilt werden sollte.
Wenig, sehr wenig. Mehr Puder = mehr Gleitfähigkeit stimmt m. E. nicht.
Unser "Erfolgsrezept" um mehr Gleitfähigkeit zu erzeugen war es (... ich habe schon seit vielen, vielen Jahren kein Carrom mehr gespielt - damals aber regelmäßig. Eigentlich ist es Zeit für ein Revival ...), eine Klemmlampe mittig über dem Brett scheinen zu lassen. Zusammen mit der Hitze ( 75 Watt) hat ganz wenig Puder auf unserem (Queens-)Brett für genügend Schnelligkeit gesorgt. Zudem haben wir unsere Striker mit ganz feinen Schleifpapier manipuliert. Ob dies jedoch auch heutzutage noch ein probates Mittel ist, um mehr Gleitfähigkeit zu erzeugen, weiß ich nicht .........
Viel Spaß beim schnippsen
Dieter Niehoff
Re: Frage zu Carrom
Verfasst: 27. Januar 2004, 15:37
von Stefan Weiss
Kartoffelmehl ist das beste und preiswerteste Puder. Wir haben immer reichlich Mehl aufs Brett gestreut, dann mit den Steinen und Strikern gleichmässig verteilen, so dass ein feiner Film übrigbleibt, den Rest mit Pinsel in die Taschen schieben. Man braucht dann hinterher nur einen Staubsauger. :-))
Ganz wichtig ist die Lampe z.B. Modell Ikea, nicht nur zum besser sehen, sondern auch um die optimale Gleitfähigkeit zu erzielen.
Bei einfachen Standardstrikern bringt ganz feines Schleifpapier z.B. 1200 Korn etwas. Allerdings ist ein guter Striker, die haben vor Jahren zwischen 20 und 30 DM gekostet, deutlich besser und braucht keine Nachbearbeitung.
Zum vollkommenen Glück muss man dann nur noch in Indien oder Pakistan geboren sein. Dort werden die Babys nämlich mit Strikern geboren. Die Inder in meinem damaligen Club, die einmal die Woche zum Biertrinken, Klönen und ein bischen Carromspielen kamen, konnten in Turnieren jederzeit mit den deutschen Topspielern , die mehrere Stunden am Tag tranieren konnten, mithalten.
Viel Spass und, wo ist eigentlich mein Brett ?? Und wo ist der Striker??
Stefan
Re: Frage zu Carrom
Verfasst: 28. Januar 2004, 16:56
von Martin Ebel
ich habe mein Carrombrett einige Jahre in der Ecke stehen gelassen und musste jetzt feststellen, daß sich die Oberfläche kleinwellig geworfen hatte. Ich führe das auf das Mehl-Gleitmaterial zurück, das ich wohl nicht abgewischt hatte nach gebrauch und das Feuchtigkeit gezogen hat. Mein Rat: Immer gut abwischen oder vielleicht die Kunststoff-kugelgleitmaterial nehmen, was vor paar jahren zum Supergleiten auf Edelstahl - Carrombretter angeboten wurde.