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Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 29. Januar 2004, 11:52
von Robert Vötter
Mich würde interessieren,was mit einem Spiel passiert,das einfach nicht bei der Nürnberger Spielemesse angenommen wird.
Die Präsentation wird schlecht vorgetragen,die Einkäufer sehen einfach kein Potential im Verkauf des Spieles und wird deshalb nicht geordert.
Kommt das Spiel dann trotzdem durch Eigenvertrieb in den Handel oder verschwindet es sofort ?
Böse Quellen sagen aber,das alles gekauft wird,weil die Spieler alles kaufen :P
Re: Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 29. Januar 2004, 16:25
von kurt schellenbauer
Robert Vötter schrieb:
>
> Böse Quellen sagen aber,das alles gekauft wird,weil die
> Spieler alles kaufen :P
wie wahr, wie wahr
Kurt Schellenbauer
Spielen ist unser Hobby
Re: Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 30. Januar 2004, 05:03
von Roman Pelek
Hi Robert,
Robert Vötter schrieb:
> Böse Quellen sagen aber,das alles gekauft wird,weil die
> Spieler alles kaufen :P
Von 36,5 Ausgaben kann kein Verlag überleben. Spieler sind sicherlich die minimalste Konstante in der Kalkulation eines Verlags. Alleine um die Spielregel zu finanzieren braucht es aber Hunderte von Käufern. Das Einzige, was wirtschaftlich interessiert, ist der Massenmarkt. "Böse" Quellen interessiert deshalb wohl eher, was bei Vedes, Toys'R'Us oder ähnlichen Ketten über die Theke geht. Das, was wir, ein paar Spinnerte kaufen, ist lediglich Makulatur.
Ciao,
Roman
Re: Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 30. Januar 2004, 09:37
von Markus Barnick
... was aber wiederum das bestimmt, was Vedes & Co anschaffen.
Harte Worte.
Da tät ich doch gern mal einen Blick hinter die Kulissen.
Vielleicht in Nürnberg.
Re: Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 30. Januar 2004, 17:07
von chris
Aber Wallenstein gibt es jetzt noch bei Toysrus
Re: Frage zu Nürberger Spielemesse
Verfasst: 30. Januar 2004, 18:19
von Roman Pelek
Moin Chris,
chris schrieb:
>
> Aber Wallenstein gibt es jetzt noch bei Toysrus
Sicherlich, sowas hängt auch immer von der individuellen Einkaufspolitik solcher Ketten ab, z. B. ob selektiv Titel geordert werden oder das gesamte Verlagsprogramm. Aber insgesamt ist der Anteil von Titeln, die eher für Freaks interessant sind, doch gering, wenn man sich das Gesamtvolumen ansieht. Unser Hobby ist da einfach eine Nische, soviele Spiele-Liebhaber gibt's nicht, und von diesen wiederum kauft ja auch nur ein gewisser Prozentsatz ein bestimmtes Spiel. Insofern ist der Markt nicht wirklich groß und die verkauften Stückzahlen bei Freakspielen eher mager. Man sieht's ja auch häufiger daran, wie schwer sich manch kleiner Spieleladen tut - das Thema kommt ja hier auch von Zeit zu Zeit mal auf.
Ciao,
Roman