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Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 11:01
von Chregi
Hallo
Eigentlich wollten wir heute in unserer Gruppe erstmals Junta spielen. Jetzt sind wir statt der geplanten sechs Spieler nach zwei Absagen nur noch zu viert. Lohnt es sich dennoch, oder sollen wir die Premiere des Spieles verschieben? Was meint ihr?
Gruss
Chregi
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 11:30
von Marc W.
Meine Junta-Erfahrungen sind lange her, aber ich meine, dass es mindestens 5 Spieler sein sollten. Das ermöglicht Konstellationen von 2 pro Präsident und 2 contra die Regierung. Da aber einer der beiden Regeirungsunterstützer irgendwann meinen wird, dass er zu kurz kommt, wird er die Seiten wechseln. Und das klappt bei 4 Spielern meiner Meinung nach nicht so gut.
Marc
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 12:23
von Stefan-spielbox
Wir haben es auch schon zu viert gespielt und es hat ganz gut gklappt, da sich die unterschiedlichen miltärischen und die politischen Konstellationen ein 2:2 meist verhindert haben und es im Endeffekt ja "nur" um den "Geldtransfer" geht.....
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 12:57
von Rainer Fieseler
Hi Chregi,
mein Tip wäre, die Premiere zu verschieben. Da jeder Spieler maximal eine Brigade führen darf, werden diese also auf die Nicht-Präsidentspieler verteilt. Dadurch entsteht im Falle eines Putsches ein zielmliches Gleichgewicht, denn militärisch sind Admiral, Kommandant und Polizeichef nicht so stark. Außerdem wird die taktisch sehr wichtige Ämtervergabe deutlich eingeschränkt - es ist z.B. nicht möglich, einem Spieler nur den Admiral zuzuteilen.
Ohne Frage: JUNTA funktioniert auch zu viert, aber es verliert auch deutlich gegen die Partien mit mehr Spielern.
gruß rainer
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 14:54
von Alterius Gawain
Hallo Chregi,
ich stimme mit Rainer ueberein und wuerde die Premiere verschieben. Junta entwickelt einfach den meisten Charme und Reiz erst in Vollbesetzung respektive wenn mindestens 6 Spieler am Tisch sitzen.
Und gerade da das Spiel fuer euch ja noch neu ist halte ich es fuer das beste das Spiel das erste mal mit so viel Leuts wie moeglich zu spielen um auch alle Rollen(Aemter) kennen zu lernen.
Gawain
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 16:33
von Stefan-spielbox
Alterius Gawain schrieb:
>(...)
> Und gerade da das Spiel fuer euch ja noch neu ist halte ich
> es fuer das beste das Spiel das erste mal mit so viel Leuts
> wie moeglich zu spielen um auch alle Rollen(Aemter) kennen zu
> lernen.
>
> Gawain
Genauso sieht's aus. Gerade für Anfänger in Sachen "Volksaufstand leicht gemacht" ist eine möglichst große Anzahl an Mitspielern zu bevorzugen. Wenn ihr die Runde in nt. zeit wieder zusammenbekommt, lohnst sich das Warten auf den nächsten Termin. Andererseits solltet ihr nicht zu lange warten, denn sonst versäumt ihr eines der besten Spielerlebnisse.
Obwohl.... es besteht bei Junta auch immer die Gefahr, daß sich eure Gruppe danach nicht mehr so gut versteht und ihr die sieben Leute nicht mehr zusammenbekommt ;-)
Re: Junta: Wieviele Spieler mindestens
Verfasst: 30. Dezember 2004, 20:21
von Volker L.
Rainer Fieseler schrieb:
>
> Hi Chregi,
> mein Tip wäre, die Premiere zu verschieben. Da jeder Spieler
> maximal eine Brigade führen darf, werden diese also auf die
> Nicht-Präsidentspieler verteilt. Dadurch entsteht im Falle
> eines Putsches ein zielmliches Gleichgewicht, denn
> militärisch sind Admiral, Kommandant und Polizeichef nicht so
> stark. Außerdem wird die taktisch sehr wichtige Ämtervergabe
> deutlich eingeschränkt - es ist z.B. nicht möglich, einem
> Spieler nur den Admiral zuzuteilen.
> Ohne Frage: JUNTA funktioniert auch zu viert, aber es
> verliert auch deutlich gegen die Partien mit mehr Spielern.
99% ACK.
Eine kleine Einschränkung würde ich machen (die aber an der Grundaussage
nichts ändert): Der Innenminister ist auch militärisch nicht sooo schwach.
Wenn er den Haushalt per Polizei durchgesetz hat, stehen seine 4 Einheiten
zu Beginn des Putsches im Parlament, wodurch seine Seite (welche auch
immer das sein mag :-D ) schonmal eines der 5 entscheidenden Gebäude
sicher hat (es sei denn, ein gegnerischer General setzt seine gesamte Brigade
ein, um das Parlament zu erobern, aber dann wird dieser General kaum in
der Lage sein, ein weiteres Ziel zu erobern [i]und zu halten[/i].
Und selbst wenn die Polizeieinheiten einzeln in ihren Kasernen stehen, kann
er zwar weniger ausrichten, ist aber immer noch deutlich besser dran als
Admiral oder Luftwaffen-Kommandeur, denn er kann mit zwei Zügen zwei
seiner Einheiten in einem Villenviertel vereinigen und von dort aus im dritten
Zug ein rotes Gebäude erreichen - er muss nur rechtzeitig eine weitere
Polizeieinheit einem befreundeten General entgegenschicken und diesem
unterstellen ... äh, wenn er ihm vertrauen kann ;-)
Gruß, Volker (findet Junta am besten zu sechst)