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Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 09:01
von Volker Schindler
hallo,
wer kennt das nicht: Ein neues Spiel gekauft und Unmengen von Pappplättchen, Spielgeldmüzen, Besitzmarkern etc. müssen vom sie umgebenen Karton befreit werden. Eine Aufgabe, der ich mich immer gerne gestellt habe. Gibt es etwas Entspannenderes als sich ne schöne Musik anzumachen und das neue Spiel auszupöppeln?
Allerdings haben diese Stanzbögen doch offenbar sehr unterschiedliche Qualität. Während bei manchen Spielen die herauszulösenden Teile nur so rausflutschen, gibt es etliche, bei denen es fast unmöglich erscheint, die Pappteile ohne Beschädigung herauszulösen.
Gestern hatte ich das erst wieder mit "Durch die Wüste". Oder bin ich nur zu ungeschickt für diese Welt? Gibt es irgendwelche Tricks, die mir nicht bewusst sind?
Ich empfinde es als sehr ärgerlich ein Spiel, für das ich gutes Geld bezahlt habe gleich von anfang an mit "angemacktem" Spielmaterial zu spielen.
Gruß Volker
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 09:23
von andreas
...quadratische Counter schneide ich immer mit einem Cutter aus.
Geht schneller und gibt 100% saubere Kanten...
Empfindliche Spielkarten (z.B. welche mit schwarzem Rand) werden mit Folie überzogen, sodass sie quaisi unverwüstlich werden...
Sind Counter zu dünn, werden sie auf Pappe aufgezogen.
Mir macht das bearbeiten und verbessern von Spielmaterial viel Spaß, freue mich aber natürlich über Spiele, die bereits hochwertig produziert wurden...
Gruß
Andreas
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 11:46
von Immanuel
Hallo Volker,
> Gestern hatte ich das erst wieder mit "Durch die Wüste". Oder
> bin ich nur zu ungeschickt für diese Welt? Gibt es
> irgendwelche Tricks, die mir nicht bewusst sind?
Ob Du zu ungeschickt für diese Welt bist, kann ich nicht beurteilen, möglicherweise aber für das Auspöppeln von DdW... :wink:
Bei meinem Exemplar (9,99 bei real, s. anderes Forum) ließen sich jedenfalls die Stanzteile problemlos und ohne alle Tricks aus den Stanzbögen lösen.
Aber die Idee von Andreas mit dem Cutter gefällt mir natürlich auch ganz gut. Immerhin kann man die Plättchen dann nicht mehr über unterschiedlich gestaltete Abrisskanten unterscheiden. Das wäre sonst für Leute, die erfolgreich 95 EURONEN in den Selbstlernkurs "Kartenmerken leichtgemacht" investiert haben, ein nicht zu überschätzender ( :wink: ) Vorteil.
Geruhsam auspöppelnde Grüße,
Immanuel
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 12:09
von Volker Schindler
Hallo Immanuel,
ja bei 95 % der Plättchn ging das bei DdW bei mir auch gut. Aber einige haben sich schon gewehrt.
Bei denen habe ich dann auch vorsichtig mit nem scharfen Messer nachgeholfen,aber bei einem ist mir das dann doch nicht so ganz gelungen.
Hm oder liegt das an der unzureichenden Ausstanzung=?
Gruß
Volker
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 12:40
von Jürgi
Ich hatte ein ungutes Gefühl beim auspöppeln des Spielmaterials von "Rückkehr der Helden". Sie waren zu fest eingestanzt, und die Pappe des Materials ist teilweise sehr dünn, so dass es sich schon Geefährlich stark gebogen hat.
Gruß
Jürgi
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 14:17
von ferdinand köther
Ein vielleicht banaler Hinweis - die Counter immer von hinten nach vorne rausdrücken, wenn dann was einreißt, ist's die Rückseite, die man nicht sieht.
Funktioniert natürlich nicht bei beidseitig bedrucktem Material, da hilft dann, wie schon von anderen gesagt, der Cutter weiter.
Tschüß
Ferdi
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 6. April 2005, 15:19
von Volker L.
ferdinand köther schrieb:
>
> Ein vielleicht banaler Hinweis - die Counter immer von hinten
> nach vorne rausdrücken, wenn dann was einreißt, ist's die
> Rückseite, die man nicht sieht.
>
> Funktioniert natürlich nicht bei beidseitig bedrucktem
> Material, da hilft dann, wie schon von anderen gesagt, der
> Cutter weiter.
Empfiehlt sich auch nicht bei solchen Spielen, wo die Rückseiten der
Counter ununterscheidbar sein sollten, weil sie verdeckt gelegt werden ;-)
Wenn ich Counter asupöppeln muss, die etwas schwer rausgehen, dann
hilft oft auch folgendes: Nicht wie üblich den Stanzbogen hoch halten und
den Counter rausdrücken, sondern den Bogen flach auf den Boden legen,
den Daumen fest auf den Counter pressen (ggf. dabei den Daumennagel
genau auf die neuralgische Schnittkante), und dann langsam und vorsichtig
den Stanzbogen nach oben ziehen.
vorsichtige Grüße, Volker
Goldsieber
Verfasst: 6. April 2005, 15:21
von Maddin
Huhu zusammen!
Zeit zum Frust ablassen - au fein, da bin ich dabei!
Besonders schlechte Erfahrungen habe ich in den letzten Wochen mit zwei neueren Goldsieber-Produkten gemacht:
Bei IGLU IGLU waren die Counter so schlecht vorgestanzt, dass man sie eigentlich mit einer Schere hätte herausschneiden müssen. Ich hab's mit dem traditionellen "So -lange-hin-undherbiegen-bis-sie-von-selbst-herausfallen" probiert und war damit für ein leidlich sauberes Ergebnis gut eine halbe Stunde beschäftigt... *nerv*
Noch schlimmer erging's mir bei HOPPLA LAMA, wo ja glücklicherweise gar nichts zum Auspöppeln dabei ist. Nur der Spielplan lag nicht plan und musste deswegen ein ganz kleines bisschen vorsichtig nach hinten überdehnt werden - und brach schon beim ersten zaghaften Versuch durch. *ärger*
Zugegeben, beide Spiele waren sogenannte "Schnäppchen". Aber wenn ich mir nun vorstelle, dass dafür andere Kunden den vollen Preis bezahlt haben, dann weiß ich auch, warum sie so sehr verramscht wurden.
Schade um die schönen Spiele!
Maddin
Re: Goldsieber
Verfasst: 6. April 2005, 15:45
von Jürgen Karla
Hallo Maddin,
dafür hat Goldsieber in vielen Rezensionen auch heftige Kritik einstecken müssen. Die hat aber anscheinend gefruchtet, denn "Kreta" hat deutlich besseres Material.
Viele Grüße
Jürgen Karla
http://www.spielbar.com
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Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 7. April 2005, 11:15
von Wolfram Püchert alias WeePee
Was ist ein Cutter?
Bitte klärt mich auf!
Re: Auspöppeln - Freud und Leid
Verfasst: 7. April 2005, 11:46
von Heinrich Glumpler
Hi,
ein scharfes, stabiles Messer - die bessere Version eines Teppichmessers, würde ich sagen.
Grüße
Heinrich
Re: Goldsieber
Verfasst: 7. April 2005, 12:24
von Martin
Gibt´s Kreta denn schon ?
Martin
Re: Goldsieber
Verfasst: 7. April 2005, 13:57
von Rainer
ja
RE: Goldsieber
Verfasst: 7. April 2005, 14:18
von Wolfgang
"Rainer" hat am 07.04.2005 geschrieben:
> ja
So, wo denn z.B.
Gruß Wolfgang
RE: Goldsieber
Verfasst: 7. April 2005, 20:27
von Rainer
nochmal kurz: ;-)
habe es irgendwo in Münster gesehen. Also wird es auch woanders zu erhalten sein.
Gruß,
Rainer
RE: Goldsieber
Verfasst: 8. April 2005, 12:09
von Wolfgang
"Rainer" hat am 07.04.2005 geschrieben:
> nochmal kurz: ;-)
>
> habe es irgendwo in Münster gesehen. Also wird es auch
> woanders zu erhalten sein.
>
> Gruß,
>
> Rainer
Hallo Rainer!
Also egal, was du gesehen hast, Kreta kann es definitiv NICHT gewesen sein, da Noris/Goldsieber mir heute per Email mitgeteilt hat, dass Kreta erst ab ca. Mitte Mai an den Handel ausgeliefert wird.
Grüße
Wolfgang
RE: Goldsieber
Verfasst: 8. April 2005, 13:08
von Rainer
...na, dann habe ich mich vertan (was ich aber nicht glauben kann, will.....)
Entschuldigung!
Rainer
RE: Goldsieber
Verfasst: 8. April 2005, 14:20
von Jürgen Karla
Rainer schrieb:
> Entschuldigung!
Hallo zusammen,
so, endlich wieder im Netz...
Rainers Entschuldigung kann ich mich da nur anschließen. Anscheinend habe ich dann ein Vorab-Exemplar erhalten!?
Viele Grüße
Jürgen Karla