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Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 09:49
von peer
Hallo,
heute wurde ja der einzige Spielepreis vergeben, der tatsächlich das GANZE Kalenderjahr miteinbezieht: Der Sylvester.

Der Sylvester des Jahres (Deutsches Spiel) geht an:
Kreta von Stefan Dorra (Goldsieber)

Der Sylvester des Jahres (Ausländisches Spiel) geht an:
Cash ´n´n Guns von Ludivic Maublanc (Repo)

Knapp-Verpasst-aber-dennoch-Empfehlenswert-Liste: Havoc, Schatten über Camelot, Caylus, Louis XIV, Mesopotamien

Bester Nicht-veröffentlichter-Prototyp:
Porto Carthago von Bernd Eisenstein

Begründungen:
Steve Meretzky (Éx-Infocom) sagte einmal: "Bevor ein Genre überholt ist, bringt es noch einmal ein herausragendes Spiel hervor." Dieses Spiel ist Kreta: Einfacher als Louis, aber genau so strateggisch; es kann locker oder taktisch gespielt werden und es gibt schöne Wertungsgeflechte.
Cash n Guns ist vielleicht nicht PC, aber das gilt auch für Wargames. Wem der Spielablauf nicht zusagt, braucht es nicht zu spielen (hier kommt die nicht-kommerzielle Wirkung des Sylvesters zur Geltung), aber es ist endlich mal ein absolut neuartiges Bluffspiel, das einfach Spaß macht.

Weiteres erfährt man bei den Rezis auf der spielbar.com (sobald die Hackerangriffspuren beseitigt sind)

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger :-)

ciao
peer

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 15:16
von Helmut Lehr
Interessant, davon habe ich noch keins gespielt. Da stehen mir dann ja noch einige Höhepunkte bevor...

Gutes Neues Jahr!
Helmut

Frage zu "Sylvester"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 15:17
von Arby
Ist die englische Schreibweise des Preisnamens (Sylvester statt Silvester) beabsichtigt? Wenn ja, warum?

Ralf "Arby" Brostedt

Re: Frage zu "Sylvester"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 15:43
von Carsten Wesel | FAIRspielt.de
Arby schrieb:
>
> Ist die englische Schreibweise des Preisnamens (Sylvester
> statt Silvester) beabsichtigt?

Sie ist beabsichtigt.

> Wenn ja, warum?

Schau mal in der Who-is.who-Liste von Markus nach: peer hat eine ganz besondere Beziehung zum [b]Sylvester[/b].

Gruß Carsten (der gerade mit dem Saugen des Wohnzimmers fertig ist: Der Spieleabend kann kommen)

Re: Frage zu "Sylvester"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 15:56
von Roland G. Hülsmann
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:

> Gruß Carsten (der gerade mit dem Saugen des Wohnzimmers
> fertig ist: Der Spieleabend kann kommen)

Von welcher Seite kann man denn Zimmer saugen? Kann man sich da auch noch ein zusäzliches Spielzimmer saugen? :grin:

SCNR

Roland (durch Carstens Mail daran erinnert, daß er nach dem Forumlesen auch noch was tun sollte, bevor heute Abend die Gäste kommen)

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 17:14
von Ina-spielbox
Hallo Peer,

nette Idee! Wird der "Sylvester" jetzt auch Tradition?

Ich stimme durchaus mit Dir überein.

Was aber ist bitte Havoc???

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger.

Ina

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 31. Dezember 2005, 18:21
von Bernd Eisen
Huhu Ina!

das is Havoc: http://www.sunrivergames.com/site_pages/show/9

Grüße Bernd, der hofft, dass der Verlag, der gerade Porto Carthago zu Testzwecken bekommen hat hier mitliest und sich positiv von Peer's Meinung beeinflussen lässt :-)

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 1. Januar 2006, 11:58
von peer
Hi,
Ina Broß schrieb:
>
> Hallo Peer,
>
> nette Idee! Wird der "Sylvester" jetzt auch Tradition?

Ich hoffe doch!

> Was aber ist bitte Havoc???

Hat Bernd ja schon gepostet. Eine Rezension findet man z.B. bei www.westpark-gamers.de
Ist ein echter Geheimtipp!

ciao + Fohes Neues!
peer

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 2. Januar 2006, 16:27
von Herbert
Ich denke, die Qualität eines Spielepreises ist der Quotient aus der Qualität der Preisträger und der Qualität der Jahrgangsbesten Spiele und liegt damit im Idealfall bei 1.

Damit ist über die Qualität des "Sylvesters" schon alles gesagt.

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 2. Januar 2006, 17:17
von Ball ohne Kugel
Herbert schrieb:
>> Damit ist über die Qualität des "Sylvesters" schon alles
> gesagt.

Äh, nein? Findest du den Sylvester jetzt gut oder schlecht?
Deine Berechnung hängt doch davon ab, was man für die besten Spiele des Jahrganges hält - bist du mit der Wahl einverstanden, liegt der Quotient nahe bei 1, wenn nicht nicht.
Für mich liegt er nahe bei 1 (Für Ina anscheinend auch)...

Salute
der Ball

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 3. Januar 2006, 11:49
von Herbert
Die Qualität ist relativ wie Dein Urteil zu den Spielen.

Wenn Du jetzt nach der Qualität in meinem Relativsystem fragst: relativ wenig Qualität, denn wenn bei mir liegt der Qualitätsquotient von Cash und Guns durch Caylus eher nahe bei null.

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 3. Januar 2006, 12:04
von peer
Hi,
Herbert schrieb:
>
> Die Qualität ist relativ wie Dein Urteil zu den Spielen.
>
> Wenn Du jetzt nach der Qualität in meinem Relativsystem
> fragst: relativ wenig Qualität, denn wenn bei mir liegt der
> Qualitätsquotient von Cash und Guns durch Caylus eher nahe
> bei null.

Das sei dir unbenommen. Der Sylvester ist ja wenig mehr als ein gag. Allerdings: HAst du gesehen, dass Caylus auf der "Knapp-Verpasst-Liste" stand? Und Caylus ist ja auf Deutsch erschienen, also auch gar kein Konkurrent von Cash n Guns gewesen.

Übrigens ist die Qualität eines Spielepreises in meinen Augen eher in der Aussagekraft und in der Verbreitung: Auch wenn ich mit dem Sylvester mehr übereinstimme als mit dem SdJ (besonders in diesem Jahr), ist doch letzteres der wichtigere Preis (noch :-D)

ciao
peer

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 3. Januar 2006, 13:02
von Herbert
Hallo peer,

> Übrigens ist die Qualität eines Spielepreises in meinen Augen
> eher in der Aussagekraft und in der Verbreitung: Auch wenn
> ich mit dem Sylvester mehr übereinstimme als mit dem SdJ
> (besonders in diesem Jahr), ist doch letzteres der wichtigere
> Preis (noch :-D)


Die Aussagekraft eines Spielpreises ist doch die: bislang haben mehrere Spiele den Preis bekommen, die fand ich alle <...>, dann wird das diesjärige auch wieder <...> sein. Das hängt also ab von der Qualität und der Anzahl der bislang verliehenen Preise. Und natürlich von den üblichen Qualitätskriterien wie:
- Anzahl und Eignung der Tester/Juroren/Nominatoren
- vorher festgelegte und nachvollziehbare Qualitätskriterien, an denen die Spiele
gemessen werden können
An zweiterem fehlt es übrigens bei allen mir bekannten Preisen....


Die andere Sichtweise ist die Wirkung eines Preises: Wieviele Personen nehmen in war bzw. lassen sich in Ihren Kaufentscheidungen von ihm wie stark beeinflussen. Das hast Du wohl mit Verbreitung gemeint.

In diesem Sinne hat das SdJ eine immense Wirkung, aber doch eine eher bescheidene Aussagekraft.

> Und Caylus ist ja auf Deutsch erschienen, also auch gar kein Konkurrent von
> Cash n Guns gewesen.

Wer waren denn dann die Konkurrenten?

Herbert,
der die Diskussion um Spielepreise aussagekräftiger findet als die Preise an sich..

Re: Die Preisträger des "Sylvesters"

Verfasst: 3. Januar 2006, 17:57
von peer
Hi,
Herbert schrieb:
> > Und Caylus ist ja auf Deutsch erschienen, also auch gar
> kein Konkurrent von
> > Cash n Guns gewesen.
>
> Wer waren denn dann die Konkurrenten?

Von Caylus? Z.B. Kreta, dass den Preis gewonnen hat. Aber auch die anderen deutschprachigen Spiele auf der Liste. Verdrängt hat es z.B. Elasund (das ich gut fand, aber nicht so gut wie z.B. die Spielboxleute).

Von Cash n Guns? Die englsichsprachigen Spiele, die ich gespielt habe: z.B. Havoc (dass es auf den Platz verwiesen hat) oder Shear Panic. Leider konnten Railroad Tycoobn: The Boardgame oder Deflection nicht mitkonkurrieren, da ich die (noch) nicht habe...

ciao
peer