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Revolte um Rom - Händler zu stark?

Verfasst: 18. April 2006, 13:54
von Maddin
Hallo zusammen!

Ich habe am Osterwochenende mit zwei verschiedenen Partnern/Gegnern REVOLTE UM ROM gespielt und dabei riesig viel Spaß gehabt. Eine Karte erschien uns aber unverhältnismäßig stark:
der HÄNDLER.

Wenn man diese Karte einmal auf der Hand hat, muss man nur noch jede Menge Sesterzen aufhäufen und kann zuschlagen (und gewinnen...), wenn man genug Knete gesammelt hat (7+ 2*Siegpunkte des Gegners; dauert etwa 2-3 Runden). Das kann meiner Meinung nach nicht im Sinne dieses ansonsten so vielschichtigen und recht gut ausgewogenen Spiel sein. Dehalb meine Frage:

Gibt es schon Hausregeln?
Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass maximal 1W6 Siegpunkte abkaufen ganz OK wäre - und stimmig ins Spiel passen würde (würfeln mit dem "Kampf"-Würfel nämlich).
Was meint Ihr?

Verspielte Grüße,
Maddin = : - )
(der auch sonst ein sehr nettes Oster-Wochenende hatte)

Re: Revolte um Rom - Händler zu stark?

Verfasst: 18. April 2006, 14:41
von Fabian Pfitzenmaier
Hallo Maddin,

Revolte in Rom gefällt mir auch sehr gut :-) Ob der Händler zu mächtig ist oder nicht, wurde u.a. hier schon heiß diskutiert:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=133591&t=133591

Da werden - glaube ich - auch Hausregeln angegeben. (Die wollte ich eigentlich auch schon längst mal testen). Deinen Vorschlag mit dem W6 werde ich dann auch testen ;-)

Spiele Grüße
Fabian

Re: Revolte um Rom - Händler zu stark?

Verfasst: 18. April 2006, 16:41
von Guido
Hallo,

Stefan Feld hatte mal Folgendes vorgeschlagen:

Zitat." (...) Die Karte selber halte ich also nicht für zu stark sondern die Strategie, die damit einher geht (Geld sammeln und dann der plötzliche Todesstoß).
Deshalb mein Vorschlag: Pro Händleraktion dürfen nur bis zu 6 Sesterzen eingesetzt werden.

Die Idee find ich o.k, habe Sie aber irgendwie seither doch noch nicht umgesetzt. Unsere Spiele konzentrieren sich bisher nicht so auf den Händler bzw. wir machen uns immer so sehr Druck, dass es mit dem Händler schwierig wird.
Deine Idee mit dem Würfel finde ich auch o.k., aber meinst Du nicht, dass man damit den Händler dann doch etwas "unzuverlässig" macht? Werde es aber bei Gelgenheit mal ausprobieren.

Übrigens schrieb Stefan Feld auch:
"Eine Kleinigkeit, die ich ebenfalls ändern würde, wäre er Startspieler legt seine Karten offen aus, worauf der andere Spieler mit seiner Auslage reagieren kann. Damit kommt es weniger oft zu den ganz schnellen Spielen !"

Recht hat er!

Gruß
Guido

Re: Revolte IN Rom - sorry und danke!

Verfasst: 19. April 2006, 08:41
von Maddin
Hallöchen!

Vielen Dank für die Tipps. Da hatte ich doch tatsächlich vorher die "Such"-Funktion benutzt - und den Spielenamen dabei nicht korrekt angegeben. Jaja, so kann's gehen...

Immerhin freue ich mich, das mein Problem offenbar auch von anderen (u.a. dem Autor) gesehen wurde. Bin gespannt, was da noch kommt!

Und ich glaube, ich werde den Händler in Zukunft tatsächlich mit einem W6 spielen. Schließlich funktioniert Handel nicht wie eine Maschine, und ähnlich wie ein Legionär oder Speerwerfer hat eben auch ein Händler mal einen besseren und mal eine schlechteren Tag...

Aufrührerische Grüße,
Maddin = : - )
(der sich schon wieder auf den nächsten WUNDER-vollen Spieleabend heute freut)