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Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 11:00
von Bernd
Hallo,
ich habe bei "Aktuelles" von der Neuauflage der beiden Spiele "Roads & Boats" und "Antiguity" gelesen. Deshalb habe ich kurz in mich "hineingehört" ob ich mir die Spiele kaufen soll, oder nicht.
Thematisch und optisch gefallen mir die Spiele. Die Kritiken sind auch gut.
Ich habe mich aber dafür entschieden mir beide Spiele nicht zu kaufen.
Grund: der Preis. Meiner Meinung nach gibt es genug von der Ausstattung und vom Spielspaß vergleichbare, günstigere Spiele.
Ich habe aber auch Spiele in meiner Sammlung, die teurer waren als diese beiden.
Deshalb habe ich mich gefragt, warum ich mir damals diese Spiele zugelegt habe.
Mir ist aufgefallen das meine "Bereitschaft" mehr Geld auszugeben an der Optik der Spiele lag. Diese Spiele sind mehr als "nur" Spiel sondern für mich auch "Kunst" die ich im Regal stehen oder an der Wand hängen habe (z.B. Malstrom von Thomas Fakler).
Dieses Kriterium erfüllen die oberen beiden Spiele für mich nicht.
Unter welchen Voraussetzungen seit ihr bereit "mehr" Geld für ein Spiel auszugeben bzw. wo ist bei euch die Obergrenze?
Gruß
Bernd
PS: Damit kein Mißverständnis auftritt, ich bin nicht der Meinung, dass Spiele generell zu teuer sind (im Vergleich zu Kino und Co. halte ich Spiele sogar für Preiswert).
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 11:39
von Klaus Knechtskern
Ich denke nicht daß Antiquity oder Road´s & Boats überteuert sind. Und bennene mir doch von der Ausstattung vergleichbare günstigere Spiele.
Spielerische Grüße
Klaus (der die Grenze die er zu zahlen bereit ist immer flexibel hält je nachdem wie gerne er das Teil haben möchte....)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 11:55
von Christian Hildenbrand
Es gibt Grenzen???
Christian :-)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 11:57
von Braz
Klaus Knechtskern schrieb:
>
> Ich denke nicht daß Antiquity oder Road´s & Boats überteuert
> sind.
dem kann ich nur zustimmen: Bei dem Spielspaß und der Anzahl an Markern etc. ....
-> NIcht umsonst ist die R&B-Schachtel so riesig!
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:00
von Bernd
Hallo Klaus,
bei einem Preis von ca. 70 Euro für eines der beiden Spiele ist es nicht wirklich schwer günstigere, "Austattungsvergleichbare" Spiele zu finden.
Schau dir z.B. mal die Ringkrieger an (ca. 50 Euro). Auch Kleopatra bietet eine bessere Ausstattung zum günstigeren Preis.
Nicht günsitger aber zum selben Preis kommen derzeit "Die Meisterdiebe" von Zoch daher (ca. 70 Euro). Zwischen deren Ausstattung liegen Welten (ich spreche jetzt nicht über den Spielreiz).
Natürlich weiß ich, dass Splotter ein "Kleinverlag" ist - soweit man das überhaupt noch sagen kann. Mir ging es auch nicht darum, ob diese beiden Spiele zu teuer sind. Mir ging es eher darum wo und unter welchen Kriterien ihr eure Preisobergrenze festlegt.
Eine Möglichkeit wäre z.B. die Preisgrenze am Spielspaß "festzumachen".
Wenn man mit einem Spiel voraussichtlich Jahrelang, sehr häufig stundenlang Spaß haben kann, könnte das ein Kriterium sein, an dem man seine Bereitwilligkeit einen höheren Preis zu zahlen festmachen kann.
Gruß
Bernd
PS: Ich möchte jetzt aber keine Diskussion, ob die Ringkrieger jetzt tatsächlich besser aussehen obwohl ja Plastikfiguren grundsätzlich häßlich sind und man die Farben sowieso nicht unterscheiden kann und deshalb Counter geeigneter und hochwertiger sind als alle Figuren dieser Welt.
PPS: Natürlich ist die Ausstattung eine Geschmackssache - seufz
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:03
von Klaus Knechtskern
Die Anzahl der Counter und die geringe Auflage sorgen für den Preis...
Zeigt auch gut an diesem Schätzchen was jetzt auf den Markt kommt:
http://www.decisiongames.com/html/war_in_the_pacific.html
7 full size (22 x 34") strategic maps
32 die-cut counter sheets, nearly 9,000 c
Ich nenne den retailpreis jetzt lieber nicht :-)
Klaus(der sich das Teil sicher zulegen wird, aber erst mal die "firstimpressions" abwartet)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:06
von Klaus Knechtskern
Naja Christian, es gibt da dieses bedruckte papier und hat man keins mehr ist eben die Grenze erreicht :-)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:07
von peer
Hi,
Klaus Knechtskern schrieb:
>
> Ich denke nicht daß Antiquity oder Road´s & Boats überteuert
> sind. Und bennene mir doch von der Ausstattung vergleichbare
> günstigere Spiele.
Bernd hat nicht geschrieben, dass er die Spiel für überteuert hält. Nur dass er nicht bereit ist soviel Geld für ein Spiel auszugeben. Ich kanns nachvollziehen, bei 70 EUR rechne ich auch sehr genau, ob ich einen neues Spiel kaufe oder nicht - unabhängig von der Qualität. (Und ich kaufe mir auch z.B. keine Swarowski-Kristalle für 100 EUR, auch wenn dort das Preis/Leistungsverhältnis gerade besonders toll sein sollte).
Ich habe mir Roads & Boats schenken lassen, gekauft habe ich mir in der Preisklasse bislang noch nichts (Meine Frau hat mir Meisterdiebe zu Weihnachten geschenkt...).
Wenn man genug Geld hat - gerne! Zumal ich es bei Nichtgefallen ja sogar gewinnbringend verkaufen könnte. Aber ich kaufe eben doch lieber 3 andere Spiele für das gleiche GEld...
ciao
peer
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:13
von Klaus Knechtskern
Roads & Boats konnte ich mir 2004 in essen nicht mehr kaufen, da meine Barmittel erschöpft waren :-)
>Aber ich kaufe eben doch lieber 3 andere Spiele für das gleiche GEld...
mein Problem ist die kaufe ich mir noch zusätzlich :-)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:15
von Claude Théato
Lieber Bernd
Ich weiss nicht, ob Du die Spiele schon in Original gesehen hast, oder nur über's Internet davon erfahren hast. Ich meinem Spielregal gehören beide zu den mit Abstand am grössten Spiele (nicht Zeitdauer, sondern Materialmenge). R&B kommt immerhin auf ca. 2000 Einzelteile, mit Erweiterung sagar auf ca. 3500. Vielleicht gibt es ja Spiele, die für vergleichbar viel Material weniger verlangen, aber solche sind mir nicht bekannt. Auf jeden Fall auch nicht, wenn sie entsprechende Mechanismen in der gleichen Tiefe behandeln. Wenn man dann auch noch beachtet, dass beide Spiele wohl nicht in einer allzugrossen Auflage produziert werden ...
Von den Mechanismen her finde ich beide einigermassen einzigartig und der Spielspass ist sehr hoch. Von daher kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung abgeben.
Ansonsten sehe ich Spielpreise auch als etwas flexibles an, finde es immer gut wenn Spiele nicht zu teuer sind, andererseits stellt der Spielpreis aber selten ein Hindernis dar, wenn der Spielspass es rechtfertigt (ich spreche hier nicht von Terra Authentica u.ä., wo man uU ein paar Tausend Euronen auf den Tisch blättern muss!)
Beste Grüsse,
Claude (der Dich noch darauf hinweisen möchte, dass Du bei Deiner ersten Partie Antiquity vermutlich eine halbe bis eine Stunde Regelerklären einplanen solltest, dann spielst Du nochmal eine gute Stunde, und dann bist Du (und alle andern, die das Spiel zum ersten Mal spielen) vermutlich tot! Ab der zweiten Partie macht es dann richtig Spass)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 12:56
von Mike Merten
Klar, daß mehr Spielmaterial ein Spiel teurer macht. Aber wieso sollte ich deshalb bereit sein, beliebig viel für ein Spiel zu zahlen? Der Preis für "die Abtei der wandernden Bücher" war sicherlich dem material entsprechend, das Spiel machte auch Spaß - trotzdem war es mir zu teuer. Natürlich ist B&R im Vergleich dazu spottbillig. Aber mehr als 60 € wirken auf mich einfach abschreckend, egal wie voll und schwer die Schachtel ist.
Spielepreisobergrenze im Lebenslauf
Verfasst: 28. April 2006, 13:08
von fraweb
Hallo zusammen!
Ich denke auch, dass die Grenze für ein Spiel immer verschieden ist, je nachdem wie "dringend" man es benötigt ;-)
Als es vor ein paar Jahren plötzlich hieß, dass z.B. das Whisky-Siedler nicht mehr zu haben ist, schossen die Preise auf den Messen und bei Ebay plötzlich sehr hoch. Und ich muss gestehen: damals war ich der Meinung, ich benötige das Spiel UNBEDINGT :-))
Und so kam es, dass ich damals der erste "Trottel" bei Ebay war, der das Ding für über 200DM (201DM genau) ersteigert hat... Jaja, ich war jung ;-)
Und seitdem? Einmal gespielt, nun steht die Dose auf dem Regal und ständig fragen die Leute ob ich gerne Whisky trinke...
Ab und zu bin ich immer noch der Meinung, dass ich ein Spiel "ganz dringend" benötige, auch wenn ich genau weiß, dass es erstmal bis zu einem Jahr im Regal steht. Irgendwie verrückt?!
Das teuerste neu gekaufte Spiel ist bei mir "Ursuppe", was ich damals für rund 75DM im Laden erstanden habe. Komisch, dass die gebrauchten Spiele meist teurer waren als dieses 8)
Auf jeden Fall haben sich meine Ausgaben für Spiele in den letzten Jahren sehr verringert, der Höhepunkt war in der Mitte meines Studiums, seit einem Monat bin ich fertig mit der Uni und die Ausgaben für Spiele sind sehr gering geworden.
Letztes Jahr war ich auf der Messe in Essen und habe sogar nur EIN Spiel für 6 Euro gekauft.
Ich werde alt :-))
Grüße
Frank
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 14:35
von Jan Mirko Lüder
> Claude (der Dich noch darauf hinweisen möchte, dass Du bei
> Deiner ersten Partie Antiquity vermutlich eine halbe bis eine
> Stunde Regelerklären einplanen solltest, dann spielst Du
> nochmal eine gute Stunde, [b]und dann bist Du[/b] (und alle andern,
> die das Spiel zum ersten Mal spielen) [b]vermutlich tot![/b] Ab der
> zweiten Partie macht es dann richtig Spass)
hmmm... Du sprichst also aus Erfahrung? :-D
Untote Grüße
Mirko
Re: Spielepreisobergrenze im Lebenslauf
Verfasst: 28. April 2006, 14:45
von Jan Mirko Lüder
Hallo Frank,
> Ich denke auch, dass die Grenze für ein Spiel immer
> verschieden ist, je nachdem wie "dringend" man es benötigt ;-)
Jo, so sehe ich das auch. Deswegen habe ich bei der Siedler 3D-Edition auch nicht auf den Geldbeutel geachtet und dann bei einem Preis von 200€ zugeschlagen. Natürlich schmälert das die Spielekasse erheblich, aber das war es mir Wert!
Anderes Beispiel: Euphrat & Tigris stand sehr lange auf dem 1. Platz meiner Spielewunschliste, bis ich es im vergangenen Jahr für 50€ originalverpackt erstanden habe. Es ist eines der meistgespielten Spiele bei unseren Spieleabenden und nun braucht es auch niemand mehr mitzubringen. Für mich war es im Verhältnis zu anderen Spielen, die eigentlich nur im Regal herumstehen eine sehr preiswerte Investition! (Und ganz nebenbei: auch erheblich preiswerter als die rund 15€ für das E&T-Kartenspiel in Essen)
Spielerisch grüßt
Mirko
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 14:45
von Carsten Wesel | FAIRspielt.de
Klaus Knechtskern schrieb:
>
> Ich nenne den retailpreis jetzt lieber nicht :-)
Wieviel?
Da kann ich je 3 Monate von leben!
Gruß Carsten (der seine Spiele zu [b]dem[/b] Preis auch verkaufen würde)
OT: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 15:04
von Claude Théato
Ciao Jan Mirko
Ja, ich spreche aus Erfahrung. In der Spielanleitung ist, so glaube ich, sogar noch eine gewisse Warnung vermerkt. Oder ist es sogar so, dass angegeben ist, man solle in der ersten Partie ohne die Gräber spielen? Auf jeden Fall dachten wir, wir seien ja schliesslich erfahrene Spieler, und wir brauchten diese light-Versionen eigentlich nicht, und so passierte es dann tatsächlich, dass nach einer guten Stunde (fast) alle vor mit Gräbern übersähten Städten sassen ohne jegliche Möglichkeiten noch etwas tun zu können.
Diesseitige Grüsse,
Claude
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 28. April 2006, 17:47
von Braz
Mike Merten schrieb:
>
> Klar, daß mehr Spielmaterial ein Spiel teurer macht. Aber
> wieso sollte ich deshalb bereit sein, beliebig viel für ein
> Spiel zu zahlen?
Hallo Mike,
jep - dem stimme ich dir natürlich zu!
Die Preisobergrenze ist nach oben hin wirklich offen, obwohl ich sagen muß, daß du schon mit unfairen Mitteln kämpfst/argumentierst :)) :Die Abtei der wandelnden Bücher kostet 3260€ -> Roads `n Boats hingegen um die 70 ;) quasi 1/40 - 1/50 vom Preis
Dennoch: Klar - jeder hat eine andere Obergrenze.
Im Fall von Roads`n Boats muß ich jedoch wirklich sagen, daß ich bislang nboch keinen Cent bereut habe, da ich es schon oft gespielt hatte und es zudem mir immer extremst viel Spaß gemacht hat. Ich finde das Spiel wirklich spitze. Sieht man nun das Preis-Leistungs-Verhältnis und definiert mit der Leitung nicht nur Spielmaterial, sondern was ich auch noch von dem Spiel habe, dann hat sich der Preis bei mir allemal gerechnet!
Besten Gruß
Braz
Re: Spielepreisobergrenze im Lebenslauf
Verfasst: 29. April 2006, 01:19
von Christiane F.
Hi Bernd, Frank und alle anderen,
ist ne interessante Frage - wieviel ist mir ein Spiel Wert?
Ich hänge mich jetzt mal an das Posting von Frank, weil ich den Ansatz, diese Bereitschaft mit dem Lebenslauf zu korrelieren, einleuchtend finde.
Bei mir ist es allerdings anders als bei Frank - je älter ich werde, desto mehr Geld geb ich für Spiele aus - da gibt es wohl einen natürlichen Zusammenhang zwischen Einkommen und dem, was für Spielekäufe übrig bleibt.
Allerdings zeigt sich auch da das bekannte Dilemma - mehr Geld, aber weniger Zeit zum Spielen. Während des Studiums hätte ich dazu (fast) beliebig viel Zeit gehabt, aber da fehlte das Geld (und es gab noch nicht so viele tolle Spiele wie jetzt).
Aber um nach dem allgemeinen Geschwafel auch auf die konkrete Frage einzugehn - ich bin in der glücklichen Lage, dass die wirklich teuren Spiele mich in der Regel nicht interessieren - ich spiele nicht so gerne richtig lange Spiele, und damit fallen die genannten von Splotter ohnehin flach. Und alles. was in der Preisklasse bis 50 Euro ist, geht ja noch so - naja, so ab etwa 30 Euro kauf ich nicht mehr blind, sondern versuche, das Spiel zunächst mal probezuspielen. Bis zu dieser Höhe kauf ich in der Regel aufgrund der Diskussionen hier im Forum - wenn ich nach dem Lesen der Beurteilungen und Beschreibungen hier denke, dass mir ein Spiel gefallen könnte, kauf ich es blind in der Hoffnung, dass ich so allmählich beurteilen kann, wer hier welchen Geschmack hat. Klappt zwar auch nicht immer, aber oft. Allerdings bin ich mir bewust, dass ich insgesamt nicht sehr viel Zeit zum Spielen habe, und auch nur bedingt Gelegenheit dazu, das bremst mich dann doch. Aber es liegen immer noch mehr als genug ungespielte Spiele im Regal . . .
Ich wünsch Euch allen ein schönes, verspieltes langes Wochenende,
Christiane
(geht jetzt auch gleich spielen). :)
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 29. April 2006, 11:00
von Mike Merten
Hallo Braz,
die Abtei kostet zwar "nur" 2.600 € (Quelle: Homepage von Thomas Fackler); ich hatte aber nur deutlich machen wollen, daß es Spiele gibt, die zwar schön sind und Spaß machen, aber einfach zu teuer sind. Da ist die Abtei ein sehr gutes Beispiel, da man sie ja damals gut in Essen kennenlernen konnte (wenn man das Glück hatte, im passenden Moment am Stand anzukommen).
Bei der Abtei ist das wegen des Preises ziemlich schnell klar. R&B hingegen bewegt sich in einem Preissegment, in dem das nicht mehr ganz so einfach ist. Ich bin zwar gerne bereit zu akzeptieren, daß der Preis angesichts des Materials angemessen ist - aber das bin der Abtei ja auch der Fall. Meine finanziellen Möglichkeiten sind nun mal beschränkt (wie wohl die fast aller Leute). Da überlege ich es mir bei einem Spiel, daß 60+ € kostet, schon etwas länger.
Da Du B&R ja kennst: Für die Fans welcher Spiele ist es denn passend? Mir ist das durch die Rezis noch nicht genug klar geworden. Wie sieht die Interaktion zwischen den Spielern aus? Eher subtil, wie z.B. bei Caylus, Puerto Rico ... oder so wie bei Age of Steam oder geht es an Britannia oder sogar Civi heran?
nice dice
Mike
Re: Spielepreisobergrenze am Beispiel von "Roads.." und "Antiguity"
Verfasst: 29. April 2006, 12:50
von peer
Hi,
Mike Merten schrieb:
>> Da Du B&R ja kennst: Für die Fans welcher Spiele ist es denn
> passend? Mir ist das durch die Rezis noch nicht genug klar
> geworden. Wie sieht die Interaktion zwischen den Spielern
> aus? Eher subtil, wie z.B. bei Caylus, Puerto Rico ... oder
> so wie bei Age of Steam oder geht es an Britannia oder sogar
> Civi heran?
Es gibt bei R&B verschiedene Szenarien. Da reicht die Interaktion von "Multiplayer Solitaire bis kurz vor schluß" bis hin zu "Hauen und Stechen und sich ständig gegenseitig was wegnehmen"
Ist also "Einstellbar"
ciao
peer (der R&B hat, aber nicht wirklich zum Spielen desselben kommt)
Re: Spielepreisobergrenze im Lebenslauf
Verfasst: 29. April 2006, 21:40
von fraweb
Hi Christiane!
Ich denke es ist bei mir andersherum mit dem Spielekauf, weil ich während des Studiums in einer spielbegeisterten WG gewohnt habe. Und nebenan noch eine andere Spiele-WG :-)
Da konnte man mehr ausprobieren und öfter spielen. Also hatte ich auch mehr Spiele. Mittlerweile habe ich meine Spielezahl auf gut die Hälfte reduziert. Jetzt wohne ich mit meiner Freundin in einer neuen Stadt, sie spielt nicht so gerne und noch habe ich keine neuen Spiele-Freunde kennengelernt. Da ist es natürlich, dass kaum neue Spiele gekauft werden, es fehlen wie bei so vielen anderen einfach die Mitspieler :-(
Schöne Grüße
Frank
R&B / Antiquity
Verfasst: 30. April 2006, 10:46
von torben
Super, dass die beiden Spiele neu aufgelegt werden!
Ein Spiel von diesem Preiskaliber zur Zeit ist für mein Empfinden noch im Rahmen - "zur Zeit" bedeutet ungefähr halbjährlich. Zwei Spiele sind dann aber doch schon ein bisschen zu teuer, wobei ich gleich beim Thema wäre...
Ich habe mir mal die Regeln der beiden Spiele durchgelesen und möchte mir in jedem Fall eines der beiden kaufen. Aber ich bin unschlüssig welches. Könnt ihr mir etwas zu dem Spielgefühl der beiden Spiele schreiben? Oder dazu, welches Spiel ihr lieber mögt und warum?
Aber nochmal zum Thema: Wenn es ein Spiel gäbe, welches außerordentlich gut ausgestattet ist und "unter Garantie" meinen Freunden und mir mehr Spielspass (auch langfristig) bieten würde als alle mir bekannten Spiele, dann wäre meine Schmerzgrenze frühestens bei 250 Eur erreicht, schätze ich. Die tatsächliche Grenze würde jeder wohl erst bei einer Begegnung mit solch einem Spiel festlegen;)
Beste Grüße
Torben