Babel - Siegpunkte geändert
Verfasst: 24. Mai 2006, 18:27
Hallo Spielefreaks,
ich habe mit meinem Freund von Freitag Mittag bis Sonntag Nacht das Superspiel
Babel gezockt. ( Ja, wir können es immer noch sehen und spielen es am Freitag weiter.)
Zuerst haben wir es nach den Originalregeln gespielt und wie auch im Forum schon
kritisiert, hat uns die 15 : < 10 Siegregel und einige andere Sachen nicht mehr
gefallen.
Da ich alle Varianten aus den Foren gesammelt habe, haben wir die für uns
passenden eingebaut.
Liebe Spielerfreunde. Einen Wunsch habe ich. Ich lese viel in diesem Forum
und habe auch schon einige Regelfragen, ob logisch oder nicht logisch, hier klären
können.
Was mir nicht so gefallen hat, ist, wenn jemand eine Regelvariante ins Forum
gestellt hat und sie zerrissen wurde, bevor man sie selber ausprobiert hat.
Darum meine Bitte. Wenn Euch unsere Variante vom Lesen her gefällt,
bitte erst ausprobieren, dann mich kritisieren oder loben, evtl. noch eine Verbesserung vorschlagen, um das Spiel noch taktischer und weniger glücksabhängig ( Karten nachziehen ist immer Glückssache ) zu machen.
Denn wenn man unsere Punktewertung nur im Kopf nachspielt, erscheint sie genauso leicht erreichbar zu sein wie die 15 : < 10 Wertung. Dem ist aber nicht so.
Da ich die Namen der Spieler nicht mehr weis, wer welche Varianten geschrieben hat, sind sie hiermit lobend erwähnt.
Von mir und meinem Freund sind nur die neue Punktwertung inklusiv der Begründungen. Wir haben dann eine ganze Zeit lang solange gespielt, bis die Tempelkarten alle ausgelegt waren. Dabei haben wir immer die Spielstände
notiert, um die vermeintlich beste Siegpunktvariante zu finden.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Spieler 1: Erste Runde
Wie in der Regel beschrieben, muß die Tempelstufe 1 gebaut werden.
Kein Drilling darf seine Funktion ausüben. Man kann also genug Karten auf der
Hand behalten, ohne die Angst des Halbierens haben zu müssen.
Dann nach Regel die 2 Tempelkarten nachziehen und auslegen.
Spieler 2: Erste Runde
Auch er muß die 1. Tempelstufe bauen, plus nach Wunsch, evtl. auch schon die zwei ausgelegten Tempelkarten von Spieler 1.
Auch Spieler 2 darf in seiner 1. Runde keine Funktion eines Drillings ausüben.
Wenn Spieler 2 seine zwei nachgezogenen Tempelkarten ausgelegt hat, wird
das Spiel jetzt, bis auf eine Ausnahme, nach den Spielregeln weiter gespielt.
Die wohl beste vorgeschlagene Variante hier im Forum, leider etwas belächelt,
ist mit zwei x-beliebigen Karten eine Reise zu machen, falls man die passende
Farbkarte nicht hat. Denn mit dieser Variante bleibt man oder kommt man,
wie man es sehen möchte, meistens wieder ins Spiel zurück.
Gesetz dem Motto. Totgesagte leben länger.
Ohne diese Variante wird es bei uns kein Spiel mehr geben, da durch diese noch mehr Strategie ins Spiel kommt,
Unsere Siegpunkte:
1. Phase gewonnen bei 17 : < 11Pkt.
2. Phase gewonnen bei 22 Pkt oder einen Spieler unter 11 Pkt. bringen.
Begründungen:
Man kommt meistens noch ins Spiel zurück, auch wenn am Anfang etwas länger
schlechte Karten gezogen wurden.
Konnte so zB. aus einem zwischenzeitlichen 0 : 12, Gegner hatte viele Assyrer,
über ein 12 : 17 noch ein 16 : 10 Sieg machen.
Sieg und Niederlage hielten sich auf beiden Seiten ca. die Waage.
Auch einige Unentschieden und Siege durch Tempelkartentalon zu Ende wurden
erspielt. Selbstverständlich gab es natürlich auch hohe Siege, bzw. Niederlagen.
Ganz kann man das Kartenglück natürlich nicht abschalten.
Dann gefiel uns, das man bei 17 : 11 nicht direkt im nächsten Zug vom Gegenspieler unter 11 Pkt. gedrückt werden kann, sondern man noch einen
Tempeleinsturz oder -stufenraub braucht. Gebe allerdings zu, das damit ein
Haßfaktor aus unserem Spiel genommen wurde, der auch seinen Reiz hat.
Wie schon erwähnt, ist auch der Glücksfaktor nicht mehr so hoch, da der Karten-
stapel fast immer bis zu dreimal durchgespielt wurde und sich die Kartenverteilung
gleichmäßiger auf beide Spieler verteilte.
Was aber wichtiger ist, das die Spiele ca. zu 75 - 80% ausgeglichener, spannender
und nervernaufreibender waren, als bei der 15 : <10 Variante.
Beispiel: Bei uns sehr häufig vorgekommen. Spielstand 20:18 und 18:22 verloren.
Ich mag meinen Freund und er mich auch. Aber an diesem Wochenende hätten
wir uns gerne mal gegenseitig verdroschen. Verheiratete aufgepaßt. In dieser
Version noch Ehekriseverdächtiger. ( Unsere Meinung )
Ich bin über Kritiken und Lob sehr offen.
Egal, wie es jeder von Euch spielt. Es ist und bleibt eines der besten Kartenspiele,
die es gibt. Suchtfaktor enorm hoch. Langeweile oder Ich mag es jetzt nicht mehr,
gibt es für uns bei diesem Spiel nicht. Einfach faszinierend und klasse.
Mit verspielten Grüßen Rudi
ich habe mit meinem Freund von Freitag Mittag bis Sonntag Nacht das Superspiel
Babel gezockt. ( Ja, wir können es immer noch sehen und spielen es am Freitag weiter.)
Zuerst haben wir es nach den Originalregeln gespielt und wie auch im Forum schon
kritisiert, hat uns die 15 : < 10 Siegregel und einige andere Sachen nicht mehr
gefallen.
Da ich alle Varianten aus den Foren gesammelt habe, haben wir die für uns
passenden eingebaut.
Liebe Spielerfreunde. Einen Wunsch habe ich. Ich lese viel in diesem Forum
und habe auch schon einige Regelfragen, ob logisch oder nicht logisch, hier klären
können.
Was mir nicht so gefallen hat, ist, wenn jemand eine Regelvariante ins Forum
gestellt hat und sie zerrissen wurde, bevor man sie selber ausprobiert hat.
Darum meine Bitte. Wenn Euch unsere Variante vom Lesen her gefällt,
bitte erst ausprobieren, dann mich kritisieren oder loben, evtl. noch eine Verbesserung vorschlagen, um das Spiel noch taktischer und weniger glücksabhängig ( Karten nachziehen ist immer Glückssache ) zu machen.
Denn wenn man unsere Punktewertung nur im Kopf nachspielt, erscheint sie genauso leicht erreichbar zu sein wie die 15 : < 10 Wertung. Dem ist aber nicht so.
Da ich die Namen der Spieler nicht mehr weis, wer welche Varianten geschrieben hat, sind sie hiermit lobend erwähnt.
Von mir und meinem Freund sind nur die neue Punktwertung inklusiv der Begründungen. Wir haben dann eine ganze Zeit lang solange gespielt, bis die Tempelkarten alle ausgelegt waren. Dabei haben wir immer die Spielstände
notiert, um die vermeintlich beste Siegpunktvariante zu finden.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Spieler 1: Erste Runde
Wie in der Regel beschrieben, muß die Tempelstufe 1 gebaut werden.
Kein Drilling darf seine Funktion ausüben. Man kann also genug Karten auf der
Hand behalten, ohne die Angst des Halbierens haben zu müssen.
Dann nach Regel die 2 Tempelkarten nachziehen und auslegen.
Spieler 2: Erste Runde
Auch er muß die 1. Tempelstufe bauen, plus nach Wunsch, evtl. auch schon die zwei ausgelegten Tempelkarten von Spieler 1.
Auch Spieler 2 darf in seiner 1. Runde keine Funktion eines Drillings ausüben.
Wenn Spieler 2 seine zwei nachgezogenen Tempelkarten ausgelegt hat, wird
das Spiel jetzt, bis auf eine Ausnahme, nach den Spielregeln weiter gespielt.
Die wohl beste vorgeschlagene Variante hier im Forum, leider etwas belächelt,
ist mit zwei x-beliebigen Karten eine Reise zu machen, falls man die passende
Farbkarte nicht hat. Denn mit dieser Variante bleibt man oder kommt man,
wie man es sehen möchte, meistens wieder ins Spiel zurück.
Gesetz dem Motto. Totgesagte leben länger.
Ohne diese Variante wird es bei uns kein Spiel mehr geben, da durch diese noch mehr Strategie ins Spiel kommt,
Unsere Siegpunkte:
1. Phase gewonnen bei 17 : < 11Pkt.
2. Phase gewonnen bei 22 Pkt oder einen Spieler unter 11 Pkt. bringen.
Begründungen:
Man kommt meistens noch ins Spiel zurück, auch wenn am Anfang etwas länger
schlechte Karten gezogen wurden.
Konnte so zB. aus einem zwischenzeitlichen 0 : 12, Gegner hatte viele Assyrer,
über ein 12 : 17 noch ein 16 : 10 Sieg machen.
Sieg und Niederlage hielten sich auf beiden Seiten ca. die Waage.
Auch einige Unentschieden und Siege durch Tempelkartentalon zu Ende wurden
erspielt. Selbstverständlich gab es natürlich auch hohe Siege, bzw. Niederlagen.
Ganz kann man das Kartenglück natürlich nicht abschalten.
Dann gefiel uns, das man bei 17 : 11 nicht direkt im nächsten Zug vom Gegenspieler unter 11 Pkt. gedrückt werden kann, sondern man noch einen
Tempeleinsturz oder -stufenraub braucht. Gebe allerdings zu, das damit ein
Haßfaktor aus unserem Spiel genommen wurde, der auch seinen Reiz hat.
Wie schon erwähnt, ist auch der Glücksfaktor nicht mehr so hoch, da der Karten-
stapel fast immer bis zu dreimal durchgespielt wurde und sich die Kartenverteilung
gleichmäßiger auf beide Spieler verteilte.
Was aber wichtiger ist, das die Spiele ca. zu 75 - 80% ausgeglichener, spannender
und nervernaufreibender waren, als bei der 15 : <10 Variante.
Beispiel: Bei uns sehr häufig vorgekommen. Spielstand 20:18 und 18:22 verloren.
Ich mag meinen Freund und er mich auch. Aber an diesem Wochenende hätten
wir uns gerne mal gegenseitig verdroschen. Verheiratete aufgepaßt. In dieser
Version noch Ehekriseverdächtiger. ( Unsere Meinung )
Ich bin über Kritiken und Lob sehr offen.
Egal, wie es jeder von Euch spielt. Es ist und bleibt eines der besten Kartenspiele,
die es gibt. Suchtfaktor enorm hoch. Langeweile oder Ich mag es jetzt nicht mehr,
gibt es für uns bei diesem Spiel nicht. Einfach faszinierend und klasse.
Mit verspielten Grüßen Rudi