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Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 08:16
von Frédéric Nebel
Noch eine Frage für meinen Camelotabend: Es hat da ein paar darunter, die eher heikel sind beim esrten Spielen einer Neuheit. So habe ich mir überlegt: Wie wärs, vier Charaktere auszuwählen und dann nur die zu verteilen, sodass die Siegchancen grösser sind? Mir ist klar, dass alles auch stark von den Karten abhängt, aber trotzdem...
Anders gefragt: Welche vier Ritter sind "die besten" (wenn man das so ausdrücken kann), um das Spiel einzuführen respektive um den grösstmöglichen Spass zu generieren? Oder: Welche sind eure Favoriten (ohne Verräter)?
Bin gespannt, danke schon jetzt.
Gruss
Frédéric
Re: Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 09:00
von Eric
Wenn ich mir meine Wunschtruppe zusammenstellen könnte, würde ich die Ritter mit den folgenden Fertigkeiten wählen:
- darf zusätzlich zur Aktion 1 Spezialkarte im eigenen Zug ausspielen (Sir Galahad, gelb)
- darf 1 Karte pro Runde mit einem Mitspieler tauschen (König Artus, rot)
- darf am Ende eines Kampfes noch eine Kampfkarte nachlegen (Sir Kay, blau)
- darf in Camelot 3 Karten ziehen (Sir Gawain, grün)
Re: Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 09:03
von Attila
Frédéric Nebel schrieb:
> Neuheit. So habe ich mir überlegt: Wie wärs, vier Charaktere
> auszuwählen und dann nur die zu verteilen, sodass die
> Siegchancen grösser sind?
Du meinst z.B. Artus, Galahad, Palomides und Tristan? - Ja das kann man durchaus machen, allerdings steigen die Siegchance nicht soo besonders!
> man das so ausdrücken kann), um das Spiel einzuführen
> respektive um den grösstmöglichen Spass zu generieren? Oder:
> Welche sind eure Favoriten (ohne Verräter)?
ALso vom Spass her sind alle das selbe - welche Ritter am Spiel teilnehmen hat auch nur recht geringen Einfluss auf die "Siegchance".
Ich halte Sir Parzifal und Sir Gawain für die Ritter mit der Sondereigenschaft die am wenigsten bringt - aber wie gesagt minimal. Obige Kombination ist imo etwas besser als eine mit letzten beiden Rittern. ALternativ zu Tristan oder Palomides ist Sir Kay genauso gut.
Atti
Re: Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 09:52
von Ralf Arnemann
> Welche vier Ritter sind "die besten" (wenn man
> das so ausdrücken kann), um das Spiel einzuführen
> respektive um den grösstmöglichen Spass zu
> generieren?
Wenn "grösstmöglicher Spaß" gleichbedeutend mit "höchstmöglicher Gewinnchance" sein soll, dann sind das zwei unterschiedliche Spiele.
Z. B. ist die Artus-Fähigkeit sehr hilfreich fürs Abschneiden, aber für Anfänger etwas verwirrend einzusetzen, weil sie die Möglichkeiten noch nicht überblicken.
Ich würde also leicht zu verstehende Fähigkeiten empfehlen (z.B. Gawain), und wenn man anfangs etwas mehr Siegchance haben will, dann einfach eine Karte mehr pro Spieler verteilen.
Re: Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 12:03
von Werner Bär
> So habe ich mir überlegt: Wie wärs, vier Charaktere
> auszuwählen und dann nur die zu verteilen, sodass die
> Siegchancen grösser sind? Mir ist klar, dass alles auch stark
> von den Karten abhängt, aber trotzdem...
Hauptsächlich hängen die Siegchancen davon ab, wieviel man über seine/die Karten verrät.
Es gibt Gruppen, in denen die Spieler verklausuliert ansagen (dürfen), welche Karte ihnen fehlt; oder König Arthur darf vorher fragen, wer mit ihm tauschen will. In anderen ist jegliche Weitergabe von Informationen untersagt. Wenn ich auflache, nachdem ich eine schwarze Karte ziehe, und diese dann zum schwarzen Ritter lege, ist auch das Information.
> Anders gefragt: Welche vier Ritter sind "die besten" (wenn
> man das so ausdrücken kann), um das Spiel einzuführen
> respektive um den grösstmöglichen Spass zu generieren?
Das ist eine gänzlich andere Frage.
Am besten für den Spielspass ist König Artur; der hat durch den zusätzlichen Tausch zumindest immer etwas zu entscheiden, wenn er drankommt. Mit anderen Charakteren kommt es oft vor, daß man einfach Runde für Runde eine (z.B. Gral-) Karte legt.
Werner.
Re: Nochmals Schatten über Camelot
Verfasst: 30. Mai 2006, 12:20
von Attila
Werner Bär schrieb:
> Es gibt Gruppen, in denen die Spieler verklausuliert ansagen
> (dürfen), welche Karte ihnen fehlt;
Von den Regeln her darf man das *nicht* - man kann freilich so spielen, wenn man will. Find ich aber witzlos. Das ist so wie bei Civi wenn man nur tauscht wenn man sich vorher gegenseitig die Karten gezeigt hat (die man tauschen will) - das ist so bekloppt, das es wohl Spielrunden gibt die es so spielen ... seltsam, aber was will man machen! :-)
Ausserdem: Wo bleibt denn die Stimmung? :-)
"Artus, du Bl*dmann, wieso schickst du mich zu Lancelot, wenn du mir nicht Helfen kannst? - Ich wusste doch nicht das du SOLCHE sch**ss Karten hast!" :-)
> jegliche Weitergabe von Informationen untersagt. Wenn ich
> auflache, nachdem ich eine schwarze Karte ziehe, und diese
> dann zum schwarzen Ritter lege, ist auch das Information.
Alleine die Karte zu nehmen und abzulegen ist eine Information. Die Frage ist ob du mit deinem Auflachen für deine Mitspieler verständliche Informationen weitergibst (absichtlich) - wenn ja, dann kannst du auch gleich die Karte allen zeigen.
Atti