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Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 10. Oktober 2006, 15:37
von Christian Weiss
Die Fortschrittskarten (oder heißen sie Zivilisationskarten?) bestimmen den Glücksfaktor im Spiel. Dumm nur, wenn jemand eine gute Karte zieht und sie dann gegen mich anwendet ohne dass ich mich dagegen wehren kann.
Wenn man angegriffen wird, kann man sich wehren, warum nicht auch beim Missionieren duch die Religions-Karte (fremder Nachnarstein wird zu meinem Stein)?
Unser Vorschlag:
Spielt jemand eine Religionskarte gegen mich aus, kann ich diese durch das Ausspielen einer eigenen Religionskarte neutralisieren/abwehren.
Re: Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 10. Oktober 2006, 16:47
von Oliver K.
Wenn du eine eigene Religionskarte hast, kannst du den doch sowieso sofort zurück konvertieren, wenn du wieder dran bist, das macht also nicht wirklich den großen Unterchied, oder? Auch wenn ich nicht weiß, ob der Bevölkerung das gefällt, wenn sie dauernd hin und her konvertiert wird ;)
Re: Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 10. Oktober 2006, 17:07
von Olav Müller
Oliver K. schrieb:
> Wenn du eine eigene Religionskarte hast, kannst du den doch
> sowieso sofort zurück konvertieren, wenn du wieder dran bist,
> das macht also nicht wirklich den großen Unterchied, oder?
> Auch wenn ich nicht weiß, ob der Bevölkerung das gefällt,
> wenn sie dauernd hin und her konvertiert wird ;)
Der Unterschied ist, dass durch das erste Konvertieren evtl. ein Feld leer geräumt wird, das Du bei der Wertung gerne für Dich genutzt hättest. Es macht also durchaus einen Unterschied. Ich habe Christians Hausregel aber auch noch nicht ausprobiert.
CU,
Olav
Re: Tempus: Glücksfaktor Fortschrittskarten
Verfasst: 10. Oktober 2006, 18:38
von Ralf Rechmann
Christian Weiss schrieb:
>
> Die Fortschrittskarten (oder heißen sie Zivilisationskarten?)
> bestimmen den Glücksfaktor im Spiel. Dumm nur, wenn jemand
> eine gute Karte zieht und sie dann gegen mich anwendet ohne
> dass ich mich dagegen wehren kann.
Genau diesen Glücksfaktor bemängelte letzten auch einer meiner Mitspieler: Ohne Fortschrittskarten hat man das Spiel direkt verloren, da man in den Kämpfen und beim Fortschritt genau ausrechenbar ist. Also muss man notgedrungen Fortschrittskarten ziehen, um immer Karten auf der Hand zu haben und dann das Beste aus seinem Nachziehglück machen zu können.
Da die Karten aber extreme Vorteile geben (+1 neuer Bevölkerungsstein bei Gesundheitswesen / +1 Bewegung bei Transport / +1 freie Angriffaktion bei Feldheer / +2 Verteidigungsstärke bei Befestigung), sind die eigentlich alle gut. Das Problem beginnt da, wenn der Gegner die Karten hat, die er gerade gebrauchen kann, während man selbst auf Karten sitzt, die einem in der aktuellen Spielsituation recht wenig nützen. Alternativ muss man seine Spielstrategie vollkommen auf die nachgezogenen Karten umstellen, aber dann wird man eher vom Spiel gespielt... auch recht unbefriedigend!
Mein Tempus-Fazit: Die Fortschrittskarten sind in dem Spiel zu dominant. Trotzdem macht mir zumindest das Spiel weiterhin viel Spass, wenn man um das Glückselement weiss und es auch in Kauf nehmen kann.
Re: Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 10. Oktober 2006, 20:24
von Udo Proll
Hallo,
mein Vorschlag:
Eine Religionskarte kann mit einer Halbierung der Kartenhand (bitte nicht w[rtlich nehmen) abgewendet werden, krumme Zahlen aufrunden.
Udo
Re: Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 11. Oktober 2006, 09:31
von Mike Merten
Oliver K. schrieb:
>
> Wenn du eine eigene Religionskarte hast, kannst du den doch
> sowieso sofort zurück konvertieren, wenn du wieder dran bist,
> das macht also nicht wirklich den großen Unterchied, oder?
So stimmt das nicht. Der konvertierte Stein wird ja auf ein eigenes Feld gezogen. Daher kann es sein, daß es danach keine direkte Nachbarschaft mehr gibt. Und damit dann auch keine Möglichkeit, sich zu revanchieren.
Re: Tempus: Religion Hausregel
Verfasst: 12. Oktober 2006, 10:03
von Christian Koppmeyer
Soweit ich mich erinnere gibt es doch nur zwei Religionskarten im Deck?
Gerade die Karten auf der Hand sind doch bei diesem Spuiel sozusagen die "Ausprägung der eigenen Zivilisation". Das die nicht bei allen gleich ist macht docg gerade den Reiz eines Zivuilisationsspieles aus. Und wenn ich beim "echten" Civi" gute Karte bekomme dann schreit doch auch keiner. "Wo ist hier der Ausgleich" oder?
CK