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Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 16:53
von OK
Hallo allerseits!
Über viele der spannenden Neuheiten (Taluva, Kabele&Hiebe, Säulen der Erde, Leonardo, Baumeister von Arkadia...) gab es schon einige erste Eindrücke zu lesen. Über Stefan Dorras Neuerscheinung bei Zoch jedoch kaum. Könnte das jemanden ändern?
Liebe Grüße an alle mit Post-Essen-Kater
Klaus (der leider nicht nach Essen konnte, aber dafür heute eine erste Neuheitenbestellung getätigt hat)
Re: Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 17:31
von Andreas Bruns
Wir haben Salamanca in Essen gespielt und fanden es sehr reizvoll. Ich möchte jetzt nicht den ganzen Ablauf erklären. In jeder Runde liegen aber mehrere Kärtchen aus, mit denen man auf dem Spielbrett Gebäude und verschiedene Weiden, Wälder und Weinberge errichten kann. Der Spieler, der die höchste Karte ausspielt, kommt zuerst zum Zug und hat die meisten Möglichkeiten. Der Spieler, der die niedrigste Karte ausspielt, darf zwei Aktionen ausführen.
Die Spieler versuchen möglichst wertvolle Gebäude und große Äcker oder Wälder zu erhalten, bzw. aufzubauen und Schädlinge wie Mäuse und Käfer zu vertreiben.
Uns hat Salamanca Spaß gemacht und wir haben es auch gleich mitgenommen. Das Spiel dauerte zu dritt etwa 45 Minuten (ohne Erklären) und hätte durchaus etwas länger gehen können.
Die anderen beiden Highlights der Messe waren für uns Die Säulen Der Erde und Marquis von Ludoart. Das letztere ist zwar schon älter, aber wir kannten es noch nicht.
Re: Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 18:29
von Lorion
Es war so ziemlich das einzige Spiel was ich dort spielen konnte (sonst gab es keine freien Tische)
Es war ganz nett und wenn mich wieder jemand zum Spielen einladen würde, würd ich mitspielen. Es fehlte aber einfach das gewisse Extra - ich würde es mir nicht kaufen. Man muss überlegen, welche Karte man einsetzt, um an die guten Plättchen zu kommen und welche man aufspart...
Es hatte ein ganz klein bisschen von Alhambra, nur dass man nicht dieses "ich baue etwas für mich auf"-Gefühl hat und kein Geld sammelt...
Re: Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 18:51
von indigoküper
Hi OK,
wir haben SALAMANCA bereits daheim in einer 4er-Runde gespielt: Die Regeln sind recht simpel, das Vorgehen allerdings nicht.
Ich kann den Tipp geben, dass der nicht zu unterschätzende Ärgerfaktor (Seuchen & Naturkatastrophen) von den Mitspielern bisweilen ein einigermaßen dickes Fell verlangt. Mich erinnert es in dieser Hinsicht etwas an INTRIGE des nämlichen Autors.
Uns hat SALAMANCA ordentlich Spaß gemacht, ein abschließendes Urteil ist nach nur euner Partie natürlich noch nicht drin, aber ich freue mich auf dei nächste Runde...
Von den größeren Verlagen für mich eine der interessantesten Neuheiten.
Gruß
indigoküper
Re: Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 19:53
von Bernd Eisen
Hi Klaus!
Es war in unserer Runde ziemlich das einzige Spiel das gefloppt ist.
Ich fand es sehr mühselig nach jeder Runde zu schauen ob ein Gebäude samt Landschaften 7 oder mehr Punkte zwecks Ausschüttung bringt.
Der Rest des Spielablaufs ist nicht sonderlich neu. Komischerweise findet sich mit Säulen von Venedig noch ein Spiel das den gleichen Kartenweitergabemechanismus beinhaltet.
Allerdings muss ich dazu sagen dass wir einen sehr unangenehmen Mitspieler am Tisch hatten, der uns das Spiel dazu noch mehr verleidete.
Grüße
Bernd
www.irongames.de
Re: Salamanca
Verfasst: 24. Oktober 2006, 22:05
von Jörn
Also ich spiel den größten teil der Spiele von Dorra gern, auch dieses war nett, aber kaufen würde ich es nicht. Wir haben es Samstag abend kurz vor Schluß gespielt und es war schon das siebente auf der Messe, aber andere waren stärker! z.B.Yspahan!
Re: Salamanca
Verfasst: 25. Oktober 2006, 08:19
von Eric
Bernd Eisen schrieb:
>
> Komischerweise findet sich mit Säulen von Venedig noch ein
> Spiel das den gleichen Kartenweitergabemechanismus beinhaltet.
>
Da hat Daimyo von letztem Jahr wohl einen bleibenden Eindruck bei den Autoren hinterlassen.... ;-)
Re: Salamanca
Verfasst: 25. Oktober 2006, 10:14
von Axel Bungart
Hallo Klaus,
wir haben es gestern mal zu zweit gespielt. Dazu gibt es eine grundlegende Regeländerung (jeder spielt zwei Karten verdeckt, statt einer offen).
Es ging anfangs etwas schleppend, moppelte sich dann hinterher aber zu einem ordentlichen Spiel. Die Kurzregel ist an einer Stelle noch verbesserungswürdig, ansonsten macht es einen soliden (ersten) Eindruck. Man sollte es sicher eher zu mehr als zwei Spielern spielen.
Gruß
Axel