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Runebound

Verfasst: 16. April 2007, 10:05
von CKS04
So. Habe mich jetzt mal etwas intensiver mit meinem Runebound 2.ed auseinandergesetzt. Aber irgendwie ist das Gefühl falsch.

Grundsätzlich finde ich Fantasy und Charakterentwicklungsspiele toll, doch bei RB überwiegt doch eher das Gefühl das ich das Spiel nicht mehr spielen möchte.
Es liegt ALLES nur am Würfeln. Und da ist die Spanne bei 2 W10 extrem breit. Klar, man setzt auf Gegenstände, Verbündete oder seine Fähigkeiten aber irgendwie bleibt mir bei dieem Spiel die extreme Würfelabhängigkeit mehr im Gedächnis als bei anderen Spielen wo es bestimmt ähnlich ist (Doom, Descent fallen mir ein)

Taktik? Abenteuer? Entdeckungen? Habe ich das alles übersehen?

Möchte dem Spiel eigentlich noch ne Chance geben, alleine es gibt soviel neue auszuprobierende Spiele das man schon einen Gewissen Funken spüren muss um ein Spiel tiefer ergründen zu wollen.

Gibt es von euch einen Ansatzpunkt den ich bisher übersehen habe?

CK

Re: Runebound

Verfasst: 16. April 2007, 12:46
von Chris
Na, dann sei froh, dass du nie die 1st Edition gespielt hast. Da wurde noch mit einem W20 gewürfelt. Aber übermäßig Taktik von Runebound zu erwarten braucht man natürlich nicht, diesen Anspruch hat das Spiel aber auch gar nicht. Und zu entdecken gibt es schon einiges: Verbündete, Monster, Artefakte usw.. Ich fand das immer ganz spannend. Eventuell kannst du mal bei Boardgamegeek reinschauen. Da gibt es eine Menge Varianten die das Spiel noch etwas spannender machen (können).
Übrigens: Bei RB gilt, je weniger Mitspieler, desto besser.

Chris

Re: Runebound

Verfasst: 16. April 2007, 15:40
von Attila
Hiho,

Klar wird bei Runebound gewürfelt bis der ARm abfällt, aber das *alles* am Würfeln hängt? - Hmm - ist eine nette möglichkeit vor sich selbst (und anderen? ;-) ) zu erklären wieso man so grottenschlecht gespielt hat ...

Ist halt ein typisches "was riskiere ich und was kann(will) ich erreichen"-Spiel ...

Wenn es nur am Würfeln liegt, kann man auch direkt gegen die Roten gegner antreten, oder? ;-) ... na, da befürchte ich aber das man damit nicht weit kommt (und zwar immer genau bis zum dem roten Gegner der einen dann plattmacht).

Im Grunde ist Runebound ein "Rennen" - es geht darum seinen Charakter weiterzuentwickeln und zwar möglichst schneller als die anderen Spieler. Für mich ist der Kernpunkt immer vernünftige Gegenstände zu sammeln, welche gut zueinander passen.

Was ist für dich denn ein "Abenteuer" oder "Entdeckungsspiel"? - Was hast du erwartet?

Atti

Re: Runebound

Verfasst: 17. April 2007, 21:55
von Christian Schnabel
Hallo,
liegen die Probleme an zu starken Monstern oder einer zu langen Spielzeit oder einer zu langsamen Entwicklung des eigenen Helden?
Das sind zumindest in meinem Bekanntenkreis teilweise die Kritikpunkte an Runebound 2. Edition.
Aber da könnten Varianten und Hausregeln ganz schnell für Abhilfe sorgen.
Das würfeln bleibt allerdings.
Wichtig ist natürlich auch, sich zunächst nur den grünen Abenteuern zu stellen, später dann mal den gelben und viel später werden die blauen - und kurz danach die roten Abenteuer (hoffentlich) bestanden.
Und aus meiner Sicht ganz wichtig: max. sind 4 Spieler.

Viele Grüße
Christian Schnabel