Würfel Bingo: Schlechtes Marketing?
Verfasst: 6. Mai 2007, 11:50
Durch eine Kritik auf HALL 9000 bin ich neugierig geworden und habe mir dieses völlig unscheinbare, kleine und mit knapp 10 Euro nicht gerade preiswerte Spielchen zugelegt.
Der abschreckende Titel ("... Bingo") hätte mich niemals neugierig gemacht. Aber besagte Rezension tat es.
Nach ersten Erfahrungen mit dem Spiel(chen) leiste ich jedoch gerne Abbitte: Diese Neuheit gehört m. E. zum Besten, was der Jahrgang zu bieten hat. Dabei ist nix Neues dran. Es erinnert stark an TAKE IT EASY, ist aber noch einstiegsfreundlicher. Die Regel ist völlig simpel und jeder der Pokerregeln kennt, wird es es 1 Minute begriffen haben.
Hier nun der Grund für meinen Beitrag: Da hat der Verlag (Otto Maier Verlag, Ravensburg) ein Spiel im Programm, was eigentlich Poker zum Thema hat, es bietet optisch eine starke Anlehnung an Sudoku / Kreuzworträtsel, man "kniffelt" / würfelt .......... und wie versucht der Verlag das Spiel zu verkaufen:
In einer m. E. verkaufsunfreundlichen Aufmachung mit dem farblich hervorgehobenen Zusatz auf dem Titel "auch allein spielbar". Und auf der Rückseite ist immer noch nicht von Poker die Rede.
Welche Verkaufsstrategie fahren die Ravensburger hier eigentlich? Will man nicht etwa die Millionen Pokerfans ködern, sondern die (ebenso große?) Zahl der Bingo-Liebhaber?
Und wer meinen (viel zu) langen Beitrag bis hierher gelesen hat, den möchte ich noch fragen: Welche völlig unscheinbaren kleinen Spiele kennt Ihr, die ganz entgegen der Aufmachung sehr angenehm überraschenden Spielspass bieten?
Mir fallen die z. B. "Jetzt scghlägts 13" (Ravenburger 2007) ein, desssen Verpackung und Farbgebung mich schwer an einige frühe Sünden aus dem Hause MB erinnern. Oder "Lucca Citta", das kleine Kartenspiel (Vertrieb: abacus), auf dessen Frontseite ein Bleistift, ein Pinsel und eine filterlose Zigarette (!!) zu sehen sind. Und beide Spiele sind m. E. herausragend toll!
Dieter Niehoff
Der abschreckende Titel ("... Bingo") hätte mich niemals neugierig gemacht. Aber besagte Rezension tat es.
Nach ersten Erfahrungen mit dem Spiel(chen) leiste ich jedoch gerne Abbitte: Diese Neuheit gehört m. E. zum Besten, was der Jahrgang zu bieten hat. Dabei ist nix Neues dran. Es erinnert stark an TAKE IT EASY, ist aber noch einstiegsfreundlicher. Die Regel ist völlig simpel und jeder der Pokerregeln kennt, wird es es 1 Minute begriffen haben.
Hier nun der Grund für meinen Beitrag: Da hat der Verlag (Otto Maier Verlag, Ravensburg) ein Spiel im Programm, was eigentlich Poker zum Thema hat, es bietet optisch eine starke Anlehnung an Sudoku / Kreuzworträtsel, man "kniffelt" / würfelt .......... und wie versucht der Verlag das Spiel zu verkaufen:
In einer m. E. verkaufsunfreundlichen Aufmachung mit dem farblich hervorgehobenen Zusatz auf dem Titel "auch allein spielbar". Und auf der Rückseite ist immer noch nicht von Poker die Rede.
Welche Verkaufsstrategie fahren die Ravensburger hier eigentlich? Will man nicht etwa die Millionen Pokerfans ködern, sondern die (ebenso große?) Zahl der Bingo-Liebhaber?
Und wer meinen (viel zu) langen Beitrag bis hierher gelesen hat, den möchte ich noch fragen: Welche völlig unscheinbaren kleinen Spiele kennt Ihr, die ganz entgegen der Aufmachung sehr angenehm überraschenden Spielspass bieten?
Mir fallen die z. B. "Jetzt scghlägts 13" (Ravenburger 2007) ein, desssen Verpackung und Farbgebung mich schwer an einige frühe Sünden aus dem Hause MB erinnern. Oder "Lucca Citta", das kleine Kartenspiel (Vertrieb: abacus), auf dessen Frontseite ein Bleistift, ein Pinsel und eine filterlose Zigarette (!!) zu sehen sind. Und beide Spiele sind m. E. herausragend toll!
Dieter Niehoff