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Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 14:29
von ravn
Hallo Zusammen,
vor gut 10 Tagen habe ich mir "Duel in the Dark" gekauft. Beim Öffnen der Schachtel der erste Negativeindruck, der leider auch nicht der Letzte bleiben sollte. Dabei meine ich überhaupt nicht das Spiel an sich, sondern die Materialqualität. Es hätte also auch jedes andere Spiel sein können und ein wenig tut mir der dahinterstehende Verlag samt Autor schon leid, weil die hatten sicher die besten Absichten, als sie ihr Spiel veröffentlichten und uns damit zugänglich gemacht haben.
Modergeruch gepaart mit Lösungsmittelausdünstungen kam mir da entgegen. Das Material von der Anleitung über den Spielplan bis zu den Karten fühlte sich regelrecht feucht an. Je farbintensiver, desto feuchter. Also erstmal auf meiner Terrasse trocknen und ausdünsten lassen. Zwei Tage später eingepackt und erstmal bis zum nächsten Spieletreff beiseite gelegt.
Dann am Donnerstag wieder geöffnet und der Modergeruch war immer noch da. O-Ton meines Mitspielers, der das Spiel das erste Mal in der Hand hatte und von der Vorgeschichte auch nichts wusste: "Das riecht wie eine vergammelte Wolldecke!" Beim Erklären habe ich dann auch leichte Kopfschmerzen bekommen und das lag nicht an den Spielregeln, die übrigens gut und detailreich beschrieben sind, sondern an der Anleitung selbst, die immer noch nach Lösungsmitteln stank. Und "stank" ist dabei das richtige Wort und leider keine Übertreibung.
Gespielt haben wir es trotzdem, aber das soll hier nicht das Thema sein. Also wieder raus auf die von Wind und Wetter geschützte Terrasse mit dem Spiel. Schön ausgebreitet und aufgefächert. Inzwischen ist das Material halbwegs trocken (eine gefühlte Restfeuchtigkeit aber irgendwie immer noch vorhanden), aber dadurch hat sich beim erneuten Trocknen der Spielplan und die Schachtel arg verzogen. Mit viel Mühe und Gegenbiegen habe ich das wieder ebenso halbwegs in den Griff bekommen.
Tja, und was ich zuerst als Farbtupferabrieb des Spielplans auf der Schachtelinnenseite gedeutet hatte, sieht aus als Schimmel. Riecht auch genauso wie Schimmel. Ist also Schimmel - höchstwahrscheinlich durch die Feuchtigkeit bedingt, die in den Karton eingezogen ist. Die Innenseite ist ja nicht durch Farbe versiegelt wie die anderen Spielelemente, so dass hier der Schimmel durchkommen konnte. Eigentlich nicht verwunderlich, aber spätestens hier hört bei mir der Spielspass endgültig auf!
Es ist für uns Konsumenten zwar sicher angenehm, wenn man weniger als mehr Geld für ein Spiel zahlen muss, weil es eben unter Bedingungen produziert und ausgeliefert wird, die für den Spielverlag erst diesen Preis ermöglichen. Wenn aber die Qualität und eventuell sogar die Gesundheit (die eigene und die der Produzenten!) auf der Strecke bleibt, dann läuft da gewaltig was falsch. Mit "ein paar Tage auslüften" ist es da leider nicht geholfen!
Ich weiss zumindest für mich, dass ich in Zukunft solche Spiele meiden werde und auch nicht mehr zu Eigenmassnahmen greifen werde, um Produktionsprobleme selbst nachträglich zu mildern, die der Spielverlag nicht in den Griff bekommen hat. Weil am Ende des Tages werden wir mit dieser erduldenden Grundhaltung weiter stinkende Spiele auf den Tisch bekommen, weil es eben günstiger ist - für beide Seiten, Spieler wie Verlag!
Bleibt für mich nur zu klären, was ich mit "Duel in the Dark" mache... weil vom Spiel her, da gefällt es mir recht gut. Also doch erdulden? -sic-
Cu/Ralf
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 15:02
von Roland G. Hülsmann
ravn schrieb:
> Bleibt für mich nur zu klären, was ich mit "Duel in the Dark"
> mache... weil vom Spiel her, da gefällt es mir recht gut.
Zurück zum Händler und ein einwandfreies Exemplar verlangen, da hier offensichtlich ein Herstellungsfehler vorliegt.
Es ist ja denkbar, dass nur Dein Exemplar betroffen ist, weil irgendeine Maschine bei der Herstellung einen Fehler gemacht hat und etwa einige Teile ungetrocknet (oder sonstwie behandelt) in die Packung geraten sind. Dulden würde ich es nicht. Die Gefahr, dass sich gesundheitsschädigender Schimmel gebildet hat, ist durchaus real! (Schimmel schädigt nicht nur beim Verzehr, was bei Spielen sowieso eher selten ist, sondern auch durch Einatmen oder Berühren.)
Gruß
Roland
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 16:18
von achim
Roland G. Hülsmann schrieb:
> Es ist ja denkbar, dass nur Dein Exemplar betroffen ist, weil
> irgendeine Maschine bei der Herstellung einen Fehler gemacht
> hat und etwa einige Teile ungetrocknet (oder sonstwie
> behandelt) in die Packung geraten sind.
Hallo Roland,
dem ist leider nicht so.
Auch mein Exemplar weist die beschriebenen Symptome auf. Das einzige, was mich wundert ist, wie Lebewesen, hier Schimmel, überhaupt die chinesischen Chemikalien, die die Druckerei verwendet hat, überleben können. Durchdringender Modergeruch verbunden mit ätzendem Chemikaliengestank. Das Spiel lüftet bei mir schon mehrere Tage auf meiner Terrasse aus, ein Erfolg hat sich bisher leider nur bedingt eingestellt.
Gruß
achim
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 18:19
von Tanakor
Schade...ich hatte allerding bei BGG schon ein, zwei Artikel gelesen, daß Duel in the Dark stinkt. Da waren sich die Leuter aber einig, daß es kein Schimmel ist und das einen Tag auslüften das Problem löst.
Werde mir das Spiel mal in Essen aus der nähe ansehen und bei Gefallen mal schnuppern. ;-)
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 20:58
von BudsBalkan
Ahoy,
habe das Spiel auch letzte Woche erhalten.
Habe von der Feuchtigkeitsproblemen bei BGG gelesen und hatte auch diese Problematik. Brett und Counterbögen fühlten sich feucht an und es kam einem intesiver Farbmittellösungsgeruch entgegen. Somit habe ich sofort alle Materalien aus dem Karton in meiner Wohnung verteilt und zwei Tage lang getrocknet. Danach war bei mir alles in Ordnung. Spiel stinkt nicht mehr und habe keinen Schimmel ausfindig machen können.
Ist zwar nicht perfekt, jedoch das Erstlingwerk eines Kleinverlags, somit für mich verzeilich.
An stelle von ravn würde ich das Spiel reklamieren und das neue Exemplar schön trocknen lassen.
Bye bye
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 21:01
von Simon-spielbox
Ich kann mich dem auch nur anschließen (im positiven Sinne). Habe das Spiel direkt von Pedro geordert und es war alles absolut in Ordnung - nicht nur für einen Kleinverlag...
Das Spiel macht einen super Eindruck und die hier bezeichneten Probleme kann ich nicht nachempfinden.
Ciao,
Simon
p.s. Pedro: wie schaut's aus mit den Erweiterungn? ;)
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 16. September 2007, 22:39
von f-p-p-m
Auch mir schlug beim öffnen der Schachtel dieser Geruch entgegen und das material fühlte sich feucht an, aber dem Spielspaß hat das keinen Abbruch getan.
Ich werde es noch etwas lüften und hoffe das sich nichts verbiegt beim trocknen.
Schimmel habe ich keinen entdeckt und ich hoffe das bleibt so.
Frank
Den chinesischen %&$%§ boykottieren?
Verfasst: 17. September 2007, 08:48
von MLB
Hallo,
das ist jetzt natürlich arg provokativ. Die Diskussion wurde auch schon mal geführt. Damals ging es um Railroad Tycoon oder Dungeon Twister. Das Material von RT stinkt übrigens nach Jahren noch genauso "frisch" wie am Anfang.
Der Skandal um Mattell (für mich nur die Spitze des Eisberges) zeigt deutlich, wo die Fahrt hingeht: Eine aberwitzige Preisschlacht der Verlage, Vertriebe und Discounter, verbunden mit einem häufig verantwortungslosen Streben nach immer größerer Gewinnspanne. Der Kunde bleibt bei der Qualität auf der Strecke: Mieses schlecht verarbeitetes gesundheitsschädliches Material, aus billiger Pappe mit billigen Stanzbögen oder Plastik. Aber auf Plastikfiguren fahren ja jetzt alle ab! Ich will jedenfalls lieber Holz in meinen Spielen, auch wenn das nicht so "realistisch" aussieht.
Es ist vielleicht etwas ketzerisch, aber meinen Entschluß hatte ich schon nach Railroad Tycoon gefaßt: "Made in China" kommt bei mir nur nach eingehender vorheriger Prüfung des Spiels auf den Tisch. Die paar Euros lege ich halt dann drauf, wenn ich dafür ein "Made in Germany" mit grundsätzlich gescheiter Endkontrolle kriege. Ob da dann allerdings Material aus China drin ist, das nur in Deutschland verpackt worden ist, das steht leider auf einem anderen Blatt... :-(
Gruß
Mat L. B.
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 17. September 2007, 09:02
von Wolfgang
In meinem Spiel tauchen dieselben Eigenarten auf. Das Material irgendwie leicht feucht, Schimmel in der Box und in der Regel, muffiger Geruch.
Hatte kurzzeitig überlegt, das Spiel zurück zu schicken, mich dann aber doch erst noch für eine Trocknung entschieden. Jetzt höre ich, dass nicht nur mein Spiel betroffen ist. Da muss ich wohl nochmal überlegen, ob ich es nicht an den Versender meines Vertrauens zurück schicke. Ich werde auf jeden Fall noch eine Mail an Pilotgames schicken.
Gruß
Wolfgang
Re: Den chinesischen %&$%§ boykottieren?
Verfasst: 17. September 2007, 09:32
von Michel
Kann ich alles unterschreiben, will aber einwerfen, dass "Holz" statt "Plastik" keineswegs automatisch umweltfreundlich oder gesundheitlich unbedenklich bedeuten muss - alleine schon deswegen nicht, weil das Holz ja lackiert wird - spätestens da werden dann die Probleme anfangen.
Außerdem fürchte ich, dass sich die "Ökobilanz" bei Holz kaum von der der gescholtenen Plastikfiguren unterscheidet.
Bei den von Fantasy Flight Games hergestellten Spielen (auch alles China-Ware) habe ich nicht das Gefühl*, gefährlichen Schrott zu bekommen - das sieht alles "Ravensburger-mäßig" ordentlich und adrett produziert aus - Abstriche: Drakon, dessen Material irgendwie nach Erbrochenem stinkt und die Stanzqualität der Descent-Puzzleteile, wo die meisten nur mit viel Kraft ineinanderpassen wollen.
*ob das schadstoffbelastet ist oder womöglich in unzumutbarer Fronarbeit hergestellt wurde, kann man ja mit seinen 5 Sinnen kaum erfassen.
RE: China-Boykott? Nein.
Verfasst: 17. September 2007, 10:01
von Christian Hildenbrand
Hach schön ... mal wieder das gleiche Thema wie schon so oft. Die bösen Fernostler, die guten Deutschen ... "Made in Germany" über alles.
Ich antworte mal aus Sicht von jemandem, der versucht, hier und da ein Spiel produzieren zu lassen (zum Glück nicht hundertprozentig meine Abteilung im Verlag, aber ich bin doch recht involviert).
China (eigentlich gesamt Fernost, aber ich mach das jetzt einfach mal an China auf) bringt einige Probleme mit sich. Da wäre die schlechtere Kontrollmöglichkeit wegen der Entfernung, der fehlende Einblick in die aktuelle Situation in den Fabriken (wenn man vor Ort besichtigt, ist es immer in Ordnung), die Dauer, bis das Zeug dann mal hier in Deutschland ist.
China bietet aber auch jede Menge Vorteile. Preislich und von der Machbarkeit her sind sie nun mal (noch) fast unschlagbar. Da ist dann selbst eine gewisse Menge Ausschuß und die Dauer zu verkraften. Würde alles nur in Deutschland gemacht werden (oder wie bei manchen Verlagen zum Teil auch in Polen, Tschechien oder Österreich), wären die Spiele gleich noch mal teurer ... und dann würden hier die anderen Stimmen laut werden, die der Meinung sind, dass ein Spiel nicht mehr kosten darf, als sie denken, dass es das wert ist.
Ein Spieleverlag ist kein Caritas-Unternehmen, sondern ein von der Wirtschaftichkeit getriebenes. Ein Kleinstverlag mit nur 1 Person zum Durchfüttern kann hier und da noch anders kalkulieren, ein Verlag, der 10 oder mehr MItarbeiter hat, schon nicht mehr.
Immer wird auf Fernost geschimpft ... und ich behaupte mal, dass hier in diesem Forum von den Schimpfern 80-90% keinen Plan hat von dem, auf was sie da schimpfen. :-/
Ich seh auch eine gewisse Teilschuld in den Verlagen, denen es manchmal nicht schnell genug gehen kann. Da soll die Ware halt so schnell wie möglich da sein ... und dann muss halt Zeit eingespart werden beim Austrocknen von Lacken, Spielplänen, Stanzbögen oder Schachtelbezügen. Doch das ist etwas, was nicht nur Fernost betrifft, sondern genauso Deutschland. Auch hier kann es einfach mal vorkommen, dass ein Spielplan nicht die Qualität hat, die man gerne hätte, weil es nicht ganz trocken war vorm Konfektionieren. Und würde man sich die Zeit nehmen, einen Tag länger zu warten, dann sieht das vielleicht ganz anders aus.
Wir geben offen und ehrlich zu, dass wir manche Sachen in China machen lassen. Einfach, weil es anders praktisch nicht möglich ist, einen dem Kunden erträglichen Preis für ein Spiel zu gestalten. Hierbei greifen wir auch auf Möglichkeiten bei deutschen Spieleproduzenten zurück, die in China ein Außenbüro haben und auch dort teilfertigen lassen, wenn es notendig ist.
Doch versuchen wir natürlich auch aufgrund der Vorteile, die eine Produktion vor Ort hat, diese eben vor die Haustür zu verlagern ... so gut es nun mal möglich ist. Leider ist das nicht immer der Fall ... und ich behaupte mal, dass es in 75% der Fälle auch gar nicht auffällt, wenn ein Teil aus Fernost kommt. ;-)
Zwiegespaltene Grüße,
Christian (war noch nie selbst in China)
RE: China-Boykott? Nein.
Verfasst: 17. September 2007, 10:23
von Michel
An der Herstellung in China allein kann man auch nicht rummeckern. Letztlich läuft alles über Angebot und Nachfrage.
Was uns hier wie ein Hungerlohn daherkommen mag, ermöglicht dort womöglich eine vergleichsweise angenehme "mittelständische" Existenz.
Und wenn Preis/Qualität stimmt, ist es logischerweise erst einmal schnurz, wo produziert wird.
Wenn.
Ohne jetzt etwas unterstellen zu wollen, denn ich gehe zum Beispiel fest davon aus, dass beim angesprochenen Duel in the Dark allenfalls eine Teilauflage betroffen ist:
Wenn nur objektiv unverkäuflicher Schrott vom Lieferanten kommt und der Verleger sich entscheidet, diesen "wir sind ja nur ein Kleinverlag und können das nicht besser, sonst wirds teurer"-Kram dennoch an den Käufer zu bringen, wäre das ziemlich hirnrissig, oder?
Auch wir Käufer sind kein Caritas-Unternehmen.
RE: China-Boykott? Nein.
Verfasst: 17. September 2007, 10:57
von Christian Hildenbrand
"Michel" hat am 17.09.2007 geschrieben:
> Ohne jetzt etwas unterstellen zu wollen, denn ich gehe zum
> Beispiel fest davon aus, dass beim angesprochenen Duel in
> the Dark allenfalls eine Teilauflage betroffen ist:
> Wenn nur objektiv unverkäuflicher Schrott vom Lieferanten
> kommt und der Verleger sich entscheidet, diesen "wir sind
> ja nur ein Kleinverlag und können das nicht besser, sonst
> wirds teurer"-Kram dennoch an den Käufer zu bringen, wäre
> das ziemlich hirnrissig, oder?
> Auch wir Käufer sind kein Caritas-Unternehmen.
Das ist ein anderes Thema und ich stimme Dir voll und ganz zu, dass der Kunde ein Produkt in einem annehmbaren Zustand erhalten [b]muss[/b]. Und Schimmel ist sicherlich alles andere als annehmbar. Dieses ist in erster Linie beim veröffentlichenden Verlag anzumerken und der wiederum wendet sich an seinen Hersteller. Es ist sicherlich nicht notwendig, dass ein Käufer ein solches Produkt akzeptieren muss und es ist in gewisser Hinsicht auch unternehmerisches Risiko eines Verlegers, sich auf die Produktion bei XY zu verlassen, wenn er ein Produkt auf den Markt bringen will.
Grüße,
Christian (der sicher ist, dass kein Verlag hier sagen würde: "Damit müsst hier halt leben ... wir sind nun mal klein.")
Re: Den chinesischen %&$%§ boykottieren?
Verfasst: 17. September 2007, 11:13
von Richard Stubenvoll
hallo,
>
> Es ist vielleicht etwas ketzerisch, aber meinen Entschluß
> hatte ich schon nach Railroad Tycoon gefaßt: "Made in China"
> kommt bei mir nur nach eingehender vorheriger Prüfung des
> Spiels auf den Tisch. Die paar Euros lege ich halt dann
> drauf, wenn ich dafür ein "Made in Germany" mit grundsätzlich
> gescheiter Endkontrolle kriege.
Die "paar Euros mehr" ?? -- Das glaube ich dir nicht! -- Manche Spiele sind aufgrund ihrer material-intensiven Ausstattung (insbesondere Spritzgußteile und komplizierte Stanzformen!) in Europa oder USA einfach nicht produzierbar (der Preis wäre doppelt so hoch!)
Christian Hildenbrand hat die Situation (was Vor- und Nachteile einer Produktion hier oder weit-weg angeht) sehr gut zusammengefaßt. Als Verlag muß man diese abwägen und gleichzeitig den Endpreis im Auge behalten. Denn ein Spiel für einen Preis für 100 EUR bei einer Auflage von 3000 oder 5000 an den Mann zu bringen ist eben nicht realistisch.
Jedoch, selbstverständlich muß die Endqualität stimmen, keine Frage.
Richard Stubenvoll, histogame
(der froh ist noch keine material-intensiven Spiele produziert zu haben, sprich: Alles ist von hier.)
Re: Spätestens bei Schimmel hört der Spielspass auf
Verfasst: 18. September 2007, 09:13
von Attila
Hiho,
Ich denke das ganze wäre nicht passiert wenn in der Farbe Uran gewesen wäre! - Würde dem Spiel "Duel in the Dark" auch gleich noch einen ganz anderen Touch geben!
Atti
[OT]: Glow in the Dark
Verfasst: 20. September 2007, 19:47
von Joker13
so wie bei "die Nacht der Magier", hm? *hier dämliches Kichern einfügen*