Seite 1 von 2
Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 14:34
von Ingo Althöfer
Hallo allerseits,
bei einem Aufenthalt in Shanghai habe ich auch
ein paar Fotos zur dortigen Spiele-Szene gemacht.
Siehe unter
http://www.althofer.de/shanghai-games.html
Ingo.
PS: Bin ich der Einzige, bei dem die neue spielbox
noch nicht angekommen ist?
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 14:38
von Matthias
Nö. Aber die Schweiz zählt ja eh irgendwie nicht... :)
Matthias
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 15:37
von Himbie
Nö, auch Hannover ist spielboxfrei!
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 15:52
von Frank
Feine Fotos mit netten Einblicken.
Danke!
Frank
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 16:44
von Guido
Hallo Ingo,
schöne Fotos! Ich habe auch den Eindruck, dass das Spielen von Xiangqi und Mah Jongg in der Öffentlichkeit etwas nachgelassen hat. Die Jugend hängt jetzt nur noch in den Internetcafés und zockt MMPORG (?) oder so. Übrigens wird Mah Jongg in China eigentlich immer nur um Geld gespielt - so macht es auch einfach vieeeel mehr Spaß!!! :-)
Aber eine Frage: Kannst Du Dich noch an den chinesischen Namen des Kartenspiels "fighting the landlord" erinnern?
Übrignes konnte ich meinen Bekanntenkreis sehr für Tichu, Blokus, JungleJam, Kakerlakenpoker und Kuhhandel begeistern. Snorta fand die Damenwelt etwas zu peinlich, hatten aber gerade deshalb viel Spaß. Carcassonne fanden erstaunlicherweise eigentlich nur die Männer interessant, ebenso wie Emerald. Aber gegen die anderen Spiele konnten sich diese nicht behaupten. In den Zügen kam Speed als Attraktion immer gut an! Und was die Themenbeliebigkeit von Monopoly angeht, sind die Chinesen mindestens genauso vielfältig (einfältig?!) wie die Westler....
gruß
Guido
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 16:53
von Ingo Althöfer
Hallo Guido,
Guido schrieb:
> ... Ich habe auch den Eindruck, dass das Spielen
> von Xiangqi und Mah Jongg in der Öffentlichkeit etwas
> nachgelassen hat. Die Jugend hängt jetzt nur noch in den
> Internetcafés und zockt MMPORG (?) oder so.
Das ist wohl so. Inzwischen wird "Fight the Landlord"
wohl auch mehr online als in echt gespielt. Online
allerdings meist in der 3-Spieler-Version (1 Landlord
gegen 2 Bauern), wobei bei 54 Karten jeder zunächst
17 Karten bekommt und der Landlord dann noch die drei
letzten.
> Übrigens wird Mah
> Jongg in China eigentlich immer nur um Geld gespielt - so
> macht es auch einfach vieeeel mehr Spaß!!! :-)
Joo.
> Aber eine Frage: Kannst Du Dich noch an den chinesischen
> Namen des Kartenspiels "fighting the landlord" erinnern?
Je nach Webseite
Dou Dizhu
oder
Dou Di Zhu
oder
dou di zhu
Allerdings ist oft nur die (meiner Meinung nach)
nicht ganz so spannende 3-Spieler-Version beschrieben.
> Übrignes konnte ich meinen Bekanntenkreis sehr für Tichu,
> Blokus, JungleJam, Kakerlakenpoker und Kuhhandel
> begeistern.
Kann ich mir gut vorstellen. Tichu basiert ja auch auf
einem chinesischen "climbing game".
Auch bei Kuhhandel stelle ich mir Grimassen, Lachen
und Stöhnen toll vor.
> Snorta fand die Damenwelt etwas zu peinlich, hatten aber
> gerade deshalb viel Spaß. Carcassonne fanden
> erstaunlicherweise eigentlich nur die Männer interessant,
> ebenso wie Emerald. Aber gegen die anderen Spiele konnten
> sich diese nicht behaupten. In den Zügen kam Speed als
> Attraktion immer gut an!
Und Chinesen sind eben wirklich neugierig, so dass es
nie lange dauert, bis etwas los geht.
(Beim nächsten Mal nehme ich Looping Louie mit nach
Shanhghai ;-)
> Und was die Themenbeliebigkeit von
> Monopoly angeht, sind die Chinesen mindestens genauso
> vielfältig (einfältig?!) wie die Westler....
ShangShang,
Ingo
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 17:28
von TomTube
Berlin auch :(
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 17. April 2008, 23:37
von Ferdinand Köther
Klasse Bilder, wie wär's mal mit einer dezidierten Anleitung zu "Fighting the Lord"?
Gespannte Grüße
Ferdi
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 07:44
von Andreas Keirat
Ingo Althöfer schrieb:
>
>
> PS: Bin ich der Einzige, bei dem die neue spielbox
> noch nicht angekommen ist?
Da in den News steht, daß die Spielbox gerade zum DRUCKER gegangen ist, dauert es wohl in jedem Fall noch einige Tage, bis das Ding dann gedruckt, mit dem Goodie versehen und wieder zum Verlag geschickt wird. Und dann darf Frau Nostheide alle Exemplare einzeln aufblättern, ggf. eintüten und mit Adressaufklebern versehen. Tagelang wird sie in dunklen Kellern gefangen gehalten bei Wasser und Brot, während sie Gitterbox um Gitterbox mit zum Versand bereiten Zeitschriften füllt. Einziger Lichtblick wird nach einigen Tagen ein Sonnenstrahl sein, wenn der Post LKW kommt und die Gitterboxen in Empfang nimmt. ... Ja WENN sie nicht gerade streiken.
Und danach geht es ab ins Büro, wo im Outlook Express viele eMails warten, auf denen das verspätete Erscheinen angeprangert wird. Wenn die dann abgearbeitet wurden, fragen etliche wegen fehlender oder verknickter Goodies nach. Dann kommt auch schon die Auswertung des aktuellen Preisrätsels und vielleicht... ja ganz vielleicht, wenn sich die Spielbox 5/2008 wegen der Messe in Essen um einige Tage verschiebt ... hat sie im Herbst dann auch mal Urlaub und wird von der Fußfessel befreit, die sie auf dem Firmengelände hält. 8-):-)
Ciao,
Andreas Keirat
www.spielphase.de
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 08:43
von Ingo Althöfer
Hallo Andreas,
Andreas Keirat schrieb:
> Ingo Althöfer schrieb:
> > PS: Bin ich der Einzige, bei dem die neue spielbox
> > noch nicht angekommen ist?
>
> Da in den News steht, daß die Spielbox gerade zum DRUCKER
> gegangen ist ...
Hmm, da habe ich den Text hier auf spielbox.de anderes
verstanden:
> 15.04.08: Ausgabe 2/08 der spielbox hat die Druckerei
> verlassen und ist auf dem Weg zu den Briefkästen der
> Abonnenten...
Naja, noch halte ich die Spannung aus. Das Erscheinen der
spielbox ist ein bisschen wie Weihnachten - mit dem Unter-
schied, dass nie ganz klar ist, ob die Bescherung am 24.
oder 25. oder 27. passiert.
Vielleicht sollte ich mich mal freiwillig zum Miteintüten
der Hefte melden, um festzustellen, ob sich die dadurch
gewonnenen 2 bis 3 Tage (früher lesen) wirklich lohnen.
;-)
Wäre ich in einem tibetischen Kloster gewesen und nicht
im quirligen Shanghai, hätte man mir wahrscheinlich
mentale Techniken für das Warten auf die spielbox
beigebracht.
:-| Ingo.
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 09:24
von Ingo Althöfer
Hallo Ferdinand,
> ... wie wär's mal mit einer dezidierten Anleitung
> zu "Fighting the Lord"?
Ich versuchs mal - und fang mit einer Entschuldigung an
(weil ich die Regeln nicht in allen Details verstanden
habe). Vor der Reise musste ich meiner in D gebliebenen Frau dies und das versprechen.
Insbesondere: nicht mit irgendwelchen Einheimischen um
Geld zu spielen. So habe ich nur zugeschaut und versucht,
daraus die Regeln zu eruieren. Englisch konnte von den
Spielern niemand. Sie merkten natürlich, dass ich
(2) stundenlang still zuschaute. Auf ihre chinesischen
Anfragen konnte ich nur die Schultern zucken. Irgendwann
fragte einer in meine Richtung "Italia, Kanada?", worauf
ich nur erwiderte "Germania". Kurze Pause, dann der Frager
mit einer Handbewegung in die Runde "Schina" - und alle
fingen zu lachen an- einschliesslich meiner selbst.
Leider wurde "Fighting the Landlord" klar erkennbar
um Geld gespielt. Während bei Mahjong der Grundeinsatz
1 Yuan war (10 Yuan ca= 1 Euro), ging es beim Landlord
um Vielfache von 10 Yuan (gewann der Einzelspieler,
bekam er von jedem der drei anderen ein entsprechendes
Vielfaches von 10 Yuan; verlor er, musste er den
betreffenden Betrag an jeden Gegner auszahlen).
Ein Spiel dauerte ca 10 Minuten (inclusive
Mischen und Verteilen). Jedes Mal, wenn im Spiel eine Bombe
(= 4 Karten vom gleichen Wert; also 4 Dreien oder 4 Vieren
usw) gelegt wurde, verdoppelte sich der Einsatz.
Im Spieltisch war auf jeder der Seiten eine Klappschublade.
Die Spieler (mit einer Ausnahme) hielten ihr Geld in
diesen Schubladen. Der einzige, der seine Scheine auf dem
Tisch liegen hatte, tat dieses wohl hauptächlich, um
seiner auch zuschauenden Frau zu signalisieren, dass er
bald aufhören würde.
Mischen und Verteilen passierte nach folgendem Muster:
Spieler A mischt. Der links neben ihm sitzende Spieler D
hebt ab. Dann verteilt A reihum auf 5 Haufen je 8 Karten.
Der fünfte Haufen wird dann zur Seite gelegt. Auf die
restlichen 4 Haufen kommen, wieder reihum, je weitere 4
Karten. Dann gibt der Mischer den Restpacken an den rechts
neben ihm sitzenden Spieler B. Dieser verteilt zu Ende,
wieder reihum auf die 4 Haufen. Dann nimmt sich jeder
Spieler einen der 4 Haufen, hat also 25 Karten auf der
Hand. Diese schaut man sich genau an. Dann wird gereizt.
Die Ermittlung des Landlords: Es gibt nur die drei
Bietstufen 1, 2, 3. Spieler C (sitzt gegenüber von A)
darf beginnen (oder passen). Dann geht es gegen
den Uhrzeigersinn (also wie bei den Schweizern) weiter.
Man muss entweder passen oder erhöhen. Der höchste Bieter
wird Alleinspieler. Basiswert des Spiels ist dann
Bietstufe mal 10 Yuan. Bietet niemand, ist Spieler C
Alleinspieler, und als Bietstufe zaehlt die 1.
Der Landlord nimmt sich die 8 Extrakarten und sortiert
sie in sein Blatt ein. Dann fängt er auch mit dem
Ausspielen an. Wer dran ist, legt entweder einen Satz
mehrerer Karten ab, wobei der Wert dieses Satzes
höher sein muss als der des aktuell liegenden Satzes,
oder er passt. (Wer gepasst hat, darf, wenn die Reihe
wieder an ihn kommt, wieder einsteigen. Dieses kann
vor allem für Spieler des 3er-Teams Sinn machen:
zunächst versucht man, dem vermeintlich stärksten
Partner das Ablegen zu erleichtern, und wenn sich dann
herausstellt, dass er nicht kann, "übernimmt" man selbst.)
Sieger ist, wer als Erster alle seine Karten losgeworden
ist. Dabei hat das Bauern-Team gewonnen, sobald einer von
ihnen alles los ist.
Jetzt wird natürlich jeder fragen: "Welcher Kartensatz
hat genau welchen Wert?" Und da kann ich (noch)
keine perfekte Auskunft geben. Das versuche ich aber
in den nächsten Tagen zu eruieren.
Soviel vorab:
Die Typen Kreuz, Pik, Herz, Karo spielen überhaupt
keine Rolle, nur die "Werte" entscheiden.
Die Reihung der Werte ist:
3 -> 4-> ... -> 10 -> B -> D -> K -> As -> 2 -> Joker
(es gibt nur zwei Joker im 54er Blatt: einen in schwarz-weiss und einen bunten).
Der Mechanismus funktioniert wohl (nur) deshalb so gut,
weil der Landlord aus seinen 33 Karten deutlich mehr
gute Kartensatz-Kombinationen bilden kann als die anderen
aus ihren je 25. Für die drei Bauern-Spieler ist es
wichtig, dass sie möglichst früh erkennen, wer von ihnen
die besten Chancen hat, und diesem dann "zuspielen".
(Fortsetzung folgt)
Ingo.
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 10:42
von sandym
Vielleicht solltest du mal ein Auge auf ein Fairplay-Abo werfen. Da hättest du beispielsweise schon längst einen umfangreichen Bericht zur Nürnberger Messe inklusive vieler Spielevorstellungen zu lesen können.
Gruß
Sandra
Re: [offtopic]
Verfasst: 18. April 2008, 10:53
von Ingo Althöfer
Die spielbox ist gerade gekommen!
Jetzt ist alles gut...
sandym schrieb:
> Vielleicht solltest du mal ein Auge auf ein Fairplay-Abo
> werfen. Da hättest du beispielsweise schon längst einen
> umfangreichen Bericht zur Nürnberger Messe inklusive vieler
> Spielevorstellungen zu lesen können.
Danke fuer den Tipp. Da hab ich aber mal nur ein
Probeheft bestellt (war 2005 irgendwann) und die
geforderten 3 Euro in Briefmarken gleich mitgeschickt.
Es dauerte geschlagene neun (!) Wochen, bis das Probeheft
kam. (Die 3 Euro hatte ich schon abgeschrieben gehabt.)
Der darin enthaltene Messebericht enthielt mir zu viel
Polemik: warum muss jemand mehrfach erklaeren, dass er
das Spiel Schnappi nicht besprechen kann, weil es unter
seinem Niveau ist?
Ingo.
Re: Fairplay
Verfasst: 18. April 2008, 12:37
von sandym
Gerade die Fairplay ist eigentlich jeder Polemik unverdächtig. ;)
Re: Fairplay
Verfasst: 18. April 2008, 13:39
von sandym
Ein in Blick in die jetzt bei mir eingetroffene Spielbox zeigt mir, daß der Fairplay-Messebericht deutlich informativer und ausführlicher ist. Den Rest habe ich noch nicht gelesen.
Gruß
Sandra
RE: [offtopic]
Verfasst: 18. April 2008, 13:58
von Marten Holst
Moin,
> Es dauerte geschlagene neun (!) Wochen, bis das Probeheft
> kam. (Die 3 Euro hatte ich schon abgeschrieben gehabt.)
u.U. könnte das sein, da die Fairplay quartalsweise erscheint (also grob 13-Wochen-Rhythmus), und Du nicht ein altes Heft sondern das nächste reguläre bekommen hattest.
Tschüß
Marten
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 14:49
von ludosophicus
Dann musst Du halt zu Jürgen Kerber fahren!
[Spielewerkstatt Kerber am S-Bhf Lichterfelde West (S1)]
Der hatte sie gestern schon. ;-)
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 16:42
von Smuker
Auf der Kartenspielseite schlechthin ist es auch zu finden:
http://www.pagat.com/climbing/doudizhu.html
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 18:41
von Ingo Althöfer
Smuker schrieb:
> Auf der Kartenspielseite schlechthin ist es auch zu finden:
> http://www.pagat.com/climbing/doudizhu.html
Ein sehr guter Link, danke dafür.
Wobei für mich die "1 vs 3"-Konstellation
wegen ihres Gradwanderungs-Charakters für den
Landlord deutlich spannender ist als die mit
"1 vs 2" Spielern. Auch entspricht das 1 vs 3
noch eher der Situation aus dem chinesischen
Buergerkrieg, wo die einfachen (armen) Bauern
ja in deutlicher Überzahl waren.
Ingo.
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 18. April 2008, 21:17
von Ferdinand Köther
Danke, lieber Ingo, für die ausführliche Vorstellung und Dank natürlich auch an Smuker für den link - den hatte ich schon mal irgendwann, muss ich mir jetzt unbedingt merken.
Ich habe vor vielen Jahren mal die Regeln eines 2-Personen-Kartenspiels aus den aufmerksamen Erzählungen eines (spielekundigen) Indienreisenden aufgeschrieben, unter dem Arbeitstitel "Guru Guru", veröffentlicht in der Spielerei. War/ist auch klasse und ungewöhnlich.
Ich muss bei meiner nächsten Philippinenreise mal mehr auf sowas achten, aber außer Mah Jong und Poker(varianten), immer um Knete, ist mir da bisher leider noch nie was aufgefallen.
Variantenreiche Grüße
Ferdi
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 19. April 2008, 07:58
von Ingo Althöfer
Hallo Ferdinand,
> Danke, lieber Ingo, für die ausführliche Vorstellung
Habe ich gern gemacht, weil mich das Spiel selbst so
begeistert.
> Ich habe vor vielen Jahren mal die Regeln eines
> 2-Personen-Kartenspiels aus den aufmerksamen Erzählungen
> eines (spielekundigen) Indienreisenden aufgeschrieben,
> unter dem Arbeitstitel "Guru Guru", veröffentlicht in der
> Spielerei. War/ist auch klasse und ungewöhnlich.
Kannst Du da den/einen direkten Link angeben?
> Ich muss bei meiner nächsten Philippinenreise mal
> mehr auf sowas achten, aber außer Mah Jong und
> Poker(varianten), immer um Knete, ist mir da bisher
> leider noch nie was aufgefallen.
Vielleicht hilft es, auch selbst ein kleineres Spiel aus
D dabei zu haben, dieses mit den Leuten zu spielen, und
dann (mit Mund, Haenden und Fuessen) zu fragen, welche
besonderen Spiele sie im Land haben.
Vielleicht koennte auch Peer(chen) einen Tipp geben, wie
er bei seinen Reisen die Einheimischen dazu bringt, ihm
Spiele zu zeigen, die nicht "main-stream" sind.
> Variantenreiche Grüße
Ja, das ist das Tolle. Varianten haben wir Spieler immer
mehr als genug.
Shortlistende (oder down-selectionde) Gruesse,
Ingo
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 19. April 2008, 08:39
von peer
Hi,
Ingo Althöfer schrieb:
>
> > Ich muss bei meiner nächsten Philippinenreise mal
> > mehr auf sowas achten, aber außer Mah Jong und
> > Poker(varianten), immer um Knete, ist mir da bisher
> > leider noch nie was aufgefallen.
Auf den Philippinen haben sich Spiele um Geld durchgesetzt. Auch wenn mittlerweile nicht mehr alle Spiele um Geld gespielt werden - begonnen haben sie meistens als Glücksspiele.
An klassischen Spielen dürften Mah Jongg und Pusay Dos ("Big Two" oder Cho da di) die verbreitesten sein. Es gibt allerdings noch ein paar kleinere Kartenspiele, die hier und da gespielt werden.
An Brettspielen findet man außer dem üblichen eine überdzurchschnittliche Anzahl an Bibel-Quizs ;-)
> Vielleicht koennte auch Peer(chen) einen Tipp geben, wie
> er bei seinen Reisen die Einheimischen dazu bringt, ihm
> Spiele zu zeigen, die nicht "main-stream" sind.
Hm, da gibts keine Tricks. Viel gucken, viel fragen, vor allem in Geschäften besonders auf die Spiele achten.
ciao
peer (kennt zwei Spielegeschäfte in Manila)
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 19. April 2008, 19:39
von Ferdinand Köther
Ingo Althöfer schrieb:
....
>
>
> > Ich habe vor vielen Jahren mal die Regeln eines
> > 2-Personen-Kartenspiels aus den aufmerksamen Erzählungen
> > eines (spielekundigen) Indienreisenden aufgeschrieben,
> > unter dem Arbeitstitel "Guru Guru", veröffentlicht in der
> > Spielerei. War/ist auch klasse und ungewöhnlich.
>
> Kannst Du da den/einen direkten Link angeben?
>
Das leider nicht, lieber Ingo, aber ich such's mal raus und schicke dir die Regeln gerne rüber, kann ein/zwei Tage dauern, ich sag mal spätestens im Laufe der nächsten Woche.
Schönes WE
Ferdi
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 19. April 2008, 19:44
von Ferdinand Köther
peer schrieb:
>
...
> Auf den Philippinen haben sich Spiele um Geld durchgesetzt.
Ja leider, wie ich schon sagte.
....
> peer (kennt zwei Spielegeschäfte in Manila)
Zum Glück bin ich dann, wenn ich alle paar Jahre mal da bin, in Manila nur auf kurzer Durchreise. Aber kannst mir trotzdem bitte mal die Adressen nennen, vielleicht kann ich meinen Schwager mal dort vorbei schicken ...
Nebenbei und neugierig gefragt - was ist dein Bezug zu den Philippinen?
Sigi
Ferdi
Re: Spielen in Shanghai
Verfasst: 20. April 2008, 08:33
von peer
Hi,
Ferdinand Köther schrieb:
> Zum Glück bin ich dann, wenn ich alle paar Jahre mal da bin,
> in Manila nur auf kurzer Durchreise. Aber kannst mir trotzdem
> bitte mal die Adressen nennen, vielleicht kann ich meinen
> Schwager mal dort vorbei schicken ...
Erwarte nichts großes. Alles US-Importe plus vielleicht ein paar Holzspiele. Der eine ist Hobbes in Greenbelt in Makati, den anderen Namen hab ich vergessen, ist in Glorieta in der Nähe des Kinderfriseurs.
> Nebenbei und neugierig gefragt - was ist dein Bezug zu den
> Philippinen?
Meine Frau ist Philippinin :-)
Mabuhaysche Grüße,
Peer