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Piratenbillard: Spieltipps zur Frustvermeidung!

Verfasst: 13. Juni 2008, 11:33
von ravn
Hallo,

mein Piratenbillard von Abacusspiele ist endlich angekommen. Grosse Schachtel, viel Holz, sieht nett und gefällig aus. Hat einen hohen Aufforderungscharakter und reizt dazu, einfach mal loszuspielen...

Aber spätestens dann zeigt sich, dass das Geschicklichkeitsspiel doch nicht sooo einfach zu spielen ist. Ich habe jetzt mal fünf Minuten rumprobiert, wie ich denn mit den unterschiedlichen Schlägerseiten, Schlagstärken, Anschlagpunkten und Schlägerhaltungen die Holzkugel ungefähr (oder besser noch genau) dorthin hüpfen lasse, wo ich die denn haben will. Bin daran gescheitert, obwohl es weiter Spass macht.

Ist die "Lernkurve" bei Piratenbillard so flach, dass am Ende sogar der Spass dabei verloren gehen könnte? Bin ich schlicht zu ungeschickt?

Ich selbst könnte ja stundenlang üben, aber gerade für Neu-Mitspieler, die das Spiel das erste Mal mitspielen, könnte so eine Unbeherrschbarkeit schnell zu Frust und zum Spielabbruch führen.

Habt Ihr einfache und kleine Anfängertipps, die ich auch meinen Mitspielern mit auf die erste Partie geben könnte? Oder muss man schlicht das Spiel für sich entdecken und das dauert eben Zeit und braucht Geduld?

Cu/Ralf

Re: Piratenbillard: Spieltipps zur Frustvermeidung!

Verfasst: 13. Juni 2008, 12:39
von Michel
Mein Piratenbilliard-Selbstbau (ganz legal nach dem Spiele zur Schatzinsel-Buch gebaut - siehe anderen Thread hier) benutzt Schlägerköpfe, die nicht so ganz denen entsprechen, die in der käuflichen Version eingesetzt werden, daher ist mein Tipp mit Vorsicht zu genießen.

Mir gings bei den ersten Spielversuchen (zu meiner Enttäuschung) genauso. Kein Schlag ließ die Kugeln da landen, wo sie sollten.

Erst, wenn man auf die Idee kommt "gegen die eigentlich intuitive Schlagrichtung" unter so ein Fach zu hauen, machen die Kugeln eher das, was sie sollen.

Hilft der Tipp?

Re: Piratenbillard: Spieltipps zur Frustvermeidung!

Verfasst: 13. Juni 2008, 13:27
von ravn
Michel schrieb:

> Erst, wenn man auf die Idee kommt "gegen die eigentlich
> intuitive Schlagrichtung" unter so ein Fach zu hauen, machen
> die Kugeln eher das, was sie sollen.

Was genau meinst Du damit: Vor dem Liegepunkt der Kugel schlagen, so dass sie dann nach vorne hüpft? Oder den Schlägerkopf eher zu sich neigen beim Schlag, wenn die Kugel von einem weg hüpfen soll?

Nach ein paar mehr Versuchen klappt es so langsam, auch wenn ich noch keine wirkliche Systematik ausmachen kann. Weniger stark, dabei aber impulsiver schlagen scheint zu helfen ...

Cu/Ralf

RE: Piratenbillard: Spieltipps zur Frustvermeidung!

Verfasst: 13. Juni 2008, 13:42
von Hartmut Th.
"ravn" hat am 13.06.2008 geschrieben:

Hallo Ralf,

also in benachbarte Fächer treffen - auch diagonal - sollte man mit nur wenig Übung schon recht schnell halbwegs draufhaben. Weitere Schläge dagegen haben ein höheres Glücksmoment, so soll das ja auch sein.

Wichtig ist, dass man die Kugel innerhalb des Faches, indem sie liegt, vor dem Schlag nicht vor die Wand legen sollte, in deren Richtung man die Kugel schlagen will, sonst prallt sie von dieser Wand ab. Der Schlag wird eigentlich immer vertikal ausgeführt - die Seite auf der man die Kugel von unten trifft, bestimmt in welche Richtung sie davonspringt, und die Schlagstärke bestimmt die Sprungweite. Alles andere ist üben, üben, üben... Viel Spaß :-)

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

Re: Piratenbillard: Spieltipps zur Frustvermeidung!

Verfasst: 13. Juni 2008, 13:59
von Michel
(Wie gesagt: bei meinem Spiel hilft's.)
Etwa so, wie Hartmut Th. weiter unten ausgeführt hat: Kugel an die der gewünschten Schlagrichtung entgegengesetzten Wand platzieren und schlagen - sie prallt quasi sofort von dieser Wand ab und fliegt tatsächlich dahin, wo sie soll - nur mit der Schlagstärke hapert's noch sehr ...