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Resümee zu Essen 08

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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MiKa
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Re: Resümee zu Essen 08

Beitragvon MiKa » 27. Oktober 2008, 12:37

Moin Maura,

gesetzt des Falles, dass du hier noch mitliest (und dich nicht inzwischen kartoffelschälend in der Kombüse eines abgetakelten Bananenfrachters auf dem Weg nach Panama befindest), muss ich dir gestehen, dass mich die Grafik von Flussfieber erfreut hat. Ziemlich sogar…

Gruß
Michael

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Ralf Arnemann
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Re: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. Oktober 2008, 12:42

Ja - schon.
Aber es wird wohl jedes Jahr ein Spiel geben müssen, daß bei so einer Scout-Aktion führt ;-)

Mein subjektiver Eindruck von diversen Gesprächen auf der Messe (oder Diskussionsbeiträgen hier im Forum) war schon, daß Dominion zwar oft genannt wird (auch ab und zu kritisch), aber lange nicht so dominiert wie Agricola im letzten Jahr (da müßte man auch die Hall9000- oder Boardgamegeek-Bewertungen anschauen).

Mir persönlich gefällt es bisher recht gut - aber der Glückseinfluß ist schon ziemlich stark.
Wohl eher ein Spiel, daß immer mal wieder zwischendurch auf den Tisch kommen wird, aber m. E. nicht die Klasse von Puerto Rico, Caylus und Agricola.

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sandym
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Re: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon sandym » 27. Oktober 2008, 12:49

Bei Hall9000 steht ebenfalls DOMINION auf Platz 1.

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Attila
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Re: Resümee zu Essen 08: Besucher

Beitragvon Attila » 27. Oktober 2008, 12:55

Hiho,

WATT?

Ich fand die Messe bei weitem nicht so voll wie in den letzten Jahren!

Sa+So war gefühlt so voll wie letztes Jahr Do+Fr!

Atti

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Thomas Reh
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Re: gut das andere so "blöd" sind

Beitragvon Thomas Reh » 27. Oktober 2008, 13:22

Tja, leider weiss ich genau, wenn ich so auf unsere Stapel schaue, wie blöd ich bin. :-)

Gruss
Thomas

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miXa
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Re: Resümee zu Essen 08

Beitragvon miXa » 27. Oktober 2008, 13:28

Die Interaktion fehlt doch nur im Einsteiger-Spiel!!

Je nach Gewählter Kartenauslage geht da schon die Post ab. Spiel mal mit Dieben und Hexen..... ;)

Oder gleich mit der empfohlenen "Interaktionsvariante".

Je nach Set spielen sich die Spiele komplett unterschiedlich. Genial.

Den Vorwurf der mangelnden Interaktion habe ich bislang nur von Leuten gehört, die noch nicht über das Einstiegsszenarion hinausgekommen waren.

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miXa
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Re: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon miXa » 27. Oktober 2008, 13:39

Das Tolle an Dominion ist - es ist nicht ein Spiel, es sind unglaublich viele verschiedene. Ich habe noch kein familientaugliches Spiel mit einer solchen Variabilität gesehen.

Das eigentliche Spiel Dominion ist eher eine Art Instrument, dass mit beliebig vielen Inhalten gefüllt werden kann, die zu immer neuen Spieletypen führen. Mal mehr glücksbetont, mal eher Aufbau, mal Konfrontation, mal grüblerisches Optimieren... alles ist möglich. Und die zu erwartenden Erweiterungen werden dass Spiel nicht unübersichtlicher oder komplexer machen - nein, nur noch vielfältiger. Man spielt halt immer mit einer 10er Auswahl. Zur Zeit noch aus 25 Sets. Und wenn es denn 250 Sets sind, spielt man immer noch mit 10 Auslagen, muss also nicht wirklich viel Neues lernen.

Im Prinzip wurde hier quasi ein neuer Archetyp von Spielen geschaffen. Ähnlich wie bei Caylus vor ein paar Jahren (jaja - ich weiss, Caylus ist bereits selbst eine Variante. Aber es war Caylus, das den Boom ausgelöst hat)

Gruß

Micha

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Christof T.
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Beiträge: 209

Re: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon Christof T. » 27. Oktober 2008, 13:42


> Mir persönlich gefällt es bisher recht gut - aber der
> Glückseinfluß ist schon ziemlich stark.
> Wohl eher ein Spiel, daß immer mal wieder zwischendurch auf
> den Tisch kommen wird, aber m. E. nicht die Klasse von Puerto
> Rico, Caylus und Agricola.

Nun ja, das kommt darauf an was man unter »Klasse« versteht. Wenn du es »Klasse« als »Art« übersetzt, dann stimme ich dir voll zu, da Dominion natürlich kein längeres Aufbauspiel ist.

Wenn du allerdings »Klasse« als »Spielreiz« verstehst, dann denke ich dass Dominion mit den anderen mithalten kann. Aber man hat natürlich manchmal Lust auf eher was kürzeres oder was längeres.

Bei uns wurde Dominion bisher fast immer öfters hintereinander gespielt, weil wir die verschiedenen Kartenkombinationen ausloten wollten.

Ich würde Dominion schon als eindeutigen »Messegewinner«, auch wenn das Spiel nicht so lange und komplex ist wie die von dir genannten (aber in der komplexesten Kartenzusammenstellung, doch auch nicht so ohne ist).

Gruß
Christof

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Klaus Ottmaier

Re: gut das andere so "blöd" sind

Beitragvon Klaus Ottmaier » 27. Oktober 2008, 13:49

Hi Thomas,

Thomas Reh schrieb:

> (der sich nicht ganz so zurückgehalten hat)

Ich hoffe aber, dass du ALLE am Freitag mitbringst :D . Ich möchte nämlich nur ungerne meine mitschleppen (und ich habe mich im Vergleich zu dir sicherlich zurückgehalten :) )

Lieben Gruß

Klaus

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Chris
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Meilensteine

Beitragvon Chris » 27. Oktober 2008, 14:47

miXa schrieb:

> Im Prinzip wurde hier quasi ein neuer Archetyp von Spielen
> geschaffen. Ähnlich wie bei Caylus vor ein paar Jahren (jaja
> - ich weiss, Caylus ist bereits selbst eine Variante. Aber es
> war Caylus, das den Boom ausgelöst hat)
>

Guter Gedanke! Das mit dem neuen Spieletyp trifft es genau. Ich habe es mir alleine schon wegen des genialen Elements "Deckbau während des Spiels" gekauft. Quasi als "Meilenstein" in der Spieleentwicklung. Allerdings finde ich nicht, das Caylus diese Würdigung verdient. So sensationell neue Mechanismen waren eigentlich nicht dabei. Wäre mal interessant weitere echte Meilensteine zu finden.

"Magic": eigene Kartendecks
"Schatten über Camelot": Kooperation mit Verräter



Chris

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Michael Schlepphorst
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Saboteur

Beitragvon Michael Schlepphorst » 27. Oktober 2008, 14:58

Chris schrieb:
> in der Spieleentwicklung. Allerdings finde ich nicht, das
> Caylus diese Würdigung verdient. So sensationell neue
> Mechanismen waren eigentlich nicht dabei. Wäre mal
> interessant weitere echte Meilensteine zu finden.
>
> "Magic": eigene Kartendecks
> "Schatten über Camelot": Kooperation mit Verräter

Na ja, vorher gab es ja auch schon z.B. Saboteur (kooperativ mit Verräter). Allerdings gefällt mir da Camelot auch besser.

Grüße

Michael

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Marc
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Re: neuer Archetyp

Beitragvon Marc » 27. Oktober 2008, 15:05

miXa schrieb:
> Das Tolle an Dominion ist - es ist nicht ein Spiel, es sind
> unglaublich viele verschiedene.
[...]
> Im Prinzip wurde hier quasi ein neuer Archetyp von Spielen
> geschaffen.

Ich sehe es mal vorsichtiger als gelungenes Ergebnis das Prinzip "Trading Card Game" so abzuwandeln, dass nicht jeder Spieler seine Karten kaufen muss. Das hatte mich immer von "Magic" und Epigonen abgehalten.

Marc

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Kai Borschinsky
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Re: Resümee zu Essen 08: Besucher

Beitragvon Kai Borschinsky » 27. Oktober 2008, 15:06

Hatte ich auch das Gefühl, Samstag war zwar kuschelig, aber man hatte Chancen, relativ schnell von a) nach b) zu gelangen.

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Reyk

Re: Saboteur

Beitragvon Reyk » 27. Oktober 2008, 15:27

Saboteur und Schatten über Camelot finde ich beide sehr gelungen.
Saboteur ist aber bestenfalls semikooperativ. Wenn bei den braven Zwergen jeder erstmal für sich spielt (und zwangsläufig trotzdem die Schatzsuche im Auge behält), ist das Spiel großartig bei geringem Zeitaufwand. Ideal ist dafür die Variante, dass nur Zwerge für den Schatzfund belohnt werden, deren Ausrüstung (Hacke/Lore/Lampe) komplett ist, die also keine rote Karte(n) vor sich liegen haben.
Leider scheint es bei Saboteur häufig Missverständnisse zu geben, z. B.

http://www.superfred.de/saboteur.html
> Spielt man mit weniger als 6 Spieler funktioniert das Spiel
> zwar regeltechnisch auch einwandfrei, die Chancen des
> Saboteurs sind aber meist recht begrenzt, so dass der
> Spielspass dann doch auf der Strecke bleibt.
> Auch die Abrechnung muss man nicht wirklich verstehen, da der
> Spieler der abschließend die Verbindung gelegt hat, sich auch
> die wertvollsten Goldklumpen aussuchen darf. Der Spieler der
> die Vorlage gebaut hat, bleibt dann, was die Punkte angeht,
> oft auf der Strecke. Wir verzichten deshalb auf diese
> Punktewertung und geben jedem Spieler des siegreichen Teams
> einfach einen Punkt. Der oder die Spieler die dann nach drei
> (oder auch gerne mehr) Runden die meisten Punkte sammeln
> konnten, gewinnen diese wirklich tolle Spiel.

Der Spieler, der die Vorlage gibt, wählt als Zweiter (gegen die Spielrichtung) - geht also sicher nicht leer aus. Trotzdem möchte er nicht immer die Vorlage geben.
Beide Spiele waren innovativ, sind aber m. E. nur bedingt vergleichbar.

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maura
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ghost stories, bananendampfer und ritter

Beitragvon maura » 27. Oktober 2008, 15:57

danke, hört man gerne, obwohl mein beitrag nicht als fishing for compliments gedacht war, sondern ich wirklich absolut uneingenütz auf die wirklich gute grafik/illustrationen von ghost stories hinweisen wollte.

keine ritter, burgen und heileheile mittelalterwelt in simulierter ölanmutung.

erstaunlich finde ich, dass das der gleiche mensch illustriert hat, der mr. jack gemacht hat, welches ich eher mau von der gestaltung fand. aber das ist ja auch schon ein paar jahre her. bin gespannt auf neue sachen von pierô.

ach, der etwas unverständliche »witz« mit dem anheuern bezog sich natürlich auf die etwas inflationäre benutzung des wortes »heuer« des threaderstellers.

das nur mal zur erklärung, nicht das ihr denkt, ich bin jetzt völlig durchgeknallt.

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Thomas Reh
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Re: gut das andere so "blöd" sind

Beitragvon Thomas Reh » 27. Oktober 2008, 16:05

Klaus Ottmaier schrieb:
>
> Hi Thomas,
>
> Thomas Reh schrieb:
>
> > (der sich nicht ganz so zurückgehalten hat)
>
> Ich hoffe aber, dass du ALLE am Freitag mitbringst :D . Ich
> möchte nämlich nur ungerne meine mitschleppen (und ich habe
> mich im Vergleich zu dir sicherlich zurückgehalten :) )
>
> Lieben Gruß
>
> Klaus

Hallo Klaus,

ich denke mal wir bringen Hase und Igel, Inkognito und Um Reifenbreite mit :-)

Gruss
Thomas

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Klaus Ottmaier

Re: gut das andere so "blöd" sind

Beitragvon Klaus Ottmaier » 27. Oktober 2008, 16:13

Jaja, Laufspiele und kooperative Spiele waren dieses Jahr sehr in. Da bringt ihr dann einen guten Querschnitt mit :D .

Klaus

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Michael Schlepphorst
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Re: Saboteur

Beitragvon Michael Schlepphorst » 27. Oktober 2008, 16:26

Ok, das stimmt. Aber da wir genau diese Regelung mit den Goldkarten so blöd fanden haben wir das immer ohne Gold gespielt. Quasi einfach nur Zwerge gegen Saboteur ohne einzelne Gewinner.
Das haben wir schon so verinnerlicht das ich die eigentliche Regel schon vergessen hatte ;-)

Grüße

Michael, der aber auch weiterhin die "Team-Variante" bevorzugt ...

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Thomas Reh
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Re: gut das andere so "blöd" sind

Beitragvon Thomas Reh » 27. Oktober 2008, 16:29

:-)

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Reyk

Re: Saboteur

Beitragvon Reyk » 27. Oktober 2008, 16:42

Was dem Spiel die Spannung nimmt, ob ich auf den größten Goldklumpen ausgehe und dabei riskiere, das Teamziel gar nicht zu schaffen. Ist auch sehr thematisch: Der Neid unter den Zwergen wächst, je näher der Schatz kommt ... Die Chancen der Saboteure sind bei der vollkooperativen Variante wirklich eher schlecht.
Aber wenn ihr es ausdrücklich so wollt, will ich mal nicht weiter missionieren ...
Ciao Reyk

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Ralf Arnemann
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Re: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. Oktober 2008, 17:05

> Nun ja, das kommt darauf an was man unter
> »Klasse« versteht.
Die Mischung aus Anspruch und Spielreiz.
Alle drei genannten Spiele sind komplex, aber in vernünftiger Zeit spielbar, sie erfordern taktisches, aber vor allem strategisches Können - und sie machen sehr lange Spaß.

Dominion ist deutlich einfacher (was noch der geringste Einwand wäre), hat einen deutlich höheren Glücksfaktor (vielleicht werden wir mit etwas mehr Spielerfahrung feststellen, daß der sogar spielentscheidend ist) und der lang andauernde Spielspaß ist zwar zu erhoffen, aber noch nicht bewiesen.
Es ist durchaus auch möglich, daß der etwas schlichte und repetitive Spielablauf irgendwann stört.

So mal als Vergleich: Wir haben gestern festgestellt (man kann leicht die Wertungszettel nachzählen), daß wir schon über 40-mal Agricola gespielt haben.
Und trotzdem haben wir noch das Gefühl, erst an der Oberfläche gekratzt zu haben - so unglaublich viele Karten sind noch gar nicht richtig ausgelotet worden.

Man wird sehen, ob die Kartenvielfalt bei Dominion ähnlich wirkt.

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MiKa
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Re: ghost stories, bananendampfer und ritter

Beitragvon MiKa » 27. Oktober 2008, 17:18

Bitte!
Als Gefische hatte ich das auch nicht empfunden. War aber eine prima Steilvorlage, um den lange gehegten Wunsch nach einem Kompliment für deine Arbeit los zu werden, ohne eine ganzseitige Anzeige im Weserkurier zu schalten.
Wie auch immer.
Der Zusammenhang mit Ghost Stories und Mr. Jack war mir bis jetzt entgangen und verblüfft mich. Ersteres ist bei mir nicht zuletzt wegen der Grafik auf der Wunschliste und Zweiteres hatte mich seiner Zeit wegen eben dieser vom Kauf abgeschreckt.
Sachen gibt es...
Michael

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Klaus Knechtskern
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RE: Resümee zu Essen 08

Beitragvon Klaus Knechtskern » 27. Oktober 2008, 17:35

"Reyk" hat am 26.10.2008 geschrieben:
> l8xx schrieb:
> Bin nicht so begeistert, auch wenn die Scoutmehrheit
> offenbar anderer Meinung war.
> Der Mechanismus ist originell, aber die Interaktion war in
> unserer Viererrunde viel zu gering (Spieler packt x Dörfer
> hintereinander, wieviele Aktionen habe ich jetzt gleich
> nochmal verbraucht?

Interaktion ist auch nicht das elementare Kernthema, wenn denn nicht Angriffskarten dabei sind. Die Essenz ist es doch sein Deck möglichst effizient zu gestalten unter Berücksichtigung der 10 verfügbaren Aktionskarten, welche ja doch etliche verschiedene Ausgangszustände zulassen.

Das Zählen der Aktionen sollte kein Problem darstellen, wenn man seine gespielten Aktionskarten nebeneinander legt. Die Anzahl der Karten ist die Anzahl der gespielten Aktionen und die Additiion der Zusatzaktionen auf den Karten sollte auch noch machbar sein ;-)


> Alle anderen sind mäßig interessiert.
> Ist das Kettenzugproblem nicht zuletzt bei Toledo
> kritisiert worden?). Nein, ich denke nicht, dass das
> Problem auf das Einstiegs(Basis-?)-Kartenset beschränkt
> ist.

Ein Spielzug, auch mit den angesprochenen Ketteneffekten, sollte im Höchstfall 1 Minute dauern. Während dieser zeit sind ja die Mitspieler auch mit der Vorrausplanung Ihres Zuges beschäftigt.

Und wenn ein Spieler solch einen Kettenzug hat weist das ja nur auf einen vernünftigen Deckaufbau hin.


> Nicht sicher bin ich auch beim
> (Langzeit-)Wiederspielreiz, aber das wäre natürlich zu
> testen. Wie oft hast du denn schon gespielt?

Ich habe inzwischen wohl rund 15 Partien Dominion auf dem Buckel. Und habe bisher noch nicht mal alle Aktionskarten im Spiel gehabt. Meiner Meinung nach erfordert fast jede Auslage eine andere, speziell darauf abgestimmte Strategie.



> Originell ist übrigens auch, wie der Karton versucht, seine
> Überdimensionierung zu vertuschen. Aber das ist ein anderes
> Thema ...

Ich bin dagegen der Meinung dass der ausgezeichnete Schachteleinsatz vielmehr einen eindeutigen Mehrwert darstellt. Möglicherweise ist der Platz für eine Erweiterung schon integriert...


Grüße

Klaus, der auf der Autobahn auf dem Rückweg an der Strategie für das Spiel mit Kapelle rumgerechnet hat...

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Klaus Knechtskern
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RE: Klarer Messegewinner: Dominion

Beitragvon Klaus Knechtskern » 27. Oktober 2008, 17:35

"Ralf Arnemann" hat am 27.10.2008 geschrieben:
> Mir persönlich gefällt es bisher recht gut - aber der
> Glückseinfluß ist schon ziemlich stark.
> Wohl eher ein Spiel, daß immer mal wieder zwischendurch auf
> den Tisch kommen wird, aber m. E. nicht die Klasse von
> Puerto Rico, Caylus und Agricola.

Hallo Ralf,

worin siehst Du denn den Glückseinfluss?

Grüße

Klaus

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Klaus Knechtskern
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RE: ghost stories, bananendampfer und ritter

Beitragvon Klaus Knechtskern » 27. Oktober 2008, 17:43

"maura" hat am 27.10.2008 geschrieben:

> das nur mal zur erklärung, nicht das ihr denkt, ich bin
> jetzt völlig durchgeknallt.

Was noch zu beweisen wäre ;-)


Grüße Klaus, der das jährliche Plaudern mit maura schätzt


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