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Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 29. Dezember 2010, 15:40
von nascar8
Wer kann über Erfahrungen mit DAS 20. JAHRHUNDERT berichten?

Scheinbar geht es um eine Balance aus Entwicklung und Vermeidung von Minuspunkten ("Müll"). Oder ist es vor allem ein Ersteigerungsspiel?

fragt
Dieter

Re: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 30. Dezember 2010, 08:16
von Maddin
nascar8 schrieb:
>
> Wer kann über Erfahrungen mit DAS 20. JAHRHUNDERT berichten?


Ich!
Hab da einige gemacht.
Allerdings reicht der Platz in diesem Forum da nicht aus.
Und vielleicht ist es auch gar nicht der richtige Ort...

Ach übrigens:
Grammatikalisch korrekt schreibt man: Erfahrungen mit "dem" 20. Jahrhundert...

*ganzfrechgrins*

Maddin = ; - )
(Sorry, aber diese Vorlage konnte ich einfach nicht unverwandelt lassen...)

Re: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 30. Dezember 2010, 09:10
von Björn-spielbox
Moin Dieter!
Du kennst ja meinen Spielgeschmack einigermaßen.
Auf der Messe habe ich es links liegen lassen - nein es war rechts - denn GRENZENLOS hab ich mir erklären lassen und gekauft - rechts von mir war das Spiel "20. Jahrhundert" - die kurze Erklärung hierzu hat mich nicht überzeugt.

Bei einer Partie bei einem ehemals geschätzem Kollegen U.B. von Dir kam es dann zu einer ersten Partie. Und ich bereute meinen Entschluss, das Spiel rechts liegen gelassen zu haben. Jedenfalls besitze ich es jetzt auch und die bisher noch spärlichen Folgepartien waren auch immer wieder klasse.

Es geht in erster Linie um 3 verschiedene Versteigerungen - mit dem Ziel eine siegpunktträchtige Landschaft aufzubauen.
Diese Landschaft generiert jede Runde Geld, Forschung (andere Währung) und Siegpunkte. Hier ist es schon nicht ganz einfach, die passende Balance zu finden. In Runde II und IV gibt es eine Bonuswertung - die aus verschiedenen Karten vorher zufällig gezogen werden, aber von Anfang an bekannt sind. Hier versucht man, schon gut bei dieser Bonuswertung abzuschneiden.
Hinderlich sind letzlich der Müll, der im Laufe des Spiels entsteht und Totenköpfe, die fette Minuspunkte bringen - das Pendant dazu sind die Sonnenblumen - die bringen Pluspunkte - und das nicht zu knapp!

Forschungspättchen mit Einmal- und Dauereffekten bringen noch einige Stellschrauben mit.

Das Spielgefühl ist durch und durch sehr positiv - es entstehen genug Zwänge, aber man kann dagegen ankämpfen und hat das Gefühl was geschafft zu haben. Ein bisschen Knobeln beim Zusammenstellen der Landschaft und Konkurrenzkampf um die Plättchen und das ständige Überbieten beim verteilen zusätzlichen Mülls lässt auch die anderen Mitspielern nicht aus den Augen verlieren.

Meine Empfehlung: spielen! :-)

Andere meiner Highlights der Messe:
Troyes, London, Navegador, Firenze, Schwarzer Freitag, Bizzaire

Liebe Grüße und guten Rutsch,
Björn.

Re: Schreibweise

Verfasst: 30. Dezember 2010, 10:44
von Boudie
Tja, Maddin, da hast du dir aber die falsche Vorlage ausgesucht...

Wenn der Titel des Spiel nur "20. Jahrhundert" lauten würde, dann wäre deine Ausführung korrekt, aber er lautet eben "Das 20. Jahrhundert". Und da der Titel in Großbuchstaben steht, kann man ihn so benutzen, als stünde er in Anführungszeichen - und in diesem Fall ist Nascars Schreibweise nicht falsch, denn es heißt so viel wie:

Erfahrungen mit dem (!) Spiel "Das 20. Jahrhundert".

Gruß, Boudie

Re: Schreibweise

Verfasst: 30. Dezember 2010, 10:47
von Boudie
Ach ja, bevor die Korrektur kommt, es heißt natürlich "der Titel des Spiels" - aber vor Rechtschreibfehlern ist eben keiner sicher.

Re: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 30. Dezember 2010, 14:21
von Ina-spielbox
Hallo Dieter,

ich kann mich Björns Bericht nur anschließen. Es ist ein tolles Spiel, das bisher zu Unrecht so wenig Erwähnung gefunden hat.

Fröhlichen Gruß
Ina

Re: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 30. Dezember 2010, 20:13
von nascar8
Kann mich Inas und Björns Meinung jetzt anschließen: Habe gerade eine erste Partie gespielt und bin sehr angetan. Wie kommt es nur, dass diese wirklich sehr gelungene Neuheit so wenig beachtet wurde?

Zwar dauerte alles ein wenig lang (2,5 Std.), aber das geht ab der nächsten Partie - die sicherlich alsbald folgen wird - bestimmt fixer.


Und auf eine Partie mit Björn im nächsten Sommer hier auf unserer Tagung freue ich mich schon jetzt .... :smile:

Dieter

Re: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 31. Dezember 2010, 12:48
von ode
Hi,

bevor sich hier alle wundern, dass das Spiel nicht so richtig gewürdigt wird, noch mal eben eine Gegenstimme zum besseren Verständnis:

Ich hab es einmal gespielt und fand es okay. Bißchen Versteigern, dann nochmal versteigern (mit einem schönen Versteigerungsmechansimus, der aber nun wirklich schon öfters aufgetaucht ist...) und dann ein wenig puzzlen. Das puzzlen fand ich nicht so gelungen, recht umständlich.

Versteigerungen sind auch nicht so mein Ding. Und hier ist mindestens eine zu viel drin.

Ich hatte das Gefühl, dass mich das Spiel jetzt auch nicht vor ganz so viele Probleme stellt. Damit will ich nicht sagen, dass ich von einem Spiel erwarte, dass ich dadurch Probleme kriege. Aber es war relativ reizarm. Das Thema ist mehr als abstrakt und aus meiner höchst subjektiven Sicht nicht so gut umgesetzt, was mich allerdinsg auch nicht von weiteren Partien abhalten würde.

Insgesamt hatte ich mal wieder bei dem Autor das Gefühl, dass er sich eine bestimmte Art Mechanismus gewählt hat und das Spiel damit zu voll packt. Bei DIE WERFT waren es Rondelle, hier sind es Auktionen. Zusammengestellt zu einem mittelmäßigen Spiel, dass ich zwar wieder mitspielen würde, aber, wenn ich die Möglichkeit auf anderes habe, es nicht tun würde.

Fazit: Spiel okay. Mehr nicht, aber sicherlich auch nicht weniger. Da es dann doch einige bessere Spiele gab dieses Jahr, spiele ich lieber die anderen. Oder, wenn ich den schönen Versteigerungsmechanismus will, dann gleich Amun-Re (Evo kenn ich leider nicht...).

LG...ode. (wünscht allen einen guten Rutsch!)

RE: Das 20. Jahrhundert - Erfahrungen?

Verfasst: 31. Dezember 2010, 23:11
von Micha A.
Hi,

ich stimme dem zu. Was ich ihm aber ebenfalls ankreide, ist seine Gleichförmigkeit: Es funktioniert, aber ein Spannungsborgen ergibt sich nicht.

Gruß
Micha


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"Vegetarier" ist indianisch und bedeutet "zu dumm zum Jagen"!