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Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

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Spielehansel
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Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Spielehansel » 2. Dezember 2014, 19:38

Hallo,

wenn ihr beide Spiele miteinander vergleicht, welches würdet ihr bevorzugen und warum.
Vielen Dank im Voraus

Spielehansel

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon PzVIE-spielbox » 2. Dezember 2014, 19:44

Twilight Struggle bzw. Gleichgewicht des Schreckens.

Das Thema ist für mich weitaus interessanter - vor allem da Global - und die grafische Aufbereitung ist um Lichtjahre besser (das ist natürlich subjektiv :-) ).
Ich würde auch 1989 WsdV vorziehen.

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Dietrich
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Dietrich » 2. Dezember 2014, 19:49

PzVIE schrieb:

> ...ist um Lichtjahre besser ...

Muss man das verstehen? Wie kann etwas um eine Entfernung besser sein?

Unverständliche Grüße
Dietrich

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ravn
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon ravn » 2. Dezember 2014, 20:08

> wenn ihr beide Spiele miteinander vergleicht, welches würdet
> ihr bevorzugen und warum.

Beide Spiele sind auf ihre Art mehr als nur gut.

Für Gleichgewicht des Schreckens spricht, dass es ein jahrlang bewährtes Spiel ist und das als Nummer 1 in seinem Genre bei Boardgamegeek. Wir sind das Volk muss sich noch beweisen, wie lang der Widerspielreiz anhalten kann. Da es noch so kurz auf dem Markt ist, wird Dir da niemand vergleichbare Erfahrungen geben können.

Für oder gegen Gleichgewicht des Schreckens spricht, je nach Vorlieben, dass es Würfel nutzt, um den Erfolg einzelner Aktionen zu bestimmen. Mit Spielerfahrung und Übersicht weiss man allerdings, wann man die Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite hat und wann es sich lohnt, einfach mal was zu riskieren. Ich finde dieses Element spannend und gut umgesetzt. Bei Wir sind das Volk hast Du den Zufallsaspekt alleinig über die Verteilung der Karten, während der Rest berechenbarer ist.

Für Gleichgewicht des Schreckens spricht der Spannungsbogen, der sich über die verdeckt gehaltenen Scoring-Cards ergibt. Nie kann man sich sicher sein, wann die nächste Abrechnung droht und wie lange man noch Zeit hat, sich in eine bessere Ausgangsbedingung dazu zu bringen. Durch die Spielweise des Mitspielers kann man das eventuell abschätzem, aber auch da können bewusst Nebelkerzen geworfen werden. Dieses Element fehlt bei Wir sind das Volk völlig, da die Dekadenabrechnung immer gleich ist und zu einem vordefinierten Zeitpunkt passiert. Einzig kann man ein wenig pokern, ob und wann man seine Handkarten spielen soll, um das Dekandenende ein wenig herauszuzögern.

Für Wir sind das Volk spricht, dass es die unmittelbare Geschichte des geteilten Deutschlands durch vielerlei historische Ereignisse spielerisch erlebbar macht. Gleichgewicht des Schreckens spielt da internationaler und deshalb schienen mir etliche Ereignisse weitaus weiter weg und deshalb zwar mindestens ebenso interessant, aber trotzdem emotional unbedeutender.

Kurz gesagt: Kauf einfach beide Spiele!

Cu / Ralf

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Spielehansel
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Spielehansel » 2. Dezember 2014, 20:14

"Kauf einfach beide Spiele!"

öhm nö :-).

Welches ist denn von den Regeln her "einfacher" bzw. intuitiver ?

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ravn
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon ravn » 2. Dezember 2014, 20:15

PzVIE schrieb:

> Ich würde auch 1989 WsdV vorziehen.

Da bin ich persönlich anderer Meinung, mein Ranking der drei Spiele sieht so aus:

1. Twilight Struggle
2. Wir sind das Volk
3. 1989

Bei 1989 wurde mir schlicht zu viel gewürfelt, da zu viele Aktionen davon abhängen, ob man gut oder schlecht würfelt. Das fand ich bei Gleichgewicht des Schreckens wesentlich eleganter gelöst. Deshalb ist 1989 im Vergleich auch bei mir durchgefallen und ich würde jederzeit Gleichgewicht des Schreckens vorziehen.

Eventuell gibt sich das mit mehr Spielpraxis, aber warum ein nur mittelmässig empfundenes Spiel nochmals spielen, wenn man in selber Zeit mit Twilight Struggle die Referenz des Genres spielen könnte?

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ravn
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon ravn » 2. Dezember 2014, 20:24

Spielehansel schrieb:

> Welches ist denn von den Regeln her "einfacher" bzw.
> intuitiver ?

Für einen Eurogamer sind beide Regelwerke ungewohnt und deshalb nicht besonders intuitiv. Gleichgewicht des Schreckens merkt man seinen Ursprung im CoSim-Genre deutlich an, während Wir sind das Volk zwar kompakter daherkommt, aber gerne einige Details (Ost-Berlin / West-Berlin / Staatsgewaltsymbol-Auslage) klarer und ausführlicher erklären könnte.

Für Gleichgewicht des Schreckens gibt es derweil sehr viele und sehr gute Tutorials und Videos, die einem das Spiel näher bringen, wenn man mit der Anleitung überfordert ist. Wir sind das Volk hat da noch weniger zu bieten, weil es so neu ist.

Einfacher ist aber sicherlich Wir sind das Volk. Gleichgewicht des Schreckens bietet aber mehr Spiel. Wenn man beide einmal gespielt hat, sind beide recht einfach.

Insgesamt bietet Wir sind das Volk mehr typische Eurogame-Mechanismen, während Gleichgewicht des Schreckens mehr Karten-Management und dazu eine Spur Amitrash ("Die Würfel") bietet und dadurch ingesamt mehr.

Cu / Ralf

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon benji » 2. Dezember 2014, 22:05

Ich hätte auch meine Mühe, eins klar zu bevorzugen. Twilight Struggle hat thematisch die Nase vorn: das globale Setting mit seinen echten und vorgetäuschten Brennpunkten ist schon sehr attraktiv. Hinsichtlich der Spielmechanik würde ich aber dem Volk den Vorrang geben. Hier überzeugt die Vielfalt der Ansatzpunkte: Wirtschaftswachstum, Ideologie, Devisen, Prestige... Das ist alles sehr schön verknüpft und hat eine ähnlicher "erzählerische" Wirkung wie sein Vorbild.

Beide sind für mich Ausnahmespiele, beide sind im Prinzip nicht kompliziert, beide aber "ungewöhnlich" wenn man diese Art von Spiel erstmals angeht.

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon PzVIE-spielbox » 3. Dezember 2014, 06:23

Dietrich schrieb:
>
> PzVIE schrieb:
>
> > ...ist um Lichtjahre besser ...
>
> Muss man das verstehen? Wie kann etwas um eine Entfernung
> besser sein?
>
> Unverständliche Grüße
> Dietrich

Wenn Du's nicht verstehst: es bedeutet salopp gesagt soviel wie "um vieles besser".

Alles klar? :-)

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PzVIE-spielbox
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon PzVIE-spielbox » 3. Dezember 2014, 06:24

ravn schrieb:

> ... aber warum ein
> nur mittelmässig empfundenes Spiel nochmals spielen, wenn man
> in selber Zeit mit Twilight Struggle die Referenz des Genres
> spielen könnte?

Diesen Satz kann ich getrost für viele Spiele Serien unterschreiben :-)

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Wolfram » 3. Dezember 2014, 11:39

Quasi ein Quantensprung. VBEG
'When playing a game, the goal is to win, but it is the goal that is important, not the winning.' - Dr. Reiner Knizia

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Dietrich » 3. Dezember 2014, 14:55

Quantensprung! Ja, nun verstehe ich das ...
Irgendwie passte das 'Bild' des Lichtjahrs nicht so ganz ... Denn ich besitze 'Twilight struggle', so dass ich mir überlegte, wie das Spiel wohl aussiehen mag, das so weit entfernt (zurück) ist.

Gruß, Dietrich

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Attila » 3. Dezember 2014, 18:20

Hi,

Also "Wir sind das Volk" ist Regeltechnisch *wesentlich* einfacher und leichter zu erlernen als Twilight Struggle.

Ich stimme Ravn aber in so fern zu das ich auch finde das TS "mehr Spiel" bietet, vorallem aber auch einen abwechslungsreicheren Spielablauf (was sicher auch am Szenario liegt).

TS hat imo viel mehr unwägbarkeiten, die zu meistern sind. Wertungskarten können ein segen oder ein Fluch sein, es wird gewürfelt und die Kartenhand des gegenübers ist komplett unbekannt. WsdV kommt damit mit weniger Zufallselementen aus, was es halt berechenbarer und weniger flexibel vom Spielablauf macht.

Sind aber beide richtig gute Spiele. Wenn es was anspruchsvoller sein darf, dann würde ich TS nehmen, wenn's etwas mehr Euro-Games-Mässig sein soll, dann WsdV.

Atti

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon Attila » 3. Dezember 2014, 18:47

ravn schrieb:

> Für Gleichgewicht des Schreckens spricht der Spannungsbogen,
> der sich über die verdeckt gehaltenen Scoring-Cards ergibt.
> Nie kann man sich sicher sein, wann die nächste Abrechnung
> droht und wie lange man noch Zeit hat, sich in eine bessere
> Ausgangsbedingung dazu zu bringen.

Das ist jetzt nicht ganz richtig, denn man kann sich sehr wohl eines Scoring sicher sein, wenn man die Scoringkarte auf der Hand hat. Eine gespielt Scoringkarte kann ja auch nicht "plötzlich" wieder kommen, sondern erst wenn der Kartenstapel neu gemischt wird (was z.B. im Early War immer in Runde 3 passiert - welch ein Wunder, da in Runde 4 der Mid War beginnt :-) ).
Man kann sich also sehr viel "sicher" sein bei TS, allerdings muss man das ganze ein wenig nach halten und vorallem muss man das Kartendeck kennen. Überhaupt dreht sich bei TS sehr viel darum zu wissen welchen Karten es gibt, welche schon weg sind und welche noch, oder wieder kommen.

> Mitspielers kann man das eventuell abschätzem, aber auch da
> können bewusst Nebelkerzen geworfen werden.

Also Nebelkerzen zündet man allenfalls wenn man das Spiel nicht kennt bzw. in den ersten Spielen, wenn man die Kartendecks nicht kennt. So zu tun als ob man eine Karte hat, die man nicht hat ist schlecht gespielt wenn es gut läuft. Wenn es schlechter läuft, dann hat man sich ein Ei auf die Schiene genagelt. Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall, denn man spielt i.d.R. so, das man bestimmte Karten für den Gegner unter grossen (spieleischen) Schmerzen spielbar macht. Wenn man das Kartendeck kennt, dann WEISS man welche Karten kommen (denn es kommen (fast) alle) - und da man i.d.R. nicht nur "seine" Karten hat, man aber auch gezwungen ist jeweils eine Karte zu spielen, baut man so Druck auf den Gegner auf, denn auch dieser MUSS eine Karte spielen. Man kann nur sehr beschränkt Karten "verbrennen" oder "halten".

> fehlt bei Wir sind das Volk völlig, da die Dekadenabrechnung
> immer gleich ist und zu einem vordefinierten Zeitpunkt
> passiert. Einzig kann man ein wenig pokern, ob und wann man
> seine Handkarten spielen soll, um das Dekandenende ein wenig
> herauszuzögern.

? - Versteh ich gerade nicht - sowohl bei TS wie auch bei WsdV wird eine bestimmte Anzahl an Runden/Karten gespielt und das war es. Da kann man nix "hinauszögern". Das einzige was man "hinauszögern" kann bei TS, ist eine Wertungskarte zu spielen. Aber auch nicht über eine Turn hinaus (was dazu oft auch keine besondersgute Idee ist).

> Kurz gesagt: Kauf einfach beide Spiele!

Da bin ich absolut bei dir. So und nicht anders geht es! :-)

Atti

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ravn
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon ravn » 3. Dezember 2014, 20:20

Attila schrieb:
>
> ravn schrieb:
>
> > Für Gleichgewicht des Schreckens spricht der Spannungsbogen,
> > der sich über die verdeckt gehaltenen Scoring-Cards ergibt.
> > Nie kann man sich sicher sein, wann die nächste Abrechnung
> > droht und wie lange man noch Zeit hat, sich in eine bessere
> > Ausgangsbedingung dazu zu bringen.
>
> Das ist jetzt nicht ganz richtig, denn man kann sich sehr
> wohl eines Scoring sicher sein, wenn man die Scoringkarte auf
> der Hand hat. Eine gespielt Scoringkarte kann ja auch nicht
> "plötzlich" wieder kommen, sondern erst wenn der Kartenstapel
> neu gemischt wird.

Damit meinte ich eher, dass man bei Wir sind das Volk sehr genau weiss, wann die kommende Abrechnung kommt, während bei Twilight Struggle das Spannungselement gegeben ist, wann welche Abrechnung kommt. Wenn ich so eine Scoring-Karte nicht auf der Hand habe, besteht (im Rahmen der Kartenstapel) immer die Möglichkeit, das mein Mitspieler die plötzlich und für mich überraschend spielt. Genau diese Spannung wertet für mich Twilight Struggle nochmals auf im Vergleich zu Wir sind das Volk.

> > Mitspielers kann man das eventuell abschätzem, aber auch da
> > können bewusst Nebelkerzen geworfen werden.

> Wenn man das Kartendeck kennt, dann WEISS man welche
> Karten kommen (denn es kommen (fast) alle) - und da man
> i.d.R. nicht nur "seine" Karten hat, man aber auch gezwungen
> ist jeweils eine Karte zu spielen, baut man so Druck auf den
> Gegner auf, denn auch dieser MUSS eine Karte spielen. Man
> kann nur sehr beschränkt Karten "verbrennen" oder "halten".

Klar, aber mit diesen "Nebelkerzen" meinte ich, dass man auf mittlerem Spielniveau eine enorme Spannung aufbauen kann, wenn man plötzlich auch (scheinbar nebenbei) in einer Gegend agiert, die der Mitspieler bisher nicht im Blick hatte und der sich dann fragt, warum jetzt auf einmal da agiert wird. Als direkte Vorbereitung auf ein drohendes Scoring oder eher langfristig? Habe da schon einige echt nervenzerfetzende Partien erlebt mit psychologischer Kriegsführung.

Eventuell relativiert sich das, wenn man wirklich alle Karten aller Epochen komplett auswendig kennt von den Werten und den Ereignissen, so dass diese Bluff-Elemente nicht mehr möglich sind.

> > Einzig kann man ein wenig pokern, ob und wann man
> > seine Handkarten spielen soll, um das Dekandenende ein wenig
> > herauszuzögern.
>
> ? - Versteh ich gerade nicht - sowohl bei TS wie auch bei
> WsdV wird eine bestimmte Anzahl an Runden/Karten gespielt und
> das war es. Da kann man nix "hinauszögern".

Bei Twilight Struggle sind die Runden fix. Bei Wir sind das Volk ist hingegen eine Halbdekade zu Ende, wenn nach einem Zug keine Karten mehr in der Auslage liegen. Ob man noch Karten auf der Hand hat, ist dabei egal. Will man die Halbdekade bewusst kürzen, so spielt man keine eigene Handkarten, damit der Mitspieler ebenso weniger Aktionen pro Halbdekade hat. Wenn man zudem noch im Prestige-Vorteil ist, sollte man bevozugt die letzte offene Karte spielen, weil dann beendet man die Halbdekade und fängt die neue Halbdekade an - hat also zwei Züge hintereinander.

> > Kurz gesagt: Kauf einfach beide Spiele!
>
> Da bin ich absolut bei dir. So und nicht anders geht es! :-)

Auch da sich beide Spiele ausreichend unterscheiden, um prima nebeneinander als eigenständig wahrgenommen zu werden. Wir sind das Volk ist eben KEIN einfacheres Twilight Struggle, greift nur vergleichbare Mechanismen auf.

Cu / Ralf

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon dieter-gvp » 4. Dezember 2014, 11:29

Hallo!
ravn schrieb:
Wenn man zudem noch im Prestige-Vorteil ist, sollte man bevozugt die letzte offene Karte spielen, weil dann beendet man die Halbdekade und fängt die neue Halbdekade an - hat also zwei Züge hintereinander.

Aber: Regel Seite 3 3. Spalte
"Startspieler ist derjenige, der in der ersten Halbdekade zum schluß nicht mehr drangekommen ist."

Gruß Dieter (Begeistert von "Wir sind das Volk" aber auch überfordert, diese Dekadenendabrechnung birgt den ein oder anderen fallstrick, wie eben auch dieses dumme iPad mit seiner seltsamen schreibkorrektur)

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon TomTom-spielbox » 4. Dezember 2014, 11:52

Es geht hier um das Dekaden-Ende. Ralf meint, dass man die 2. Halbdekade beenden sollte, wenn man sowieso im Prestige-Vorteil ist, weil man dann auch die nächste Halbdekade (1. Halbdekade der nächsten Dekade) beginnt...

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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon dieter-gvp » 4. Dezember 2014, 12:28


Hallo!
Aber er schreibt vom Halbdekadenende und nicht vom Dekadenende.
Auch nicht von Ende der 2. Halbdekade.
Gruß Dieter (Ende der 1. halben Stunde, klar. Ende der 2. halben Stunde oder Ende der Stunde?)

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ravn
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Re: Wir sind das Volk oder Gleichgewicht des Schreckens

Beitragvon ravn » 4. Dezember 2014, 19:02

dieter-gvp schrieb:

> Aber er schreibt vom Halbdekadenende und nicht vom Dekadenende.
> Auch nicht von Ende der 2. Halbdekade.
> Gruß Dieter (Ende der 1. halben Stunde, klar. Ende der 2.
> halben Stunde oder Ende der Stunde?)

Mit Halbdekaden-Ende meinte ich das Ende der zweiten Halbdekade, auch wenn das missverständlich oder eigentlich eher von mir schlecht ausgedrückt 'rüberkam. Weil nur dann kann man seinem Mitspieler einen Zug "klauen".


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