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Vino gespielt!
Verfasst: 27. Februar 2000, 07:30
von Helmut
Hallo, endlich hatten wir die richtigen Leute zusammen, die einmal VINO spielen wollten. Nachdem das Echo in den Internetforen verhalten war (z.B. zuviel Rechnerei), mussten wir feststellen: Es hat uns Spaß gemacht. Es ist halt als Wirtschaftsspiel einzuordnen, und dabei muss man nun mal billig einkaufen und möglichst teuer verkaufen, um möglichst viele Weinberge erwerben zu können.
Kritikpunkt: Geldscheine sind aus sehr dünnem Papier! Tschüß Helmut
Re: Vino gespielt!
Verfasst: 29. Februar 2000, 19:43
von Silke
Wir haben Vino auf den Münchner Spieletagen gespielt und waren nicht begeistert. Es ist richtig, daß man ewig viel rechnen muß und ich sehe auch keinen sehr großen Unterschied zu den Pfeffersäcken - das Thema ist anders und ein klein bißchen variiert- das war's schon. Ich persönlich werde es nicht mehr spielen. Der Spielreitz hat mir auch gefehlt. Mal sehen, ob die evtl. nachfolgenden Spiele von diesem Autor etwas anders sind.
Silke
Re: Vino gespielt!
Verfasst: 29. Februar 2000, 20:33
von Helmut
Hallo Silke,
danke für deine Meinungsäußerung. VINO kommt sehr unterschiedlich an. Während der eine Rezensent es auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2000 setzen will, meint ein anderer, es sei eines der schwächsten Goldsieber-Spiele. Niemand muss ein Spiel mögen. Es gibt genügend andere, die man stattdessen lieber spielt.
Ich finde nicht, dass es eine "ewige Rechnerei" ist. Es ist halt ein Wirtschaftsspiel mit "Wein"-Thema, bei dem man naturgemäß rechnen musß Gruß Helmut
Re: Vino gespielt!
Verfasst: 2. März 2000, 14:36
von Mario
Vino hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Grund war aber nicht, dass ich haette zuviel rechnen müssen. Der Grund lag in der Unvorhersehrbarkeit der Ergebnisse. Alle spielen eigentlich immer gleichzeitig in der gleichen Provinz, denn man kann es sich kaum leisten irgendwo nicht dabei zu sein. Dadurch kann man aber kaum noch abschätzen, ob man die Mehrheit hat oder schliesslich das Schlusslicht bildet.
Wenn es schon mit Pfeffersaecken verglichen wird: Bei Pfeffersaecke fängt jeder an anderer Stelle auf dem Spielbrett an, denn es ist dort von Vorteil, moeglichst lange alleine zu kassieren.
Gegen Vino spricht noch das miese Material, denn die Farben sind teilweise kaum zu unterscheiden.
Vielleicht sind die Redakteure vom Spiel des Jahres ja mutig genug ein komplexes Spiel wie Vinci auf die Liste zu setzen - sicherlich ein Jahrhundertspiel mit ein paar Startschwierigkeiten.