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Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 11:03
von Cleo
Ich würde gerne eine Spiel-Zeitschrift abonieren, weiß
aber leider überhaupt nicht, welche gut ist.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Ciao Cleo
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 12:12
von Karl Ressmann
Da würde ich dir die Spielbox empfehlen. Näheres findest du auf kmw's Startseite bei den Logos der Spielverlage (unten rechts).
Gruss Karl
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 12:57
von Armin Reiting
Ich lese 3 Spiele-Zeitschriften regelmäßig. Jede hat ihre Stärken und Schwächen.
Die Pöppel-Revue, die Bleiwüste aus Bonn. So etwas wie der Spiegel unter den Spiele-Zeitschriften. Berichtet seit Jahren auf gleichmäßig hohem Niveau über die Banche. Die Rezensionen sind meist gut recherchiert und ausgewogen, manchmal etwas schnachig. Das Layout ist für ein professionelles Heft schlecht. Zu kleine und zu wenig Bilder.
Die Spielbox ist dann der Stern unter den Spiele-Zeitschriften. Viele bunte Bilder, gutes Layout, die Berichte und Meldungen "rund um´s Spiel" sind sehr aktuell. Die Spiele-Kritiken sind leider etwas lau. Verrisse, aber auch begeisterte Zustimmung sind selten. 80% aller Spiele bekommen eine (von mir ermittelte) Gesamtnote um 7,6 (Alle Einzelnoten adiert und durch abgegebene Stimmen geteilt). Die Spielbox hat eine bewegte Geschichte bei verschiedenen Verlagen hinter sich, und dabei einige Höhen und Tiefen erlebt. Momentan hat sie mal wieder ein Hoch.
Fairplay ist ein semiprofessionelles Produkt, was man bisweilen am Layout bemerkt. Dafür sind die Artikel durchweg mit mehr Elan in die Tasten gehauen. Die Kritiken sind frecher und die Redakteure nehmen sich auch mal selbst auf die Schippe. Die Aktualität leidet bisweilen unter dem quartalsweisen Erscheinungsrhytmus.
Gruß Armin
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 13:23
von Michael Andersch
Der Charakteristik der einzelnen Zeitschriften wäre eigentlich nichts hinzuzufügen.
Allerdings ist es - wie auch an anderer Stelle hier im Forum bereits bemerkt - so, daß aufgrund der Erscheinungstermine die Aktualität aller Zeitungen naturgemäß nicht unbedingt die Beste ist (oder sein kann).
Sprich: Wenn im Frühjahr und Herbst jeweils ein Schwung Neuheiten auf den Markt kommt ist man bei Erscheinen der jeweiligen Ausgaben als KMW-Leser eigentlich bereits ausreichend informiert (was mich persönlich aber nicht daran hindert, trotzdem Spielbox und Fairplay abonniert zu haben).
Gruß,
Micha
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 15:14
von Helmut
Ich lese derzeit mehrere Spiele-Zeitschriften, u.a. auch die Spielwiese aus Bregenz/Österreich. Der Herausgeber Arno Miller schickt jedem Abonnenten mit Email-Adresse fast 2mal in der Woche Neuheiten-Emails. Also ganz aktuell!
Am amüsantesten ist FAIRPLAY geschrieben. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe, die bald eintreffen wird!
VG
Helmut
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 19. Juni 2000, 19:39
von Andrea
Hi!
Ich habe jetzt hier mehrfach "Fairplay" gelesen... kann mir einer sagen, wie man an diese Spiele-Zeitung rankommt?
Vielen Dank im voraus
Andrea
FAIRPLAY
Verfasst: 20. Juni 2000, 07:20
von Helmut
Ei klar doch:
Die Postadresse lautet: FAIRPLAY, Hiddenseestr. 6, 33729 Bielefeld.
Die Internet-Seite: fairplay-verlag.de
email: mail@fairplay-verlag.de
VG
Helmut
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 21. Juni 2000, 22:03
von Arno
Hallo Cleo,
sozusagen in eigener Sache - siehe auch Helmut - unsere Kontaktadressen: www.spielwiese.at bzw. info@spielwiese.at
re: Spiel-Zeitschriften
Verfasst: 28. Juni 2000, 00:17
von Ferdinand Köther
Die Zeitschrift mit den mit Abstand meisten Rezensionen ist die Spielerei, auch im Netz zu erreichen unter www.spielerei.de.
Erscheint vierteljährlich, als Redaktionsmitglied möchte ich hier eigentlich keine "vergleichende Werbung" betreiben, urteile selbst!
Trotzdem: Die Spielbox ist nett und für "Anfänger" gut geeignet, für den "Freak" bietet die Spielerei den umfassendsten Überblick. Die anderen, Pöppel-Revue und Fairplay, liegen irgendwo dazwischen.
Der "echte Spieler" liest mehrere Magazine, nur so kann er sich letztendlich ein einigermaßen ausgewogenes Urteil bilden.
Ferdinand Köther