Durch Spielen lernt man andere kennen
Verfasst: 1. November 2000, 07:22
Tag Leute,
vor einiger Zeit ist die Frage diskutiert worden, was Spiele für den Einzelnen bedeuten. Ich möchte diese Frage noch einmal aufgreifen.
Ich selber bin seit einigen Jahren als Personl- und Unternehmensberater tätig. Häufig werden in so genannten Personalentwicklungsseminaren, Rollenspiele (es wird irgendeine fiktive Situation aus einem fiktiven Unternehmen gespielt) eingesetzt. Meine Erfahrung und die vieler Kollegen ist, das zu Anfang die Leute versuchen die Rolle zu spielen, aber schon nach ganz kurzer Zeit entwickeln sich die Dinge derart, dass die Teilnehmer ihre Rolle "verlassen" und sich selber spielen. Das Ergebnis ist, dass ich als interessierter Beobachter die "Spieler" besser kennenlerne. Außerdem sind die Menschen eher bereit eine Rolle zu spielen als eine echte Szene aus ihrem (Berufs-)leben zu spielen. Ich habe den Eindruck, dass das Spielen in der Freizeit mir ähnliche Erkenntnisse bringt, vielleicht auch Euch:
Ihr lernt den Gegenüber besser kennen und könnt ihn besser einschätzen, wahrscheinlich sogar sein Verhalten voraussagen.
Die verschiedenen Spiele sind aus meiner Sicht nur immer wieder neue Rollen, in die man hineinschlüpft. Die alten Rollen (Spiele) können immer noch interessant sein, sie können aber auch langweilig werden. Das ist für mich das Faszinierende an Spielen, aber ich gebe auch gerne zu, dass ich es liebe aus meiner wirklichen Realität in eine Spielerealität zu flüchten. Nur werde ich auch hier wieder mit der Wirklichkeit (= den Werten und Emotionen meiner Mitspieler) begegnen, häufig sogar noch ungebremster als in der wahren Welt, da sie glauben, es sei nur ein Spiel und die Rolle schützt sie davor, erkannt zu werden.
vor einiger Zeit ist die Frage diskutiert worden, was Spiele für den Einzelnen bedeuten. Ich möchte diese Frage noch einmal aufgreifen.
Ich selber bin seit einigen Jahren als Personl- und Unternehmensberater tätig. Häufig werden in so genannten Personalentwicklungsseminaren, Rollenspiele (es wird irgendeine fiktive Situation aus einem fiktiven Unternehmen gespielt) eingesetzt. Meine Erfahrung und die vieler Kollegen ist, das zu Anfang die Leute versuchen die Rolle zu spielen, aber schon nach ganz kurzer Zeit entwickeln sich die Dinge derart, dass die Teilnehmer ihre Rolle "verlassen" und sich selber spielen. Das Ergebnis ist, dass ich als interessierter Beobachter die "Spieler" besser kennenlerne. Außerdem sind die Menschen eher bereit eine Rolle zu spielen als eine echte Szene aus ihrem (Berufs-)leben zu spielen. Ich habe den Eindruck, dass das Spielen in der Freizeit mir ähnliche Erkenntnisse bringt, vielleicht auch Euch:
Ihr lernt den Gegenüber besser kennen und könnt ihn besser einschätzen, wahrscheinlich sogar sein Verhalten voraussagen.
Die verschiedenen Spiele sind aus meiner Sicht nur immer wieder neue Rollen, in die man hineinschlüpft. Die alten Rollen (Spiele) können immer noch interessant sein, sie können aber auch langweilig werden. Das ist für mich das Faszinierende an Spielen, aber ich gebe auch gerne zu, dass ich es liebe aus meiner wirklichen Realität in eine Spielerealität zu flüchten. Nur werde ich auch hier wieder mit der Wirklichkeit (= den Werten und Emotionen meiner Mitspieler) begegnen, häufig sogar noch ungebremster als in der wahren Welt, da sie glauben, es sei nur ein Spiel und die Rolle schützt sie davor, erkannt zu werden.